Rico, Oskar und die Tieferschatten / Bd.1 - Steinhöfel, Andreas
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Andreas Steinhöfel 

Rico, Oskar und die Tieferschatten / Bd.1

Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Jugendbuchpreis der Waldemar Bonsels Stiftung 2008 und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Kinderbuch

Broschiertes Buch
 
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Rico, Oskar und die Tieferschatten / Bd.1

Eigentlich soll Rico ja nur ein Ferientagebuch führen. Schwierig genug für einen, der leicht den roten oder den grünen oder auch den blauen Faden verliert. Aber als er dann auch noch Oskar mit dem blauen Helm kennen lernt und die beiden dem berüchtigten ALDI-Kidnapper auf die Spur kommen, geht es in seinem Kopf ganz schön durcheinander. Doch zusammen mit Oskar verlieren sogar die Tieferschatten etwas von ihrem Schrecken. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft .


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 220 S. m. Illustr. v. Peter Schössow.
  • Seitenzahl: 220
  • Carlsen Taschenbücher Bd.1029
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 122mm x 23mm
  • Gewicht: 238g
  • ISBN-13: 9783551310293
  • ISBN-10: 3551310297
  • Best.Nr.: 32561376
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.03.2008

Der ganz besondere Duft
Andreas Steinhöfels Berliner Kinderkrimi „Rico, Oskar und die Tieferschatten”
Es liegt was in der Luft. Obwohl die Geschichte nur als spannender kleiner Hauptstadtkinderkrimi daherkommt, in der späten Nachfolge von Emil und den Detektiven. Dieser ganz besondere Duft in Andreas Steinhöfels neuem Roman Rico, Oskar und die Tieferschatten hat eigentümliche Folgen.
Der Kritiker schlägt bereits nach dem Lesen der ersten Seiten den Falkplan „Berlin, 60. Auflage” auf, findet die Dieffenbachstraße in Kreuzberg – die Straße, in der der junge Held wohnt – und glaubt fortan an die wahrhaftige Existenz des elfjährigen Frederico „Rico” Doretti und seiner graubunten Welt der „Dieffe 93”. Wie Steinhöfel die Welt des Steppkes beschreibt, der sich für „tiefbegabt” hält und eine Förderschule besucht, wie der Autor Ricos Welt lebendig werden lässt, ist das Besondere an der Geschichte – nicht die dramatische Handlung. Dass in der Stadt ein eigenartiger Kindesentführer sein Unwesen treibt und der Dieffe 93 nähersteht als man zu glauben wagt, ist zweifelsohne ein spannender Plot. Der Reiz des Buches jedoch steckt woanders. …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.04.2008

Eine Fundnudel für ganz Berlin

1998 erschien Andreas Steinhöfels grandioses Jugendbuch "Die Mitte der Welt". Mit dem charmanten Kinderkrimi "Rico, Oskar und die Tieferschatten" ist ihm ein neuer großer Wurf gelungen.

An eine Sache muss man sich gleich gewöhnen. Daran, dass Rico Doretti ein ungewöhnliches Kind ist. Dabei sieht Rico gar nicht seltsam aus. Oskar schon eher: Der ist hochbegabt, ein wenig miesepetrig und trägt einen Sturzhelm beim Spazierengehen. Rico hingegen ist "tiefbegabt". Das heißt, er kann zwar gut und viel denken, aber es dauert ungeheuer lang, weil in seinem Kopf etwas nicht so funktioniert wie bei anderen Leuten. Und es fällt ihm immer mal wieder etwas aus dem Gehirn heraus, wo rechts ist und links zum Beispiel, oder Dinge, an die er sich unbedingt erinnern muss, wie seine Adresse.

