Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann
Neben den bekanntesten Bildgeschichten wie "Max und
Moritz", "Hans Huckebein, der Unglücksrabe",
"Die fromme Helene", "Fips, der Affe" oder
"Balduin Bählamm" enthält der von Gert Ueding
herausgegebene Band auch weniger bekannte Gedichte, Briefe,
Prosatexte, Märchen und Zeichnungen, die zeigen, dass Wilhelm Busch
mehr war als der "gemütsfrohe Haushumorist" und
"lächelnde Philosoph".
Ausstattung/Bilder: 2007. 649 S. m. zahlr. Illustr.
Seitenzahl: 650
Reclam Taschenbuch Bd.20155
Best.Nr. des Verlages: 20155
Deutsch
Abmessung: 191mm x 121mm x 37mm
Gewicht: 500g
ISBN-13: 9783150201558
ISBN-10: 3150201551
Best.Nr.: 22838341
Wer Busch noch nicht kennt oder ihn neu entdecken möchte, erhält dazu in diesem wunderbaren Band ausgiebig Gelegenheit. 'Kölner Stadt-Anzeiger'
Wer Busch noch nicht kennt oder ihn neu entdecken möchte, erhält dazu in diesem wunderbaren Band ausgiebig Gelegenheit. -- Kölner Stadt-Anzeiger
"Wer Busch noch nicht kennt oder ihn neu entdecken möchte, erhält dazu in diesem wunderbaren Band ausgiebig Gelegenheit." -- Kölner Stadt-Anzeiger
Wilhelm Busch, 15. 4. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen. Der Sohn eines Krämers brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852-53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er - nach einer durch Krankheit und Selbstzweifel bedingten Unterbrechung - nach München. Hier blieb er bis 1868, unterbrochen von längeren Aufenthalten in Wiedensahl und Wolfenbüttel. Von 1869 bis 1872 wohnte er, freundschaftlich verbunden mit der Bankiersgattin Johanna Keßler, in Frankfurt a. M. Danach lebte er mit seiner Schwester in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Während er sich als Maler nicht durchsetzen konnte - annähernd 1000 meist kleinere Ölgemälde sind gleichwohl erhalten -, erregte sein Talent als Zeichner und Karikaturist die Aufmerksamkeit des Verlegers der humoristischen Zeitschrift 'Fliegende Blätter'; 1859 erschienen hier und in den 'Münchener Bilderbogen' seine ersten Arbeiten. Mit 'Max und Moritz' (1865) begann die Zeit der eigenständigen großen Bildergeschichten, die die Tradition des komischen Epos aufnahmen und mit ihrer Satire zunächst indirekt, dann auch direkt auf das Bürgertum v. a. der Gründerzeit zielten. B.s pessimistische Grundtendenz, die Provokation durch das Grausame und Groteske standen seinem Erfolg nicht im Weg; sie wurden, nicht zuletzt auf Grund ihrer saloppen Sprachform mit Zitaten für alle Lebenslagen, als Humor missverstanden. Auch als Lyriker, von Heine beeinflusst, zeigte sich B. als Virtuose der Sprache. In den späteren Lebensjahren entstand autobiographische und dichterische Prosa.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: - Diogenes und die bösen Buben von Korinth - Der Eispeter - Max und Moritz - Hans Huckebein, der Unglücksrabe - Die fromme Helene - Tobias Knopp. Abenteuer eines Junggesellen - Fipps, der Affe - Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter - Gedichte - Was mich betrifft - Volksmärchen - Eduards Traum - Briefe an Johanna Keßler - Zeichnungen und Gemälde - Anhang: - Verzeichnis der Erstdrucke und Druckvorlagen - Abbildugnsnachweis - Literaturhinweise - Zeittafel - Nachwort
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