Winterkartoffelknödel / Franz Eberhofers erster Fall Bd.1 - Falk, Rita

Rita Falk 

Winterkartoffelknödel / Franz Eberhofers erster Fall Bd.1

Ein Provinzkrimi

Broschiertes Buch
 
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**** sehr gut
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Winterkartoffelknödel / Franz Eberhofers erster Fall Bd.1

Der Auftakt zu einer neuen Kult- Krimiserie um Franz Eberhofer - witzig-derb, schräg, warmherzig!

Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt's eh beim Wolfi.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 233 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 233
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm x 26mm
  • Gewicht: 373g
  • ISBN-13: 9783423248105
  • ISBN-10: 3423248106
  • Best.Nr.: 29742726
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.12.2010

Blasse Mörder
in der Provinz
Winterkartoffelknödel sind blass. Genauso blass wie Hans Neuhofers Gesicht, als er erfährt, dass er um 450 000 Euro betrogen worden ist. Aber der Dorfpolizist Franz Eberhofer ist an dem Betrug dran, denn es geht auch um Mord, was äußerst ungewöhnlich ist im niederbayerischen Niederkaltenkirchen. Leider ist der Polizist der einzige, der an einen Vierfachmord glaubt. Rita Falk hat ihren ersten Provinzkrimi „Winterkartoffelknödel“ (dtv, 12,90 Euro) als Ich-Erzählerin aus der Sicht eines Mannes geschrieben: „Weil ich denke, dass ein Leben zwischen Cellulite-Creme und Kindergeburtstag nicht unbedingt schriftlich festgehalten werden muss“, erklärt die Autorin im Anhang. Die Mutter von drei Kindern wohnt in Landshut und hat einen guten Berater zur Seite: Ihr Mann ist Polizist.
Das Dorf Niederkaltenkirchen könnte ein jedes bayerische Dorf sein – schließlich vereint es alle Klischees, die man so kennt. Augenzwinkernd, witzig und manchmal derb erzählt Rita Falk vom Dorfleben. Der Mord und die Ermittlungen stehen nicht im Vordergrund, deshalb ist das Buch nicht wirklich spannend, aber doch unterhaltsam, vor allem weil …


