Weißer Schatten - Meyer, Deon
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Deon Meyer 

Weißer Schatten

Thriller. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2009

Aus d. Engl. v. Ulrich Hoffmann
Gebundenes Buch
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
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Weißer Schatten

Er nennt sich Lemmer, er ist weiß, und sein Job ist es, unsichtbar zu sein, der Bodyguard im Schatten. Als Emma le Roux, eine weiße Südafrikanerin, ihn anheuert, hofft Lemmer auf einen schnellen, harmlosen Job. Er soll Emma zum Krüger Nationalpark begleiten. Sie meint, ihren vor zwanzig Jahre verschwundenen Bruder in den Fernsehnachrichten gesehen zu haben. Angeblich hat er skrupellos vier Wilderer getötet, die ein Reservat überfielen. Kaum sind sie im Krüger-Park angekommen, muss Lemmer eine giftige Schlange töten, die jemand in Emmas Apartment geschmuggelt hat. Er beginnt zu begreifen, dass er einer Sache auf der Spur ist, die etliche Nummern zu groß und zu gefährlich für ihn ist. Dann, nach ihrer ersten Liebesnacht wird Emma schwer verletzt. Allein versucht Lemmer ihren Angreifer zu finden.


Produktinformation

  • Verlag: Rütten & Loening
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 421 S.
  • Seitenzahl: 421
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 596g
  • ISBN-13: 9783352007590
  • ISBN-10: 3352007594
  • Best.Nr.: 23820835
"Einer der besten Krimiautoren weltweit." Antje Deistler, WDR

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Deon Meyer gelingt es auch mit diesem Roman, Südadrika mit all seinen politischen und gesellschaftlichen Problemen darzustellen - und zugleich eine spannende Geschichte zu erzählen. Bodyguard Lemmer begleitet Emma le Roux in den Krüger-National-Park. Emma meint, ihren totgeglaubten Bruder in einem Beitrag im Fernsehen gesehen zu haben. Lemmer freut sich anfangs auf einen einfachen Auftrag, doch nach den ersten Anschlägen auf sein und Emmas Leben muss er sich eingestehen, dass der Fall eine Nummer zu groß für ihn ist. Aber auf fremde Hilfe kann er nicht zählen. Einer der besten Thriller der Saison! (am)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Der neue Kriminalroman des südafrikanischen Schriftstellers Deon Meyer hat Tobias Gohlis sehr gut gefallen. Hier werde nicht nur eine äußerst spannende Geschichte aufgebaut, sondern eindringlich und scharfsinnig auf die Konflikte in einem von Gewalt geprägten Land eingegangen, so Gohlis. Tragik von Land und Leuten wird authentisch ineinander verwoben, und Meyer versteht es, jeder Figur eine einzigartige Stimme zu verleihen. Im Roman geht es um die weiße Südafrikanerin Emma, die den Bodyguard Lemmer anheuert, um sie bei der Suche nach ihrem verschollenen Bruder zu beschützen. Es kommt natürlich zu einer Reihe von Morden und Intrigen, die sich in einem Nationalpark abspielen, wo radikale Naturschützer gegen Wilderer kämpfen. Der Rezensent feiert den Autor als "überragend spannenden Chronisten einer schuldbeladenen Gesellschaft".

© Perlentaucher Medien GmbH

"Eine abenteuerliche Geschichte durch Südafrikas Wildnis, Gesellschaft und Geschichte. Deon Meyer wird immer besser." (Die Welt)
Deon Meyer, Jahrgang 1958, Rugby-Fan und Mozart-Liebhaber, ist der erfolgreichste Krimiautor in Südafrika. Er arbeitete zunächst als Journalist, veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. Lieferbar: "Der traurige Polizist" (AtV 2170-8), "Tod vor Morgengrauen" (AtV 2280-4), "Das Herz des Jägers" (AtV 2328-3), "Der Atemdes Jägers" (ISBN 978-3-352-00746-0).

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Kundenbewertungen zu "Weißer Schatten" von "Deon Meyer"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** gut)
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Bewertung von Wallander aus Lauchheim am 22.04.2010 ***** schlecht
Ich kann nur abraten von diesem Buch,stinklangweilig von der ersten bis fast zur letzten Seite,wie so ein Buch den deutschen Krimipreis bekommt ist mir rätselhaft.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Polar aus Aachen am 30.12.2008 ***** ausgezeichnet
Wer sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika freut, sollte Deon Meyer lesen, um die Schwierigkeiten zu verstehen, vor die ein Land sich bei der Bewältigung eines solchen Mega-Events gestellt sieht. Mit der faszinierenden Schilderung einer Suche, gewährt der Autor uns einen tiefen Einblick in ein instabiles Land, in dem längst die Scheidelinie nicht mehr ausschließlich zwischen Weiß und Schwarz allein verläuft. Durch jahrhundertlange Unterdrückung und Gewalt geprägt zerreißt es die Menschen längst in sich selbst. Lemmer ist Bodyguard, sieht auf eine Zeit im Gefängnis zurück und hat wie viele von Deon Meyers Figuren gelernt, das eigene Leben als Schatten zu akzeptieren. Als er Emma, eine neue Klientin, zugeteilt bekommt, sieht es nach einem einfachen Job aus. Sie ist auf der Suche nach ihrem verschollen Bruder, den sie auf einem Foto wiedererkannt zu haben glaubt, von dem jedoch jeder behauptet, ihn nicht zu kennen. Angeblich ist der Tierschützer von Wilderern getötet worden. Emma wird kurz nach Eintreffen im Krüger-Park nach dem Leben getrachtet, um nach einem beinah erfolgreichen Attentat ins Koma zu sinken, so dass Lemmer sich berufen fühlt, nicht nur ihr Leben zu retten, vielmehr auch dem Geheimnis eines Bruders auf die Spur zu kommen, der erfolgreich seine Spuren verwischt hat. Deon Meyers Kunstgriff besteht darin, Lemmer selbst auf die Suche nach dem Verlorenen in sich zu schicken. Soweit der Thriller. Deon Meyer nutzt das Tableau, um seinem Land eine Abrechnung zu servieren, die über Artenschutz, Waffenhandel und graue Eminenzen vor allem heillose Abgründe offenbarz. Ein faszinierendes, facettenreiches Spiel mit der Wahrheit, die man sich selbst zugesteht. Nicht weil man das Leben im Licht nicht aushält, es würde einen vielmehr nicht überleben lassen. Wie sehr Deon Meyers Figuren seinem Südafrika verhaftet sind, zeigt der Schluss. Da bleibt kaum Platz zum Atmen. Nur für ein letztes Gespräch am Telefon.

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