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Bewertung von cupcake aus Jülich am 06.11.2012 |
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Die 16-jährige Jane wacht nach einem Autounfall schwer verletzt im Krankenhaus auf. Am Abend zuvor war sie mit ihren beiden besten Freundinnen, die zu dritt eine angesagte Highschoolclique bilden, auf einer Party. Jedoch kann sie sich nicht mehr an den vergangenen Abend erinnern und somit auch nicht an den Fahrer des Autos, der sie vermutlich umbringen wollte. Im Verlaufe des Buches erinnert sie sich Stück für Stück an den vorherigen Abend. Hinzu kommt das sie weitere angsteinflösende Nachrichten der Person bekommt, die sie tot sehen will. In diesen Nachrichten wird deutlich,dass der angehende Mörder seinen Plan vollenden will. Dies führt bei Jane zu Angstzuständen und Verfolgungswahn. Die Suche nach dem Mörder gestalltet sich sehr schwierig, weil immer mehr von Janes Verwandten verdächtig werden und sie niemandem mehr trauen kann. Ich finde dieses Buch sehr spannend und schön, da man bis zum Schluss nicht wissen kann wer der wirkliche Mörder ist. Außerdem sind die Gefühle von Jane sehr gut beschrieben so dass man einfach mit ihr mitfiebern muss und immer befürchtet, dass der Mörder sich hinter einem geliebten Gesicht verbirgt. |
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| Bewertung von ICH EBEND aus ANONYM am 18.03.2012 | |
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WER SCHÖN SEIN WILL, MUSS STERBEN Das Buch ist der reinste Wahnsinn. Er fesselt einen von Anfang an und man legt das Buch nicht mehr aus der Hand. Es ist total empfehlenswert. Ich finde das Buch ist geeignet ab 12 Jahren. VORSICHT: Fingernägel kauen! |
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 02.08.2011 |
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Die 16-jährige Jane kann es nicht fassen. Sie wird nach einer Party halbtot in einem Rosenstrauch gefunden. Jemand hat sie angefahren und liegenlassen. Schnell stellt sich heraus, dass das volle Absicht war. Aber wer möchte das Mädchen bitte schön töten? Immerhin zählt sie zu den beliebtesten Mädchen ihrer Schule. Sie hat tolle und gutaussehende Freunde und ihr Freund ist einfach nur heiß. Außerdem kann sich Jane an den Abend ihrer Party überhaupt nicht erinnern. Sie ist also nicht nur gelähmt und zerschunden, sondern in ihrem Gedächnis ist eine einzige große Lücke wenn sie an den letzten Abend denkt... Aber das bleibt zum Glück nicht immer so, während sie sich im Krankenhaus erholt, kommt ihre Erinnerung Stück für Stück zurück... Das Äußere des Buches kann sich sehen lasssen. Das Cover ist zwar Geschmackssache, jedoch passend zum Inhalt. Man kann Rosen erkennen und ihre Dornen scheinen es zerkratzt zu haben. Auch im Buch setzen sich die Rosen fort. Von Anfang an ist man mitten in der Geschichte, die aus Janes Sicht geschildert ist. Der Leser ermittelt mit der Protagonistin zusammen, wer der Täter ist und welche Beweggründe er hatte. Der Schreibstil ist nich nur leicht und schnell zu lesen, die Autorin versteht es auch hervorragend, den Leser in einen Sog aus purer Spannung zu ziehen. Das macht es leicht, den Psychothriller in einer atemberauenden Geschwindigkeit zu lesen. Michele Jaffe versteht es herrlich ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Buch ist in fünf Tage aufgeteilt: Von Donnerstag bis einschließlich Montag. Das sind die Tage, die Jane im Krankenhaus verbringt und die natürlich in Kapitel aufgeteilt sind. Die Kapitel haben eine für den Leser angenehmen Länge und sind weder zu kurz noch zu lang. Außerdem enden diese meist sehr spannend, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Obwohl wir mit "Wer schön sein will muss sterben" einen Psychothriller in den Händen halten, kann ich zartbesaitete Leser beruhigen. Denn es fließt kaum Blut und es gibt auch eigentlich keine Gewalt. Dafür erhält der Leser eine geballte Ladung an Spannung. Für mich gab es dennoch einen kleinen Kritikpunkt. Der Leser weiß von Anfang an, wie die Geschichte endet. Nämlich das Jane nicht nur überleben wird, sondern auch, dass ihre Erinnerung vollständig wiederkehrt. Alles in allem war ich aber begeistert von dem Jugendthriller, den ich regelrecht verschlungen habe. Die Moral der Geschichte macht diese Kritik allerdings wieder wett. Ein Buch das ich nur zu gerne weiterempfehle. |
