Bedingungslos ja zu sich selbst sagen, sich selbst und anderen
vergeben, auf andere Menschen zugehen - das fällt vielen sehr
schwer. Vergebung und Versöhnung sind zwei Themen, die viele
Menschen heute beschäftigen: Den einen fesseln die Wunden, die ihm
in seiner Kindheit zugefügt wurden. Er kann nicht vergeben und sich
nicht für andere Menschen öffnen. Die andere ist mit ihrem Körper
unversöhnt oder erwartet ständig Leistungen von sich, die sie
niemals erfüllen kann. Sie kann nicht ja zu sich selbst sagen, sich
nicht so akzeptieren, wie sie ist. Wieder andere haben durch eine
zu strenge Erziehung und das Bild eines strafenden Gottes, das
ihnen gelehrt wurde, ständig ein schlechtes Gewissen. Sie beide
können sich nicht selbst vergeben und finden in ihrem Glauben
keinen Ort, an dem sie sich angenommen und geborgen fühlen. Anselm
Grün beschreibt Schritte der Versöhnung und konkrete Übungen, wie
wir lernen, ja zu uns selbst zu sagen, uns mit uns selbst und
anderen zu versöhnen und uns für die annehmende Liebe Gottes zu
öffnen.
"Die Kleinschrift ist jedem wachen Christen sehr zu empfehlen." (Bausteine) "Ein empfehlenswertes Buch"(Kirchenbote Osnabrück) "eine Perle"(Theologisch-pastoraler Literaturdienst)
Dr. theol. Anselm Grün, geb. 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Kursleiter für Fasten und Kontemplation, einer der meistgelesenen spirituellen Autoren der Gegenwart. 2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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