Rico hat aber auch einen wahren Schatz in seinem Kopf: Er ist ein guter Erzähler. Ach was, er ist ein großer Erzähler! Und ein großartiger Beobachter, der so genau, so witzig und traurig und klug und warmherzig aus seinem Leben und seiner Umgebung erzählt, dass man nicht anders kann, als aufgeregt Seite um Seite umzublättern. Entgegen …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nichts als Lob hat Rezensentin Anja Knabenhans für Andreas Steinhöfels neuen Kinderroman übrig und verspricht "perfekten Lesegenuss". Die Geschichte vom "tiefbegabten" Jungen Rico, der die Welt zwar langsamer, aber umso intensiver wahrnimmt, hat die Rezensentin gänzlich hingerissen. Rico macht sich in dem Buch auf, seinen entführten Freund Oskar zu retten und löst dabei ein Geheimnis. Im Vordergrund steht für Knabenhans aber deutlich die wunderbare Welt, wie sie aus Ricos Sicht erzählt wird.

© Perlentaucher Medien GmbH

""Müffelchen" - was soll das denn sein? - "PENG" oder "WUMMS" geht schon eher. - "Hängemöpse" - Also bitte, wo sind wir denn hier?!? - "Tieferschatten" ??? - Also gut, erst mal der Reihe nach: Es geht um Rico, in dessen Kopf es "manchmal so durcheinander wie in einer Bingotrommel" zugeht, weshalb er leicht das berühmte lechts und rinks velwechsert. Deshalb hat er auch Zuordnungsprobleme mit der Fundnudel auf dem Gehsteig: Woher sie wohl kommen mag, und wem gehört sie? Einem der Bewohner der Diefe 93, Frau Dahling oder dem alten Fitzke? In der Diefe jedenfalls spielt sich diese ganze Geschichte ab, weil Rico diese Straße mangels Orientierung in der Regel nicht verlässt, weswegen Fitzke, der sie auch nicht alle hat, ihn "Schwachkopf" nennt. Aber diese Bezeichnung stimmt ganz sicher nicht. Auch wenn Rico tiefbegabt ist, wie seine liebe Mama das nennt, hat sein Lehrer in der Sonderschule festgestellt, dass Rico "ein guter Erzähler" ist, und ihm für die Ferien aufgetragen, eine Art Tagebuch zu schreiben. Das ist ein Glück, denn so können wir nun nachlesen, was Rico mit seinem hochbegabten Freund Oskar und den Tieferschatten erlebt. Und das ist aufregend, weil es um ein Geheimnis geht, hinter dem sich ein richtiger Kriminalfall verbirgt, mit Entführung, Erpressung, Polizei und ... Auch ohne Details zu verraten, kann man sich schon denken, dass der tiefbegabte Rico und der hochbegabte Oskar ein hervorragendes Detektiv-Team bilden. Mit atemberaubender Spannung und Lachkrämpfe erzeugendem Witz jagen sie die Leser durch die Geschichte. Und die wunderbaren, ganz am Sinn und Hintersinn des Textes orientierten Illustrationen steigern den Lesegenuss. Das Allerbeste aber sind die ständigen Reflexionen und Notizen von Rico. Weil er selber viele Wörter nicht versteht, hat er sie im Lexikon nachgeschlagen und mit seinen Worten schön, in Kästchen abgesetzt, in den Text eingefügt. Sogar Leseanfänger werden damit unwillkürlich zum Lesen und Fremdwörterlernen verführt, und so ist ganz nebenbei ein richtiges Sprachbuch entstanden! Ricos Erklärungen sind ebenso komisch wie die ständigen Wortspiele, die sich auch Andreas Steinhöfel erlaubt, wenn er etwa Frau "Dahling" wirklich als einen herzensguten Darling beschreibt. Der Sonderschullehrer hat das also ganz richtig erkannt, es handelt sich hier um wirklich gute Erzähler, denn: Erstens ist das Thema für Kinder interessant gewählt und steht ihnen immer klar vor Augen; zweitens ist das Buch souverän durchkonstruiert, ohne dass dies dem Leser ständig auf die Nase gebunden wird; drittens arbeitet Steinhöfel mit anschaulicher und einfacher, an den Menschen, den Dingen und Verhältnissen konkret interessierter Sprache, die deswegen viertens immer auch hinter die Oberfläche zu schauen und über die Wirklichkeit aufzuklären vermag; und fünftens erfreut das Buch mit hintergründigen Anspielungen die Gebildeten und Bildungshungrigen, oder wem fällt bei der Lektüre nicht gleich das Urvorbild guter und spannender Kinderliteratur ein, das nicht zufällig auch in Berlin mit all seinen sozialen Problemen spielt und eine Kriminalgeschichte und ihre detektivische Aufklärung durch Kinder zum Thema hat. Sie wissen schon! Jedenfalls Steinhöfel weiß es, und es ist ihm mit seinem Buch ein kongenialer Nachfolger gelungen, der alle Leser begeistern wird. Der Autor erhält den "Heidelberger Leander" 2008. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)"