"Ein Buch voller Witz und Esprit." -- Siegerländer Sonntags- und Wochenanzeiger 26.09.2010<br/><br/>"Ein kultverdächtiger Provinzkrimi - zum Schreien komisch. Unbedingt lesen!" -- Stadtkurier Frankfurt 08.10.2010<br/><br/>"Schräg, derb und warmherzig." -- Die Abendzeitung 04.10.2010<br/><br/>"Skurrile Charaktere, dazu jede Menge Lokalkolorit und Witz - der erste Fall des niederbayerischen Gendarmen macht große Lust auf baldige Fortsetzung." -- Elke Serwe, Für Sie Oktober 2010<br/><br/>"Schmankerl." -- Lisa Journal Nr. 4/2010<br/><br/>"Knallkomisch." -- Münchner Merkur 08.10.2010<br/><br/>"Die ›Winterkartoffelknödel‹ sind echte Mordsklöpse!" -- Stuttgarter Nachrichten 05.10.2010<br/><br/>"Zum Schreien komisch!" -- Sindelfinger Zeitung 06.10.2010<br/><br/>"Mit Rita Falks 'Winterkartoffelknödel' zieht der Ton Ludwig Thomas ins Genre des deutschen Kriminalromans ein." -- Wolfgang Franßen, KrimiCouch 11.10.2010<br/><br/>"Sehr, sehr empfehlenswert." -- Anja Rettenmaier, Schwäbische Post und Gmünder Tagespost 26.10.2010<br/><br/>"Sehr amüsant geschrieben, herrlich zum Schmunzeln [...]." -- TV Gesund & Leben/Linda/Apotheke 23.10.2010 - 05.11.2010<br/><br/>"Rita Falks Krimi  'Winterkartoffelknödel' hat das Zeug zum nächsten Kultkrimi zu werden. Hier stimmt einfach die Mischung [...]." -- Bettina Emmerich, hr1 05.11.2010<br/><br/>"Rita Falk hat ihren ersten Krimi geschrieben. Einen erdigen, hundsgemeinen Provinzkrimi mit viel Charme." -- FRONTAL Magazin, Graz, Österreich 19/2010<br/><br/>"Ein urwitziger Roman, der dem Leser das Bayerische unter anderem auch sprachlich näher bringt." -- Sabine Jansen, LZ Rheinland 02.12.2010<br/><br/>"Der humorvolle Regionalkrimi der Autorin Rita Falk ist in einer erfrischend derben bayerischen Sprache geschrieben, mit viel Humor und Wortwitz." -- Kurier, Wien 02.12.2010<br/><br/>"Rita Falk lässt Franz selbst erzählen, so wie ihm eben der Schnabel gewachsen ist: respektlos und saukomisch. Schon deshalb ist der Krimi eine Mordsgaudi." -- Nürnberger Nachrichten 11.12.2010<br/><br/>"Aufregender wie amüsanter Provinzkrimi aus Bayern." -- miss 12/2010<br/><br/>"Eine gelungene Milieustudie, die jeden interessieren könnte, der Tageszeitung liest." -- Alex Pesch, Radio Berg 21.12.2010<br/><br/>"Ein lustig-deftiges Lese-Schmankerl." -- Zevener Zeitung 19.12.2010<br/><br/>"Rita Falk versteht sich auf hundsgemeine Unterhaltung." -- Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung 24.12.2010<br/><br/>"Beste Unterhaltung für den Feierabend." -- Oberbayerisches Volksblatt 03.01.2011<br/><br/>"Der Tod kommt hier hinterfotzig, heimtückisch und heimatnah. Beschönigt wird hier nichts. Zünftig ist im Bayernkrimi sogar das Personal." -- Christian Böhm, Welt am Sonntag 23.01.2011<br/><br/>"Rita Falk hat eine sehr kurzweilige und direkte Schreibe." -- Torben Pöhls, NDR2, 'Bücher lesen mit NDR2' 23.01.2011<br/><br/>"Seit Wochen steht Rita Falks herrlicher Provinzkrimi ›Winter-Kartoffel-Knödel‹ auf den Bestsellerlisten - kein Wunder, die Ereignisse im fiktiven Örtchen Niederkaltenkirchen sind einfach zum Piepen!" -- Yvonne Pollnick, Main-Echo 15.01.2011<br/><br/>"Aufregender wie amüsanter Provinzkrimi aus Bayern." -- miss, Wien 02.12.2010<br/><br/>"Was für ein himmlisches Lesevergüngen. Herausgekommen ist ein ausgesprochen witziger und noch viel bissigerer "Provinz-Krimi" - auf dem Cover zu Recht als "hundsgemein" bezeichnet -, der in der deutschsprachigen Kriminalliteratur lange seinesgleichen suchen wird." -- Astrid van