Zeit der Nähe - Maxwell, William

William Maxwell 

Zeit der Nähe

Roman

Dtsch. v. Helmut Mauró
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Produktbeschreibung zu Zeit der Nähe

Mit großer Einfühlsamkeit und einer ganz eigenen sanften Poesie erzählt Maxwell "die Geschichte von der Unruhe und dem frühen Leid der Jugend", von ihren schmerzlichen Anfechtungen und den traurigen Einsichten, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.
Spud ist neu in der Klasse und wird von den anderen noch nicht anerkannt. Bis er während eines Wasserpolospiels den intellektuellen Außenseiter Lymie vor dem Ertrinken rettet. Es ist der Beginn einer schicksalhaften und zärtlichen Freundschaft. Spud, der durchtrainierte Sportler, bestreitet die Raufereien; Lymie löst derweil die Hausaufgaben. Gemeinsam bestehen sie die verwirrenden Rituale der Pubertät und später die ersten schüchternen Liebesabenteuer. Bis eines Tages Sally ins Spiel kommt, die hübsche Tochter eines Professors, und zu einer gefährlichen Bedrohung nicht nur ihrer Freundschaft wird.

Produktinformation


  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 376g
  • ISBN-13: 9783866155411
  • ISBN-10: 3866155417
  • Best.Nr.: 22761417
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.01.2008

Keim tiefer Verschiedenheit
William Maxwell: „Zeit der Nähe”
Ein größeres Problem als für die Betroffenen selbst ist die Pubertät vielleicht nur noch für die Autoren von Pubertätsromanen. Nicht, dass sie die Schriftsteller hinterrücks am Schreibtisch noch einmal kalt erwischte. Das Problem ist vielmehr, hinterher die Sprache wieder zu finden. Im schlimmsten Fall gerät der Ton dann auf merkwürdig erwachsene Weise altklug. Das Ergebnis ist steife Hochstapelei, die sich erfolglos daran versucht, J.D. Salingers „Fänger im Roggen” zu imitieren. Im besten Fall gelingt es, so unverstellt von den Verwirrnissen des Lebens zu erzählen, wie sie sich nun einmal zeigen in der Pubertät.
Dass dabei ziemlich brutale literarische Studien über die Freundschaft entstehen wie etwa Musils „Zögling Törleß”, ist sicher kein Zufall. Der Konflikt zwischen dem Einzelnen und der Gruppe tritt nie mehr mit vergleichbarer Wucht auf wie am Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Noch sind die jungen Seelen nicht ausdressiert.
Man darf also davon ausgehen, dass der im Jahr 2000 im Alter von 91 Jahren verstorbene amerikanische Schriftsteller William …

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  • ISBN-10: 3866155417
  • Best.Nr.: 22761417

Produktbeschreibung zu "Zeit der Nähe"

Beschreibung

Mit großer Einfühlsamkeit und einer ganz eigenen sanften Poesie erzählt Maxwell "die Geschichte von der Unruhe und dem frühen Leid der Jugend", von ihren schmerzlichen Anfechtungen und den traurigen Einsichten, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.
Spud ist neu in der Klasse und wird von den anderen noch nicht anerkannt. Bis er während eines Wasserpolospiels den intellektuellen Außenseiter Lymie vor dem Ertrinken rettet. Es ist der Beginn einer schicksalhaften und zärtlichen Freundschaft. Spud, der durchtrainierte Sportler, bestreitet die Raufereien; Lymie löst derweil die Hausaufgaben. Gemeinsam bestehen sie die verwirrenden Rituale der Pubertät und später die ersten schüchternen Liebesabenteuer. Bis eines Tages Sally ins Spiel kommt, die hübsche Tochter eines Professors, und zu einer gefährlichen Bedrohung nicht nur ihrer Freundschaft wird.

26.01.2008

Keim tiefer Verschiedenheit
William Maxwell: „Zeit der Nähe”
Ein größeres Problem als für die Betroffenen selbst ist die Pubertät vielleicht nur noch für die Autoren von Pubertätsromanen. Nicht, dass sie die Schriftsteller hinterrücks am Schreibtisch noch einmal kalt erwischte. Das Problem ist vielmehr, hinterher die Sprache wieder zu finden. Im schlimmsten Fall gerät der Ton dann auf merkwürdig erwachsene Weise altklug. Das Ergebnis ist steife Hochstapelei, die sich erfolglos daran versucht, J.D. Salingers „Fänger im Roggen” zu imitieren. Im besten Fall gelingt es, so unverstellt von den Verwirrnissen des Lebens zu erzählen, wie sie sich nun einmal zeigen in der Pubertät.
Dass dabei ziemlich brutale literarische Studien über die Freundschaft entstehen wie etwa Musils „Zögling Törleß”, ist sicher kein Zufall. Der Konflikt zwischen dem Einzelnen und der Gruppe tritt nie mehr mit vergleichbarer Wucht auf wie am Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Noch sind die jungen Seelen nicht ausdressiert.
Man darf also davon ausgehen, dass der im Jahr 2000 im Alter von 91 Jahren verstorbene amerikanische …

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