In der Gewalt des Jadedrachen - Morell, Lena

Lena Morell 

In der Gewalt des Jadedrachen

Erotischer Roman

Broschiertes Buch
 
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In der Gewalt des Jadedrachen

Lana McKenzie reist ihrem Freund, einem Antiquitätenhändler, in die Metropole Hongkong nach. Doch ihr Freund ist bei ihrer Ankunft spurlos verschwunden und Lana wird festgenommen. Der FBI-Agent Mark Forrester, der Lanas Spur schon seit einiger Zeit verfolgt, verhört sie gnadenlos. Von ihm erfährt Lana, dass ihr Freund enge Beziehungen zu einem Verbrecher-Syndikat unterhalten soll. Als sich Lana bei den Verhören weigert, zu kooperieren, bringt Forrester sie in ein Bordell und setzt sie dort mit erotischen Spielen unter Druck. Lana, die seiner Ausstrahlung und seinen Künsten verfällt, gibt nach, aber im Laufe der weiteren Ereignisse stellen beide fest, dass in der Unterwelt von Hongkong ein geheimnisvoller und überaus gefährlicher Mann, der "Jadedrache", die Fäden zieht und sie beide in seine Gewalt bringen will ...


Produktinformation

  • Abmessung: 222mm x 156mm x 17mm
  • Gewicht: 352g
  • ISBN-13: 9783938281314
  • ISBN-10: 3938281316
  • Best.Nr.: 23022879

Leseprobe zu "In der Gewalt des Jadedrachen" von Lena Morell

Kapitel 3 (S. 44-45)

Lana McKenzie hatte sich zwei Stunden lang vergeblich bemüht, ihre Hände aus den Handschellen zu befreien, in der Hoffnung, endlich loszukommen. Diese verflixten Dinger hielten sie jedoch eisern an den Bettstäben fest.

Sie hielt inne, um neue Kraft zu schöpfen, und dachte nach. Es war ungeheuerlich. Man hatte sie entführt! Mitarbeiter der eigenen Polizei! FBI-Beamte!

Forrester wollte Informationen als Gegenleistung für ihre Freiheit. Als ob er diese überhaupt in Betracht zog! Sie wusste nur zu genau, dass er sie nicht gehen lassen würde, egal, was sie ihm sagte oder über Charles erzählte. Es war ihr in dem Moment klar geworden, als er zur Tür hereingekommen und ihr den ersten Blick zugeworfen hatte.

Aber als er sie dann mit diesen entsetzlichen Fotos geschockt hatte, war sie auf die Idee gekommen, ihm ihrerseits einen Vorschlag zu unterbreiten. Eine Empfehlung mit obszönen Inhalten, die gewisse Körperteile betrafen. Es war einfach so aus ihr rausgesprudelt.

Ihre verbale Überlegenheit musste ihn überrascht haben. Vielleicht auch die Lautstärke, in der sie kommuniziert hatte. Denn er war zuerst sprachlos gewesen, dann hochrot, und am Ende war er verschwunden, und sie hatte man in einen Polizeitransporter verfrachtet und in ein anderes Gebäude verlegt.

Wohin man sie gebracht hatte, und vor allem weshalb, war ihr noch unklar. Man hatte ihr die Augen verbunden gehabt. Und als die Augenbinde wieder entfernt worden war, hatte sie sich in diesem Zimmer befunden. Ein relativ großzügiger Raum mit roten Vorhängen, einem weichen Sofa, Samtkissen auf dem Boden und Wänden, die mit obszönen erotischen Malereien geschmückt waren.

Dann waren einige Frauen gekommen und hatten sich ihrer Kleidung bemächtigt. Man hatte sie, als sie sich gegen diese Behandlung lautstark gewehrt hatte, schließlich auf ein Bett geworfen und ihre Hände und Füße mit Handschellen fixiert. Nun lag sie da und hatte Zeit zu überlegen, wie sie in diese Lage hatte kommen können. Und was sie mit demjenigen tun würde, dem sie das zu verdanken hatte. Das Bett war erstaunlich bequem, mit roter Kunstseide überzogen, der Rahmen war aus dunkel lackiertem Metall. Das Zimmer besaß zwar kein Fenster, aber eine gute Durchlüftung. Es war angenehm kühl, aber nicht kalt, und sie hätte die leichte Decke, die man über ihr ausgebreitet hatte, nicht der Wärme wegen gebraucht, auch wenn sie ihr ein Gefühl der Sicherheit gab. Immerhin lag sie ja nur mit ihrer Unterwäsche da, Arme und Beine hilflos gespreizt.