Nahl, Alliteratus November 2010<br/><br/>"Originell, und die Sprache a wengerl wie in Thomas 'Lausbubengeschichten'" -- Hellweger Anzeiger 27.11.2010<br/><br/>"Rita Falks Stil ist kauzig, eigenwillig, sensationell. Die Debütantin mischt hier nur die besten Zutaten zusammen. Falk sticht mit ihrem Stil und Kommissar Franz Eberhofer aus der Masse an Krimis deutlich heraus. Schon alleine wegen der Skurriliät, aber sie hält auch die Spannung hoch - ist ein köstlich komischer Krimi." -- Alex Dengler, denglers-buchkritik.de 29.11.2010<br/><br/>"Rita Falk hat ihren ersten Krimi geschrieben. Einen erdigen, hundsgemeinen Provinzkrimi mit viel Charme." -- Frontal Magazin, Graz 19.11.2010<br/><br/>"Brummelnd hatte sich der Literaturdetektiv an die Lektüre gemacht - und dann war es passiert. Auf Seite 10 hat er zum ersten mal geschmunzelt, auf Seite 31 laut gelacht. Auf Seite 43 musste er sich eingestehen, dass der Humor manchmal sehr derb ist, er aber nicht aufhören wollte zu lesen." -- Die Rheinpfalz, Mister Marples Krimi-Tipp 13.11.2010<br/><br/>"Das rätselhafte Aussterben der Neuhofers. Jede Provinz hat inzwischen mindestens einen Kommissar, der in ihr ermittelt. Jetzt schickt dtv einen weiteren durch Niederbayern. Aber dieser Franz Eberhofer ist besser als die meisten Provinzler. Er ist wunderbar direkt und unkompliziert. Und seine Heimat wird von Rita Falk grandios geschildert." -- Andreas Oppermann, Märkische Oderzeitung 08.11.2011<br/><br/>"Einen herrlich amüsanten Provinzkrimi hat Rita Falk mit ›Winter-Kartoffel-Knödel‹ verfasst. Behäbig bayerisch ist er, hundsgemein, mörderisch gut und sakrisch komisch. Sehr, sehr empfehlenswert." -- Schwäbische Post, Gmünder Tagespost Aalen 26.10.2010<br/><br/>"Skurrile Charaktere, dazu jede menge Lokalkolorit und Witz - der erste Fall des niederbayerischen Gendarmen macht große Lust auf baldige Fortsetzung." -- Für Sie 12.10.2010<br/><br/>"Ein kultverdächtiger ProvinZkrimi - zum Schreien komisch. Unbedingt lesen!" -- Elvira Gordon-Pusch, Stadtkurier Frankfurt 05.10.2010<br/><br/>"Ein herrliches Lesevergüngen Am Ende wird eine "andere Geschichte" angedeutet, deshalb habe ich die Hoffnung, dass es eine Fortsetzung geben wird. Bitte, bitte!" -- Petra Samani, Buchblinzler 06.10.2010<br/><br/>""Kurioseste Buchtitel": Die Longlist steht." -- diepresse.com 23.09.2010<br/><br/>"Diese (Lese-)Ermittlungen lohnen sich von der ersten bis zu letzten Seite. Der Beweis: Rita Falk hat mit ihrem hundsgemeinen Humor sogar geschafft, eine echte Norddeutsche wie mich in die niederbayerische Provinz zu locken." -- Sabine Geest, Unser Magazin, Hamburg Oktober 2010<br/><br/>"[...] ein Lesegenuss erster Güte." -- suite101.de 28.02.2011<br/><br/>"Dabei glänzt sie nicht mit blutigen Details, sondern mit jeder Menge Witz." -- Westdeutsche Zeitung 12.03.2011<br/><br/>"Dieser Provinzkrimi lebt von seinem ganz besonderen Flair, von der Eigenart der geschilderten Charaktere und ihrer Lebensumstände. Das Leben wird hier auf eine solch urige und humoristische Weise dargestellt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann." -- Iris Gasper, buchrezicenter.filmbesprechungen.de 27.11.2010
Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 gleich mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, "Winterkartoffelknödel", in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute gerade mal 160 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, in Landshut. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei Kinder.

Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt.

Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend - sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von 'dahoam'.

Leseprobe zu "Winterkartoffelknödel / Franz Eberhofers erster Fall Bd.1"

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Kundenbewertungen zu "Winterkartoffelknödel / Franz Eberhofers erster..."

30 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 30 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von tassieteufel am 24.02.2012 ***** sehr gut
Niederkaltenkirchen, irgenwo in Bayern: hier fristet der zwangsversetzte Dorfpolizist Franz Eberhofer mit tauber Oma, dem kiffenden und Beatles hörenden Vater und dem Beziehungsge plagten Bruder Leopold ein eher beschauliches Dasein, bis sich im Örtchen eigenanrtige Todes fälle häufen.
Rita Falk hat hier ein nettes, amüsant geschriebenes Buch abgeliefert, dem allerdings jegliche Spannung fehlt und eigentlich kaum als Krimi bezeichnet werden kann. Vielmehr lebt die Story in erster Linie von den schräg überzeichneten Figuren und den reichlich bizarren Szenen in die sich die Charaktere lavieren, was des öfteren ein breites Grinsen auf mein Gesicht gezaubert hat.
Meine Lieblingsfigur ist ja die fast taube Oma! Einfach herrlich wenn sie auf Schnäppchenjagd geht!
Der Schreibstil der Autorin ist jedoch ein wenig gewöhnungsbedürftig, rethorisch gesehen sehr einfach, hat mich das irgendwie ans freitagabendliche bayrische Kabarett erinnert. Dort erzählt ein zumeist älterer Herr auch in humoriger und gemächlicher Art u. Weise über die Absurditäten dörflichen Alttagslebens und genauso kam mir auch das Buch vor, wie aus dem Kabarett nur halt hier in Buchform.
Der Krimifall an sich ist eher belanglos, da zum einen sehr durchschaubar u. zum anderen ohne jede Spannung, gefallen hat mir das Buch aber trotzdem, weil es einfach launig geschrieben ist. Hier kann man getrost ein paar Stunden abschalten und sich amüsieren!

Fazit: unterhaltsam und amüsant geschrieben, allerdings kaum als Krimi im herkömmlichen Sinne zu bezeichnen! Wer aber auf schräge Charaktere und eine abgedrehte Geschichte steht, kommt hier auf seine Kosten!

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 10.01.2012 ***** sehr gut
Beschauliche Krimispannung

Regionalkrimis haben Konjunktur, vermutlich weil alles so glaubhaft „um die Ecke“ des eigenen Wohnumfeldes und doch so gefahrvoll – weil eben nur im Buch - geschieht. Die Autorin bedient diese volkstümliche und regionale Nähe zu ihrer Leserinnen- und Leserschaft auf ganz hervorragende Weise.

Der in die niederbayrische Provinz in den fiktiven Ort Niederkaltenkirchen versetzte Kommissar Franz Eberhofer lebt im umgebauten Schweinestall des Anwesens seiner Familie. Versorgt mit bester Bayrischer Hausmannskost durch seine halbtaube Oma, im eifersüchtigen Lebenszwist mit seinem Bruder Leopold und im Dauergenerationsstreit mit seinem Haschisch rauchenden, Beat- und Rockoldies hörenden Vater befindlich gestaltet sich das Dienstleben des Staatsdieners eher beschaulich. Auch die täglichen Rekordrunden mit seinem Hund Ludwig haben darauf nur geringfügig Einfluss.

Da ist die Aufklärung eines Vierfachmords schon eine extrem außergewöhnliche Aufgabe für den etwas skurrilen, aber doch aufrichtigen und herzensguten Ermittler.

Ein wenig mit dem valentinisch-anarchischen Situationswitz und doch ein ansprechendes Niveau haltend erzählt die Autorin von den alltäglichen Ereignissen rund um Eberhofers Familie einerseits, die kriminellen Herausforderungen andererseits. Das macht Spaß und man kann sich schnell hineinfinden in die Geschichte und Psyche der handelnden Personen, Charaktere sind glaubhaft und dem gesamten Lokalkolorit angemessen.
Das Sprachglossar am Ende hilft, gebrauchte Dialektausdrücke zu verstehen. Klasse.

Unabhängig von den regionalen Zugängen sind der Fall und dessen Aufklärung durchaus nachvollziehbar. Der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig in der Erzählung lokal eingeschränkter Lebensweise. Dennoch ist der Debütkrimi von Rita Falk ein gelungenes Stück Literatur und man darf auf eine Fortsetzung hoffen.

(c) 12/2011, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Fannie aus Oelsnitz/Erzgebirge am 10.12.2011 ***** ausgezeichnet
Urbayerische Zwerchfellgranate

Der Eberhofer Franz ist der einzige Polizist in Niederkaltenkirchen, einem kleinen Dorf in Bayern. Normalerweise geht’s da eher beschaulich zu – aber jetzt muss der Franz einen Vierfachmord aufklären. Das glaubt er zumindest. Der Richter Moratschek und der Polizeipsychologe Spechtl versuchen händeringend, den Franz davon zu überzeugen, dass es sich einfach um vier tragische Unglücksfälle handelt. Doch das will der Niederkaltenkirchener Dorfsheriff nicht wahrhaben. Er ermittelt verbissen weiter...

