Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer - Seyfried, Gerhard

Gerhard Seyfried 

Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer

Roman

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Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer

Peking 1900. Der deutsche Botschafter wird auf offener Straße erschossen - der Beginn zum Aufstand des Geheimbundes der "Boxer". Tausende von Aufständischen wollen das Gesandtschaftsviertel stürmen, in dem sich die Diplomaten mit ihren Familien verschanzen. Unter den Belagerten befindet sich auch die Familie des Kaufmanns Leck. Sein Sohn ist vor wenigen Tagen bei einem Ausflug zur chinesischen Mauer spurlos verschwunden. 55 Tage fürchten die Belagerten um ihr Leben.

Der Aufstand der Boxer
Peking im Jahr 1900. Der deutsche Botschafter wird auf offener Straße erschossen - der Beginn zum Aufstand des Geheimbunds der "Boxer". Tausende von Aufständischen wollen das Diplomatenviertel stürmen. Unter den Belagerten befindet sich auch die Familie des Kaufmanns Leck. Sein Sohn ist vor wenigen Tagen bei einem Ausflug zur chinesischen Mauer verschwunden - wahrscheinlich wurde er entführt. Fünfundfünfzig Tage müssen die Belagerten unter immer dramatischeren Umständen ausharren und um ihr Leben fürchten.
"Seyfrieds Roman lässt uns die deutsch-chinesische Geschichte und damit auch das moderne China besser verstehen. Ein spannender Roman." RBB
Peking, 1900. Baron von Ketteler, der deutsche Botschafter, wird auf offener Straße erschossen der Beginn des Aufstands des fremdenfeindlichen Geheimbunds der chinesischen Boxer . Kirchen gehen in Flammen auf, Christen werden massakriert. Das chinesische Kaiserhaus gibt sich entsetzt, tut aber nichts. Unter den im Diplomatenviertel Belagerten gehört die Familie des Kaufmanns Leck, dessen Handelsimperium in der deutschen Kolonie Tsingtau gerade zu florieren begann. Minutiös recherchiert und großartig geschrieben das erste große Epos über Deutschlands koloniale Vergangenheit und den Boxeraufstand. Seyfried berichtet aus einer Epoche, über die hierzulande noch immer viel zu wenig gesprochen wird. NDR


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 643 S. m. Kt.
  • Seitenzahl: 641
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2576
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 134mm x 38mm
  • Gewicht: 554g
  • ISBN-13: 9783746625768
  • ISBN-10: 3746625769
  • Best.Nr.: 26438140
"... minutiös recherchierte Roman, der auch als historisches Buch zu lesen ist."(Focus, 19. Mai 2008) "Gerhard Seyfried verbindet seinen historischen Roman über den Aufstand der Boxer, die im Jahr 1900 versuchten, die Kolonialmächte aus China zu vertreiben, mit eine Einzelschicksal."(dpa, Juni 2008) "Seyfrieds Dokumentarroman lässt uns die deutsch-chinesische Geschichte und damit auch das moderne China besser verstehen. (...) Gerhard Seyfried ist ein spannender Roman gelungen. Er lehrt uns, dass Fremdherrschaft keinen Bestand hat, ja scheitern muss."(RBB - Stilbruch, 22. Mai 2008) "Seyfried gelingt es, eine politische Dynamik zu beschreiben, die nicht nur das chinesische Kaiserreich hinwegfegen sollte."(Rheinischer Merkur, 15. Mai 2008) "Gerhard Seyfried legt den Finger abermals in eine Wunde der deutschen Vergangenheit und berichtet detailversessen aus einer Epoche, über die hierzulande noch immer viel zu wenig gesprochen wird."(NDR - Buchwelt, 4. Juli, Norbert Bourgeon) "Gerhard Seyfried entfaltet auf über sechshundert Seiten einen Tatsachenroman über Deutschlands koloniale Vergangenheit in Fernost, greift in die Farbtöpfe und pinselt ein kolossales Gemälde."(Handelsblatt, Dietmar Petersen, 25. Juli)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Jürgen Zimmerer ist alarmiert: Karl May lebt! Zähneknirschend würde Zimmerer das Wiedererstarken des literarischen Kolonialismus in Kauf nehmen, wäre das betreffende Buch wenigstens spannend. Gerhard Seyfried entwirft seinen Plot um eine hübsche Hauslehrerin um 1900 im chinesischen Tsingtao derart stur aus westlicher Perspektive, dass Zimmerer vermutet, der Autor habe über dem Studium historischer Dokumente zur deutschen Kolonialgeschichte in China die kritische Distanz verloren. Was Seyfrieds Empathie für Offiziere, Hausangestellte und Sozialdemokraten angeht, will der Rezensent ja nicht meckern. Und selten, staunt er, wurde derart viel geschossen, marschiert und gedarbt. Doch soviel westlicher Dünkel bei so geringem Interesse für China und das Suspense-Bedürfnis des Lesers schrecken den Rezensenten ab.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.11.2008

