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Zwölf Stühle
Roman
Aus d. Russ. v. Ranate u. Thomas Reschkei
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Luchterhand Literaturverlag
- 2003
- Ausstattung/Bilder: 2003. 507 S.
- Seitenzahl: 507
- Sammlung Luchterhand Nr.2067
- Deutsch
- Abmessung: 183mm x 113mm x 28mm
- Gewicht: 390g
- ISBN-13: 9783630620671
- ISBN-10: 3630620671
- Best.Nr.: 11934008
Produktbeschreibung zu "Zwölf Stühle"
Kurzbeschreibung
Auf der Suche nach einem Juwelenschatz jagen drei Gauner durch das nachrevolutionäre Russland und stolpern von einem Abenteuer ins andere. Die treffende Realsatire, die umwerfende Situationskomik und originelle Sprache dieses großen Schelmenromans machen ihn zu einem Glanzstück der Weltliteratur.
Beschreibung
Die chaplineske Situationskomik, bissige Realsatire und der umwerfende Sprachwitz haben diese zeitlose, meisterliche Gaunerkomödie weltberühmt gemacht. Sie erschien erstmals 1928 und ist seitdem mehrfach verfilmt worden.
12.06.2001
Wo ist der Familienschmuck?
Schelmenroman: "Zwölf Stühle" von Ilja Ilf und
Jewgeni Petrow
Es gibt Bücher, die man als alte Bekannte begrüßt. Wir wundern uns,
wo sie so lange gewesen, erinnern uns heiterer Stunden und wollen
alles über ihr Schicksal wissen. Zu diesen Büchern zählt, für mich
wenigstens, Ilja Ilfs und Jewgeni Petrows Roman "Zwölf
Stühle", eine sowjetische Spitzbuben- und Gaunergeschichte,
einzig in ihrer Art, in Rußland ein moderner Klassiker. Sie wurde
in fünfzehn Sprachen übersetzt und siebenmal verfilmt, zweimal in
Rußland, in Österreich, Kuba und zuletzt Anfang der achtziger Jahre
in Hollywood, von und mit Mel Brooks.
Ilf und Petrow, die beide aus Odessa stammten, hatten ihre eigenen
Gründe, als Autorenteam unter anderen Namen zu arbeiten. Ilf hieß
eigentlich Ilja Arnoldowitsch Fainsilberberg, und Petrow war der
jüngere Bruder des sowjetischen Erfolgsautors Valentin Katajew, der
das Sujet der "Zwölf Stühle" Ilf und Petrow überließ, um
zu sehen, was sie daraus machten. Die unbekümmerte
Fabulierfreudigkeit und die erfinderische Sprachkunst der beiden
war Katajew weit voraus - ungeachtet aller …

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Brillanten hat die Schwiegermutter von Ippolit Worobjaninow in einem der zwölf Stühle des alten Esszimmers versteckt. Das verrät sie dem Schwiegersohn auf dem Sterbebett, aber leider auch dem Pfarrer. Dumm nur, dass die zwölf Stühle inzwischen überall in Russland verstreut sind - und die beiden Provinzler sich auf eine Odyssee durch das just revolutionierte Land begeben müssen. Dass sie dabei nicht unbedingt auf die gelebte Propaganda der End-Zwanziger treffen, sondern vielmehr auf aberwitzige Überlebens-Strategien und skurrile Handhabungen der Moskauer Jahresplanungen, macht den Roman, der zwischen 1927 und 1928 entstanden ist, nicht nur zu einer schnellen Screwball-Comedy, sondern hat ihn auch lange aus den Buchhandlungen verbannt. Die von allen Zensureingriffen befreite Ausgabe wurde erst vor drei Jahren in Moskau veröffentlicht. Schräg-skurrile Lektüre, die Lebenskunst pur bietet - für Fans von Tolstoi ebenso wie für Anhänger russischer Bahnfahrten. (bl)
Rezensionen und Kritik
"... das lustigste Buch Rußlands ..." Die Zeit
Rezensionen und Kritik
"... eine sowjetische Spitzbuben- und Gaunergeschichte, einzig in ihrer Art, in Rußland ein moderner Klassiker."
Autorenporträt zu "Ilja Il'f; Jewgeni Petrow"
Ilja Ilf (1897-1937) arbeitete zusammen mit Jewgeni Petrow (1903-1942) in den zwanziger Jahren als Journalist für verschiedene Satireblätter. Nach den Zwölf Stühlen veröffentlichten sie 1931 den Roman Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million (dt. 1958) sowie Erzählungen und Feuilletons (Beziehungen sind alles, dt. 1981).
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