Was für ein Auftakt für den Eberhofer Franz! Rita Falk legt mit „Winterkartoffelknödel“, dem ersten Fall für Franz Eberhofer, einen wunderbaren und urkomischen Krimi vor. Mitunter rabenschwarz und bitterböse, aber immer mit einem Augenzwinkern, gewährt die Autorin uns einen hochamüsanten Einblick in das Leben der Niederkaltenkirchener Dorfbewohner. Die Charaktere hat sie liebevoll entwickelt; sie sind schrullig und wirklich einzigartig. „Winterkartoffelknödel“ ist hochunterhaltsam und ein einziges Gag-Feuerwerk. Ich musste oft lauthals loslachen und war richtiggehend traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte. Doch es gibt ja glücklicherweise aktuell noch zwei andere Fälle, in denen der Eberhofer Franz ermittelt: „Dampfnudelblues“ und „Schweinskopf al dente“. Keine Frage, die beiden Bücher sind natürlich ein Muss für mich! Ich freue mich jetzt schon riesig darauf und hoffe inständig, dass es in Niederkaltenkirchen auch zukünftig noch eine Menge für den Franz zu tun gibt!

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Bewertung von anyways aus greifswald am 19.09.2011 ***** ausgezeichnet
Zurück zu den Wurzeln, denkt sich Franz Eberhofer , als er strafversetzt von München in sein heimatliches Provinznest Niederkaltenkirchen versetzt wird. Weil schlecht ist das eigentlich nicht, wo doch die Oma ebenfalls dort wohnt und ihn mit kulinarischen Köstlichkeiten füttert und soviel gibt auch nicht zu tun, da kann er doch schön mit Ludwig , seinem Hund, spazieren gehen und hernach zum Wirtshaus sich bei Freunden und ein paar Bier das Dorfleben so richtig schmecken lassen. Ja wenn nicht die Sachen mit den verdächtig schnell und mysteriösen Ableben der Familie Neuhofer ,(von Vater, Mutter und zwei Söhnen ist nur noch einer übrig, quasi ein erwachsener Vollwaise) und der frisch zugezogenen unheimlich attraktiven Großnichte der Sonnleitners wäre…..

Nachdem ich Eberhofers zweiten Fall vor dem Ersten gelesen habe war ich nun sehr gespannt welcher denn nun der Bessere ist. Tja das kann ich gar nicht genau sagen, gefallen haben mir nämlich beide. Obwohl ich im hohen Norden angesiedelt bin, finde ich Mundartkrimis, wahrscheinlich in Ermangelung eigener Provinzkrimis, einfach unterhaltsam und eine schöne Abwechslung in dem von mir bevorzugtem blutigem Genre. Rita Falk scheint mit ihrem Protagonisten, und das würde ich mir sehr wünschen, ein wirklich guten Grundstein für eine erfolgreiche Krimiserie zu legen. Denn obwohl der Eberhofer, noch jung an Jahren, so schrullig, eigenbrötlerisch, kauzig und behelfsmachomässig daherkommt ist er doch irgendwie sympathisch. Da er eher im Vordergrund steht als der eigentliche Kriminalfall, den er mehr oder weniger zufällig löst, nimmt man sehr teil an seinem Privatleben und das ist doch recht turbulent. Da gibt es die tolle Oma, den kiffenden Vater, den schleimenden Bruder und die sexsüchtige Noch-Schwägerin- ein tolles Ensemble. Aber das Schönste von allen ist der eigentliche Dialekt, den Rita Falk auch so treffend wiedergeben kann. Also ich hab ewig lange gebraucht um die „Mütze“ die sie beschreibt als Hund zu identifizieren.

Fazit. Gemäßigte Spannung und Nervenkitzel dafür doppelter Lesegenuss über die Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten des bayrischer Menschenschlags und natürlich nicht zu vergessen die schönen Rezepte der Oma.

