Herr Lehmann - Regener, Sven

Sven Regener 

Herr Lehmann

Ein Roman

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Herr Lehmann

Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe ...

In seinem Debüt heftet sich Regener an die Fersen seines charmanten Protagonisten, der eine ungewöhnliche Reise durch den Mikrokosmos des Berliner Stadtviertels antritt.



Produktinformation

  • Verlag: GOLDMANN
  • 2003
  • 30. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 284 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Goldmann Taschenbücher Bd.45330
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 23mm
  • Gewicht: 221g
  • ISBN-13: 9783442453306
  • ISBN-10: 3442453305
  • Best.Nr.: 11255372
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Nach überschwenglichem Lob aus der ersten Riege des deutschen Feuilletons, lag es natürlich nahe, "Herr Lehmann" auch als Lesung zu präsentieren. Sven Regener, mikrophonbewährt als Frontmann der Berliner Kultband Element Of Crime, intoniert seinen Debütroman selbst. Allerdings, Aufmerksamkeit und Konzentration sind im besonderen Maße Bedingung, um den Geschichten seines Helden folgen zu können. Was Herr Lehmann in der Wendezeit in Berlin erlebt, das trägt Regener fast gehetzt schnell vor, lässt sich und dem Zuhörer keine Pausen, auch seine oftmals abgehackte Betonung ist gewöhnungsbedürftig. Und was im Buch irgendwann zum Stilmittel wird, das stete "dachte Herr Lehmann", das erreicht in der akustischen Präsentation den Rand des Nervigen. So verliert zwangsläufig das Buch als Hörbuch hier viel von seiner Wirkung, was eine gelegentlich technisch nicht saubere Aufnahme, leichte "Versprecher" sind geblieben, noch unterstützt. Inhaltlich können Buch und die vom Autor leicht bearbeitete Leseversion hingegen durchaus überzeugen: Das Wiedererkennen von Situationen, die Beobachtung von Alltäglichem, prägnant beschrieben, dies verschafft eine gewisse Verbundenheit zu Herrn Lehmann, egal, was für ein Kauz er auch sein mag. (rs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.08.2001

Aber dann, aber dann: Kreuzberger Hosenträger sind lang
Der Einzug des guten Onkels in die neueste deutsche Literatur: Sven Regener kehrt bei Herrn Lehmann, dem Zapfer, ein und spendiert ihm einen Roman und zwanzig Biere
Es soll vor der Wende ein Tal der Ahnungslosen gegeben haben. Es lag im Südosten der Deutschen Demokratischen Republik, irgendwo hinter Dresden, und wurde so genannt, weil keine Antenne mehr ausreichte, um ein Fernseh- oder Rundfunkgerät mit Sendungen aus dem Westen zu versorgen. Dass es auch im Westen ein solches Tal ohne Nachrichten, ohne Veränderung, eine solche Welt der ewigen Wiederholung des Gleichen gegeben haben soll, war bislang nicht bekannt. Sven Regener, gerade noch Sänger und Texter der Popgruppe Element of Crime will dieses Tal nun entdeckt haben: im äußersten Osten West-Berlins, in SO 36, im tiefen Kreuzberg. Dort ist „Herr Lehmann” in den achtziger Jahren zu Hause gewesen, als Zapfer in einer Kneipe namens „Einfall”, und vielleicht zieht er dort noch heute seine mehr oder minder schwankenden Kreise.
Der Untertitel weist das Buch (Eichborn Berlin, Berlin 2001) als „einen Roman” aus, und der unbestimmte Artikel ist …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.03.2008

DIE STADT IM ROMAN

Düsseldorf: Aufstieg und Fall einer Anwaltsfamilie im neureichen Prada-Milieu von Düsseldorf schildert Martin Walser in seinem Roman "Der Lebenslauf der Liebe". Es ist die Geschichte von Susi Gern, einer alternden Frau auf der Suche nach Liebe. Dieser Düsseldorfer Lebenslauf ist aber auch eine Gesellschaftssatire, die in einer anderen Stadt so nicht spielen könnte.

Martin Walser, Lebenslauf der Liebe, Frankfurt, Suhrkamp, 10 Euro.