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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 19.07.2011 |
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Das englische Original dieses Buches, „Rosebush“, ist schon seit geraumer Zeit in vieler Munde, die Meinungen dazu größtenteils positiv, entsprechend gespannt war ich auf die deutsche Übersetzung. Dann der erste Schreck, als ich es endlich in den Händen hielt – auf dem Cover steht klitzeklitzeklein „Psychothriller“. Hilfe!!! Ok, ruhig Blut, es ist ein Jugendbuch, so schlimm wird es schon nicht werden dachte ich mir, fing an zu lesen… Und was soll ich sagen, es war überhaupt nicht schlimm! Im Gegenteil, „Wer schön sein will muss sterben“ hat mir sehr gut gefallen. Zwar ist es schon ein bisschen psycho, aber sehr unblutig und damit auch für eher zarte Gemüter wie mich geeignet. Der Epilog beginnt an der Stelle, an der Janes Unfall gerade passiert ist und sie halb tot in einem Rosenbusch gefunden wird. Der Leser wird von der ersten Zeile an in die Geschichte gesogen, ist direkt mittendrin und begibt sich, gemeinsam mit der Protagonistin, vom Krankenbett aus auf Jagd nach dem Menschen, der Jane umbringen wollte und es immer noch vorhat. „Wer schön sein will muss sterben“ wird aus Janes Perspektive erzählt, so dass man immer nur so viel weiß wie die Hauptfigur selber. Der Leser ist quasi selber erinnerungslos, und mit jedem Stück Erinnerung, das Jane zurückgewinnt, erschließt sich das, was in der Nacht des Unfalls geschah, auch dem Leser. Durch Rückblicke in die Vergangenheit werden diverse Freundschaften Janes mit anderen Teenagern beleuchtet. Man lernt sowohl ihre Freunde als auch Jane selbst dadurch besser kennen. Auch wenn es manchmal nur kurze Episoden sind, gelingt es Michele Jaffe doch, dem Leser einen prägenden Eindruck von jeder einzelnen Person in diesem Buch zu vermitteln und ihm das Gefühl zu geben, sie alle einschätzen zu können. Dieses Gefühl revidiert sich allerdings im Laufe der Geschichte das ein oder andere Mal, denn die Autorin überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Ereignissen, so dass man oft nicht mehr weiß, was man von den einzelnen Charakteren halten soll. Was aber nicht weiter schlimm ist, denn die Spannung steigt so ins Unermessliche und hält sich bis zur letzten Seite. Mädchen wie Jane gibt es in Büchern viele. Aus gutem Hause, hübsch, überall beliebt, die In- Clique der Highschool als Freundinnen, einen gutaussehenden Jungen, um den sie Viele beneiden, zum Freund… Oftmals sind das die Mädchen, die den weniger beliebten Schülern das Leben zur Hölle machen und die man als Leser nicht wirklich mag. In diesem Buch ist das anders. Sehr schnell erkennt man, dass Jane keines von diesen oberflächlichen, nur auf Äußerlichkeiten Mädchen ist, sondern mehr in ihr steckt. Sie ist sich darüber im Klaren, wie viel Glück sie mit ihrer Stellung als In- Girl hat und wie hart sie dafür kämpfen musste. Manchmal ist sie vielleicht ein wenig naiv, aber niemals arrogant oder gemein. Lediglich ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber ist manchmal nicht okay, angesichts der Geschichte der beiden jedoch durchaus nachvollziehbar. Michele Jaffe hat mit „Wer schön sein will muss sterben“ einen packenden, interessanten Jugendroman mit einer authentischen und sympathischen Protagonistin geschrieben, den ich jedem, der spannende Jugendliteratur mag, nur wärmstens empfehlen kann. Mehr davon bitte! |
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| Bewertung von Lettersalad am 12.07.2011 | |