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Bewertung von Gurke aus Berlin am 08.09.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe lange überlegt, ob ich mir diesen sogenannten Provinzkrimi wirklich kaufen soll, denn nachdem ich eine Leseprobe dazu gelesen hatte, war ich ehrlich gesagt felsenfest davon überzeugt, dass ich mich mit dem Schreibstil in bayerischer Sprachweise niemals würde anfreunden können! Ich habe es dann aber doch getan, weil ich gestehen muss, dass mich die Titel von Rita Falk dann doch zu neugierig gemacht haben und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!

Zum Inhalt:
Franz Eberhofer ist Kommissar und verlebt ein ruhiges Beamtenleben in Niederkaltenkirchen. Dort lebt er bei seiner Oma, die eine wahre Schnäppchenjägerin ist und zudem die besten Schweinebraten in ganz Bayern (oder der ganzen Welt ;-)) zubereitet. Sein Alltag wird schlagartig unruhiger als die schöne „Ferrari“ das Dorf zu ihrem neuen Wohnort erklärt und damit allen Männern den Kopf verdreht. Zu diesem Gefühlschaos gesellt sich schon bald auch noch ein schwieriger Fall – ein Mordfall, wie Franz vermutet und wird davon von seinen Kollegen nur müde belächelt und zum Psychiater geschickt, denn in Niederkaltenkirchen gibt es kein Verbrechen, oder doch?

Meine Meinung:
In Bezug auf den Schreibstil hatte ich mit meiner Anfangsbefürchtung recht, denn als Berlinerin hatte ich nur ganz selten Kontakt mit der bayerischen Aussprache und den Eigenarten, doch dank Franz' sympathischen Charakter und seinem charmanten Wortwitz schaut man darüber gerne hinweg und gewöhnt sich schnell an den südlichen „Slang“. ;-)

Obwohl der Krimi nur bedingt als eben solcher durchgeht und die Ermittlungen mehr als schleppend vorangehen, kommt keine Langeweile auf, sondern dadurch, dass ein Wortwitz den nächsten jagt und auch viele Klischees auf ganz bezaubernde und zugleich komische Art eingebaut werden, ist „Winterkartoffelknödel“ ein Leseerlebnis der besonderen Art.

Mein persönliches Interesse galt dem Titel, beziehungsweise wie Rita Falk diesen in die Geschichte mit einbezieht und als des Rätsels Lösung offenbart wurde, musste ich erneut schmunzeln.
Die Autorin schlüpft grandios in den sturköpfigen und liebenswürdigen Polizisten und die Freude, die sie beim Schreiben empfunden haben muss, sprudelt aus jeder Zeile ohne dabei ins Lächerliche oder Unglaubwürdige abzuschweifen. Dörfer wie Niederkaltenkirchen gibt es bestimmt Dutzende in Deutschland und da weiß ich als Großstädter nicht, ob ich lieber dort oder in meinem anonymen Berlin leben möchte, wo nicht jeder gleich alles über jede Kleinigkeit erfährt. Ich habe gerne in das Dorfleben hineingeschnuppert und bin aber froh Rudi, Oma und Co wieder bis zum nächsten „Treffen“ zu verlassen.

Abschließend kann ich noch sagen, dass mich Lesungen normalerweise gar nicht reizen, aber bei diesem kulinarischen Leckerbissen wäre diese wohl das Sahnehäubchen. :-) Der Nachfolger „Dampfnudelblues“ steht ganz oben auf meiner Wunschliste und ich freue mich schon sehr auf eine neue Begegnung mit Franz.

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Bewertung von Candygirl am 30.08.2011 ***** ausgezeichnet
Was ich zu diesen Buch sagen kann, ist,es ist erfrischend. Es ist endlich mal was anderes! Ich habe das Buch verschlungen beim lesen.

Der Schreibstil von Rita Falk ist so, als hätte sie jemand diese Geschichte erzählt und derjenige hätte heimlich mitgetippt.

Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich geschmunzelt oder gelacht habe.

Es ist ein Provinzkrimi und kein Krimi der im Hochdeutsch verfasst wurde, nein es sind einfach lesbare Sätze, leicht bayerisch angehaucht, meiner Meinung nach hätte es einen Tick mehr bayerisch sein können aber so ist es für jeden in Deutschland verständlich;). Ja es fehlt vielleicht die Spannung die man von einen Krimi gewöhnt ist, aber es ist eben ein Provinzkrimi.

