Mönche, Schreine und Gebetsfahnen, heilige Berge und der höchste
Achttausender: Der Buddhist und Asienkenner Uli Franz lädt ein zur
abenteuerlichen, überraschenden Reise in das um Autonomie ringende,
an Legenden reiche Land.
Kennen Sie Tenzin Gyatso? Nein? Er ist der XIV. Dalai Lama, der
prominenteste Tibeter und ebenso ein Mythos wie seine Heimat, von
der man sagt, sie sei dem Staub der Erde entrückt und dem Himmel
nahe. So wie der Buddhismus viel mehr verkörpert als nur eine
Religion, so dient Tibet, das "Land des Schneelöwen",
traditionell als Zufluchtsort für Reisende aus dem Westen. Zwischen
der unnachgiebigen Großmacht China im Norden und dem kleinen
Königreich Nepal im Süden liegt auf rund 4000 Metern, wo die
höchste Zugstrecke der Welt verläuft und die Luft spürbar dünn
wird, dieses Land der Ebenen bis zum Horizont und ewig weißer
Himalaja-Gipfel, versteckter Mönchsklöster und erhabener Kultur mit
Yakfleisch und fettigem Buttertee nicht unbedingt Ziel für
Feinschmecker, aber für Naturfreunde, Bergsteiger und spirituelle
Sinnsucher von überallher.
Uli Franz, geb. 19. April 1949 in Stuttgart, arbeitete nach dem Studium in München und Berlin als Journalist und Lektor und war drei Jahre lang China-Korrespondent verschiedener deutschsprachiger Tageszeitungen. Seit 1986 arbeitet er als freier Fotograf und Buchautor. Er hat einige Bücher und zahlreiche redaktionelle Beiträge über den Alltag in China, die chinesische Küche und die Geschichte dieses Landes veröffentlicht. Uli Franz lebt in Köln und in der Schweiz.
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