China - Kissinger, Henry A.

Henry A. Kissinger 

China

Zwischen Tradition und Herausforderung -

Aus d. amerikan. Engl. v. Helmut Dierlamm, Helmut Ettinger, Oliver Grasmück u.a .
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China

Geschichte und zukünftige Entwicklung der neuen Supermacht aus kompetenter Hand

Als US-Außenminister wirkte Henry Kissinger vor vier Jahrzehnten entscheidend an der Öffnung Chinas mit. Er kennt das Land wie kaum ein Zweiter im Westen, seine Geschichte und seine Politik von Mao bis heute. Jetzt legt er die Summe seiner Erfahrungen mit dem »Reich der Mitte« vor. Er beschreibt das konfuzianisch geprägte Selbstverständnis und die globale Strategie Chinas, seine Entwicklung von den Anfängen der frühen Großdynastien, die sich bewusst abschotteten, über die ersten Kontakte mit der Außenwelt und die maoistische Revolution bis zum heutigen Aufschwung zur Supermacht. Seine besonderen Kenntnisse und Kontakte bilden den Hintergrund einer scharfsinnigen Prognose über Chinas Zukunft und die Konsequenzen für die internationalen Beziehungen.



'Kaum ein westlicher Politiker hat mehr Insiderwissen über China als Henry Kissinger, ehemaliger Außenminister der USA. Seine Erfahrungen bündelte er jetzt in einem Buch. 'China' ist vieles zugleich: Autobiografie, Einführung in die chinesische Geschichte und Politikdenkschule, außenpolitische Handlungsempfehlung an die USA für die Welt des 21. Jahrhunderts und vor allem eines: sein Vermächtnis über die hohe Kunst der Diplomatie. Pflichtlektüre.' -- Spiegel online

'Kissingers China Buch ist Geschichtsbuch, Erinnerungsbuch, Philosophieseminar, Monografie und Autobiografie in einem. Es steht einzigartig da, beinahe wie ein Vermächtnis, an dem man keine Silbe verändern möchte. Herausgekommen ist ein Werk, besser als jedes Geschichtsbuch.' -- Handelsblatt

"Nicht nur eine Lehrstunde über den Aufstieg Chinas, sondern auch eine über das Innenleben amerikanischer Politik. Zeitgeschichte aus erster Hand, spannend erzählt." -- ARD "titel thesen temperamente"


Produktinformation

  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag
  • 2011
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 606 S., . Fototaf. u. Ktn.
  • Seitenzahl: 608
  • Deutsch
  • Abmessung: 234mm x 165mm x 52mm
  • Gewicht: 997g
  • ISBN-13: 9783570100561
  • ISBN-10: 3570100561
  • Best.Nr.: 29501301

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Mark Siemons weiß Henry Kissingers Buch über China zu schätzen und nimmt es gegenüber Kritik aus den USA in Schutz. Auch wenn das Werk überwiegend aus den Erinnerungen des ehemaligen US- Außenministers an seine geheime China-Diplomatie und die Begegnungen mit den chinesischen Machthabern inklusive Mao besteht, möchte er es nicht der Gattung der Politikermemoiren zurechnen. In den Mittelpunkt seiner ausführlichen Besprechung stellt er die Auseinandersetzung mit der Kritik an Kissingers Versuch, eine Art überzeitlich gültige Art chinesischer Politik, einen Idealtypus zu destillieren, der dem Go-Spiel ähnlicher sei als dem Schach, also nicht auf schrittweise Ausschaltung des Gegners ziele, sondern auf langfristige Einkreisung und Verschiebung von Räumen. Zwar gibt er der Kritik, Kissinger tappe zum einen in die Kulturalismus-Falle und wolle zum anderen ohnehin nur sein Konzept einer Realpolitik verteidigen, in dem die Menschenrechte eher ausgeklammert werden, in vielen Punkten recht. Aber er hebt zugleich die Vorzüge der klassischen chinesischen Strategie hervor und kommt zu dem Schluss, dass auch die westliche Menschenrechtspolitik "durchaus davon lernen kann".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.06.2011

Kissingers China-Kino
Der ehemalige US-Außenminister und Sicherheitsberater will das ganze China erklären – aber das Land ist noch größer als er
Das symbolkräftige Foto eilte vor wenigen Wochen durch die internationale Presse: Präsident Obama und der englische Premierminister Cameron stehen gemeinsam an einer Tischtennisplatte, ihre Sakkos haben sie abgelegt, doch nicht ihre Schlipse – und sie spielen Pingpong. Damit reihen sie sich ein in eine ikonographische Tradition der Diplomatie, die 2012 ihren 50. Geburtstag feiern wird. Die Uraufführung der Inszenierung fand in 1972 in Peking und in Shanghai statt. Auf dem Programm stand die Demonstration eines kunstvollen Begräbnisses der Menschenrechte im Namen der Realpolitik. Henry Kissinger, einer der Mitgestalter des Spektakels, gibt nun Auskunft über Anlässe, Verläufe, Sequenzen und Verwirrungen, welche die Politik des Pingpong auslösten.
Naturgemäß handelt Kissingers Werk nicht nur von männlichen Schaukämpfern um den Sieg an einem eckigen Tisch: Kissinger berichtet über fast ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte und über eine fremde, uralte Kulturgeschichte. Das liest sicham spannendsten da, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.07.2011

