Von seltenen Vögeln - Albus, Anita

Anita Albus 

Von seltenen Vögeln

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Produktbeschreibung zu Von seltenen Vögeln

Anita Albus, geboren 1942 in München, studierte in Essen-Werden Graphik und begann ihre künstlerische Karriere als Autorin von Kinderbüchern. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre minutiös gemalten Naturdarstellungen, von Pflanzen, Vögeln, Schmetterlingen, die vielfach ausgestellt wurden, zuletzt in Hessischen Landesmuseum Darmstadt 2004. Neben der Malerei hat sich Anita Albus auch der Literatur gewidmet, als Autorin von Erzählungen (u.a. 'Liebesbande'), Romanen (u.a. 'Farfallone') und einer Reihe von kunsthistorischen Essaybänden - 'Die Kunst der Künste', 'Paradies und Paradox' u.a. -, die zu Kultbüchern wurden. Für ihr vielseitiges künstlerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2004).
Anita Albus lebt in München und in Burgund.

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt
  • 2005
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 296 S. m. zahlr. Abb., 2 farb. Falttaf.
  • Seitenzahl: 296
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 182mm x 30mm
  • Gewicht: 860g
  • ISBN-13: 9783100006202
  • ISBN-10: 3100006208
  • Best.Nr.: 14042746
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.10.2005

Das ist die Liebe der Schleiereulen
In der Arche Albus: Ein wunderbares Kabinett der schrägen Vögel / Von Michael Maar

Manche Vögel sind schlauer, als man denkt. Kürzlich ging die Geschichte des afrikanischen Graupapageis Axel durch die Presse. An der Brandeis-Universität in Waltham, Massachusetts, wird Axel seit achtundzwanzig Jahren unterrichtet. Nicht, daß er inzwischen das Abitur gemacht hätte, aber er kann sieben Farben und fünfzig Gegenstände benennen, er zählt bis sechs, und er begreift die Bedeutung der Zahl Null. Das ehrgeizigste Ziel seiner Lehrerin bestand darin, Axel die Zerlegung von Wörtern in einzelne Buchstaben beizubringen. Wie nah sie diesem Ziel schon gekommen war, stellte sich bei einem Auftritt heraus, bei dem sie es versäumte, den Papagei nach jeder Vorführung mit der üblichen Nuß zu füttern. Eine Weile lang ließ Axel sich das Ausbleiben der Belohnung gefallen. Irgendwann wurde es ihm zu bunt. "Want a nut", krächzte er vernehmlich, und mit spürbarer Gereiztheit noch einmal: "Nnn, uh, tuh."

Auch wenn nicht alle so anstellig sind wie der Papagei Axel, irgend etwas an den Vögeln hat die Menschen immer …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Völlig hingerissen ist der Rezensent Michael Maar von diesem Prachtband, in dem trefflich alles zusammenkomme, dessen die Autorin, Privatgelehrte und Künstlerin Anita Albus fähig ist. In zwei Teilen porträtiert Albus Vögel, und zwar sowohl bereits untergangene als auch derzeit vom Untergang bedrohte Arten. Sie verzichtet in ihren Darstellungen freilich auf jeden apokalyptischen Ton, sondern schildert "unerhört farbig und anschaulich" die faszinierendsten Vogelarten - ergänzt um "herrliche Abbildungen" von eigener und fremder Hand. Maar ist so begeistert, dass er einige der vorgestellten Arten mit ihren Eigenheiten ausführlich noch einmal porträtiert, den Ziegenmelker etwa, Meister der Mimikry, der vom Baumstamm, an den er sich hängt, nicht zu unterscheiden ist. Oder die Schleiereule mit ihrem maßlosen Liebesleben, nach dem es das Weibchen mindestens einmal pro Stunde verlangt. Nur an dem Nachwort, in dem Albus sich sehr kritisch mit der Evolutionstheorie auseinandersetzt, hat der Rezensent zu bemängeln, dass es in seiner Polemik gelegentlich etwas schlicht gestrickt sei. Dennoch setzt es am Ende dreifachen Preis, für die Autorin, für den Verlag und für den Hersteller.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.12.2005

