Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte - Edmonds, David J. / Eidinow, John A.

David J. Edmonds / John A. Eidinow 

Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte

Buch
 
Nicht lieferbar
Nicht lieferbar
6 Angebote ab € 5,00
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste




Produktinformation

  • Verlag: DVA
  • 2001
  • ISBN-13: 9783421053565
  • ISBN-10: 3421053561
  • Best.Nr.: 24316713
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.03.2001

Spiel mit dem Feuer
Philosophische Recherche in Cambridge – sind Popper und Wittgenstein handgreiflich geworden?
Wie man mit dem Schürhaken philosophiert ... mit einem derartigen Instrument hat Ludwig Wittgenstein Karl Popper bedroht – wenn man Poppers Bericht glauben darf, in seiner Autobiografie „Ausgangspunkte”. David J. Edmonds und John A. Eidinow tun das nicht. Die beiden englischen Journalisten haben das delikate Ereignis genau unter die Lupe genommen und sind zunächst einmal zu dem schönen Ergebnis gelangt, dass zwar eine Reihe von Kollegen und Philosophen Zeugen des Vorfalls gewesen sind, dass ihre Aussagen dazu sich aber so sehr voneinander unterscheiden, dass die Wahrheit – eigentlich der Philosophen vertrautes Terrain – nicht auszumachen ist.
Lügt Karl Popper, wenn er behauptet, Wittgenstein sei über seine Argumente so sehr in Rage geraten, dass er den Schürhaken am Karmin ergriff und damit vor ihm herumfuchtelte – und ein konkretes Beispiel für die von diesem Ansicht forderte, es gäbe ethische Regeln in der Philosophie? Popper will ihm, mit gleichsam entwaffnender Direktheit, gesagt haben, „man soll seinen Gastredner nicht mit …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Auch unter Philosophen kann es mitunter handfest zugehen, beweist die Geschichte eines ursprünglich rhetorisch gedachten Duells von Ludwig Wittgenstein und Karl Popper in Cambridge, bei dem Wittgenstein demonstrativ zum Schürhaken griff. Matthias Kross hat sich die Ermittlungen zweier englischer Wissenschaftsjournalisten zu Gemüte geführt und kommt mit ihnen zu dem Ergebnis, dass die Schilderung des Vorfalls durch Karl Popper in dessen Autobiografie wohl arg geschönt war. Es gebe sogar Beweise, schreibt Kross, dass sich Popper für eine Professur in Cambridge profilieren wollte und den Eklat provoziert habe. Aber die Beteiligten seien tot, die Zeugen betagt und parteiisch, so dass man die Wahrheit nie völlig ermitteln könne. Das Schöne an dem Buch, lobt Kross, seien deshalb auch die spannenden Lebensbeschreibungen dieser so unterschiedlichen Intellektuellen, die beide aus dem Wiener Judentum stammten.

© Perlentaucher Medien GmbH

6 Marktplatz-Angebote für "Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte" ab EUR 5,00

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 5,00 2,00 Banküberweisung Papierladen 95,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,00 2,50 Banküberweisung Heinfritz 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,00 1,50 Banküberweisung buchrücken 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,50 1,10 Banküberweisung cetax 100,0% ansehen
Sehr gut, Umschlag: Guter Umschlag 9,80 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Verlag IL 100,0% ansehen
wie neu 9,80 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buechergott.de 100,0% ansehen