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Wie die Madonna auf den Mond kam
Roman
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Videoclip zu "Wie die Madonna auf den Mond kam"
Produktinformation
- Verlag: Dva
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 515 S.
- Seitenzahl: 515
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 146mm x 45mm
- Gewicht: 725g
- ISBN-13: 9783421044464
- ISBN-10: 3421044465
- Best.Nr.: 26924619
Leseprobe zu "Wie die Madonna auf den Mond kam"
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Produktbeschreibung zu "Wie die Madonna auf den Mond kam"
Kurzbeschreibung
Ein Sputnik, eine Madonna, ein Mord
In den Karpaten dämmert das Bergdorf Baia Luna verschlafen vor sich
hin. Bis zu jenem verhängnisvollen Morgen am 6. November 1957, als
seine Lehrerin dem 15-jährigen Pavel Botev den verstörenden Auftrag
zuflüstert, einen Menschen zu vernichten. Pavel steht vor der
Mission seines Lebens. Sein Kampf gegen skrupellose Mächte wird zum
Kampf um die eigene Freiheit. Leidenschaftlich und mit großer
Sprachkraft ist Rolf Bauerdicks Debütroman erzählt, fesselnd und
voll tiefgründigem Humor.
Seit dem 6. November 1957 steht die Welt plötzlich Kopf in den
transmontanischen Karpaten: Während der Sputnik im All piept,
erhält der 15-jährige Pavel Botev einen ungeheuerlichen Auftrag:
"Schick ihn zur Hölle", flüstert ihm seine Lehrerin zu,
als er das Foto des neuen Parteisekretärs im Klassenzimmer
aufhängt. Des Nachts verschwindet die Lehrerin spurlos, dann findet
man den greisen Dorfpfarrer mit durchgeschnittener Kehle, das Ewige
Licht in der Kirche erlischt, und aus der Kapelle auf dem Mondberg
wird die Madonna geraubt. Pavel versucht, einen sinnhaften
Zusammenhang zwischen all diesen mysteriösen Geschehnissen
herzustellen - aber erst drei Jahrzehnte später, als der
Sozialismus im schwarzen Loch der Geschichte verschwindet, gelingt
es ihm, Gerechtigkeit für seine Lehrerin zu erwirken.
Ein bildkräftiger und furios erzählter Roman über die Chiffren der
Macht, die Last der Schuld, die Kraft der Freiheit und die
Sehnsucht nach Erlösung, ebenso tragisch wie aberwitzig
komisch.
Beschreibung
In den Karpaten dämmert das Bergdorf Baia Luna verschlafen vor sich hin. Bis zu jenem verhängnisvollen Morgen am 6. November 1957, als seine Lehrerin dem 15-jährigen Pavel Botev den verstörenden Auftrag zuflüstert, einen Menschen zu vernichten. Pavel steht vor der Mission seines Lebens. Sein Kampf gegen skrupellose Mächte wird zum Kampf um die eigene Freiheit. Leidenschaftlich und mit großer Sprachkraft ist Rolf Bauerdicks Debütroman erzählt, fesselnd und voll tiefgründigem Humor.
Seit dem 6. November 1957 steht die Welt plötzlich Kopf in den transmontanischen Karpaten: Während der Sputnik im All piept, erhält der 15-jährige Pavel Botev einen ungeheuerlichen Auftrag: "Schick ihn zur Hölle", flüstert ihm seine Lehrerin zu, als er das Foto des neuen Parteisekretärs im Klassenzimmer aufhängt. Des Nachts verschwindet die Lehrerin spurlos, dann findet man den greisen Dorfpfarrer mit durchgeschnittener Kehle, das Ewige Licht in der Kirche erlischt, und aus der Kapelle auf dem Mondberg wird die Madonna geraubt. Pavel versucht, einen sinnhaften Zusammenhang zwischen all diesen mysteriösen Geschehnissen herzustellen – aber erst drei Jahrzehnte später, als der Sozialismus im schwarzen Loch der Geschichte verschwindet, gelingt es ihm, Gerechtigkeit für seine Lehrerin zu erwirken.
