Wie Licht schmeckt - Ani, Friedrich

Friedrich Ani 

Wie Licht schmeckt

Roman

Broschiertes Buch
 
8 Kundenbewertungen
***** sehr gut
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Wie Licht schmeckt

Eine zarte und eindringliche Liebesgeschichte

Die Begegnung mit einem blinden Mädchen öffnet Lukas die Augen für die Schönheit der Welt. Doch je mehr er sieht und erkennt, desto mehr gibt es zu verlieren.

Eigentlich braucht er niemanden, findet Lukas. Alleine, aber glücklich streift er durch die Stadt. Doch dann trifft er Sonja, ein blindes Mädchen, die ihn völlig aus der Fassung bringt. Selbstbewusst lädt sie ihn zum Schwimmen und in ein Restaurant ein und zeigt ihm eine Welt, wie er sie noch nie gesehen hat. Plötzlich spürt Lukas alles viel intensiver, das Licht in den Straßen, den Wein auf der Zunge, eine zarte Berührung. Lukas weiß, dass er Sonja nicht mehr verlieren will, nur wie er das schaffen kann, weiß er noch nicht.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2009
  • Jubiläums-Edition.
  • Ausstattung/Bilder: Jubiläums-Edition. 2009. 222 S.
  • Seitenzahl: 222
  • dtv Taschenbücher Bd.62428
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 16mm
  • Gewicht: 220g
  • ISBN-13: 9783423624282
  • ISBN-10: 3423624280
  • Best.Nr.: 26368375
"Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn, dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des ganzen Romans." -- Eselsohr<br/><br/>"Scheinbar mühelos und wie nebenbei hat Ani eine kleine große Geschichte geschrieben." -- tz, München<br/><br/>"Ani gelingt es, durch seinen Stil spürbar zu machen, wovon die Geschichte erzählt. Mit großer Genauigkeit beschreibt er Situationen und Stimmungen und verdichtet sie fast beiläufig in Metaphern, die unter die Haut gehen. So eine Intensität der Wahrnehmung." -- Die Welt<br/><br/>"Friedrich Anis neuer Jugendroman entführt in eine Welt, die zu ergründen ein Gewinn ist - nicht nur für jugendliche Leser." -- Badische Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Christina Thurner stellt mehrere Jugendbücher vor, die sich das Austesten der bestehenden "Normalfelder" zum Ziel gesetzt haben. Denn Normalität, zieht Thurner den Diskurstheoretiker Jürgen Link heran, sei in unserer Gesellschaft keine feste Größe mehr, sondern eine "gesellschaftlich operative, eine graduelle Kategorie" - normal sei alles, was als nicht besonders störend empfunden wird. In diesem Buch wird Normalität gänzlich in Frage gestellt und das Verhältnis schlicht umgedreht: der Ich-Erzähler begegnet einem blinden Mädchen, das sich in "seiner Welt" völlig sicher und normal bewegt. Das verunsichert den Jungen und stößt ihn aus seiner, für normal gehaltenen Welt heraus. Die gängigen Kategorien verschwimmen, ohne dass sie völlig ineinander aufgingen, so Thurner. Für sie hat der Roman deutliche Anklänge an Beckett, da der Held "förmlich aus der Rolle" fällt. Das vertauschte Rollenspiel sei raffiniert aufgezogen und die verkehrte Welt in "bewusst gedämpften "Ton und Farben geschildert, ergänzt die Rezensentin lobend. Die Differenz zwischen dem sehenden, aber sinnesverwirrten Jungen und dem blinden Mädchen würde trotz allem nicht verwischt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.03.2002

Der volle Durchblick
Ein Junge streift durch die Stadt
Plötzlich hat er den Boden unter den Füßen verloren. Seine Beine strampeln ins Leere, treten Wasser mit aller Kraft, und bevor alles dunkel wird um ihn herum, grün, seltsamerweise, nicht blau, hört er noch seinen Namen: Lukas. Plötzlich schmeckt das Leben nach Chlor, nach ganz viel Wasser, das er in der Nase hat, im Mund, in den Ohren, in den Augen. Und in der Lunge. Und er ist mittendrin in der Wirklichkeit. Im echten Leben. In dem Augenblick, in dem er es fast verliert. Denn wäre Sonja nicht gewesen, wäre Lukas jetzt tot. Ertrunken. Ausgerechnet an seinem Geburtstag, an dem er 14 wird.
Im Rückblick: Der Morgen dieses Tages, den Lukas in der Stadt verbringen will, allein, wie schon oft zuvor. Seine Eltern sind dagegen, darum haut Lukas ab. Ziellos streift er umher, sich selbst überlassen und dem Leben, von dem er so wenig weiß. Nicht, wie es sich anfühlt. Nicht, wie es aussieht. Nicht, wie es schmeckt. Bisher jedenfalls hat sich alles, was er spürt, denkt, erfährt, hauptsächlich in seinem Kopf abgespielt. Er selbst steht bloß am Rand, ist Zuschauer, genauer Beobachter, unerbittlicher …