Berlin: Robert Gernhardt, der Frankfurter Lyriker, hat seine Hauptstadtgedichte in den 90er Jahren für die Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen geschrieben. Beobachtungen vom Potsdamer Platz stehen da neben ironischen Beschreibungen Berliner Lebensart. Der Grundton der Gedichte ist Zuneigung. Hier ein kurzer Auszug:

In der großen Stadt Berlin

kommst Du auf die Kosten:

Wenn der Westen es nicht bringt,

gibt's ja noch den Osten.

Robert Gernhardt, Berliner Zehner - Hauptstadtgedichte, Fischer, Frankfurt, 8 Euro.

Berlin: In seinem Roman "Herr Lehmann" entführt Sven Regener, Sänger der Band "Element of Crime", den Leser in die kleine Welt …

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"Hier entsteht die Komik scheinbar wider Willen, im Unabsichtlichen liegt die erzählerische Eleganz. Man hält den Atem an, man ist verblüfft, man lacht sich schief. Alles popkulturelle Berlin-Geschwätz fegt der Autor mit einem Wisch vom Tisch, und wir schmeißen die einschlägige Partyliteratur gleich hinterher. Denn bei Sven Regener, da ist der Alltag noch phänomenal, die Stadtdarstellung noch einen Blick wert."
Sven Regener wurde 1961 in Bremen geboren. 1985 gründete er die Band "Element of Crime", die mit deutschsprachigen Alben wie "Damals hinterm Mond" und "Weißes Papier" eine große Popularität erlangte. Sven Regener ist Sänger und Texter der Gruppe. 2011 erhielt er den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik.

Leseprobe zu "Herr Lehmann" von Sven Regener

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Kundenbewertungen zu "Herr Lehmann" von "Sven Regener"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Lola aus Gangloffsömmern am 24.12.2010 ***** ausgezeichnet
Bier trinken.
Bier zapfen.
Das ist das, was Frank Lehmann kann, sogar richtig gut. Frank Lehmann, Wahlberliner, der zur Belustigung seiner Freunde mit fast dreißig nur noch liebevoll "Herr Lehmann" genannt wird, und der mit seiner leicht eigenwilligen philosophischen Art dursch das Leben trottet. Herr Lehmanns Lebensinhalt besteht darin alkoholdurstigen Menschen die Zunge zu befeuchten und im gleichen Atemzug sich selbst dem Alkohol auszuliefern. Sein Alltag verläuft relativ unspektakulär in seiner Eineinhalbzimmerwohnung, ein Single, dessen pessimistische Grundeinstellung gern dem Pech auf die Sprünge hilft. Auf Grund dessen hat er auch nie versucht es den Leuten recht zu machen, seien es seine Eltern, Frauen oder seine Nachbarn. Ein Mann, der seinen Denkapparat ständig tanzen lässt und trotz vieler Erkentnisse keinen anderen Weg einschlägt, denn dazu ist der Mann hinter dem Tresen eindeutig zu ambitionslos. Doch irgendwas ist anders so kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Erst hindert ihn nach einer harten arbeitsreichen Nacht im "Einfall" ein wurstartiger Hund daran, wenigstens halbwegs heil zu Hause anzukommen. Zur Freude von Herr Lehmann, der nach dem Kampf um sein Revier mehr als eine Mütze Schlaf verdient hätte, klingelt seine Mutter ihn nach sinnlosen drei Stunden aus dem Bett, um ihm die frohe Botschaft zu verkünden. Sie kommen nach Berlin! Und ja, sie wollen ihn besuchen. Gedanken häufen sich in seinem Kopf. Wie soll er ihnen erklären, dass er kein Restaurantbesitzer ist, nachdem er ihnen jahrelang einen Bären aufgebunden hatte, nur damit sie den Nachbarn erzählen konnten, wie erfolgreich ihr Sohn in Berlin ist. Erschwerend dazu tritt Katrin in seine doch sonst so ruhige Welt und löst in ihm ein gewaltiges Gefühlschaos aus. Ein Wirbelsturm der Gefühle!
Sven Regner beschreibt in seinem Buch ein Menschenleben, welches uns zu Hauf auf den Straßen begegnet. Doch er schafft es auf eine urkomische Art und Weise, den Leser bei der Stange zu halten, obwohl er "nur" den Alltag beschreibt.
Dieses Buch ist für jeden geeignet, der Bücher mit Witz mag.