Jemand betrat den Raum. Lana lag so, dass sie nicht sehen konnte, wer es war. Sie lauschte angestrengt, die Gefühlsmischung von Unsicherheit und hilflosem Zorn, die ihr in den Ohren dröhnte, hinunterkämpfend. Sie atmete langsam ein und dann wieder aus.

Schritte näherten sich. Ein fester Tritt wie von einem Mann. Er blieb so stehen, dass sie ihn nicht sehen konnte, und schien sie zu beobachten. Eine Welle von Scham und Wut überflutete Lana, als ihr klar wurde, wie hilflos und lächerlich sie wirken musste. Sie entschied, als Erste zu sprechen. Verbaler Angriff war die beste Verteidigung. Vor allem, wenn man halb nackt und gefesselt war.

„Sie haben kein Recht, mich festzuhalten! Ich verlange, dass Sie mich sofort freilassen!"

„Sie haben nichts zu verlangen."

Lana knirschte mit den Zähnen, als sie die Stimme erkannte. Forrester stellte sich neben sie. Sekundenlang starrte sie in sein Gesicht, dann wandte sie den Kopf ab. Eine junge Frau war mit ihm gekommen, die sich am Fußende des Bettes aufstellte und sie mit einer Mischung aus Neugier und Mitleid betrachtete.

„Außerdem kann ich Sie nicht mehr freilassen. Sie wissen schon zu viel. An Ihrer Stelle wäre es klüger, nachzugeben und sich meinen Vorschlag zu überlegen. Es ist für beide Teile angenehmer, wenn Sie mitspielen."

„Wie können Sie es wagen?! Sie haben mich entführt! Ich bin eine freie Bürgerin und ich ..."

„Sie haben gar keine Wahl, das sagte ich ja schon."

„Wohin haben Sie mich gebracht?!"

„In ein Bordell."

„Sind Sie übergeschnappt?!"

Kundenbewertungen zu "In der Gewalt des Jadedrachen" von "Lena Morell"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von S. am 17.11.2010 ***** weniger gut
Für jemanden der gerne Bücher dieses Gengres liest kann ich es ruhig weiterempfehlen. Jemand der allerdings neben einem "Soft-Porno" auch noch gerne Inhalt dazu hätte, rate ich von diesem Buch ab. Der Schreibstil des Buches ist ganz ok, obwohl ich, als ich schon auf der ersten Seite das Wort "Pussy" gelesen hatte, kurz davor war das Buch wieder wegzulegen. Das Buch ist schnell zu lesen und es ist auch alles recht harmonisch, wobei sie Inhaltliche "unerwartete Wendungen" mit eingebaut hat die manchmal recht verwirrend sind und den Leser auch kurz aus dem Konzept bringen können. Das größte Manko aber ist die Darstellung der Mafia in ihren internen und externen Strukturen, die einem das Gefühl vermitteln das man sich in einem Streichelzoo befindet.
Also für das was dieses Buch als ebook kostet, kann man damit nicht viel falsch machen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von Pete aus Berlin am 14.04.2008 ***** ausgezeichnet
Erotischer Roman mit "Gehirnmasse"!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich stehe sehr auf Erotische Romane mit Stil, die sehr anspruchsvoll sind, das heißt, eine richtig spannende Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch die Story, untermalt mit erotischen, heißen Sexszenen.

Und "In der Gewalt des Jadedrachen" ist genauso ein Roman, wie ich ihn so gerne lese, und er steht ihm Vergleich zu Darja Behnsch' Mariposa oder Emily Maguires Zähme mich in nichts nach. Alle drei Romane stehen bei mir in meinem Lieblingsregal. Anspruchsvoll, sexy, ja genau das ist es, was ich mir unter einem erotischen Roman vorstelle.

Und was mir besonders gut gefallen hat: Lana hat ihre Rolle blendend gespielt. Aber lest selbst und lasst euch überraschen. Lena Morells erotische Welt ist Genuss pur!!!! Es lohnt sich. Pete

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