Wachkoma - Meranius, Jasmin P.

Jasmin P. Meranius 

Wachkoma

Erzählung

Broschiertes Buch
 
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Wachkoma

Wachkoma - ein Zustand, der erschreckt, der verunsichert, der noch lange nicht genügend medizinisch erforscht ist. Beata, eine Bilderbuchkarrierefrau mittleren Alters, wird aus der Bahn geworfen. Ein existenzielles Erlebnis zwingt sie zum Nachdenken. Das Abtauchen in eine Welt jenseits des Big Business verhilft ihr zu neuen Einsichten: Nicht das "Treten im Hamsterrad", sondern der verantwortungsvolle Umgang mit der eigenen Gesundheit, aber auch mit den Gefühlen der Menschen um sie herum, sollen für die zweite Lebenshälfte zum Leitfaden werden. Ein Buch, das nachdenklich macht, das den modernen Anspruch an "höher, schneller, weiter" auf sehr unterhaltsame Weise in einer klaren und direkten Sprache infrage stellt. Wie frei sind wir in Wirklichkeit, wie selbstbestimmt können wir unseren Weg tatsächlich gehen - oder sind wir nicht doch Marionetten einer brutalen Wirtschaftsgesellschaft? Der Autorin ist es gelungen, lebensentscheidende Fragen in eine spannende Geschichte zu packen, die dem Unterhaltungswert einer wunderbaren Erzählung gerecht wird.


Produktinformation

  • Verlag: Kern
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 144 S.
  • Seitenzahl: 142
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 138mm x 13mm
  • Gewicht: 187g
  • ISBN-13: 9783939478270
  • ISBN-10: 393947827X
  • Best.Nr.: 32763894
Jasmin P. Meranius studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre und arbeitet seither erfolgreich und freiberuflich in der Immobilienwirtschaft. Erst 2009 entdeckte sie ganz nach dem Vorbild ihrer berühmten Großtante Hilde Heyduck-Huth, einer international erfolgreichen Kinder- und Bilderbuchautorin, ihre Liebe zum Schreiben.

Leseprobe zu "Wachkoma"

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Kundenbewertungen zu "Wachkoma" von "Jasmin P. Meranius"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Annelchen aus Korschenbroich am 15.04.2012 ***** ausgezeichnet
"Platz da, hier komme ich!" "Nein, habe keine Zeit für's Kino, muss noch ein paat Details für's Meeting morgen durchgehen."
So oder so ähnlich hören sich die üblichen Äußerungen der Karrierefrau Beata an.
Sie ist eine reife Frau, ohne Partner, denn dafür hat sie weder Zeit noch Nerven, und widmet ihr ganzes Leben ihrem Job, in dem sie auch Erfolg hat.
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Das Verhältnis zu Ihrer Familie ist ziemlich distanziert. Die Einzige, die sie zu Ihrer Familie zählen kann, ist ihre Mutter, die sie jedoch nur mit Sprüchen nervt wie "Hast Du jemanden kennengelernt? Kind, Du arbeitest zuviel."
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Doch dann passiert es: Mitten in einem wichtigen Meeting fällt Beata einfach um.
Als sie wieder erwacht findet sie sich in einem merkwürdigen Hotel wieder. Aufgrund der Entspannungsübungen und Anwendungen, denen sie zugeteilt wird, vermutet sie, dass es sich um eine Art Kuraufenthalt handelt.
Eine seltsame dürre junge Frau und eine alte Frau mit grauen Zöpfen bringen sie mit ihren Äußerungen zum Nachdenken, ob die Welt wirklich nur aus Leistung und Arbeitserfolg steht. Was steckt nur hinter diesen kuriosen Personen?? Und warum fühlt sie sich auf einmal so leicht und anders und dennoch irgendwie glücklich und unbeschwerter?
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Dieser Roman ist ein wahres Juwel in der Welt der psychologischen Romane.
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Jasmin P. Meranius unterteilt das Buch in 2 größere Kapitel - "Beatas Makrowelt", in welchem sich Beata mit ihrem Umfeld auseinandersetzt und "Beatas Mikrowelt", in der der Leser einen Einblick in die innere Auseinandersetzung der Hauptfigur bekommt.
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Das Buch hat zwar eine überschaubare Seitenanzahl (130), sollte aber am besten "in Häppchen" gelesen werden, um die einzelnen Passagen auf sich einwirken zu lassen.
Was mir besonders gut gefallen hat, sind die eingebauten Zitate und Meranius' Spiel der Metapher.
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Ich hoffe, dass von diesem Buch viele Leser profitieren werden, da es einem in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, in der ziemlich alles auf Erfolg, Leistung und Schnellligkeit ausgerichtet ist, den Spiegel vorhält und dem ein oder anderen den wirklichen, ursprünglichen Sinn des Lebens zeigt.
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Ich finde es im übrigen wirklich gut, dass der Erlös des Buches an das Kinderhospiz "Bärenherz" geht. Chapeau!
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Fazit:
Ein wunderbares Buch für Menschen, die das Gefühl haben, "im Hamsterrad des Lebens" keine Luft mehr zu bekommen.