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Bewertung von Mia am 13.08.2010 ***** sehr gut
Eine sehr witzige Beschreibung eines Alltags, in dem sich wahrscheinlich jeder Leser (der eine mehr, der andere wengir) wiedererkennen kann.
Herr Lehmann muss an einem knurrendem Hund vorbei, er bekommt "plötzlichen" Besuch von seinen Eltern und er verliebt sich.
Ich habe, genau wie Reich-Ranicki es hinten auf dem Buch vermerkt, immer wieder gelacht.
Vor allem Berlinern empfehle ich dieses Buch, aber auch jedem, der einfach ein gutes lustiges Zwischendurchbuch sucht und dabei nicht auf Nivea verzichten möchte!

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Bewertung von Philipp aus Bad Berka am 12.08.2010 ***** ausgezeichnet
Der ganze Ärger Frank Lehmanns beginnt mit einem Hund- einem wildfremden Straßenköter, der ihm eines Nachts, als er wieder einmal alles andere als nüchtern ist, auflauert und nicht mehr von der Stelle gehen lässt. Schließlich rettet sich der junge Mann, indem er den Durst der „wilden Bestie“ mit Whisky löscht, um sich dann schnellen Schrittes vor seinem nun kampfunfähigen Gegner in Sicherheit zu bringen. Trotzdem- der Wurm ist einmal drin beim Schankwart Frank Lehmann, bringt die geregelten Bahnen seines Lebens im Jahre 1989 in Westberlin heftig ins Schleudern: seine Eltern kündigen an, ihn zu besuchen, und zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in die schöne Köchin Katrin. Schließlich kommen Herr Lehmann und Katrin nach einigen gemeinsamen Unternehmungen zusammen, und auch den folgenden Besuch seiner Eltern bringt Frank recht zufriedenstellend hinter sich. Doch dann wird er vom DDR-Zoll beim Schmuggeln erwischt, seine Beziehung mit Katrin zerbricht und sein bester Freund Karl muss von ihm wegen einer psychischen Erkrankung ins Krankenhaus gebracht werden. Überdies fällt an seinem Geburtstag auch noch die Mauer.
„Herr Lehmann“ von Sven Regener ist ein interessanter, locker geschriebener Roman, der seinen Lesern sehr viel Spaß bereitet. Den Reiz des Buches macht vor allem seine unnachahmliche „tragische Komik“ aus, wobei besonders die Gedanken Lehmanns belustigen, da sie oft genau das Gegenteil seines Handelns sind. Frank bemerkt diese Widersprüchlichkeit nicht und bleibt ernsthaft und unnachgiebig von seinen Meinungen überzeugt, was den Leser noch mehr erheitert. So kommt es, dass selbst die eigentlich eher traurigen Passagen am Ende noch amüsierend wirken. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „Herrn Lehmann“ um einen tiefgründigen Roman, der das Leben der Westberliner in der Zeit vor der Öffnung der Mauer beschreibt. Die Geschichte stellt den Alltag einer „gewöhnlichen Person“ dar, wodurch sie sehr lebensnah wirkt. Dabei überzeugt der Roman auch durch seine Ehrlichkeit, da der Autor nicht versucht, irgendetwas zu beschönigen. Er zeigt das Leben in Westberlin, so wie es war, also dass die Leute dort im Prinzip nur auf einer reichen, aber isolierten Insel vor sich hin vegetierten.
„Herr Lehmann“- ein spaßiger und dennoch tiefgründiger literarischer Diamant. Absolut lesenswert!

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Bewertung von Lola aus Gebesee am 18.04.2010 ***** sehr gut
In dem Buch "Herr Lehmann" geht es um einen Mann namens Frank Lehmann, der aber von seinen Freunden nur liebevoll Herr Lehmann genannt wird. Sein Alltag war immer ruhig, doch plötzlich fährt er mit einer Achterbahn der Gefühle.
Sven Regner beschreibt in seinem Buch ein Menschenleben, welches uns zu Hauf auf den Straßen begegnet. Doch er schafft es auf eine urkomische Art und Weise, den Leser bei der Stange zu halten, obwohl er "nur" den Alltag beschreibt.
Dieses Buch ist für jeden geeignet, der Bücher mit Witz mag.