""Müffelchen" - was soll das denn sein? - "PENG" oder "WUMMS" geht schon eher. - "Hängemöpse" - Also bitte, wo sind wir denn hier?!? - "Tieferschatten" ??? - Also gut, erst mal der Reihe nach: Es geht um Rico, in dessen Kopf es "manchmal so durcheinander wie in einer Bingotrommel" zugeht, weshalb er leicht das berühmte lechts und rinks velwechsert. Deshalb hat er auch Zuordnungsprobleme mit der Fundnudel auf dem Gehsteig: Woher sie wohl kommen mag, und wem gehört sie? Einem der Bewohner der Diefe 93, Frau Dahling oder dem alten Fitzke? In der Diefe jedenfalls spielt sich diese ganze Geschichte ab, weil Rico diese Straße mangels Orientierung in der Regel nicht verlässt, weswegen Fitzke, der sie auch nicht alle hat, ihn "Schwachkopf" nennt. Aber diese Bezeichnung stimmt ganz sicher nicht. Auch wenn Rico tiefbegabt ist, wie seine liebe Mama das nennt, hat sein Lehrer in der Sonderschule festgestellt, dass Rico "ein guter Erzähler" ist, und ihm für die Ferien aufgetragen, eine Art Tagebuch zu schreiben. Das ist ein Glück, denn so können wir nun nachlesen, was Rico mit seinem hochbegabten Freund Oskar und den Tieferschatten erlebt. Und das ist aufregend, weil es um ein Geheimnis geht, hinter dem sich ein richtiger Kriminalfall verbirgt, mit Entführung, Erpressung, Polizei und ... Auch ohne Details zu verraten, kann man sich schon denken, dass der tiefbegabte Rico und der hochbegabte Oskar ein hervorragendes Detektiv-Team bilden. Mit atemberaubender Spannung und Lachkrämpfe erzeugendem Witz jagen sie die Leser durch die Geschichte. Und die wunderbaren, ganz am Sinn und Hintersinn des Textes orientierten Illustrationen steigern den Lesegenuss. Das Allerbeste aber sind die ständigen Reflexionen und Notizen von Rico. Weil er selber viele Wörter nicht versteht, hat er sie im Lexikon nachgeschlagen und mit seinen Worten schön, in Kästchen abgesetzt, in den Text eingefügt. Sogar Leseanfänger werden damit unwillkürlich zum Lesen und Fremdwörterlernen verführt, und so ist ganz nebenbei ein richtiges Sprachbuch entstanden! Ricos Erklärungen sind ebenso komisch wie die ständigen Wortspiele, die sich auch Andreas Steinhöfel erlaubt, wenn er etwa Frau "Dahling" wirklich als einen herzensguten Darling beschreibt. Der Sonderschullehrer hat das also ganz richtig erkannt, es handelt sich hier um wirklich gute Erzähler, denn: Erstens ist das Thema für Kinder interessant gewählt und steht ihnen immer klar vor Augen; zweitens ist das Buch souverän durchkonstruiert, ohne dass dies dem Leser ständig auf die Nase gebunden wird; drittens arbeitet Steinhöfel mit anschaulicher und einfacher, an den Menschen, den Dingen und Verhältnissen konkret interessierter Sprache, die deswegen viertens immer auch hinter die Oberfläche zu schauen und über die Wirklichkeit aufzuklären vermag; und fünftens erfreut das Buch mit hintergründigen Anspielungen die Gebildeten und Bildungshungrigen, oder wem fällt bei der Lektüre nicht gleich das Urvorbild guter und spannender Kinderliteratur ein, das nicht zufällig auch in Berlin mit all seinen sozialen Problemen spielt und eine Kriminalgeschichte und ihre detektivische Aufklärung durch Kinder zum Thema hat. Sie wissen schon! Jedenfalls Steinhöfel weiß es, und es ist ihm mit seinem Buch ein kongenialer Nachfolger gelungen, der alle Leser begeistern wird. Der Autor erhält den "Heidelberger Leander" 2008. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)"
Andreas Steinhöfel, geb. 1962, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften in Marburg. Tätig als Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern mit nationaler und internationaler Auszeichnung. 2009 erhielt Andreas Steinhöfel den 'Erich Kästner Preis für Literatur'.