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"In "Wie Licht schmeckt" erzählt er eine wunderbar poetische, zarte, aber auch amüsante Liebesgeschichte. ... Wie Ani diese anrührende Geschichte ohne Rührseligkeit erzählt, ist meisterhaft. Sein Buch ist ein sanfter und ungeheuer eindringlicher Hymnus auf die Schönheit der Welt, die der Autor vor uns entstehen lässt. Scheinbar mühelos und wie nebenbei hat Ani eine kleine große Geschichte geschrieben." tz, 08.03.02 "Mit großer Genauigkeit beschreibt er Situationen und Stimmungen und verdichtet sie fast beiläufig in Metaphern, die unter die Haut gehen." Die Welt, 11.05.02 "Ein tiefgründiger Roman übers Erwachsenwerden, der zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen auszutesten." Young Miss, Mai 2002

"Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn, dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des ganzen Romans."<br />Eselsohr <br />

»Friedrich Anis neuer Jugendroman entführt in eine Welt, die zu ergründen ein Gewinn ist - nicht nur für jugendliche Leser.« Badische Zeitung
Friedrich Ani, geb. 1959 in Kochel am See, arbeitete als Reporter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Friedrich Ani lebt in München.

Kundenbewertungen zu "Wie Licht schmeckt" von "Friedrich Ani"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** sehr gut)
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(3)
***** sehr gut
 
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Bewertung von joanne.rother aus Bad Schönborn am 07.07.2011 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um Lukas, der sein Leben leben will. Er sammelt Erfahrungen und lernt mit dem Leben umzugehen. Allerdings hängt er in der Gegenwart fest, und ist noch nicht richtig bereit loszulassen.
Das Buch beschreibt die Geschichte eines Jungen, der ein ausergewöhnliches Mädchen kennen lernt. Was mitr sehr gefällt ist zu sehen wie er sich entwickelt. Seine ignorante Art den Eltern gegenüber und die freche Art gegenüber der Mitmenschen lässt einen auch über sich selbst nachdenken. Ich empfehle es allen Schülern, die Interesse an den kleinen, jedoch nicht sehr unwichtigen Dingen im Leben haben.

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Bewertung von Kevin m. aus Bad Schönborn am 06.07.2011 ***** sehr gut
Der störrische Lukas verbringt an seinem 14. Geburtstag gegen den Willen seiner Eltern 3 Tage allein in der Stadt. Er will einfach nur allein sein und nur die Sachen machen, die er will. Als er am ersten Tag im Kaufhaus die Rolltreppe in falscher Richtung geht, verhakt er sich im Blindenstock der 17-jährigen Sonja und fällt hin. Wenig später rempelt Sonja aus Versehen einen Stuhl an, den sie nicht gesehen hat. Dabei lässt sie ihre Tasche fallen und ihre ganzen Sachen liegen verstreut auf dem Boden. Lukas entdeckt in ihren Sachen einen Zettel auf dem der Nama eines Restaurants steht. Er begleitet Sonja über die Straße, dann verliert er sie aus den Augen. Am Mittag besucht Lukas seinen Großvater in dessen Stammkneipe und wenig später Sonja im "Goran". In diesem Lokal ist sie trotz ihrer Blindheit Kellnerin. Lukas glaubt nicht,dass Sonja blind ist. Als Sonja von ihrer Freundin Vanessa zum Schwimmen abgeholt wird lädt sie Lukas kurzerhand ein mitzugehen. Er willigt ein.Im Schwimmbad ertrinkt Lukas fast, er wird von Sonja gerettet. Nun glaubt er noch weniger an Sonjas Blindheit. Am Abend wagt Lukas nach dem Abendessen in Schwabing einen Selbstversuch. Er schließt die Augen und läuft los. Am Anfang eckt Lukas noch an vielen Ecken an, doch mit der Zeit bessert sich das und am Ende klappt es richtig gut. Doch auf einmal hat er keinen Boden mehr unter den Füßen. Lukas ist ohne es zu wissen auf eine U-Bahnstation zugelaufen und nun fällt er die Treppen hinunter. Unten warten Frauen,die ihn verarzten wollen, doch er will sich wie immer nicht helfen lassen und flüchtet. Oben angekommen, entdeckt er einen Zettel auf dem Sonja ihre Telefonnummer notiert hat. Diesen ganzen Selbstversuch hat er nur gewagt, um zu verstehen wie Sonja sich als Binde fühlt.
Wie wird die Geschichte der beiden ausgehen?
Mir hat das Buch gut gefallen, da man sehr viel über das Leben eines Blinden lernt. Allerdings ist das Buch an manchen Stellen sehr verwirrend, da Lukas das Gegenteil zu dem tut, das er denkt.