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Jane ist das beliebteste Mädchen der Schule; von den Jungs begehrt, von den Mädchen beneidet und zudem noch stinkreich. Kurz: sie hat eigentlich alles, was ein Teenager sich wünschen kann. Zwei beste Freundinnen, die mit ihr durch Dick und Dünn gehen, einen Musiker-Freund, der der coolste Typ der Schule ist und noch einen guten Kumpel, mit dem Jane stundenlang über ihr größtes Hobby, die Fotografie reden kann. Durch diese geschaffene Glamourwelt liest sich das Buch daher zunächst wie eine Neuauflage von Clueless oder OC California. Jane ist trotzdem eine ganz angenehme Protagonistin, auch wenn sie sehr oft diese jugendliche Naivität an den Tag legt und zeitweilen doch sehr oberflächlich eingestellt ist. Unter der Fassade brodelt es jedoch, denn seit dem Tod ihres Vaters musste Jane so einiges verdauen. Einen Umzug, einen Schulwechsel, das Ende ihrer ersten Beziehung zu einem Jungen, der Verlust ihrer besten Freundin, woran Jane nicht ganz unschuldig ist und nun die Tatsache, dass jemand versucht hat, Jane umzubringen. Sie erwacht im Krankenhaus, schwer verletzt, zeitweilig gelähmt und leidet unter völliger Amnesie. Sie weiß nur das, was ihr ihre Familie, ihre Freunde und die Ärzte sowie Polizeibeamten ihr erzählen: Sie wurde frontal von einem Auto erfasst und in einen Rosenbusch geschleudert, wo sie wenig später gefunden wurde. Zunächst gehen alle von einem Unfall aus, doch als im Krankenhaus merkwürdige Dinge geschehen, ist Jane immer überzeugter, dass jemand versucht hat, sie umzubringen. Schmierereien auf dem Spiegel im Badezimmer, kuriose Geschenke und bedrohliche Telefonanrufe sorgen dafür, dass Jane langsam ihre Erinnerungen zurückbekommt. Aber sie sorgen auch dafür, dass Jane erkennt, dass sie selber womöglich einer glitzernden Scheinwelt gelebt hat und dass nicht alle ihrer Bewunderer ihre Freunde sind und es gut mit ihr meinen. Doch würde wirklich jemand so weit gehen, Jane so sehr hassen, dass er oder sie Jane kaltblütig umbringen würde? In meinen Augen bringt das Buch alles mit, was einen wirklich guten Jugendthriller ausmacht. Spannung, eine abgerundete Story und teils wirklich gruselige Details, die Jane schlussendlich dazu bringen, jeden aus ihrem Umfeld zu verdächtigen. Wie Jane in ihrer Opferrolle dargestellt wurde, hat mir sehr gefallen und auch wie sie langsam beginnt an sich selber und an ihrem Verstand zu zweifeln, fand ich sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Nicht ganz so gelungen fand ich einige ihrer Gedankengänge, vorrangig zu Beginn des Buches. Sie wirkt doch sehr selbstverliebt und lebt in dem Glauben, der Mittelpunkt der Welt zu sein. Alle Menschen bewundern Jane und sind ihre Freunde und daher ist es natürlich völlig ausgeschlossen, dass jemand ihr etwas antun wollen könnte. Zudem scheint sie sich nach dem „Unfall“ mehr Gedanken um ihr Aussehen, als um die Tatsache zu machen, dass sie fast gestorben wäre, gelähmt ist und womöglich nie mehr laufen kann. Für mein Empfinden wirkte sie da einfach zu unbekümmert bzw. dümmlich; Verdrängungstaktik und Posttraumatische Bewältigung hin oder her. Der Autorin ist es gelungen, sehr geschickt, genau im richtigen Maße und für den Leser zunächst sehr undurchsichtig immer weitere Details in die Story einzubauen und somit dem Abend des Unfalls langsam Konturen zu verleihen. Es werden nicht allzu viele Personen eingebaut, aber trotzdem genug, um das Ratespiel immer am Laufen zu halten. Gerade, als ich mich auf einen möglichen Täter festgelegt hatte, kamen mir doch wieder Zweifel und ich wurde unsicher. Dass das Buch in so einem neureichen Umfeld voller Party, Prada und Porsche spielt, war zunächst etwas befremdlich, aber dann gewöhnte ich mich doch recht schnell daran. Das Ende hätte noch ein wenig umfangreicher sein können, aber ich denke Jane hat im Verlauf der knapp 450 Seiten wirklich genug durchleben und erfahren müssen, sodass ich über das Fehlen einer kurzen Bemerkung über den Verbleib der ein oder anderen Nebenfigur hinwegsehen kann. |
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