Humor als Kommunikationsmedium - Räwel, Jörg

Jörg Räwel 

Humor als Kommunikationsmedium

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Humor ist wenn man trotzdem lacht - Liebe ist wenn man trotzdem liebt! Jörg Räwels Analyse des Humors als reflexivem Medium von Kommunikation bezieht Macht, Geld, Liebe und Wertbeziehungen als symbolisch generalisierte Medien ein. Untersucht werden charakteristische Sozialformen wie Flirt, Bühnen- und Situationskomik und Sachformen wie Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Satire, Parodie und Slapstick. Sichtbar werden Bezüge zu anderen kommunikativen Feldern, über humoristische Werbung zum Wirtschaftssystem, zur Moral, zum System moderner Kunst. Der Autor schließt mit einer Evolution des Humors, von moralisch dominierten Formen antiker Gesellschaften wie der Satire über das mittelalterliche Hofnarrentum und den Karneval bis zum moralfreien Nonsens der Gegenwart.

Produktinformation


  • Verlag: Uvk
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 251 S.
  • Seitenzahl: 252
  • Wissen und Studium, Sozialwissenschaften
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 131mm x 22mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783896695123
  • ISBN-10: 3896695126
  • Best.Nr.: 13419295
"Eine Analyse des Humors ist an sich nicht neu. Der Ansatz von Räwel schon, der sich diesem Phänomen über die Systemtheorie nähert und den Humor als Kommunikationsmedium seziert. Räwel ordnet Humor als Reflexion über alle nur möglichen Themen ein, die im Spiel mit kommunikativen Formen immer neue Variationen hervorbringt und so die moderne Gesellschaft im Umgang mit Abweichung trainiert. Hier liegt für Räwel auch das Potenzial: Humor erzeugt Spielarten, die gesellschaftlichen Veränderungen zugute kommen. Humor steigt hier zum Supermedium auf, das die Chance zum Spielen um des Spielens willen gibt: Das bedeutet Freiheit. Den Impetus des Kritisierens schreibt Räwel in diesem Gespann ausschließlich der Satire zu, in der Humor durch Moral instrumentalisiert wird. Mehr noch: Das Auslachen von Abweichung erscheint Räwel als Diskreditierung durch Moral." Message "Der Autor liefert für Systemtheorie-Interessierte eine hochkomplexe und interessante Studie." tv diskurs

"Eine Analyse des Humors ist an sich nicht neu. Der Ansatz von Räwel schon, der sich diesem Phänomen über die Systemtheorie nähert und den Humor als Kommunikationsmedium seziert. Räwel ordnet Humor als Reflexion über alle nur möglichen Themen ein, die im Spiel mit kommunikativen Formen immer neue Variationen hervorbringt und so die moderne Gesellschaft im Umgang mit Abweichung trainiert. Hier liegt für Räwel auch das Potenzial: Humor erzeugt Spielarten, die gesellschaftlichen Veränderungen zugute kommen. Humor steigt hier zum Supermedium auf, das die Chance zum Spielen um des Spielens willen gibt: Das bedeutet Freiheit. Den Impetus des Kritisierens schreibt Räwel in diesem Gespann ausschließlich der Satire zu, in der Humor durch Moral instrumentalisiert wird. Mehr noch: Das Auslachen von Abweichung erscheint Räwel als Diskreditierung durch Moral." Message "Der Autor liefert für Systemtheorie-Interessierte eine hochkomplexe und interessante Studie." tv diskurs
Jörg Räwel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Network for Educational Technology" der ETH Zürich.

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Humor als Kommunikationsmedium - Räwel, Jörg

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Produktinformation
  • Verlag: Uvk
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 251 S.
  • Seitenzahl: 252
  • Wissen und Studium, Sozialwissenschaften
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 131mm x 22mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783896695123
  • ISBN-10: 3896695126
  • Best.Nr.: 13419295

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Produktbeschreibung zu "Humor als Kommunikationsmedium"

Kurzbeschreibung

Humor ist wenn man trotzdem lacht - Liebe ist wenn man trotzdem liebt! Jörg Räwels Analyse des Humors als reflexivem Medium von Kommunikation bezieht Macht, Geld, Liebe und Wertbeziehungen als symbolisch generalisierte Medien ein. Untersucht werden charakteristische Sozialformen wie Flirt, Bühnen- und Situationskomik und Sachformen wie Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Satire, Parodie und Slapstick. Sichtbar werden Bezüge zu anderen kommunikativen Feldern, über humoristische Werbung zum Wirtschaftssystem, zur Moral, zum System moderner Kunst. Der Autor schließt mit einer Evolution des Humors, von moralisch dominierten Formen antiker Gesellschaften wie der Satire über das mittelalterliche Hofnarrentum und den Karneval bis zum moralfreien Nonsens der Gegenwart.

Rezensionen und Kritik

"Eine Analyse des Humors ist an sich nicht neu. Der Ansatz von Räwel schon, der sich diesem Phänomen über die Systemtheorie nähert und den Humor als Kommunikationsmedium seziert. Räwel ordnet Humor als Reflexion über alle nur möglichen Themen ein, die im Spiel mit kommunikativen Formen immer neue Variationen hervorbringt und so die moderne Gesellschaft im Umgang mit Abweichung trainiert. Hier liegt für Räwel auch das Potenzial: Humor erzeugt Spielarten, die gesellschaftlichen Veränderungen zugute kommen. Humor steigt hier zum Supermedium auf, das die Chance zum Spielen um des Spielens willen gibt: Das bedeutet Freiheit. Den Impetus des Kritisierens schreibt Räwel in diesem Gespann ausschließlich der Satire zu, in der Humor durch Moral instrumentalisiert wird. Mehr noch: Das Auslachen von Abweichung erscheint Räwel als Diskreditierung durch Moral." Message "Der Autor liefert für Systemtheorie-Interessierte eine hochkomplexe und interessante Studie." tv diskurs

Rezension

"Eine Analyse des Humors ist an sich nicht neu. Der Ansatz von Räwel schon, der sich diesem Phänomen über die Systemtheorie nähert und den Humor als Kommunikationsmedium seziert. Räwel ordnet Humor als Reflexion über alle nur möglichen Themen ein, die im Spiel mit kommunikativen Formen immer neue Variationen hervorbringt und so die moderne Gesellschaft im Umgang mit Abweichung trainiert. Hier liegt für Räwel auch das Potenzial: Humor erzeugt Spielarten, die gesellschaftlichen Veränderungen zugute kommen. Humor steigt hier zum Supermedium auf, das die Chance zum Spielen um des Spielens willen gibt: Das bedeutet Freiheit. Den Impetus des Kritisierens schreibt Räwel in diesem Gespann ausschließlich der Satire zu, in der Humor durch Moral instrumentalisiert wird. Mehr noch: Das Auslachen von Abweichung erscheint Räwel als Diskreditierung durch Moral." Message "Der Autor liefert für Systemtheorie-Interessierte eine hochkomplexe und interessante Studie." tv diskurs

Autorenporträt zu "Jörg Räwel"

Jörg Räwel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Network for Educational Technology" der ETH Zürich.

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