Maos letzter Tänzer ist die autobiografische Geschichte des jungen
Chinesen Li Cunxin, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und
Anfang der 70er-Jahre völlig überraschend für die renommierteste
Ballettschule des Landes, Madame Maos Ballettakademie, ausgewählt
wird. In Peking erhält er eine klassische Ballettausbildung.
Inspiriert von einem Lehrer, begeistert sich Cunxin immer mehr für
den Tanz und gelangt schließlich zu Weltruhm. Als er in Amerika die
Tänzerin Elizabeth heiratet, kommt es jedoch zu politischen
Verwicklungen mit der fatalen Konsequenz, dass er seine Heimat
zunächst nicht mehr besuchen darf. Dieses Buch schildert
eindringlich und bildgewaltig das karge Leben im kommunistischen
China, in dem jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist, die harten
Jahre der Ballettausbildung, das Heimweh des kleinen Jungen und
seine Leidenschaft für den Tanz. Die beeindruckende
Lebensgeschichte eines Ausnahmetalents, die nicht nur Tänzer
begeistern wird.
LI CUNXIN wurde 1961 in der Provinz Shandong im Nordosten Chinas als sechster von sieben Söhnen einer Bauernfamilie geboren. Sein ärmliches Leben im kommunistischen China sollte sich dramatisch ändern, als er mit elf Jahren für die renommierte Pekinger Balletakademie ausgewählt wurde. Nach einem Sommer in Amerika beschloss er, dort zu leben und für das Houston Ballet zu tanzen. Er avancierte zu einem der besten Tänzer der Welt. Heute arbeitet Cunxin als Senior Manager für eine der größten Börsenfirmen in Australien. Zudem ist er ein berühmter Motivationsredner. 2009 wurde er zum "Australian Father of the Year" gekürt. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Melbourne.