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Bewertung von Nicecat aus Dinslaken am 18.03.2012 ***** ausgezeichnet
Wachkoma behandelt ein Thema das in der heuteigen Gesellschaft kaum mehr aufmerksakeit bekommt. Wer kennt nicht das gefühl total ausgepowert zu sein und trotz aller anstrengung nicht vom Fleck zu kommen. Beatas Entwickelung zu verfolgen öffnet einem die Augen und lässt den Leser darüber nachdenken was wirklich wichtig im leben ist und ob man sich auf dem Weg sein Ziel zu erreichen nicht doch selber verloren hat. Jeder sollte sich etwas Zeit freischaufen die nichts mi arbeit oder Karriere zu tun hat um sich auf sich selber zu besinnen.
Jasmine P. Meranius schafft es das man sein Leben reflektiert und überlegt ob man glücklich mit dem ist was man Hat oder ob einem grade im privaten Umfeld etwas fehlt.
Grade in einer Zeit in der Begriffe wie Burn.out und Stress den Alltag bestimmen ist diese Buch nur zu empfehlen den es öffnet einem neue Perspektiven.
An Jasmine P. Meranius einen grossen Dank für diese literarische Kleinod das in keiner Büchersammelung fehlen sollte.

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Bewertung von Haserl aus Bayern am 12.03.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch wurde mir von einer sehr lieben Freundin empfohlen. Sie meinte wohl das ich mich auch in so einen Sprichwörtlichen "Hamsterrad" befinde.
Mein Fazit ist, ja wir befinden uns alle in einen Hamsterrad. Jeder für sich.....

Schneller, mehr und immer unzufrieden. Eigentlich könnten wir alle zufrieden sein.

Worum geht es:

Beata ist eine Karrierefrau.Sie arbeitet nicht um zu Leben... sondern lebt um zu arbeiten... Niemand kommt mehr zu ihr durch, bis eines Tages ihr Körper die Notbremse zieht.

Mehr wird nicht verraten...

Für alle Workaholic ist es vielleicht ein Buch das zum Nachdenken anregt.