Kundenbewertungen zu "Rico, Oskar und die Tieferschatten / Bd.1"

31 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 31 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(21)
***** sehr gut
 
(6)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(2)
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Bewertung von Geniales Buch am 26.04.2012 ***** ausgezeichnet
Mir gefällt an diesem Buch, dass es ziemlich abwechslungsreich ist. Das Buch hat ein paar lustige Szenen, aber auch traurige Szenen. Am Ende gibt es eine kleine Verfolgungsjagd, die es noch mal spannend macht. Bei dieser Verfolgungsjagd werden Rico und Oskar richtige Freunde, obwohl sie total unterschiedlich sind. Denn Rico ist tiefbegabt, währenddessen Oskar ein hochbegabtes Kind ist. Im Buch sind sehr viele komische Leute, die sehr außergewöhnliche Sachen machen. Ebenso findet man auch viele nette Leute, die auch zu Rico nett sind. Das finde ich den richtigen Mix, den man für ein gutes Buch braucht. Ich empfehle das Buch sehr für Schüler ab der 4.Klasse, denn es zeigt das Leben eines tiefbegabten Kindes in Berlin.

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Bewertung von Mara am 07.03.2012 ***** ausgezeichnet
Also eigendlich habe ich dieses Buch gar nicht für mich, sondern für meine Tochter gekauft...es soll als Schullektüre in ihrer sechsten Klasse (Gymnasium) gelesen werden, und ich bin bereits jetzt sehr gespannt, wie ihr Kommentar dazu lauten wird!
Na ja, wie der Zufall es will...Mutter muss das Buch besorgen, liest die ersten Seiten und bleibt hängen. Etwas, was mir noch nie vorher bei einer "Schullektüre" passiert ist. Habe die gesamte Geschichte an einem Nachmittag gelesen und kann nur wiederholen: genial!
Nun, über die Handlung wurde von anderen Rezensenten an dieser Stelle bereits einiges geschrieben...Forrest Gump für Kinder und Jugendliche, in einer Sprache, die einfach phänomenal ist. Locker und flockig erzählt, aus der Sicht eines "tiefbegabten" Kindes. Ricos Erklärungen der Welt um ihn herum sind wunderbar, treiben einem manchmal einfach nur die Lach-Tränen in die Augen ...manchmal muss man auch einen Moment überlegen, bevor man es erfasst. Und dann das absolute Gegenstück zu Rico..sein Freund Oskar. "Hochbegabt", also unheimlich schlau, aber ebenso einsam und lebensuntüchtig...eine tolle Paarung, eine wundervolle Geschichte über eine Freundschaft unter Aussenseitern, die am Ende sogar noch sehr spannend ist, als Oskar entführt wird und Rico sich als Detektiv versucht.
Ich will an dieser Stelle nicht mehr verraten, einfach kaufen und selbst lesen. Es ist ein Vergnügen, ein Spiel mit der Sprache und ein besonderer Blick auf diese Welt und ihre Bewohner. Für alle Kinder ab etwa zehn, elf Jahren, auch und besonders für Erwachsene, denen viele Situationen seltsam bekannt vorkommen mögen. Absolute Kaufempfehlung!
Ach ja, weil man kritisieren könnte, dass Kinder diese Art von Geschichte noch nicht verstehen, ihnen manche Zusammenhänge fehlen ...ich denke, das ist genau so, wie es auch mit den zahlreichen animierten Filmen von Pixar, Dreamworks o.ä. funktioniert. Es gibt immer verschiedene Ebenen des Verstehens. Die Kinder werden ihren Spass haben, Erwachsene lachen dann eben an anderen Stellen!

