Artikelseite zu "Bardin der Superrealist" Drucken
Bardin der Superrealist
Seine Taten, Äusserungen, Einfälle und Abenteuer
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Reprodukt
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 88 S. farb. Comics.
- Seitenzahl: 88
- Deutsch
- Abmessung: 243mm x 172mm x 14mm
- Gewicht: 283g
- ISBN-13: 9783938511589
- ISBN-10: 3938511583
- Best.Nr.: 22867198
Produktbeschreibung zu "Bardin der Superrealist"
Beschreibung
03.01.2008
Andalusische Hunde beißen nicht
Hommage an den Surrealismus: „Bardín, der Superrealist” des Comiczeichners Max
Comic und Surrealismus – das ist eine komplizierte, aber innige Affäre. Kompliziert deshalb, weil schon Jahre vor der eigentlichen Formierung der avantgardistischen Bewegung 1921 in Paris zwei der Gründungsväter des Comics, Winsor McCay und George Herriman, Surrealismus avant la lettre betrieben: Fünf Jahre nach Freuds für Breton und seinen Umkreis so wichtiger „Traumdeutung” werden in McCays Traumcomicserie „Dreams of the Rarebit Fiend”, so etwas wie die düstere Variante seines legendären „Little Nemo”, Erwachsene abwechselnd lebendig begraben oder von Krokodilen verspeist, bloß um stets am Ende erleichtert im eigenen Bett zu erwachen. George Herrimans „Krazy Kat und Ignatz” von 1913 schließlich wirkt heute so, als habe Miró einen Comic gezeichnet: Vor der kargen Landschaft Coconino Countys, wo der Mond von einer Schnur vom Himmel hängt und Topfpflanzen in der Wüste stehen, treiben Katze und Maus unsinnig-abstruse Spielchen, die dem absurden Theater alle Ehre machen. Kein Wunder also, dass Avantgarde-Größen wie E.E. …
03.01.2008
Thomas von Steinaecker würdigt Max als den bedeutendsten
zeitgenössischen spanischen Comiczeichner und erkennt in seinem
jüngsten Album mit kurzen absurden Episoden nicht nur eine
augenzwinkernde Liebeserklärung an den Surrealismus, sondern auch
die "Quintessenz" seines bisherigen Werks. Held der
Zeichnungen ist der stets im Anzug auftretende Bardin, der durch
einen Wasserkopf als Außenseiter gekennzeichnet ist und der den
Betrachter durch Alpträume, Phantasien und "blasphemische
Allmachtsphantasien" führt, erklärt der Rezensent. Nicht alle
Abenteuer Bardins findet Steinaecker wirklich bedeutend und ihn
stört, dass viele der Geschichten nur lose aneinandergereiht vor
allem auf die Schlusspointe abzielen. Dafür begeistern ihn
besonders die textlosen, zweidimensional gezeichneten Episoden,
deren beste gleichermaßen als eigenständiges Kunstwerk überzeugen
als auch die Traditionslinie vom "Gothic Movement" bis
zum Comic vor Augen führen.
© Perlentaucher Medien GmbH
2 Marktplatz-Angebote für "Bardin der Superrealist" ab EUR 11,32
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| gebraucht; gut | 11,32 | 2,50 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal | Berliner Buechertisch e.V. | 99,5% | ansehen |
| wie neu | 16,80 | 0,00 | Banküberweisung | rmg-buch | 92,8% | ansehen |


























Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20