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Gott, 5 Audio-CDs
Eine kleine Geschichte des Größten. Autorenlesung. 370 Min.
Sprecher: Lütz, Manfred
- Erscheinungstermin: 2009
- Anzahl 4
- Audio CD
- Gebundenes Buch, EUR 19,95
- Broschiertes Buch, EUR 9,99
- eBook, EUR 9,99
- Hörbuch-Download MP3 (MP3), EUR 15,99
Videoclip zu "Gott, 5 Audio-CDs"
Produktinformation
- Verlag: Steinbach Sprechende Bücher
- ISBN-13: 9783886983773
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3886983773
- Best.Nr.: 23330998
- Laufzeit: 370 Min.
Produktbeschreibung zu "Gott, 5 Audio-CDs"
Kurzbeschreibung
Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten
möge, Gott doch existiert?
So prall, so humorvoll und weise, so rasant und doch respektvoll
ist selten über den Herrn aller Dinge geschrieben worden. Und so
informativ wie Manfred Lütz stellte noch niemand diese Frage. Der
Psychiater und Theologe liefert hier Denk- und Debattierstoff für
Skeptiker und Fromme.
01.10.2007
Wofür Prinzessin Diana und Mutter Teresa heute so alles
herhalten sollen
Hoppla, jetzt komm' ich und mach' euch mit ein paar
Bildungshäppchen den Katholizismus schmackhaft: Manfred Lütz stapft
durchs geistige Unterholz seiner Religion
"Es wird seinen Weg machen", sagten früher die Lehrer
etwas resigniert von einem Kind, das zwar ihren
Erziehungsbemühungen erfolgreich widerstand, dafür aber früh eine
natürliche Lebenstüchtigkeit erkennen ließ. So ist es auch mit dem
neuesten Werk von Manfred Lütz: Es wird ohne Zweifel seinen Weg
machen.
Zweifelsohne: Die Mischung, die der studierte Theologe und
praktizierende Arzt anrührt, scheint zu stimmen. Religion und
Gottesfrage liegen im Trend. Eine - in diesem Fall hochgebildete -
Distanz zum Intellekt ist in Deutschland immer mehrheitsfähig. Und
der liberale, papsttreue Katholizismus, den Lütz vertritt, kriegt
noch jedes kantige Dogma klein. "Der liebe Gott ist gar nicht
so", stellte schon Kardinal Frings fest. Eng und
fundamentalistisch sind schlimmstenfalls die Protestanten. Der
römische Katechismus kann nicht auf dem Schreibtisch des Verfassers
gelegen haben, wie etwa die Ausführungen zu …
Kundenbewertungen zu "Gott, 5 Audio-CDs" von "Manfred Lütz"
Bewertung von gavagai aus Wasserburg am Inn am 25.04.2011
Lütz schreibt umgangssprachlich und in saloppem Ton, manchmal etwas zu bemüht salopp ("Elton John und die nackte Venus"). Im thematischen Mittelpunkt stehen Fragen zu Gott, Werten und das Verhältnis der RKK zu den Wissenschaften. Die apologetische Grundhaltung und das Bemühen locker zu schreiben sind nicht immer zum Vorteil der Verständlichkeit. So benennt Lütz wichtige Eigenschaften Gottes, wie "allmächtig, allgütig, allwissend etc." erst auf S. 195. Dem Titel und Anspruch nach erwartet man eine Abwägung von Pro und Contra zu bestimmten Fragen (die formuliert Lütz selten ausdrücklich) und wird enttäuscht.
Lütz argumentiert manchmal mit fairen und oft mit unfairen Tricks für sein Christentum. Die unfairen Tricks umfassen so ziemlich alle Suggestivtechniken und Fehlschlussarten.
- Schon im Inhaltsverzeichnis erkennt man massive Pauschalierungen ("Gott der Wissenschaftler").
- Wenn moralisch alles erlaubt wäre, ist "die Sau rauslassen" die scheinbar unabdingbare Grundhaltung des Autors (Fehlschluss!).
- Die anderen Religionen und ihre Begründer und Vertreter, auch manche Wissenschaftler werden abfällig beurteilt.
Inhaltlich leidet das Buch an faktischen Sorglosigkeiten bis Fehlern und Widersprüchen. Die Fragen werden kaum ausgesprochen. Je nachdem was man unterstellt werden sie beantwortet oder man vermisst überzeugende Antworten. Meine Lektüre brachte mich ins zweite Lager. Das Buch kann nur denjenigen empfohlen werden, die erfahren wollen, wie man mit fast 300 Seiten Reden über Gott in die Bestsellerlisten kommt, Preise erhält und reichlich Kohle macht, entgegen der Behauptung des Autors mit Glaubensdingen könne man nicht wirklich Geld machen.
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 04.08.2010
Gibt viele Anregungen zum Nachdenken , Weiterdenken und zum Schmunzeln..
Bewertung von Ballame aus Karlstein am 23.06.2010
Bewertung von Bäcker aus Koblenz am 12.11.2007
Flavia aus Köln-Porz am 28.04.2010
(Inhalt anstößig?)
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
01.10.2007
Irgendwie ganz nett, aber letztlich nicht überzeugend scheint
Rezensent Helmut Löhr diese "kleine Geschichte des
Größten", die der studierte Theologe und praktizierende Arzt
Manfred Lütz vorgelegt hat. Dabei hat er im Grunde nichts
einzuwenden gegen dessen apologetisches Vorhaben, wichtige
Positionen zum Gottesgedanken zu mustern, um das Scheitern des
Atheismus aufzuzeigen. Auch bescheinigt er dem - einem liberalen,
papsttreuen Katholizismus verpflichteten - Autor immer wieder
bedenkenswerte Ansichten, etwa zum Verhältnis Psychotherapie und
Seelsorge oder zum Verschwinden der Schuld in unserer Gesellschaft.
Gerade spüre man, dass ein "Mann der Praxis"mit
Erfahrung, "Herz und Humor" schreibe. Aber Löhrs Kritik
überwiegt schließlich doch. Er hält Lütz vor, sich nicht für die
Einsichten der neueren Bibelexegese zu interessieren. Zudem scheint
ihm die Auseinandersetzung mit philosophischen,
naturwissenschaftlichen und auch theologischen Positionen letztlich
wenig substantiell und eher oberflächlich. Er fühlt sich durch die
Bildungshappen, Anekdoten, eingestreuten frommen Zitate und
autobiographischen Reminiszenzen des Autors nicht wirklich
eingeladen, mitzudenken. So aber bleibe das Buch beim
"geistigen Fast Food, bei den idees recues eines
mild-konservativen Katholizismus".
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Manfred Lütz"
Manfred Lütz, geboren 1954, ist ein renommierter Psychologe, Theologe und Essayist und lebt in Köln. Er studierte Humanmedizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. Seit 1997 ist er Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. Dr. Lütz ist verheiratet und hat zwei Töchter. In seinen Büchern befasst er sich aus der Sicht eines Psychotherapeuten satirisch und humorvoll mit Gesundheitsthemen wie auch mit religiösen Fragestellungen.

































Aber es ist ja auch geschrieben worden, "Gott hat ihre Augen blind gemacht, damit sie mit ihren Augen nicht sehen. (Joh. 12, 40)".