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Bewertung von Mora aus Langenhessen am 28.12.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um Rico, einen tiefbegabten Jungen der sich mit einem hochbegabten Jungen namens Oskar anfreundet. Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt als Oskar vom ALDI Kidnapper Mister 2000 entführt wird.
Rico wirkt gleich sympatisch mit seiner komischen Art, es ist wirklich schön einen Hauptcharakter zu haben der nicht perfekt ist und nicht so wie die klisheehaften Helden die nie Fehler machen und alles können. Der Schreibstil ist wirklich toll, so das das Buch auch Erwachsene begeistern kann. Ich kann es wirklich nur empfehlen.

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Bewertung von Anna-Maria B. aus Bad Schönborn am 30.06.2011 ***** sehr gut
Rico wohnt in Berlin-Kreuzberg. Rico sagt von sich selbst, dass er "ein Orientierungsvermögen wie eine besoffene Brieftaube in einem Schneesturm bei Windstärke 12" hat. Mit Frau Darling aus dem Haus schaut er gerne Liebesfilme an, mit dem blöden Fitzke streitet er sich und den Marrak beobachtet er gerne und da gerade Sommerferien sind, hütet er die Wohnung der Kesslers. Eines Tages lernt er auf der Straße in Berlin-Kreuzberg Oskar kennen. Oskar ist hochbegabt und geht ohne seinen Motorradhelm keinen Schritt aus dem Haus. Wenn Rico sich vorstellt, betont er gerne, dass er tiefbegabt ist. D.h. er muss immer ein bisschen länger denken als andere. Die beiden ungleichen Jungen freunden sich an. Da wird Oskar entführt. Keine Frage, Rico will Oskar finden. Eine sehr schwere Aufgabe für ihn wegen seinem schlechten Orientierungssinn. Dazu kommt noch, dass Ricos Mama verreisen muss und Rico ganz auf sich alleine gestellt ist. Und noch ein Problem - da sind diese Tieferschatten im Hinterhofhaus. Aber Rico lässt sich nicht entmutigen und macht sich auf die Suche nach dem Entführer und Oskar.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und so wird eine wirklich spannende Entführungs- und Freundschaftsgeschichte erzählt. Aber eigentlich wird ein gesellschaftliches Problem wiedergespiegelt: 2 gegensätzliche Kinder, die aus der sogenannten Unterschicht stammen, Ricos schräge Mutter, die nachts in einem Club arbeitet.

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Bewertung von Kevin aus Schwepnitz am 27.06.2011 ***** ausgezeichnet
Rico ist tieferbegabt und lebt allein mit seiner Mutter. Rico lernt eines Tages Oskar kennen und gemeinsam lösen sie ein Geheimnis um die Tieferschatten, die Rico immer sieht und kommen einem Verbrechen auf die Spur.
Das Buch wird mit viel Witz erzählt. Auch wenn Rico nicht so begabt ist, ist er trotzdem sympathisch. Er gerät immer wieder in komische Situationen. Man muss lachen, aber fiebert auch mit. Ein tolles Buch.

