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Der Meister und Margarita
Roman
- Einband: Buchleinen
- Buch mit Leinen-Einband
Produktinformation
- Gesammelte Werke
- Bd.3
- Verlag: Volk Und Welt
- 2001
- 6. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 513 S.
- Seitenzahl: 513
- Deutsch
- Abmessung: 22 cm
- Gewicht: 590g
- ISBN-13: 9783353009425
- ISBN-10: 3353009426
- Best.Nr.: 04696937
Produktbeschreibung zu "Der Meister und Margarita"
Beschreibung
11.01.1997
Das Teufelsdutzend
Der maskierte Diarist - Michail Bulgakows Briefe und Dokumente
zu seinem Werk · Von Ralph Dutli
"Manuskripte brennen nicht." Wäre Michail Bulgakow nicht
durch sein 1928 bis 1940 geschriebenes Hauptwerk "Der Meister
und Margarita" weltberühmt, er wäre es gewiß durch den
winzigen Aphorismus aus nur drei Worten, der sich selbst in diesem
zerstörungswütigen Jahrhundert immer wieder als wahr erwiesen hat.
Dichter kehren zurück, verbrannte Manuskripte auferstehen auf
wundersame Weise.
Am 5. Mai 1926 waren Bulgakows freimütig geführte Tagebücher von
1922 bis 1925 bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt worden. Als
er sie auf Betreiben Gorkis 1929 zurückbekam, verbrannte der
erschrockene Bulgakow das Belastungsmaterial unverzüglich. Daß die
bürokratisch-pingeligen GPU-Schergen sich eine Kopie erstellt
hatten, wußte er nicht. Als zu Glasnost-Zeiten die KGB-Archive
einen Spalt breit geöffnet wurden, kam auch das "verhaftete
Tagebuch" wieder zum Vorschein (es ist in Band 5 der deutschen
Bulgakow-Ausgabe zu finden). Bulgakow soll sich 1926 geschworen
haben, nie wieder ein Tagebuch zu führen. Doch ganz konnte er die …

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
1966, 16 Jahre nach Michail Bulgakows Tod, wurde sein Roman "Der Meister und Margarita" zum ersten Mal in einer gekürzten Fassung veröffentlicht. Vorher war das Hauptwerk des russischen Schriftstellers der Zensur der Kommunistischen Partei zum Opfer gefallen - zu treffend war seine bissige Gesellschaftskritik, zu freizügig waren seine sinnlichen Beschreibungen. "Der Meister und Margarita" schildert mal realistisch, mal grotesk überzeichnet das Leben im Moskau der 30er-Jahre. Im Zentrum steht eine Gruppe kulturschaffender Männer. Als eines Tages der Teufel in Form des Ausländers Voland in der Stadt auftaucht, geschehen seltsame Dinge: Menschen verschwinden, kommen ums Leben, werden verrückt. Parallel erzählt Bulgakow die Geschichte des Prokurators Pontius Pilatus - geschickt lagert der Autor seine Kritik an autoritären Machtstrukturen ins Judäa des Jahres 30 n. Chr. aus. In der Figur des Meisters schließlich, die erst nach der Hälfte des Romans eingeführt wird, verortet er sein eigenes Schicksal: das eines Autors, dessen Werk der Zensur zum Opfer fällt. Der MDR produzierte 1998 dieses elfstündige Hörspiel - das ebenfalls ein Meisterwerk ist. Etwa 75 Sprecher …
Autorenporträt zu "Michail Bulgakow"
Michail Bulgakow wurde 1891 in Kiew geboren und starb 1940 in
Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als
Landarzt. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und
hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine
bedeutendsten Werke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht
werden.
Sein berühmtestes Werk: 'Der Meister und Margarita'.
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