Wahrer Bericht über die Entdeckung von Florida durch Fernando de Souto 1539-1543
In dem von J. Franklin Jameson, Ph.D.," Director of the
Department of Historical Research in the Carnegie Institution of
Washington", im Jahre 1907 bei Charles Scribner, Ney York,
erschienenen Sammelband "Spanish Explorers in the Southern
United States 1528 - 1543" schreibt Theodore H.
Lewis,"Honorary member of the Mississippi Historical
Society", in seiner Einleitung zu seinem Beitrag "The
narrative of the expedition of Hernando de Soto, by the Gentleman
of Elvas": "The Narrative of the Gentleman of Elvas was
first published at Evora, Portugal, in 1557. It was reprinted at
Lisbon in 1844 by the Royal Academy, and again in 1875. The first
French edition appeared in 1685, and an English translation from
this edition was published in 1686.The first English version, by
Hakluyt, entitled 'Virginia richly valued by the Description of
the Mainland of Florida, appeared in 1609, and a reprint entitled
'The worthye and famous Historie of the Travailles, Discovery,
and Conquest of Terra Florida, 1611. A reprint from the latter,
edited by William B. Rye, was published by the Hakluyt Society in
1851" (p. 132 f, Originalausgabe im Besitz des Herausgebers
und des Bengelmann Verlages). LEWIS schreibt zur Verfasserschaft:
"The first published narrative was written by a gentleman from
the town of Elvas, in Portugal, who joined the expedition and
participated in its trials and privations, and in the weary but
memorable march through what was than known as Florida. If he was
one of those portuguese who are namned in the book as having
started from Elvas, the inference may be drawn from the wording of
the narrative that he was named Alvaro Fernandez" (p. 129
f).In dem von J. Franklin Jameson, Ph.D.," Director of the
Department of Historical Research in the Carnegie Institution of
Washington", im Jahre 1907 bei Charles Scribner, Ney York,
erschienenen Sammelband "Spanish Explorers in the Southern
United States 1528 - 1543" schreibt Theodore H.
Lewis,"Honorary member of the Mississippi Historical
Society", in seiner Einleitung zu seinem Beitrag "The
narrative of the expedition of Hernando de Soto, by the Gentleman
of Elvas": "The Narrative of the Gentleman of Elvas was
first published at Evora, Portugal, in 1557. It was reprinted at
Lisbon in 1844 by the Royal Academy, and again in 1875. The first
French edition appeared in 1685, and an English translation from
this edition was published in 1686.The first English version, by
Hakluyt, entitled 'Virginia richly valued by the Description of
the Mainland of Florida, appeared in 1609, and a reprint entitled
'The worthye and famous Historie of the Travailles, Discovery,
and Conquest of Terra Florida, 1611. A reprint from the latter,
edited by William B. Rye, was published by the Hakluyt Society in
1851" (p. 132 f, Originalausgabe im Besitz des Herausgebers
und des Bengelmann Verlages). LEWIS schreibt zur Verfasserschaft:
"The first published narrative was written by a gentleman from
the town of Elvas, in Portugal, who joined the expedition and
participated in its trials and privations, and in the weary but
memorable march through what was than known as Florida. If he was
one of those portuguese who are namned in the book as having
started from Elvas, the inference may be drawn from the wording of
the narrateive that he was named Alvaro Fernandez" (p. 129 f).
Es handelt sich um den authentischen Bericht eines portugiesischen
Abenteurers aus Elvas, der sich "Fidalgo de Elvas" nannte
und nach Einschätzung des amerikanischen Historikers Theodore Hayes
Lewis (1907; 1925) mit bürgerlichem Namen vermutlich Alvaro
Fernandez hieß. Der Edelmann aus Elvas war mit dabei im Gefolge des
von der spanischen Krone ernannten "Adelantado" Ferdinand
de Soto, den die Portugiesen Fernado di Souto nannten. Der frühere
Hauptmann de Soto war vordem einer der Getreuen des spanischen
Eroberers Pizarro, welcher es allerdings für erforderlich gehalten
hatte, vor der geplanten Ermordung des als Geisel gefangen
gehaltenen Inkakönigs Atahuallpa seinen Hauptmann de Soto unter
einem Vorwand auf eine mehrtägige Erkundungsreise zu schicken.