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Bewertung von Eragon aus Karlsruhe am 20.06.2011 ***** sehr gut
Rico soll ein Ferientagebuch führen, was schwierig für ihn ist weil er Tiefbegabt ist. Nicht das er dumm wäre, er denkt nur langsamer als andere.
Eines Tages lernt er Oskar kennen. Oskar ist hochbegabt, hat ständig Angst vor irgendwelchen Gefahren und trägt deshalb einen blauen Motorradhelm. Nur zu ihrem dritten Treffen kommt er nicht. Schnell stellt sich heraus, dass er von Mr. 2000, auch ALDI-Kidnapper genannt, entführt worden ist. Für seine Freilassung verlangt er 2000€. Nur sein Vater hat keine 2000€. Also wendet er sich an die Polizei, obwohl das schlimme Folgen für Oskar haben könnte. Ricos Mutter ist derweil bei ihrem Bruder und Rico ganz allein zu Hause.
Also macht er sich auf die Suche nach Oskar.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da es aus Ricos Sicht geschrieben ist, und der manchmal komische Schlussfolgerungen zieht, ist es auch lustig. Es zeigt auch, dass man nur wegen einer "Behinderung" automatisch doof ist.
Empfehlen würde ich es für Kinder, die ungewöhnliche Freundschaften mögen. Das Buch ist auch nicht zu dick.

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Bewertung von hannes aus Schwerin am 15.06.2011 ***** ausgezeichnet
Rico wohnt mit seiner in Berlin in der Dieffe 93.Er hat eine Nudel auf der Straße gefunden,die sein Nachbar Fietzke dann aber einfach aufgegessen hat.Jetzt ist er auf der Suche nach einer neuen Fundnudel,aber er findet etwas ganz anderes.
Das Buch gefiel mir sehr gut denn es war spannend und cool.

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Bewertung von chiara aus Paderborn am 09.06.2011 ***** sehr gut
Es fing alles damit an, dass Rico eine Nudel sucht und dabei Oskar trifft, der natürlich denkt, Rico wäre bescheuert. Da ahnten die beiden noch nichts von ihrer zukünftigen Freundschaft. Doch es entwickelt sich eine Freundschaft besonderer Art. Aber plötzlich ist Oskar weg. Dann dreht sich alles um Mister 2000!
Das ist ein Mann, der Kinder entführt und dann 2000 Euro fordert, bevor er die Kinder freilässt. Rico muss was tun den die Situation spitzt sich zu!
Das Buch von Andreas Steinhöfel handelte bis zur Mitte des Buches nur über den Beginn der Freundschaft von Rico und Oskar. Erst danach wurde es richtig spannend. Ich fand das Buch aber trotzdem gut, weil ich es toll fand, wie zwei so unterschiedliche Jungen so befreundet sein können und sich in jeder Situation helfen.

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Bewertung von J.c.l. aus Bonn am 30.05.2011 ***** ausgezeichnet
Es geht in dem Buch um einen Jungen namens Ricko, der eines Tages dem Jungen Oskar begegnet. Oskar trägt immer einen Schutzhelm auf dem Kopf, weil er so viel über die welt weiß, das gefährlich ist. Die zwei freunden sich an und erleben viele Abenteuer. Es gibt auch einen zweiten Teil, aber lest doch selbst.
Das Buch ist sehr spannend, aber man kann abends noch gut einschlafen und man möchte immer weiter lesen. Wer Spannung mag, sollte sich das Buch kaufen

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Bewertung von New York aus Bonn am 22.05.2011 ***** ausgezeichnet
Oskar, Rico's bester Freund, wird von einem Kidnapper entführt. Rico will ihn befreien. Wird er es schaffen den Verbrecher Mister 2000 zu besiegen?
An dem Buch gefällt mir, dass es in einer großen Stadt spielt (Berlin). Dort gibt es viele Polizisten und einen Kidnapper. Der Verbrecher wird von einem Kind, von Rico, gejagt. Das finde ich gut. Oskar ist zwar ein Streber und Angsthase, der immer einen Helm trägt, damit ihm nichts passiert, Auch wenn er zu Fuß unterwegs ist. Trotzdem ist er Rico's Freund und irgendwie nett.

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