Die Federalist Papers - Hamilton, Alexander; Madison, James; Jay, John

Alexander Hamilton James Madison John Jay 

Die Federalist Papers

Hrsg., übers., eingel. u. m. Anm. v. Barbara Zehnpfennig
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Die Federalist Papers

Die Federalist Papers gehören zu den bedeutendsten Texten der modernen westlichen Demokratie. Die fünfundachtzig Artikel, welche 1787/88 erschienen und die zur Abstimmung anstehende amerikanische Verfassung verteidigten, diskutieren die Fundamente repräsentativer Demokratie und sind gleichsam als Gründungsdokumente heutiger pluralistischer Gesellschaften zu lesen. Ihre Aussagekraft ist von zeitloser Aktualität - sowohl vor dem Hintergrund der Legitimätskrise westlicher Demokratien wie angesichts der weltpolitischen Rolle der Vereinigten Staaten. Barbara Zehnpfennigs vielgerühmte Übersetzung liegt nun erstmals in einer preiswerten Ausgabe vor.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2007
  • Vollst. Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Vollst. Ausg. 2007. 583 S.
  • Seitenzahl: 583
  • Beck'sche Reihe Bd.1734
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 124mm x 38mm
  • Gewicht: 555g
  • ISBN-13: 9783406547546
  • ISBN-10: 3406547540
  • Best.Nr.: 20935000

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Johan Schloemann begrüßt diese "wohlfeile Taschenbuchausgabe" der "Federalist Papers" von Alexander Hamilton, James Madison und John Jay in der Übersetzung von Barbara Zehnpfennig. Er zählt die Autoren zu den amerikanischen Gründungsvätern der modernen westlichen Demokratie. Besonders interessiert er sich für die Begründung des Repräsentationssystem durch James Madison. Anhand ausgewählter Zitate zeigt er auf, dass der Autor durch die Einführung der Wahl von Repräsentanten den schrankenlosen Einfluss des gemeinen Volks auf den Staat einzudämmen suchte. Deutlich wird Madinsons Vorstellung, der Repräsentant könne und solle vornehmer, gebildeter, besser und reicher sein als der Durchschnittsbürger.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.03.2007

Einladung zur staatlichen Lotterie
Der Verdruss an der Politik wird schlimmer, denn die Teilhabe der Wähler ist zu schwach – sagen manche. Das war im System der repräsentativen Demokratie eigentlich schon immer so, sagt Bernard Manin Von Johan Schloemann
Stabil heißt das Zauberwort. Eine verbreitete Lobesformel lautet, ein Land sei eine „stabile Demokratie”. Was ist damit gemeint? Etwa dies: In diesem Land schlagen sich Parlamentarier nicht regelmäßig die Köpfe ein. Die künftige Opposition akzeptiert ihre Niederlage, wenn sie zu wenig Stimmen bekommen hat. Staatsapparat und Verwaltung funktionieren leidlich, in der Außenpolitik herrscht wenigstens eine gewisse Verlässlichkeit. Die Meinungen sind frei, die Medien unabhängig. Es gibt gewaltfreie Debatten, aber keine völlige Zerrüttung durch Feindseligkeiten, es gibt vielleicht Demonstrationen, aber keinen Bürgerkrieg. Und es gibt Wohlstand oder zumindest eine hinreichende ökonomische Basis für ein vernünftiges Zusammenleben.
Das ist ja schon mal was, könnte man im Blick auf viele Länder dieser Erde sagen. Aber zugleich verdeckt jene Charakterisierung, dass auch in der stabilsten Demokratie …

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Barbara Zehnpfennig, geb. 1956; Studium der Philosophie, Soziologie, Germanistik und Geschichte in Berlin; 1983 Promotion; ab 1984 Lehrtätigkeit an der Freien Universität und der Hochschule der Künste in Berlin; ab 1991 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität der Bundeswehr Hamburg, seit 1999 Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau. Arbeitsgebiete: politische Philosophie, antike Philosophie und deutscher Idealismus, amerikanische Verfassungstheorie, Nationalsozialismus.

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