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| Bewertung von bookgirl am 29.02.2012 | |
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Schon alleine der Titel hat mir so gut gefallen, dass ich sehr interessiert das Buch gelesen habe. Ich finde es ist ein faszinierendes Buch über den Sinn des Lebens, das mir sehr gut gefallen hat. Doch worum geht es: durch Zufall betritt Rebecca den Laden von Boris, die Agentur der verworfenen Ideen. Rebecca findet die Agentur zwar ungewöhnlich und ein wenig schräg, ist aber trotzdem so interessiert, dass sie wieder kommt. Boris erzählt ihr, dass er mehrere Romananfänge verworfen hat, bei einer Geschichte jedoch über den Anfang hinaus gekommen ist. In dieser Geschichte geht es um Sophie und Heiner und den Sinn des Lebens. Das Buch ist zwar sehr klein, der Inhalt regt allerdings zum Nachdenken an. Es bietet Wortwitz und schöne Dialoge mit einem flüssigen Schreibstil. |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 20.06.2011 | |
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Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht - Ein neues Buch von Jakob Hein, der Arzt und Schriftsteller lebt in Berlin. Ein Teil seiner anderen Werke spielen sich dort ab und sind autobiografisch. Nicht so in diesem Buch. Es handelt von Boris Moser, der eine Agentur für verworfene Ideen eröffnet. Als Rebecca durch einen Zufall bei ihm landet, will er diese bezaubernde Frau nicht mehr gehen lassen und versucht sie mit seiner Geschäftsidee einzuwickeln, was ihm zum Teil auch gelingt… Sophia bezaubert Sebastian mit ihrer Geschichte über den Maulwurf und von Heiner, der den Sinn des Lebens sucht. Eine Geschichte, die eine Geschichte mit einer Geschichte und einer Geschichte enthält. Verwirrung komplett? Bis zum letzten Kapitel war ich mir auch nicht so sicher, in welche Richtung es noch weitergeht. Aber das Ende rundete alles gekonnt ab. Das Jakob Hein Arzt ist und weiß von was er schreibt, wenn er die Nachtschicht im Krankenhaus wiedergibt, merkt man beim Lesen. So real kann man sich es nicht vorstellen ohne es erlebt zu haben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mit 174 Seiten leider eher ein kurzes Lesevergnügen. Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das witzig und verwirrend ist. Ein Strudel voller Alltäglichkeiten wird aus einer ganz anderen Sicht gezeigt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 30.01.2010 | |
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Der Sinn des Lebens "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein erschienen im Piper Verlag, Seitenanzahl: 173 Inhalt: Boris Moser erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch und eröffnet eine Agentur für verworfene Ideen. Er sammelt und vermittelt sie weiter. Aufgrund eines fehlgeleiteten Telefonates betritt Rebecca seine Agentur. Er ist begeistert von ihr und versucht sie mit allen Mitteln festzuhalten. Autor: Jacob Hein wurde 1971 in Leipzig geboren. Er lebt als praktizierender Arzt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Berlin. Mit seinem Roman "Herr Jensen steigt aus" stand er wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Meine Meinung: Durch einen glücklichen Zufall findet Boris die Frau seiner Träume. Er ist sehr bemüht, sie am Gehen zu hindern. Die philosophischen Dialoge zwischen den beiden sind einfach absolut romantisch. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Der Erzählstil einer Geschichte in einer Geschichte ist dem Autor wunderbar gelungen. Fazit: Das Buch ist ein kurzweiliger und sehr gefühlvoller Roman. Beim Lesen konnte ich meinen Alltagssorgen entfliehen und mich in dieser romantischen Geschichte verlieren. |
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| Bewertung von Andie aus Sauerland am 05.06.2009 | |