Es geht hier nicht hauptsächlich um den Franz seinen „Fall“. Sondern um seinen Alltag um sein Leben. Und das ist gut geschrieben. Wie gesagt erfrischend, eine Abwechslung zu den ganzen anderen Büchern.

Es wurde auch nicht draufgeachtet „vornehm“ zu schreiben, nein es gibt in dem Buch auch „derbe“ Ausdrücke. Je nach Gefühlslage vom Franzerl.

Ich freu mich schon auf den zweiten Band. Aufn Franz und seiner Schnäppchenbegeisterten Oma

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Bewertung von jasch66 aus Zittau am 05.08.2011 ***** ausgezeichnet
Spannend und humorvoll wird eine bayerische Landidylle aus der Sichtweise eines Dorfgendarmen geschildert. Mit Lachgarantie!

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
Bayrische Kleinstadt


wird zum Schauplatz eines Massenmordes. Und der Piefkepolizist mittendrin der dann quasi so im Vorbeigehen die Morde aufklärt

Rita Falk ist mit ihrem Erstlingswerk ein sehr amüsantes und unterhaltsames Buch gelungen. Am Anfang tut man sich zwar ein wenig schwer wegen der einfachen und dörflichen Sprache, aber ich hab mich dann schnell eingelesen und zwischendurch oft mal geschmunzelt ob der herrlich grantigen Dorfbewohner, der lustigen Oma (die Idee ist nicht neu, aber trotzdem gut!) oder der brüderlichen Zwiste.

Frau Falk hat es geschafft, die Kleinstadt mitsamt ihren Bewohnern lebendig werden zu lassen

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 19.06.2011 ***** gut
Ein etwas anderer Krimi. Ein Provinzkrimi aus Bayern, in Original-Sprachweise aus Sicht des ins Kaff versetzten Polizisten Franz, der in der Großstadt einen auf Rambo machte und sich nun mit kleinen Autounfällen und Bubenstreichen die Zeit um die Ohren schlägt. Und der Frage, ob die 4 Todesfälle in einer Familie wirklich Unfälle waren, oder ob ein Serienmörder in der Kleinstadt sein Unwesen treibt. Die Story ist OK, das Tempo hinkt etwas am Provinzialen, was sicherlich auch gewollt ist. Der Schreibstil im bayrischen ist lustig, manchmal aber etwas zu viel. Die Charaktere sind typisch Kleinstadt und sympathisch. Ein nettes Buch für Zwischendurch. Auf die Fortsetzung kann man gespannt sein.

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Bewertung von Nefret am 02.06.2011 ***** sehr gut
Franz Eberhofer ist Dorfpolizist in einem bayerischen Kuhkaff. Bei seinen Ermittlungen legt er äußerst eigenwillige Methode zu Tage. So ist er auch davon überzeugt, dass der einzig Überlebende der Familie Neuhofer seine Eltern und seinen Bruder getötet hat.

Nachdem ich den zweiten Teil dieser Reihe, Dampfnudelblues, gelesen hatte, hatte ich mir sofort Winterkartoffelknödel zugelegt. Dabei ist es überhaupt kein Problem, die Bücher außerhalb der Reihenfolge zu lesen.

Auch hier ist Franz Eberhofer wieder anarchisch unterwegs und löst Kriminalfälle auf seine ganz eigene Art. Die Eberhofer-Reihe ist sicherlich nicht Jedermanns Sache. Der Humor und der Schreibstil sind speziell. Rita Falk schreibt so, wie in Unterbayern gesprochen wird. Wortwörtlich. Und Franz Eberhofer redet so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Dabei kommen nicht immer die scharfsinnigsten Beobachtungen raus, dafür aber sehr unterhaltsame.

Doch bis ich mir die nächste Dosis Franz Eberhofer geben kann, vergeht zum Glück etwas Zeit. Denn zu viel davon sorgt schnell für eine Übersättigung.

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