Zen, eine besondere Entwicklung im ostasiatischen Buddhismus, ist
auch aus dem westlichen Kulturkreis nicht mehr wegzudenken. Die mit
ihm verbundene Meditationspraxis hat sich als besonders
wirkungsmächtig und dauerhaft erwiesen. Mit Michael von Brück
beschreibt einer der besten Kenner die historische Entwicklung des
traditionsreichen Zen, erklärt seine wichtigsten Ziele und
erläutert die wesentlichen Elemente seiner Meditationspraxis.
'Die Geschichte des Zen im alten China und seine spätere
Adaption in Japan beschreibt Michael von Brück in einem knappen und
fundierten Überblick, der sich dann der Zen-Literatur und der
Praxis in den Klöstern zuwendet. Besonders gefiel mir daß die
Novizen in diesen Klöstern Unsui genannt werden, was meint: Wolke
Wasser, denn sie versammeln sich wie Wolken und Wasser und
verbringen ihre Tage laut- und spurenlos wie vorbeiziehende Wolken
und ruhig fließendes Wasser.'
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 23. Oktober 2004
Inhalt:
1. Einleitung
"Erfahrung der Wirklichkeit, wie sie ist"
Die Übung
Drei "Säulen", drei Charakteristika, drei Aspekte
Gegenseitige Durchdringung aller Erscheinungen
2. Geschichte
2.1 Geschichte des Ch´an in China
2.2 Geschichte des Zen in Japan
3. Zen-Literatur - Koans
Ma-tsu Tao-i
Die großen Sammlungen
4. Tempel und die Praxis in den Klöstern
Organisation der Tempel
Tagesablauf im Zen-Kloster
5. Zen im Westen
Weiterführende Literatur
Personenregister
Michael von Brück ist Professor für Religionswissenschaft an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München. Seine Ausbildung zum Yoga- und Zenlehrer erhielt er in Indien und Japan.
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