Ein bildkräftiger und furios erzählter Roman über die Chiffren der Macht, die Last der Schuld, die Kraft der Freiheit und die Sehnsucht nach Erlösung, ebenso tragisch wie aberwitzig komisch.
Leseprobe zu "Wie die Madonna auf den Mond kam" von Rolf Bauerdick
Kundenbewertungen zu "Wie die Madonna auf den Mond kam" von "Rolf Bauerdick"
Bewertung von buecherwurm aus Heidelberg am 04.05.2010
Zuerst war ich skeptisch. Eine Madonna auf dem Mond und eine turbulente Geschichte in einem Bergdorf in den Karpaten, das klingt nicht gerade so, als müsse man sich dafür interessieren. Doch dann begann ich zu lesen und geriet in einen mächtigen Sog. Denn die abenteuerliche Story des Ich-Erzählers Pavel liest sich wie ein fesselnder Krimi. Die Handlung beginnt 1957, als in dem Dorf Baia Luna die Lehrerin Angela Barbulescu spurlos verschwindet und ein alter Priester auf ziemlich üble Weise ermordet wird. Pavel braucht fast sein ganzes Leben um herauszufinden, was hier geschehen und welch bösartiges Verbrechen an seiner Lehrerin Angela begangen wurde. Lange muss Pavel warten, bis 1989 mit dem Untergang des Kommunismus das himmelschreiende Unrecht an der Lehrein endlich gesühnt wird. Die unglaubliche, ebenso tragische wie komische Geschichte liest sich als sitze man im Kino. Rolf Bauerdicks originelle Romanfiguren, allen voran der schlitzohrige Zigeuner Dimitru, sind unglaublich plastisch und lebendig. Mit seinem sprachlichen Reichtum entführt der Erzähler den Leser in eine fremde Welt und erzeugt dabei eine solche Spannung, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Immer wieder verblüfft die Handlung mit überraschenden Wendungen, weil in dem Dorf Baia Luna nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. In einer von vielen tollen Rezensionen las ich, der Roman sei eine „literarische Kostbarkeit“. Das kann ich nur bestätigen. Dieses Buch ist absolut lesenswert. Schade ist nur, dass es irgendwann zu Ende ist.
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Rezensionen und Kritik
»Sein so skurriles wie anarchisches Buch hat einen enormem Unterhaltungswert und den Erfolg verdient. ( ) Ein großes Stück Literatur im Zeichen einer Groteske, wie sie womöglich weder der bosnische Regisseur Emir Kusturica noch François Rabelais, der Ahnherr des Genres, deftiger und lustiger inszenieren könnten.« Die Welt
Rezension
»Sein so skurriles wie anarchisches Buch hat einen enormem Unterhaltungswert und den Erfolg verdient. ( ) Ein großes Stück Literatur im Zeichen einer Groteske, wie sie womöglich weder der bosnische Regisseur Emir Kusturica noch François Rabelais, der Ahnherr des Genres, deftiger und lustiger inszenieren könnten.« Die Welt"Rolf Bauerdicks Figuren sind von beeindruckender Lebendigkeit, großartig sind die Motive verwoben - ein eindrucksvoller Debütroman." DER SPIEGEL
Rezensionen und Kritik
"Das Buch ist grell überzeichnet, überbordend, bilderreich. Ein Sammelsurium absurder Einfälle. Als hätten sich Gabriel GarcÃa Márquez und Emir Kusturica einen ordentlichen Rausch angetrunken und gemeinsam eine Geschichte ausgeheckt. ... Mit Bauerdick, so viel scheint sicher, hat die deutsche Literatur eine neue, kraftvolle Stimme - und vor allem eine ungewöhnliche."
Autorenporträt zu "Rolf Bauerdick"
Rolf Bauerdick, geboren 1957, lebt im westfälischen Hiddingsel. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Theologie hat er sich dem Journalismus zugewandt. Er hat Reportagereisen in rund sechzig Länder unternommen; seine Text- und Bildreportagen erscheinen in europäischen Tageszeitungen und Magazinen und sind vielfach ausgezeichnet.
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