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Was wäre wenn
Ausgezeichnet mit der Carnegie Medal 2007 und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2008, Kategorie Jugendbuch
Übersetzung: Jakobeit, Brigitte
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Carlsen
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 255 S.
- Seitenzahl: 255
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 144mm x 27mm
- Gewicht: 393g
- ISBN-13: 9783551581396
- ISBN-10: 3551581398
- Best.Nr.: 22501684
Leseprobe zu "Was wäre wenn"
Produktbeschreibung zu "Was wäre wenn"
Kurzbeschreibung
Deutschen Jugendliteraturpreis 2008, Kategorie Jugendbuch
Beschreibung
Leseprobe zu "Was wäre wenn" von Meg Rosoff
13.09.2008
Das ist die Weisheit der Einjährigen
Schein, Sein und tiefere Bedeutung: Meg Rosoff lotet die
Konjunktive der Adoleszenz aus
Wie ein Eroberer eine aufgegebene Festung stürmt gleich zu Beginn
dieses Romans ein surrealer Impetus ein scheinbar realistisches
Setting. Irgendwo im englischen Luton: Der 15-jährige David Case
bewahrt seinen einjährigen Bruder Charlie in letzter Sekunde vor
einem Sturz aus dem Fenster. Den Schrecken verwindet David nicht,
er gerinnt ihm zu der unumstößlichen Gewissheit, er sei "dem
Untergang geweiht". Bis zum Schluss wird es der Leser mit
einer arg derangierten Seele zu tun haben.
In geradezu kindischer Manier geht der Junge vor dem Schicksal in
Deckung. Er stylt und kleidet sich neu, erfindet sich einen
Gefährten, den Windhund Boy, und lässt mit dem Namen David das
Leben des unscheinbaren, wehrlosen Pubertierenden hinter sich.
"Justin Case konnte nichts Schlimmes zustoßen, weil es ihn gar
nicht gab." Innerhalb weniger Seiten und mit entwaffnender
Selbstverständlichkeit wird diese veräußerlichte Metamorphose
vollstreckt. Realien stehen neben Phantasmen, Sein und Schein
treffen aufeinander und werden eins. So …
Kundenbewertungen zu "Was wäre wenn" von "Meg Rosoff"
Bewertung von Acucena aus Aachen am 22.11.2011
David hadert mit dem Schicksal, was es aber ganz besonders auf ihn abgesehen hat. So meint er zumindest. Er fühlt sich förmlich von seinem eigenen Leben verfolgt. Sein Wahn geht dabei so weit, dass er seinen Namen in Justin ändert. Mit Veränderungen der Äußerlichkeiten verspricht er sich die Flucht. Und ganz nebenbei lernt er dabei Agnes kennen und zieht schließlich sogar bei ihr ein..
Allein das Cover ist ungewöhnlich gestaltet, doch noch unkonventioneller ist die Geschichte des Buches. Ganz und gar nicht alltäglich, schildert sie eindrucksvoll, aber auch mitfühlend das Leiden des Sechzehnhjährigen. Durch ein kurzes, aber einschneidendes Ereignis, verändert sich Davids Welt in enormen Ausmaßen. Mehr oder weniger allein mit seinen Verwirrungen, sucht er krampfhaft nach Auswegen.
Mit ganz normalen Ängsten und Sorgen Jugendlicher hat das Buch meiner Meinung nach wenig gemein. Davids Verhalten weicht dafür einfach viel zu sehr von einem üblichen Maß ab. In vielen Situationen wirkt dies so beklemmend, dass man schon von einer Krankheit sprechen dürfte. Das sind schon keine Hirngespinste mehr. Schwer verdaulicher Lesestoff, der dennoch in einem flüssigen Stil geschrieben ist.
Für mich zeigt das Buch einmal mehr, dass Probleme Jugendlicher nicht zu unterschätzen sind. Auch wenn sie in dieser Geschichte drastische Ausmaße annehmen, handelt es sich trotzdem um ein lesenswertes Buch, das durchaus für den verantwortungsvollen, selbstbewußten Leser ab 14 Jahren geeignet ist.