Nichtsdestoweniger trat de Soto dann bei dem für ihn tödlich
ausgehenden Versuch, mit einer Heerschar von ca. 600
portugiesischen und spanischen Freiwilligen Florida zu erobern, in
die grausamen Fußstapfen Pizarros. Der Augenzeuge und mögliche
Mittäter,womöglich der Edelmann Alvaro Fernandez aus Elvas,
schildert die Ereignisse aus portugiesischer Sicht. Der Bericht des
Fidalgo de Elvas bzw. des "Gentleman of Elvas" wurde bald
nach Erscheinen der portugiesischen Erstveröffentlichung im Jahre
1557 in Evora, Portugal (liegt den Herausgebern und Übersetzern als
Faksimile vor), mehrmals in die die englische Sprache übersetzt
(1609, 1611 Richard Hakluyt, neu publiziert von der Hakluyt Society
London 1851, Originalausgabe im Besitz des Bengelmann Verlages,
deshalb urheberrechtlich und leistungsschutzrechtlich geschützt;
Buckingham Smith, publiziert vom Bradford Club New York 1866,
Originalausgabe im Besitz des Bengelmann Verlages, deshalb
urheberrechtlich und leistungsschutzrechtlich geschützt), fast 400
Jahre lang jedoch nicht jedoch in die spanische Sprache. Die jetzt
als VOLLSTÄNDIGE UND UNGEKÜRZTE DEUTSCHE ERSTAUSGABE vorliegende
Übersetzung aus dem Portugiesischen des 16. Jahrhunderts und
Englischen durch DIPLOMÜBERSETZER KLAUS REGER und DR.PHIL. W. H.
Rathgeber entspricht dem vollständigen und ungekürzten
portugiesischen Originaltext (liegt dem Verlag in Faksimile vor)
sowie den beiden englischsprachigen Versionen aus den Jahren 1609
und 1851 von RICHARD HAKLUYT (Originalausgabe der Hakluyt Society,
London, im Besitz des Bengelmann Verlages) und aus dem Jahre 1866
von BUCKINGHAM SMITH (Originalausgabe des Bradford Clubs, New York
1866, im Besitz des Bengelmann Verlages). Die DEUTSCHE ERSTAUSGABE
DES VOLLSTÄNDIGEN UND UNGEKÜRZTEN BERICHTES VON FIDALGO DE ELVAS -
GENTLEMAN OF ELVAS - ist urheberrechtlich und
leistungsschutzrechtlich geschützt. (C) 2010 by Bengelmann Verlag,
All Rights Reserved
Stellungnahme der Herausgeber Dr. phil. W. H. Rathgeber und Dipl.-Übersetzer K. Reger zum Verfasser, dem "Edelmann aus Elvas" : "Der Name des portugiesischen Edelmannes, wie sich der Verfasser des mit dem Attribut 'wahrhaftig" versehenen Berichtes bezeichnet hat, war und blieb bis heute anonym. Der Bericht hat als Gegenstand die Expedition des von der spanischen Krone im voraus als Governeur, Adelantado und Generalkapitän eingesetzten Fernando de Soto nach Florida, worunter damals ein viel größeres Gebiet , als es das heutige Florida darstellt, verstanden wurde. Im Voraus wurde ein Statthalter Spaniens zur Beherrschung eines Gebietes von unbekannter Größe abgesandt, welches von zahlreichen indianischen Volksstämmen bewohnt war - also durchaus kein unbewohnter Landstrich war. Der Verfasser dieses Berichtes hat lediglich einen Hinweis für seinen sozialen rang als Angehöriger des niedrigsten Landadels und einen Hinweis auf seine geographische Herkunft gegeben, denn offenbar war er gebürtig aus Elvas. Mit der Formulierung "nunmehr neu verfaßt" gibt der unbekannte Verfasser zu erkennen, daß er bei Erscheinen des Werkes im Jahre 1557 noch am Leben war, vermutlich in der gegend von Evora ansässig war. Der spanische Herausgeber und Bearbeiter der spanischen Ausgabe des Berichtes, Miguel Munoz de San Pedro Conde de Canilleros ("Expedicion de Hernando de Soto a Florida. Texto integro traducido al espagnol ", Coleccion Austral, Espasa - Calpe Argentina, S.A., Buenos Aires - Mexiko, 1952, p. 25 ff) schrieb über die Verfasserschaft (Übersetzung aus dem Spanischen durch Walter Rathgeber und Klaus Reger): "Die Nachforschungen der portugiesischen Fachgelehrten Joaquin José da Costa Macedo und Federico Gavazzo Perry Vidal schafften es nicht, endgültig herauszubekommen, welcher von den dabei gewesenen Portugiesen den Bericht geschrieben hat. Lediglich drei gewisse Belege können bestätigt werden: Daß er aus Elvas kam, Edelmann war und eiiner der Überlebenden des abenteuerlichen Unternehmens war" (Übersetzung durch Diplomübersetzer Klaus Reger und Dr. phil. W. H. Rathgeber, All Rights Reserved, Copyright by the authors Munich 2010, Zitieren im Rahmen eigenständiger Werke nach dem deutschen Zitierrecht und nach den buchhändlerischen Usancen ausdrücklich gestattet).
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