Sie arbeiteten sich aus tiefstem Metal-Underground empor ins Licht
der höchsten Charts-Regionen. Mit ihrem neuen Album bleiben
Nightwish deshalb locker. "It's the singer, not the
song", behaupteten die Rolling Stones dereinst. Doch das neue
Album der finnischen Metalformation Nightwish, bei der nun Anette
Olzon statt der geschassten Tarja Turunen singt, widerlegt dieses
Diktum eindrucksvoll. Denn Nightwish-Chef Tuomas Holopainen
verfolgte seine künstlerische Vision elf Jahre lang konsequent
weiter und kann deshalb mit jetzt erneut ein Werk vorlegen, das
härteste Gitarrenattacken, symphonische Arrangements im
Breitwand-Sound und liebliche Gesangsmelodien miteinander versöhnt
- obwohl die Grundstimmung jetzt sogar noch düsterer ausgefallen
ist.
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