Wenn der Vater mit dem Sohn - Sellin, Fred

Fred Sellin 

Wenn der Vater mit dem Sohn

Unsere Wanderung durch Deutschlands unbekannte Mitte

Gebundenes Buch
 
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Wenn der Vater mit dem Sohn

Fred Sellin erzählt von der 1 400 Kilometer langen Wanderung entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zusammen mit seinem Sohn: eine Reise voller Überraschungen, ein Abenteuer zu zweit - und ein großartiges Buch für alle, die das Besondere vor der Haustür suchen.

Fred Sellin und sein Sohn Robin lassen sich auf ein ganz besonderes Abenteuer ein: 1400 Kilometer wandern sie gemeinsam entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Robin war zwei, als die Mauer fiel, er hat als Junge schon Kuba und Dubai gesehen, wird bald zu Hause ausziehen und in Boston studieren; unsere Heimat aber kennt er kaum. So gehen Vater und Sohn im Sommer 2008 im bayerischen Hinter prex los. Sie entdecken Mentalitäten und Landschaften; sie erkunden das, was einmal Todesstreifen war und heute ein Wanderweg, das »Grüne Band«. Sechs Wochen später beenden sie braungebrannt, k.o. und um viele Begegnungen reicher mit einem Sprung in die Ostsee ihren Marsch durch neun Bundesländer. Eine spannende Vater-Sohn-Erfahrung; ein großartiges, auf immer verbindendes Erlebnis.


Produktinformation

  • Verlag: Malik
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 319 S. m. 36 Fotos, 1 Übers.-Kte.
  • Seitenzahl: 319
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 134mm x 29mm
  • Gewicht: 464g
  • ISBN-13: 9783890293639
  • ISBN-10: 3890293638
  • Best.Nr.: 25572902
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2009

Reisebuch
Das grüne Band der Antipathie
Fred Sellin wandert gemeinsam mit seinem Sohn entlang der einstigen innerdeutschen Grenze
Wolfgang Büscher, das vorweg, bleibt unerreicht. Der Reporter, der inzwischen für Die Zeit arbeitet, ist vor einigen Jahren zuerst von Berlin nach Moskau und dann einmal um Deutschland herum gelaufen. Seine beiden Bücher über diese Erkundungsmärsche definieren seither die zeitgemäße Form jener Art Reisereportage, in der in fußläufiger Gemächlichkeit zugleich Gesinnungen erforscht werden.
Daran muss sich zwangsläufig auch Fred Sellin messen lassen. Er ist dem Verlauf der einstigen innerdeutschen Grenze gefolgt, in Begleitung seines Sohnes. Das mag bedeutsam für die beiden gewesen sein; dem Buch, das denn auch „Wenn der Vater mit dem Sohn” heißt, ist diese Tandem-Lösung abträglich.
Nun gibt es beileibe einen Markt für Wander- und Pilgerschilderungen, in denen der Befindlichkeit des Autors eine markante Rolle zukommt. Kerkelings „Ich bin dann mal weg” ist ein schlagendes Beispiel. Diesen Markt bedient auch Fred Sellin, obschon dezenter als andere. Blasen an den Füßen, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.03.2010

Spaßwandern auf dem Grenzstreifen

Der Autor dieses Wanderbuches ist ein Journalist, der wandert - und nicht ein Wanderer, der ein Buch schreibt. Das ist ein großer Unterschied. Vielen Wandererlebnisbüchern merkt man an, dass die Tour für den Wanderer ein großes Erlebnis war. Das Lesen derselben ist meistens keines. Fred Sellin aber kann schreiben, sehr gut sogar, und so hat er ein sehr lesenswertes Buch verfasst. Gemeinsam mit seinem einundzwanzigjährigen Sohn ist Sellin "durch Deutschlands unbekannte Mitte" gewandert, auf dem Grenzstreifen, von Süd nach Nord, von Oberzech an der tschechischen Grenze nach Priwall an der Ostsee. Die beiden ungeübten Wanderer geben es sich ordentlich, am ersten Tag erreichen sie schon Thüringen; könnte sein Körper sprechen, schreibt Sellin, "er würde mich anbrüllen, ob ich noch ganz bei Trost bin: fünfundvierzig Kilometer!" Das gibt den Grundton des Buches vor: unterhaltsam, mit ironischer Distanz zum eigenen Tun und Sein. Ein Weg an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang führt zwangsläufig in die Geschichte. Sellin wuchs in der Nähe von Leipzig auf, der Weg berührt also auch seine persönliche Vergangenheit, …

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»Sensibel und eindrücklich.« Badische Zeitung.

»Sensibel und eindrücklich.« Badische Zeitung
Fred Sellin, geb. 1964, arbeitete als Journalist für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und lebt als freier Autor in Hamburg.

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