Bewertung von kleinJuri aus Bad Berka am 19.10.2010
Der Protagonist ist 15 Jahre alt. Mitten in der Höchstphase der Pubertät. Fragen über Fragen schießen einem durch den Kopf. Plötzlich fühlt man sich nicht mehr wohl in der eigenen Haut. Eine Veränderung muss her! Wen wundert es da, wenn man sich vom Schicksal verfolgt fühlt und eine neue Identität ausprobiert? Genau dazu entschließt sich David Case. Verrückt, zum Teil verspielt, zum Teil melanchonisch, aber dennoch einzigartig. Genauso erzählt Meg Rosoff die Geschichte eines Jungen, der einen etwas anderen Weg vom Kind zum Erwachsenen durchschreitet. Am Anfang war ich noch recht skeptisch, weil ich mir nur wenig unter dem Klappentext vorstellen konnte. Aber bereits nach den ersten 20 Seiten, war ich wie gefesselt und wollte wissen, welche Ereignisse den Protagonisten noch beschäftigen werden. Gerade, weil es nicht dem typischen Jugendroman mit Drogen, Alkohol und Sex, sowie Streit mit Eltern oder Freunden, entspricht, mochte ich diese Geschichte sehr gerne lesen. Deshalb empfehle ich Rosoffs Roman wärmstens an die weiter, die von Ottonormalgeschichten rund um das Erwachsenwerden satt sind!
Bewertung von Miss XY aus Bad Berka am 12.09.2010
Was wäre wenn...? Wie oft stellen wir uns diese Frage? Nur kommen wir dabei sicher nicht auf so einfallsreiche Ideen wie David bwz. Justin. Ich finde das Buch seltsam, sonderbar und lustig. Es ist mir ein Rätsel wie die Autorin sich einen so merkwürdigen Protagonisten auszudenken. Neben wenigen witzigen Passagen finde ich das Buch eher langweilig und nicht realitätsnah. Wenn es nicht Schullektüre gewesen wäre hätte ich es sicher vorzeitig abgebrochen oder gar nicht erst angefangen.
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14.06.2007
"Sehr beeindruckt ist Rezensent Franz Lettner von Meg Rosoffs
neuem Jugendroman. Das hat nicht nur mit dem erzählerischen Blick
dieser Autorin auf die frühe Adolenszenz und die "teenage
angst" zu tun, den der Rezensent als "herausragend"
preist, sondern auch mit Rosoffs Humor, ihrer Warmherzigkeit und
dem Talent, die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit kunstvoll zu
verwischen. Es geht, lesen wir, um einen Jungen, der sich im
Irrtum, fliegen zu können, beinahe zu Tode stürzt, seinen Bruder,
der ihn rettet und sich danach zwischen Wirklichkeit und Fantasie
verfängt. Zwar sei das Lesen dieser "hoch konstruierten
Geschichte" nicht immer ganz einfach. Trotzdem beschreibt
dieser Roman das "Drama des Erwachsenwerdens" und die
damit verbundene Suche nach Identität ausgesprochen eindringlich,
findet der Rezensent.
© Perlentaucher Medien GmbH"
Rezensionen und Kritik
"Einer der aufregendsten Jugendromane des letzten Jahres" DIE ZEIT über "So lebe ich jetzt" "Ein umwerfender Debütroman ... frisch, ehrlich, unverschämt, komisch, verzweifelt, sexy und ohne einen einzigen falschen Ton" The Guardian über "So lebe ich letzt" "Das grandiose Spiel mit der Identität, das Kreisen ums eigene Ich wird von Meg Rosoff mit Witz und Tempo, verquast-verspieltem Humor und jugendlichem Drive in einen verrückten Roman gegossen." (WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG) "Nach ihrem vor drei Jahren erschienenen preisgekrönten Debüt >So lebe ich jetztwas wäre wenn(FAZ) "Jenseits von Kolportage und Problembuch präsentiert Meg Rosoff ein herrlich eigenwilliges Terrain. Ihr literarisches Vexierspiel mit Justin wie mit dem Leser verwendet surreale, magisch-neurotische Momente zur Manipulation einer - nahezu - vorstellbaren Geschichte." (FAZ)
Autorenporträt zu "Meg Rosoff"
Bevor sie anfing zu schreiben, arbeitete Meg Rosoff in vielen verschiedenen Jobs, unter anderem im Verlagswesen und in der Werbung. 1989 zog sie von New York nach London, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. In Großbritannien stand sie mit So lebe ich jetzt lange auf der Bestsellerliste für Erwachsene.
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5 Marktplatz-Angebote für "Was wäre wenn" ab EUR 7,00
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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