Israel verstehen - in 60 Tagen oder weniger - Glidden, Sarah

Israel verstehen - in 60 Tagen oder weniger

Sarah Glidden 

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Israel verstehen - in 60 Tagen oder weniger

Als Sarah Glidden ihre Birthright Israel-Tour antritt, meint sie, sie wüsste, worauf sie sich eingelassen hat. Doch als sie ankommt, zeigt sich, dass alles, was sie über Israel zu wissen glaubte, in Wahrheit ganz anders aussieht. In dieser bemerkenswerten Graphic Novel erzählt Sarah charmant und fesselnd von ihrer Reise nach Tel Aviv, Jerusalem, auf die Golanhöhen, nach Masada und zu anderen historischen Stätten, wobei die intensiven Wasserfarben jedes skurrile und atemberaubende Detail zum Leben erwecken. Gleichzeitig ist ISRAEL VERSTEHEN - in 60 Tagen oder weniger eine einfühlsame und sehr nachdenkliche Untersuchung eines emotional höchst aufgeladenen Themas, die Beschreibung einer Reise, die Sarah so nicht erwartet hatte. Während sie darum kämpft, Israel zu verstehen, ist Sarah gezwungen, erst ihren Glauben und schließlich ihre gesamte Identität infrage zu stellen.


Produktinformation

  • Verlag: Panini Manga Und Comic
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 206 S. farb. Comics.
  • Seitenzahl: 206
  • Panini Comics
  • Deutsch
  • Abmessung: 249mm x 179mm x 25mm
  • Gewicht: 825g
  • ISBN-13: 9783862011544
  • ISBN-10: 3862011542
  • Best.Nr.: 32601147
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.06.2011

Die Meisterschaft der Unschuld
Sarah Gliddens Comic "Israel verstehen" sieht mit subtiler Poetik auf große Politik

Wenn es den dominanten Comictrend des letzten Jahrzehnts zu bestimmen gäbe, dann müsste man die Autobiographie nennen. Nicht, dass dieses Thema vorher inexistent gewesen wäre. Gerade der Mann, dem wir den Begriff der "Graphic Novel" zu verdanken haben, mit dem im deutschen Buchhandel eine neue Aufmerksamkeit für Comic geschaffen wurde, jener Will Eisner also, hat seit 1977, als sein Band "Vertrag mit Gott" erschien, bis zu seinem Tod im Jahr 2005 immer neue Episoden aus seinem Leben erzählt: von der Kindheit in den zwanziger Jahren als Jude in Brooklyn, danach von den Anfängen der Comicindustrie, an der Eisner als junger Mann entscheidend beteiligt war, dann vom Zweiten Weltkrieg und vielem mehr. Und die letzte Arbeit, "Das Komplott", widmete sich schließlich ausschließlich jenem Sujet, das in all seinen autobiographischen Geschichten subkutan miterzählt wurde: dem Antisemitismus. Eisners letzter Band dokumentierte die Geschichte der "Protokolle der Weisen von Zion".

Damit entwickelte er aus dem autobiographischen Erleben …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.06.2011

Die Farben
der Ratlosigkeit
Sarah Glidden will
„Israel verstehen“ – im Comic
Geradezu zaghaft hat Sarah Glidden ihre Graphic Novel koloriert. Viel verwaschenes Ocker läuft ineinander, hauchzartes Blau, selbst der Sonnenuntergang leuchtet lachsfarben. Wer jetzt den tiefblauen Himmel über Israel vor Augen hat, muss über so viel Zaghaftigkeit staunen. Aber ausgerechnet diese Zurückhaltung entpuppt sich als die außergewöhnliche Stärke dieses Bandes.
Es ist 2007. Die New Yorkerin Glidden nimmt an einer Reise durch Israel teil, welche eine jüdische Stiftung unter dem Titel „Birthright“ spendiert – für junge jüdische Menschen zwischen 18 und 27, die noch nie in Israel waren. Glidden wappnet sich gegen eine Propagandashow, doch der junge israelische Reiseführer zeigt sich daran dann nur mäßig interessiert. Er kritisiert die Trennmauer zu den Palästinensergebieten, obwohl seit deren Bau „die Anzahl der Terroranschläge in Tel Aviv von zwei pro Woche auf vier pro Jahr gesunken“ sei. Sein Tenor: komplizierte Geschichte – grobschlächtiger wird es auch danach nicht, weder auf den Golanhöhen, noch in Jerusalem, noch in Tel Aviv, wo die …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Sarah Gliddens dokumentarischer Comic "Israel verstehen" entpuppt sich für den Rezensenten Christian Schlüter nicht allein als Versuch, den überaus komplizierten israelisch-palästinensischen Konflikt zu durchdringen, sondern auch als ein Zeugnis des Erwachsenwerdens. Die Wohltätigkeitsorganisation "Taglit-Birthright Israel" hatte eine Reise angeboten, die Juden einen Besuch in Israel und die Entdeckung der jüdischen Kultur, Geschichte und Identität ermöglichen will. Diese Reise hat die amerikanische Comic-Zeichnerin dokumentiert, erklärt der Rezensent. Die Botschaft Gliddens, es sich bei der Beurteilung der politischen Situation nicht zu leicht zu machen, kommt beim Rezensenten gut an, und er weiß auch zu würdigen, dass die Autorin sie mit vielen Fakten auszufüllen weiß und ein vielschichtiges Bild von Land und Menschen zeichnet. Auch wenn er ihren Appell, doch einfach "miteinander zu reden", etwas mau findet, zeigt er sich von Gliddens Debüt insgesamt trotzdem beeindruckt und betont, dass es als "Einführung in ein schwieriges Thema" unbedingt zu empfehlen ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ich denke, das Erste, was wir alle verstehen sollten, die nicht in Israel oder in den besetzten Gebieten leben, ist, dass wir nicht dort leben. Ich glaube, dass viele Leute sehr, sehr feste Meinungen darüber haben, was dort vor sich geht und wir haben nicht das geringste Recht dazu. Dieses Buch handelt also gewissermaßen davon, wie ich versuche, mit mir und meinen Meinungen ins Reine zu kommen. Es gibt genug Gezeter über dieses Thema aus den beiden Extremlagern und ich denke, es sollten mehr Leute Ansichten ausdrücken, die nicht zum einen oder anderen Ende gehören." Sarah Glidden

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