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Boris ist Inhaber einer "Agentur für verworfene Ideen", der Rebecca, einer wunderschönen Frau, die eines Tages unverhofft in seine Agentur kommt und die er am Weggehen hindern möchte, seinen verworfenen Romananfang über Sophia erzählt, die nach einem Sturz im Krankenhaus im Koma liegt und telepathisch Benjamin die Geschichte vom Maulwurf erzählt, einem Blinden, für den sie gearbeitet hat und der ihr dabei die Geschichte von Heiner diktiert, der nach dem Sinn des Lebens sucht und dabei einen Handel mit Wolf abschließt. Diese Handlungsfäden führen von einer Geschichte in die nächste und am Ende des Buches wieder zurück. In den ineinander verschachtelten Erzählebenen werden zahlreiche Fragen angeschnitten, die mit der richtigen Zubereitung von Tee und dem zeitigen Einkauf von Weihnachtsbäumen beginnen und schließlich bei der Frage nach dem Sinn des Lebens enden. Eine spannende Handlung sucht man bei diesem Buch vergebens, es ist eher ein philosophischer Streifzug durch die verschiedenen Ebenen, der manchmal zu kurz geraten und dadurch letztendlich etwas unbefriedigend ist. Viele interessante Ideen werden im Vorbeigehen angeschnitten, aber nicht weiter ausgearbeitet; das geht leider auf Kosten der Substanz. Die angesprochenen Ideen an sich und auch die Art, wie die einzelnen Erzählstränge ineinander verschaltelt sind, sind ausgesprochen originell und wurden intelligent umgesetzt. Auch sprachlich ist das Buch auf jeden Fall ein Genuss, mit Wortwitz und leiser Ironie geschrieben und flüssig zu lesen, ohne dabei anspruchslos zu sein. Die optische Aufmachung ist ebenfalls sehr ansprechend. Fazit: Philosophie für zwischendurch - eine angenehme, unterhaltsame Lektüre; man wird aber das Gefühl nicht los, dass es zu viel mehr gereicht hätte.... |
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| Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 28.03.2009 | |
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Tag und Nacht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens Boris führt eine Agentur für verworfene Ideen in den Geschäftsräumen einer früheren Computerfirma. Er ist der Ansicht von der Aura der erfolgreichen Firma profitieren zu können - deren Schild hängt weiterhin über dem Laden und auch die Telefonnummer hat er übernommen. Deshalb wird er eines Tages von einer Frau angerufen, die ihren Computer in Reparatur geben will und wenige Stunden später betritt diese seinen Laden. Hals über Kopf verliebt sich Boris in sie und will sie nie wieder gehen lassen. Er beginnt ihr von nie verwirklichten Ideen zu erzählen und von einem seiner verworfenen Romananfänge. Es ist das erste Buch, das ich von Jakob Hein gelesen habe, aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Es liest sich locker und leicht und der Anfang hat mir noch gut gefallen, nur zu den anderen Geschichten konnte ich keinen rechten Zugang finden und keine der Geschichten hat mich sonderlich angesprochen. Der Übergang vom dritten zum vierten Kapitel war mir nicht deutlich genug, dass ab da an Boris seine Romanidee erzählt und für mich hatte es den Anschein, dass eine komplett neue Geschichte begann, wobei es mir merkwürdig vorkam, dass eine Kurzgeschichte über drei Kapitel gehen sollte. Bestimmt hatte ich an dieser Stelle eine Pause eingelegt und beim Weiterlesen den Faden verloren und meinte mich in einer ganz neuen Geschichte zu befinden. Erst zum Ende des Buches hin, wurde mir der Zusammenhang klar. Für mich war es nichts, aber jemand anderer findet bestimmt gefallen an dem Buch. |
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Bewertung von Tuppi am 25.03.2009 |
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Boris Moser hat sein Büro im ehemaligen Computerladen Pixelbrain. Er sammelt verworfene Ideen, mit denen die Leute nichts anfangen können. Eines Tages meldet sich Rebecca Kron bei ihm, da er auch die Telefonnummer des Computerladens übernommen hat. Eigentlich wollte sie nur ihren Computer reparieren lassen, aber nach dem Gespräch war sie neugierig und besuchte den komischen Kauz. Beim nächsten Besuch erzählte ihr Boris von seiner angefangenen Geschichte. Es geht um Sophia, die plötzlich bewußtlos auf der Straße zusammengebrochen ist und um drei Menschen, die auf ihre große Liebe warten. Das Buch ist locker geschrieben. Man findet sich schnell zurecht und die Charaktere werden sehr gut dargestellt. Das Buch fängt ohne große Einführung an, sodaß man von Anfang an mittendrin steckt. Anfangs eine leichte Lektüre für Zwischendurch, die amüsant geschrieben ist. Nach ungefähr einem Viertel des Buches beginnt die Geschichte in der Geschichte. Und diese Geschichte beinhaltet wieder eine