Profil durch PR - Immerschitt, Wolfgang

Wolfgang Immerschitt 

Profil durch PR

Strategische Unternehmenskommunikation - vom Konzept zur CEO-Positionierung

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Profil durch PR

Unternehmen, die erfolgreich im Markt bestehen wollen, brauchen ein klares Profil mit deutlichen Konturen, um sich von der Masse abzuheben. Hier ist die Unternehmenskommunikation gefordert. "Profil durch PR" zeigt, wie Kommunikationsaktivitäten strategisch geplant und vernetzt werden, welche Rolle dabei die Firmenchefs spielen, wie CEO-Kommunikation in der Praxis umgesetzt wird, und wie das Zusammenspiel von Unternehmens- und Personality-PR im Idealfall aussehen sollte. Mit Best-Practice-Beispielen von fünf hochkarätigen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unternehmen müssen mit dem Wandel leben und ihn gestalten. Im Laufe der Zeit unterliegt ihre Identität einer Veränderung. Wie das Gesicht eines Menschen bekommt das Unternehmensbild stärkere Konturen, Falten, vielleicht auch Narben, und bisweilen wird es auch einem Facelifting unterzogen. "Profil durch PR" zeigt, wie dieser Prozess bei Unternehmen abläuft und wie erfolgversprechende Modelle der Unternehmenskommunikation aussehen. Welche Strategien und Instrumente werden eingesetzt? Und welche Rolle spielen dabei die Firmenchefs selbst? Das Buch liefert Hintergrundinformationen, zeigt Konzepte und Instrumente auf und enthält Best-Practice-Beispiele hochkarätiger Unternehmen. Beiträge aus der Praxis (Burda, Internorm, Investcreditbank) runden das Buch ab.


Produktinformation

  • Verlag: Gabler
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 180 S. m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 181
  • Best.Nr. des Verlages: 85036280
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 172mm x 20mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783834911179
  • ISBN-10: 3834911178
  • Best.Nr.: 24859885
"Alles in allem besticht das Werk durch übersichtliche Gestaltung, Praxistauglichkeit und anschauliche Tabellen." (pfm-Magazin - Für Infrastruktur und Technologie, März 2009)<br/><br/>"Ecken und Kanten - dank Immerschitts unterhaltsamen und verständlichen Informationen und Beispielen versteht der Leser, warum diese jedem Unternehmen gut tun können." (pressesprecher, 01/2009)

Ohne öffentliche Aufmerksamkeit läuft kein Geschäft. Märkte und Medien sind übersättigt; Unternehmen können nur noch punkten, wenn sie sich profilieren. Das ist Wolfgang Immerschitts These in Profil durch PR. Die Ideen des ehemaligen Journalisten und heutigen PR-Profis sind nicht neu, aber solange vielen Unternehmen das Konzept der strategischen, integrierten Kommunikation fremd ist, bleiben sie aktuell. Als konkrete Anleitung, ein griffiges PR-Konzept in die Praxis umzusetzen, eignet sich das Buch allerdings nicht besonders – dafür ist es zu akademisch. Aber es diskutiert das Thema in all seinen Facetten und bietet wertvolle Anregungen. Besonders der Teil über die Rolle der CEO-Kommunikation ist lesenswert. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die als Chef oder Kommunikationsexperte für das Profil ihres Unternehmens verantwortlich sind.
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"Diese Neuerscheinung thematisiert Konzept und Umsetzung einer spezifischen Unternehmenskommunikation bzw. Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus bietet das Buch vielfältige Anregungen, Empfehlungen und Hinweise für eine gelingende Kommunikation und PR." Controller Magazin, 03/2009 "Alles in allem besticht das Werk durch übersichtliche Gestaltung, Praxistauglichkeit und anschauliche Tabellen." pfm-Magazin - Für Infrastruktur und Technologie, März 2009 "Ecken und Kanten - dank Immerschitts unterhaltsamen und verständlichen Informationen und Beispielen versteht der Leser, warum diese jedem Unternehmen gut tun können." pressesprecher, 01/2009 "'Profil mit PR' verknüpft als neuer Ansatz die Faktoren gelungener PR-Arbeit mit der kommunikativen Rolle des Firmenchefs. Werden die Anforderungen der strategischen Kommunikation erfüllt, kann aus einem guten Zusammenspiel von Unternehmens- und Personality-PR ein hoher Reputationsertrag entstehen." S.W. - Salzburger Wirtschaft, 19.12.2008
Dr. Wolfgang Immerschitt, Jahrgang 1954, war zunächst mehrere Jahre lang Chef vom Dienst der Wirtschaftszeitung "Salzburger Wirtschaft" und Korrespondent der Tageszeitung "Die Presse". Danach war er knapp 10 Jahre als Pressesprecher und Marketingleiter des Raiffeisenverbandes Salzburg tätig. Seit 1999 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Agentur PLEON Publico und Lektor an der Universität Salzburg.

