Der Koreakrieg begann im Morgengrauen des 25.Juni 1950 mit dem
Angriff der nordkoreanischen Kommunisten auf den Süden. Er dauerte
drei Jahre und kostete Millionen Menschen das Leben unter ihnen
37.000 Amerikaner. Der Konflikt wurde zum "Wendepunkt des
Kalten Krieges" (US-Präsident Truman), mehrmals geriet die
Welt an den Rand eines Atomkrieges. Trotz seiner Bedeutung wurde
der Krieg in den USA schon bald zum "vergessenen Krieg",
der zwischen dem "guten" Zweiten Weltkrieg und dem
"schlechten" Vietnamkrieg stand. Ähnliches gilt auch für
Deutschland trotz seiner Bedeutung für dieses Land (v.a.
Wiederbewaffnung und wirtschaftlicher Wiederaufstieg). So gab es
bislang keine Gesamtdarstellung in deutscher Sprache. Das wird
hiermit auf der Basis neuester Quellen aus östlichen und westlichen
Archiven nachgeholt. Es geht um die Teilung des Landes, die Rolle
Stalins, Kim Il Sungs und Mao Tse Tungs, die überraschend schnelle
und massive Reaktion der USA, Washingtons Entscheidung, Korea
wiederzuvereinigen, die Intervention Rotchinas, um General Douglas
MacArthur und um die Frage, warum die
Waffenstillstandsverhandlungen zwei Jahre ergebnislos verliefen.
Ergänzt wird die Darstellung durch 93 einzigartige Bilder, die die
Dramatik und Bedeutung der Ereignisse eindrucksvoll dokumentieren.
Rolf Steininger, em. ordentlicher Universitätsprofessor, leitete bis 2010 das Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und lehrt seit 2008 an der Freien Universität Bozen. Er ist Senior Fellow des Eisenhower Centers for American Studies der University of New Orleans und Jean-Monnet-Professor, war Gastprofessur an den Universitäten Tel Aviv, Queensland (Australien) und New Orleans sowie Gastwissenschaftler in Hanoi, Saigon und Kapstadt. 2010 erhielt er den Tiroler Landespreis für Wissenschaft.
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