Geschichte. Während Boris über Sophia schreibt, erzählt diese in der Geschichte von Heiner, einem jungen Mann, der den Sinn des Lebens sucht. Die einzelnen Seiten des Buches bestehen aus dickerem Papier. Ungewöhnlich ist, daß sich die Übersicht der einzelnen Kapitel nicht am Anfang sondern am Ende des Buches befinden. Auch unterscheidet sich der Stil des Buches deutlich von anderen Büchern, denn es geht nicht um eine einzige Geschichte, sondern in diesem Buch werden mehrere Kurzgeschichten zusammengefasst. Anfangs war es etwas verwirrend, die Sprünge zu verstehen. Aber am Ende versteht man die Zusammenhänge: Boris hat ein Buch begonnen in dem der Maulwurf (Sophias Arbeitgeber) seinerseits ein Buch begonnen hatte. Aber man muß das Buch zu Ende lesen, um den Zusammenhang wirklich verstehen zu können. Das Buch regt zum Nachdenken über das Leben an, welcher Sinn steckt darin und warum muß alles so kompliziert sein. Ein interessantes Buch mit einem offenen Ende... |
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| Bewertung von Karin aus Frankfurt am 23.03.2009 | |
| Boris in seinem Verhalten sehr schräg und sonderbar (anders als die Masse halt) ist die Hauptfigur des Buches. Sein Gegenstück ist Rebecca; Selbstsicher, Bestimmt und Humorvoll. Die Geschichte des Buches gewinnt immer dann, wenn Rebecca ihre durchaus legitimen Fragen an Boris stellt und er diese in gewohnt schräger Art begründet. Alles beginnt damit das Rebecca zufällig auf das Geschäft von Boris stößt. Die Geschäftsidee so schräg wie Boris: Ein Geschäft für verworfene Ideen. Vormals war in diesem Laden eine Computerfirma. Rebecca ist von seiner Geschäftsidee, genauso wie von Boris selbst, fasziniert und so beschließt sie ihn öfter zu besuchen. Schon bald merkt sie das die meisten Ideen von Boris selbst stammen. Besonders die Romananfänge (von denen Boris redet), diese will Boris auf keinen Fall in seinem Laden für verworfene Ideen aufnehmen. Davon hat er nämlich ganze Schubladen voll. Wie sich beim lesen des Buches herausstellt ist es wieder einer von Boris schrägen Ideen. Eigentlich will er sie Rebecca auch gar nicht zeigen, aber da sie droht den Laden zu verlassen (und nie wieder kommen wird), lässt er sich erweichen. Ab hier übernimmt die zweite Geschichte, weniger so wie ich es persönlich von Jacob Hein gewohnt bin. Für mich ist das Buch in 2 Teile zu gliedern. Der eigentliche Roman, der von mir auch 4 Punkte bekommt (von 5 möglichen) Und der Roman im Roman, der von mir 3 Punkte bekommt. Schade finde ich nur das beide nicht miteinander konkurrieren können, ich hätte viel lieber noch mehr von Boris und Rebecca gelesen, aber die Geschichte hört einfach mittendrin auf. Und eine weitere unbeendete Geschichte beginnt. Ich fühle mich verhungert und kann mich kaum an die Geschichte um Wolf, Heiner, Sophia und anderen erinnern. Nur soviel, dass wohl Sophia gleich Rebecca ist. Den unmissverständlichen Wortwitz, den Jacob Hein immer bei existenziellen Romanen findet bleibt bei der Geschichte im Roman völlig außen vor. |
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| Bewertung von hrafnaklukka aus Rüthen am 05.03.2009 | |
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Der Roman „Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht“ ist eine 174 Seiten starke Sammlung von vier Kurzgeschichten, die geschickt wie Matrjoschka-Puppen ineinander verschachtelt sind. Das Buch beginnt mit Boris, einem Ladenbesitzer mit einem Laden ohne Namen, der verworfene Ideen sammelt – Ideen die nutzlos, unzeitgemäß, unpassend oder unmoralisch sind, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt oder mit einer anderen Idee zusammen noch gebraucht werden könnten. Durch eine falsche Telefonnummer lernt er Rebbeca kennen. Ihr zeigt er die Geschichte von Sophie und Sebastian, in der Sophie Sebastian von ihrem blinden Arbeitgeber, dem Maulwurf, erzählt, der wiederum ein Buch über Heiner, Wolf und der Suche nach dem Sinn des Lebens schreibt. Der Titel des Buches ist irgendwie etwas verfehlt, ich konnte keine Beziehung zu dem Buch finden. Das Buch selber ist eigentlich sehr amüsant und kurzweilig geschrieben und kann in einem Rutsch durchgelesen werden. Es hat zwar Tiefgang, aber ohne schwerfällig zu wirken- der Autor bringt seine