5 Sterne von mir.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 12.03.2012 ***** ausgezeichnet
"Wachkoma" ist ein Buch, welches in einem Rutsch gelesen werden kann und auch wenn es nicht über viele Seiten verfügt, hat es eine echte Botschaft. Eine Botschaft, die direkt in unsere Zeit passt. Eine Zeit in der alles schnell, schnell, schnell gehen muss und wir uns vielleicht selbst vergessen und nur noch für die Arbeit leben. Beata ist so ein Mensch, die sich mit Koffeintabletten über Wasser hält um noch mehr Leistung zu bringen und verzichtet dadurch auch auf alles andere was das Leben zu bieten hat. Freundschaften zu pflegen, Kinder ....... Selbst ihre Mutter dringt nicht mehr zu ihr durch und erst als Beatas Körper "Halt!" schreit, erkennt Beata wie einsam ihr Leben doch ist und sie versucht das Rad umzudrehen. Ob es ihr gelingt müsst ihr schon selbst nachlesen.
Von mir gibt es eine echte Leseempfehlung für das Buch "Wachkoma", da es wirklich zum Nachdenken anregt. Beata hat ihre Prioritäten komplett falsch gesetzt und dabei sich selbst völlig aus den Augen verloren. Ihr Körper hat versagt und zeigt ihr auf, wie viel Schönes sie verpasst dadurch das sich in ihrem Leben alles nur um die Arbeit dreht. Sie selbst gönnt sich keine Mittagspause und verlangt das auch von ihren Mitarbeitern. Am Anfang ist sie wirklich mehr als unsympathisch und erst wenn wir hinter ihre Fassade blicken, bekommen wir doch ein klein wenig Verständnis für sie. Vielleicht sind wir selbst ein klein wenig Beata und sollten überlegen, wie wir durch diese Welt gehen. Lassen wir uns einfach mitreiben mit dem Strom oder lernen wir wieder mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und auch mal stehen zubleiben um z.B ein Gänseblümchen zu pflücken oder uns den Wind um die Nase wehen zu lassen?

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Bewertung von Michael_Kunz aus www.michael-kunz.net am 25.11.2011 ***** ausgezeichnet
Wie frei sind wir wirklich?

Karriere steht für Stärke, Verantwortung und Verzicht. Deswegen ist Karriere auch ein weibliches Wort: DIE Karriere. Zumindest findet das Beata, eine zielstrebige, rastlose Frau Mitte Vierzig, die sich dieses Wort als Lebensziel formuliert hat. Unbeirrt schuftet die studierte Betriebswirtin Tag und Nacht im Büro und verdient mit ihren Unternehmensanalysen zweifellos ein sehr gutes Einkommen. Sie besitzt berufliche Macht: Sie ist es, die sanktioniert, feuert und erniedrigt. Schlecht fühlt sie sich dabei allerdings nicht, denn Mitmenschen sind für sie nur Zeitfresser und bringen Veränderungen, die unnötig Kraft kosten. Moral ist eben kein guter Berater, wenn es um Wirtschaftlichkeit geht. Dass Beata seit Jahren eine Patenschaft zu einem afrikanischen Kind pflegt, wirkt da fast wie eine Altlast aus früheren Jahren, die sie noch mit sich herumschleppt.

Doch dann passiert es plötzlich: Beata wird von einer Sekunde auf die nächste aus ihrem Leben gerissen und landet in einer anderen, völlig grotesken Zwischenwelt. Es ist ein Ort voller Magie und seltsamer Menschen, die Beata manchmal mit tiefgründigem, aber verträumten Blicken ansehen, so abwesend, als wären sie zeitgleich noch woanders. „Du behandelst die Erde, unsere Mutter, und den Himmel wie Dinge, die man kaufen, ausbeuten und weiterverkaufen kann!“ Beata ahnt allerdings nicht im Geringsten, wer dieses dürre Mädchen ist, das ihr diese Worte an den Kopf wirft.

Eine wunderschöne Geschichte, rührselig und zugleich moralisch, aber keineswegs kitschig. Es ist ein Appell an uns, nicht blind und eigennützig irgendwelche Ziele zu verfolgen, die zwar für uns wichtig erscheinen, aber in Wirklichkeit gar keine Bedeutung haben. Vielleicht wird der eine oder andere Leser bemerken, dass in dieser Geschichte statt „Beata“ genauso gut sein eigener Name stehen könnte. Ich habe aus diesem Buch eine ganz besondere Lehre gezogen: Bei jedem Lebensziel, das wir uns setzen, müssen wir uns immer fragen, ob es sich lohnt, dass wir unsere Lebenszeit dafür verwenden, es überhaupt zu verwirklichen.

Das Buch eignet sich besonders gut als Geschenk zu Weihnachten, weil im Hintergrund immer der leise Appell an unsere Mitmenschlichkeit mitschwingt. Darauf deutet auch der Name „Beata“ hin, der für „die Selige“ steht.

www.michael-kunz.net

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