Leseprobe zu "Profil durch PR"

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Inhaltsangabe

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Leseprobe zu "Profil durch PR" von Wolfgang Immerschitt

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Kapitel 3: Die Entwicklungsmethodik strategischer Kommunikation (S. 57-58)

In den beiden vorangegangenen Abschnitten habe ich Begriffe geklärt, die im Zusammenhang mit der Profilierung von Unternehmen eine Rolle spielen, das Modell der integrierten Kommunikation und einige Thesen der Markenführung vorgestellt. Diese Begriffe und Themen begegnen uns bei den folgenden Ausführungen immer wieder. Sie spielen sowohl bei der Entwicklung strategischer integrierter Kommunikation als auch in der CEO-Kommunikation eine besondere Rolle.

Zur Erinnerung nochmals die eingangs formulierte These: Die Profilierung eines Unternehmens kann nur funktionieren, wenn bei der Konzeption der Kommunikation methodisch vorgegangen wird. Am Anfang steht immer ein Kommunikationsproblem, das es zu lösen gilt. Wie man zu diesem Ziel kommt, wird in einem methodischen Planungspapier formuliert. Ein Kommunikationskonzept ist also als der „gedankliche Entwurf einer potenziellen Problemlösung“, das „Scharnier zwischen Kommunikationsproblem und Problemlösung“. Wie das im Einzelnen aussieht, soll im Folgenden beschrieben werden.

Zu allererst braucht es Antworten auf die Fragen: „Was ist eigentlich mein Kommunikationsproblem?“, „Wie möchte ich am Ende des Prozesses mit meinem Unternehmen (oder als Unternehmerpersönlichkeit) gesehen werden?“, „Was hindert uns daran, schon jetzt dort zu sein, wo wir kommunikativ hin möchten?“, „Welches Profil möchte ich entwickeln?“

Die Erfahrung zeigt, dass diese Fragen meist nicht oder zumindest so nicht gestellt werden. Erinnern wir uns: Für das Scheitern integrierter Kommunikation wurde in erster Linie verantwortlich gemacht, dass keine Ziele formuliert und keine Strategien erarbeitet werden. Um mit dem unvergesslichen Helmut Qualtinger zu spotten, der einst den halbstarken „Wilden auf seiner Maschin’“ besang: "I hab zwar ka Ahnung wo i hinfahr, aber dafir bin i gschwinder durt!" Übersetzt heißt das, dass der Motorradfahrer im Lied des Kabarettisten einfach losfährt, ohne zu wissen, wohin, dafür sei er aber schneller dort.

Maxime für das unternehmerische Handeln kann das nicht sein, auch nicht für das kommunikative. Keine mittelfristige Planung zu haben ist aus den unterschiedlichsten Gründen falsch. Kommunikation nach dem Prinzip Zufall ist ineffizient und damit teuer. Dennoch verzichten nach wie vor viele Unternehmen auf die Erstellung eines überprüfbaren Steuerungssystems in der Kommunikation. Das gilt im übrigen auch für manchen „Weltkonzern“. Dazu eine Randbemerkung zu einer Erfahrung, die nicht aus der Unternehmenswelt stammt, die aber als Anregung zum Nachdenken dienen soll: Der Päpstliche Medienrat Benedikt Steinschulte hat in einem persönlichen Gespräch eingeräumt, dass die Katholische Kirche über kein ausformuliertes Kommunikationskonzept verfüge. Dabei wäre doch gerade die Katholische Kirche ein wunderbares Beispiel dafür, wie integrierte Kommunikation funktionieren könnte. Kommunikationsziele, Dialoggruppen, Positionierung, Handlungsstrategien: Alles das ist klar vorgegeben. Der Papst – gewissermaßen als CEO – wird in allen seinen Äußerungen sehr genau gehört und hat damit die Möglichkeit des globalen Agenda Settings. Die Bischöfe könnten als moralische Instanzen auftreten und ihre Finger auf Wunden im gesellschaftlichen und sozialen Zusammenleben legen. Hier haben sie ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit. Bisweilen scheint es aber am Mut zu fehlen, sich als permanenter Mahner mit starken Gegenspielern anzulegen.

Es ließen sich viele Gelegenheiten in jüngerer Vergangenheit aufzählen, bei denen es sich angeboten hätte, öffentlich Stellung zu beziehen. Ich denke, dass es auch nicht geschadet hätte, auf die eine oder andere Fehlentwicklung in der sozial-liberalen Marktwirtschaft hinzuweisen.

Inhaltsangabe

- Wie sieht ein Unternehmen mit Profil aus?

- Die Biografie von Unternehmen

- Markenführung durch Kommunikation

- Entwicklung einer PR-Kampagne: von der Konzepterstellung bis zur Erfolgskontrolle

- Profil durch Persönlichkeit: 12 Dimensionen der CEO-Kommunikation

- Erfahrungsberichte von Unternehmenssprechern