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Bewertung von H. Seewald aus Berlin am 09.09.2009 ***** ausgezeichnet
Kein "geistiger Frührentner"

Herr Lehmann philosophiert über den Lebensinhalt und hat den Hang, Wörter immer mal wieder auf ihre Semantik hin abzuklopfen. Das zumindest sind schon mal geistige Regungen, welche die von Iris Radisch (Literaturjournalistin) vorgenommene Etikettierung von Herrn Lehmann als "geistigen Frührentner" fragwürdig erscheinen lassen. Auch ist der Begriff als solcher wenig tauglich, denn was wäre unter einem "geistigen Frührentner" zu verstehen? Ein Mensch, der von den geistigen Erträgen vor der Verrentung lebt? Einer, der sich mal Bildung angeeignet hatte, diese beständig wiederkäut und sich nicht weiter entwickelt, geistig stillsteht? Oder vielleicht einer, der von Tantiemen für Produkte seiner geistigen Tätigkeit wie etwa Bücher oder Patente lebt?

Zwar wünscht man Herrn Lehmann, dass er mal rauskommt aus seinem Trott von Arbeit in der Kneipe und anschließenden Kneipenbesuchen, doch entgeht er andererseits immerhin einer Lebenslüge, mit der zum Beispiel sein bester Freund Karl auf drastische Weise konfrontiert wird, der wie Herr Lehmann als Kellner arbeitet, sich aber zum Künstler berufen glaubt und über sein vermeintliches Künstlertum definiert. Als Karl seinen Irrtum erkennt, implodiert sein Selbstverständnis, seine Identität, Karl erleidet einen psychotischen Nervenzusammenbruch. Ob Herr Lehmann aus seinem Alltagstrott herausfindet, Urlaub in Bali mit seiner Kollegin Heide oder in Polen macht, "oder was ganz anderes anfangen" wird, bleibt offen.

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Bewertung von omamädel aus Nürnberg am 05.03.2009 ***** sehr gut
Urkommisch !!! Einfach genial geschrieben !!!!!!

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Bewertung von Polar aus Aachen am 16.06.2008 ***** ausgezeichnet
Berlin Ende der Achtziger. Die Mauer steht noch. Kreuzberg ist noch die Hoffnung all jener, die aus der Bundesrepublik auf die Insel geflüchtet sind. In der Vielzahl Suchender, Gestrandeter, Salonrevolutionäre gibt es den Herrn Lehmann, der sich Ansprüchen gerne entzieht und dafür lieber jedem die Welt erklärt. Es ist ein Kneipenleben. Sei es beruflich als Bierzapfer oder vor der Theke als Gast. Doch es ist nicht das Leben eines Alkoholikers, vielmehr das eines Menschen, der von sich behaupten würde, dass er mehr zum Leben nicht braucht. Familie ist etwas, das zu Besuch kommt, Zukunft etwas, für das man erst einmal richtig ausschlafen muss. Der Trott bestimmt den Tag von Herrn Lehmann und seinen Freunden. Wäre da nicht die Liebe. Ein Konstrukt, das vielen mittelmäßigen Romanen zu Grunde liegt. Sie stiftet Verwirrung, sie stellt Fragen, denen man lieber aus dem Weg geht, sie fordert einen heraus. Sven Regener entgeht dem allen durch seinen wunderbaren tragikkomischen Ton. Nicht nur dass seine scheinbaren Verlierer einem ans Herz wachsen, er spiegelt das Berlin der Mauer kurz vor ihrem Fall. Menschen, die mit sich selbst beschäftigt sind, die von den Ereignissen überrollt werden. Mitten drin Herr Lehmann. Unbeholfen scheint die Trägheit seine herausragende Charaktereigenschaft zu sein. Und trotzdem besitzt er seine Sehnsüchte, seine Träume, seine Verletzungen. Der Leser fühlt sich gleich mit ihm verwandt. Nur ein Herr Lehmann kann mitten in der Nacht von einem Hund aufgehalten werden. Die einzige Möglichkeit, ihm zu entgehen, darin bestehen, den Hund betrunken zu machen. Es sind aberwitzige Szenen, durch die Herr Lehmann stolpert. Sven Regener hat ihn mit trockenem Humor ausgestattet. Die beste Erfindung dabei ist, dass Herr Lehmann für alle einfach nur Herr Lehmann ist.

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