Rückversicherung durch Diplomatie
Henry Kissingers brillante Betrachtung über die Beziehungen zwischen Washington und Peking

Der Mann weiß, wovon er spricht. Henry Kissinger, Historiker und Diplomat, Friedensnobelpreisträger und elder statesman, war vor nunmehr 40 Jahren maßgeblich an der - nach eigener Einschätzung "revolutionären" - Neugestaltung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China beteiligt. 50 Mal hat er seither das Land der Mitte besucht. Jetzt zieht der bald Neunzigjährige Bilanz. Seine Betrachtungen zur neueren Geschichte Chinas gehen bis ins ausgehende 18. Jahrhundert zurück, zeigen, warum und wie das Reich der Mitte im 19. Jahrhundert "von der beherrschenden Macht seines geografischen Raums in ein Objekt konkurrierender Kolonialmächte verwandelt" wurde. Sie schildern Pekings Rückkehr in den Kreis der großen Mächte und den Aufstieg zum gleichrangigen Partner der Weltmacht Amerika, klammern dabei allerdings die problematischen Aspekte der amerikanischen Asien- und namentlich Vietnampolitik Washingtons weitgehend aus.

Schon weil Kissingers Aufzeichnungen über seine Gespräche mit "vier …

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"Und deshalb empfehle ich Ihnen dringend zur Lektüre ein wunderbares, faszinierendes Buch von Henry Kissinger: "China" heißt es." -- Frank-Walter Steinmeier in Deutschlandradio Kultur

"Kaum ein westlicher Politiker hat mehr Insiderwissen über China als Henry Kissinger, ehemaliger Außenminister der USA. Seine Erfahrungen bündelte er jetzt in einem Buch. 'China' ist vieles zugleich: Autobiografie, Einführung in die chinesische Geschichte und Politikdenkschule, außenpolitische Handlungsempfehlung an die USA für die Welt des 21. Jahrhunderts und vor allem eines: sein Vermächtnis über die hohe Kunst der Diplomatie. Pflichtlektüre." -- Spiegel online

"Kissingers China Buch ist Geschichtsbuch, Erinnerungsbuch, Philosophieseminar, Monografie und Autobiografie in einem. Es steht einzigartig da, beinahe wie ein Vermächtnis, an dem man keine Silbe verändern möchte. Herausgekommen ist ein Werk, besser als jedes Geschichtsbuch." -- Handelsblatt

"Kaum ein westlicher Politiker hat mehr Insiderwissen über China als Henry Kissinger, ehemaliger Außenminister der USA. Seine Erfahrungen bündelte er jetzt in einem Buch. ,China' ist vieles zugleich: Autobiografie, Einführung in die chinesische Geschichte und Politikdenkschule, außenpolitische Handlungsempfehlung an die USA für die Welt des 21. Jahrhunderts und vor allem eines: sein Vermächtnis über die hohe Kunst der Diplomatie. Pflichtlektüre."

Kaum ein westlicher Politiker hat mehr Insiderwissen über China als Henry Kissinger, ehemaliger Außenminister der USA. Seine Erfahrungen bündelte er jetzt in einem Buch. China ist vieles zugleich: Autobiografie, Einführung in die chinesische Geschichte und Politikdenkschule, außenpolitische Handlungsempfehlung an die USA für die Welt des 21. Jahrhunderts und vor allem eines: sein Vermächtnis über die hohe Kunst der Diplomatie. Pflichtlektüre. Spiegel online
Henry A. Kissinger, geboren 1923 in Fürth, emigrierte 1938 mit seinen Eltern in die USA. Dort lehrte er ab 1952 an der Universität Harvard und hatte als politischer Berater aller Präsidenten seit Eisenhower sowie als Außenminister großen Einfluß auf die internationale Politik. Er gilt als Motor der chinesisch-amerikanischen Annäherung, der Entspannungspolitik gegenüber der UdSSR sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde er mit dem Freidensnobelpreis ausgezeichnet. Henry A. Kissinger ist auch als Autor hervorgetreten und hat mehrere Bücher zur Zeitgeschichte verfaßt, u.a. "Die sechs Säulen der Weltordnung", "Die Vernunft der Nationen" sowie die ersten beiden Bände seiner Erinnerungen "Memoiren 1968-1973" und "Memoiren 1973-1974".

Leseprobe zu "China" von Henry A. Kissinger

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