Alltags-Philosophie leicht wie ein Schmetterling im Frühling, zurück bleibt nur ein tiefes Wohlgefühl. Etwas gestört hat mich die hölzerne Sprechweise der Protagonisten, die wenig mit Alltagsgebräuchlicher Sprache gemein hat, dadurch hören sich die Dialoge etwas hölzern an. Außerdem sprechen sie alle auf die gleiche Art und Weise, - etwas kompliziert und ziemlich weitschweifig (ist mir besonders bei Rebeccas Monolog über Tee am Anfang und später bei Heiners Monolog über Kaffee aufgefallen. )Die Personen an sich sind jedoch durchaus sympathisch und liebenswert, ich habe jeden einzelnen ins Herz geschlossen. Auch ist dieses Buch in keine bestimmte Kategorie einzuordnen, ich würde sagen es gleicht schon einem Liebesroman, ist aber doch soviel mehr. Die Geschichten einzeln betrachtet sind sehr schön geschrieben und auch Aussagekräftig, und auch in gewissem Maße miteinander verwoben. Leider bleiben am Ende noch einige offene Fragen, so habe ich mich gefragt was aus Heiner und dem Maulwurf geworden ist. Was wirklich schade ist – das Lesevergnügen war mit 174 Seiten leider viel zu kurz. |
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| Bewertung von Al am 27.02.2009 | |
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Kurze Ausschnitte aus dem Leben verschiedener Menschen – so erscheint das Buch auf den ersten Blick. Jedoch wird viel mehr geboten. Denn das Leben der beschriebenen Personen ist immer auf eine bestimmte Art und Weise einzigartig, auch der Rahmen in dem dies präsentiert wird ist definitiv ungewöhnlich. Den Leser erwartet weniger ein stringenter Roman, als vielmehr eine ausgedehnte Kurzgeschichte. Wie der Klappentext verrät geht es im Kern um einen Romananfang. Aber auch nach der Lektüre ist für mich weiterhin unklar geblieben, welcher Teil des Buches nun den Romananfang darstellt und welche Bereiche die „eigentliche Geschichte“ des Autors sein sollen. Vielleicht ist ja auch das ganze Buch oder jedes Kapitel für sich genommen der Romananfang? Diese Unklarheit ist allerdings eher inspirierend als enttäuschend, denn je nach Variante ergeben sich ganz neue Interpretationen des Gelesenen. Jakob Hein erzählt sehr mitreißend, immer leicht humorvoll, ohne ins Lächerliche abzugleiten. Auch wenn die Handlung teilweise übernatürliche oder übersinnliche Formen annimmt, wirkt alles in sich stimmig, die Figuren bleiben greifbar und man versteht ihre (oftmals verzweifelte) Situation. Fazit: Das Buch bietet auf ca. 170 Seiten enorm viel. Ich habe es in nicht einmal zwei Stunden verschlungen, nur um es danach gleich noch ein zweites Mal zu lesen. Es regt zum Nachdenken an und hat in mir die Frage aufgeworfen warum ich vorher noch nichts von dem Autor mitbekommen habe. |
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Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 01.02.2009 |
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Durch Zufall, oder auch nicht, betritt Rebecca den Laden von Boris, die Agentur für verworfene Ideen. Rebecca findet ihn und seine Agentur schräg, ist aber so interessiert, dass sie wieder kommt, was Boris nicht erwarten kann. Sie haben eine tolle Unterhaltung und Boris erzählt ihr von seinen verworfenen Romananfängen und der einen Geschichte, die nicht nach dem Anfang endet. Der Geschichte von Sophia und Heiner und dem Sinn des Lebens. Ein schönes kleines Buch, das meiner Meinung nach auch nicht umfangreicher sein müsste. Mir blieb als besonders gelungen die Erzählung von Rebecca über die Zubereitung von Tee und dem Unsinn von Teebeuteln im Gedächtnis. Sehr gelungen, wie sich die Geschichte von Boris entwickelt, wohin sie führt. Die Sprache, die eigentlich kurz gehaltenen Erzählstränge haben mir gefallen. Eigentlich, weil ich es dann während der Geschichte um Heiner dann streckenweise etwas zu viel fand. Beeindruckt haben mich die verschiedenen Geschichten, die sich durch den Sturz von Sophia entwickelt haben und wohin sie führen. Ich dachte da spontan an einen verzweigten Baum. Man kommt schon ins Grübeln, über den Wahnwitz unseres Daseins. Würde ich jetzt mehr schreiben, würde ich zu viel über das Buch verraten. Am Ende hätte ich mir mehr von der Unterhaltung zwischen Boris und Rebecca gewünscht. |
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