Eine fahrende Artilleriebatterie der deutschen Schutztruppe in Tianjin Foto: Scherl
Schießen, darben, dann sich fürchten
Gerhard Seyfried hat einen Liebesroman aus der Welt der Kolonialoffiziere geschrieben
China ist die aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts. Kaum zu glauben, dass es gerade etwas mehr als 100 Jahre her ist, dass Peking durch europäische, US-amerikanische und japanische Truppen besetzt und die chinesische Regierung zu demütigenden Unterwerfungsgesten gezwungen worden ist. Grund für die Invasion war der sogenannte Aufstand der „Boxer”, eines Geheimbundes, der sich gegen die seit der Mitte des 19 Jahrhunderts de facto durchgesetzte Fremdregierung zur Wehr setzte. Damals hatte Großbritannien in den sogenannten Opiumkriegen die Öffnung des Reichs der Mitte für europäischen, vor allem britischen, Handel (unter anderem auch mit Opium) erzwungen. Nach und nach hatten sich die anderen Imperialmächte, und solche die es werden wollten, ebenfalls Enklaven gesichert, und zusammen in Peking de facto eine Besatzungsregierung gebildet, darunter auch Deutschland, das 1897 die Bucht von Tsingtau in der Provinz Schantung besetzte und dort seine …

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"... minutiös recherchierte Roman, der auch als historisches Buch zu lesen ist." (Focus, 19. Mai 2008) "Gerhard Seyfried verbindet seinen historischen Roman über den Aufstand der Boxer, die im Jahr 1900 versuchten, die Kolonialmächte aus China zu vertreiben, mit eine Einzelschicksal." (dpa, Juni 2008) "Seyfrieds Dokumentarroman lässt uns die deutsch-chinesische Geschichte und damit auch das moderne China besser verstehen. (...) Gerhard Seyfried ist ein spannender Roman gelungen. Er lehrt uns, dass Fremdherrschaft keinen Bestand hat, ja scheitern muss." (RBB - Stilbruch, 22. Mai 2008) "Seyfried gelingt es, eine politische Dynamik zu beschreiben, die nicht nur das chinesische Kaiserreich hinwegfegen sollte." (Rheinischer Merkur, 15. Mai 2008) 'Gerhard Seyfried legt den Finger abermals in eine Wunde der deutschen Vergangenheit und berichtet detailversessen aus einer Epoche, über die hierzulande noch immer viel zu wenig gesprochen wird.“ (NDR - Buchwelt, 4. Juli, Norbert Bourgeon) 'Gerhard Seyfried entfaltet auf über sechshundert Seiten einen Tatsachenroman über Deutschlands koloniale Vergangenheit in Fernost, greift in die Farbtöpfe und pinselt ein kolossales Gemälde.“ (Handelsblatt, Dietmar Petersen, 25. Juli)
Gerhard Seyfried, geboren 1948 in München, ist gelernter Industriekaufmann und Gebrauchsgrafiker. Er studierte zudem Malerei und Grafik. Seyfried arbeitete als selbständiger Grafiker, Karikaturist, Schriftsteller und Drehbuchautor. Gerhard Seyfried lebt nach Aufenthalten in Namibia und der Schweiz in Berlin.

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