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Bewertung von isi aus Weida am 05.05.2011 ***** ausgezeichnet
Thema?:
In dem Buch geht es um einen Jungen und ein blindes Mädchen. Es passieren Dinge, weshalb Lukas Sonja nicht verlieren möchte.
Figuren?:
Lukas: 14 Jahre alt
Sonja: 17 Jahre alt; ist blind; arbeitet als Kellnerin; geht gern schwimmen und ins Kino
Inhalt?:
Lukas wünscht sich zu seinem 14. Geburtstag 3 Tage lang einfach durch die Stadt zu laufen, ohne wieder nach Hause zu müssen. Nach dem er aufgebrochen ist, läuft er eine Rolltreppe nach unten,welche eigentlich nach oben fährt. Dabei bleibt er hengen und fällt hin, genau vor Sonjas Füße. Von da an trifft Lukas sich mit Sonja. Er geht mit ihr ins Kino und schwimmen. Als er im Schwimmbad jedoch fast ertrinkt und von dem blinden Mädchen gerettet wird steht seine Welt Kopf.
Das Buch war sehr gut geschrieben.Man konnte sich in die Lage der handelden Personen richtig gut hineinversetzen. Das Buch ist zwar leicht geschrieben, aber ab man es schon mit 10 Jahren versteht glaube ich eher nicht. Darum würde ich es eher an ca. 12 jährige empfehlen

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Bewertung von saskia5057s aus Castrop-Rauxel am 29.10.2010 ***** ausgezeichnet
es handelt sich um einen jungen der sich an seinem gebutstag wünschte in die stadt zu fahren und das seine eltern nicht bestimmen wie lange er draußen bleiden durften.Eines tages ind der stadt begegnete er einen blinden mädchen mit der er sich gut verstand.Das Mädchen ist zwar blind aber rettete ihn....... er war ihr sehr dankbar dafür
ich fande das buch gut obwohl manche stellen dabei waren die etwas komisch waren auch wenn ich manche stellen in diesen buch nicht verstant fand ich dieses buch eins der besten bücher die ich schon gelesen habe



ich finde es ist auch was für 13jährige die solche bücher einfach lieben

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Bewertung von Converse aus Forchheim am 07.10.2010 ***** sehr gut
Wie Licht schmeckt, von Ani Friedrich. In diesem Buch geht es um einen Jungen, der Geburtstag hat. Er wünscht sich von seinen Eltern ein paar Tage einfach nur in der Stadt rum zulaufen , ohne das sie bestimmen wie weit oder wie lange er da draußen bleiben darf. Und während er, über die Tage, läuft begegnet er einem Mädchen, das blind ist, er freundet sich mit ihr an. Die ihn darauf rettet...
Das Buch war äußerst interesant.
Das Buch war auch sehr schön.
Ich würde es weiterempfehlen.

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Bewertung von DerSockenStar aus Kempten am 08.07.2010 ***** sehr gut
Wie Licht schmeckt, von Ani Friedrich. In diesem Buch geht es um einen Jungen, der Geburtstag hat. Er wünscht sich von seinen Eltern ein paar Tage einfach nur in der Stadt rum zulaufen , ohne das sie bestimmen wie weit oder wie lange er da draußen bleiben darf. Und während er, über die Tage, läuft begegnet er einem Mädchen, das blind ist, er freundet sich mit ihr an. Die ihn darauf rettet...
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, außer bei einer Stelle die nichts für unter 11 jährige ist, alle die zwischen 11 und 15 sind , empfehle ich es weiter. Es ist sehr realistisch und auch am Schluss etwas traurig... es ist ein guter Zwischenschieber, den man in nicht mal mehr 17 Tagen fertig hat.

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Bewertung von Soso aus Mönchengladbach am 06.05.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch "Wie Licht schmeckt" von Friedrich Ani geht es um einen Jungen namens Lukas, der sich zu seinem Geburstag wünscht einfach alleine sein zu dürfen. Doch bei seinen Streifzügen durch die Stadt trifft er ein blindes Mädchen namens Sonja. Sie lädt ihn zum Schwimmen und Essen ein und zeigt ihm ihre Welt. Er verliebt sich in sie und möchte sie nicht wieder verlieren, doch die beste Freundin von Sonja und die Mutter von ihr sind misstrauisch, ob er nur Gutes von Sonja will.
Sonja lädt ihn ein, eine ganz neue Welt zu entdecken und mit ihr erlebt er viele schöne Dinge.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist interessant zu lesen, wie ein blindes Mädchen, wie Sonja lebt, wie sie damit fertig wird blind zu sein und nichts sehen zu können.
Ich bin auf dieses Buch durch eine Freundin aufmerksam geworden und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Bewertung von fritz aus münchen am 26.11.2007 ***** weniger gut
das buch ist nicht sehr reallistisch und die geschichte ist sehr zusammen geflickt. und durch die jugend-sprache wirkt es oft sehr `grob`. außerdem sind die gedankenausführungen von lukas die oft über eine veirtel seite gehen sehr langweilig.

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