Die hundert Namen des Wachtelkönigs
Eine Arche in Wort und Bild: Die erzählende Malerin Anita Albus und ihr waldgrüner, kolibriseidiger Prachtband „Von seltenen Vögeln”
Die Malerin, Schriftstellerin, Privatgelehrte und Vogelliebhaberin Anita Albus spricht es gelassen aus: „Kein Mensch kann sich für Millionen Vögel erwärmen.” Aus diesem einfachen Grund konnte Alfred Hitchcock sie zu Horrordarstellern machen. Wenn diese sich in Massen zeigen, wirken selbst diejenigen unter den Bewohnern der Luft, die wir als Einzelexemplare oder auch paarweise wegen ihrer Schönheit und Grazie bewundern, ein wenig unheimlich. Die Vorstellung, jene Scharen würden, statt über uns hinwegzufliegen, mit ihren Schnäbeln an menschliche Behausungen pochen und Einlass begehren, hat etwas entschieden Beklemmendes. Ästhetisch reizvoll und naturwissenschaftlich faszinierend sind die Formationen des Vogelzugs, wenn wir sie aus der Ferne beobachten, aber Riesenschwärme, die insektengleich den Himmel verdunkeln, und Vogeltrauben, die in den Bäumen hängen, berühren uns eher unangenehm.
Wandertauben-Plage
Insofern hat Anita Albus für ihren in waldgrüne …

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Anita Albus, geboren 1942 in München, studierte in Essen-Werden Graphik und begann ihre künstlerische Karriere als Autorin von Kinderbüchern. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre minutiös gemalten Naturdarstellungen, von Pflanzen, Vögeln, Schmetterlingen, die vielfach ausgestellt wurden, zuletzt in Hessischen Landesmuseum Darmstadt 2004. Neben der Malerei hat sich Anita Albus auch der Literatur gewidmet, als Autorin von Erzählungen (u.a. 'Liebesbande'), Romanen (u.a. 'Farfallone') und einer Reihe von kunsthistorischen Essaybänden - 'Die Kunst der Künste', 'Paradies und Paradox' u.a. -, die zu Kultbüchern wurden. Für ihr vielseitiges künstlerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2004).

Anita Albus lebt in München und in Burgund.

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  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 296 S. m. zahlr. Abb., 2 farb. Falttaf.
  • Seitenzahl: 296
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 182mm x 30mm
  • Gewicht: 860g
  • ISBN-13: 9783100006202
  • ISBN-10: 3100006208
  • Best.Nr.: 14042746

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Kurzbeschreibung

Anita Albus, geboren 1942 in München, studierte in Essen-Werden Graphik und begann ihre künstlerische Karriere als Autorin von Kinderbüchern. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre minutiös gemalten Naturdarstellungen, von Pflanzen, Vögeln, Schmetterlingen, die vielfach ausgestellt wurden, zuletzt in Hessischen Landesmuseum Darmstadt 2004. Neben der Malerei hat sich Anita Albus auch der Literatur gewidmet, als Autorin von Erzählungen (u.a. 'Liebesbande'), Romanen (u.a. 'Farfallone') und einer Reihe von kunsthistorischen Essaybänden - 'Die Kunst der Künste', 'Paradies und Paradox' u.a. -, die zu Kultbüchern wurden. Für ihr vielseitiges künstlerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2004).
Anita Albus lebt in München und in Burgund.

19.10.2005

Das ist die Liebe der Schleiereulen
In der Arche Albus: Ein wunderbares Kabinett der schrägen Vögel / Von Michael Maar

Manche Vögel sind schlauer, als man denkt. Kürzlich ging die Geschichte des afrikanischen Graupapageis Axel durch die Presse. An der Brandeis-Universität in Waltham, Massachusetts, wird Axel seit achtundzwanzig Jahren unterrichtet. Nicht, daß er inzwischen das Abitur gemacht hätte, aber er kann sieben Farben und fünfzig Gegenstände benennen, er zählt bis sechs, und er begreift die Bedeutung der Zahl Null. Das ehrgeizigste Ziel seiner Lehrerin bestand darin, Axel die Zerlegung von Wörtern in einzelne Buchstaben beizubringen. Wie nah sie diesem Ziel schon gekommen war, stellte sich bei einem Auftritt heraus, bei dem sie es versäumte, den Papagei nach jeder Vorführung mit der üblichen Nuß zu füttern. Eine Weile lang ließ Axel sich das Ausbleiben der Belohnung gefallen. Irgendwann wurde es ihm zu bunt. "Want a nut", krächzte er vernehmlich, und mit spürbarer Gereiztheit noch einmal: "Nnn, uh, tuh."

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21.12.2005

Die hundert Namen des Wachtelkönigs
Eine Arche in Wort und Bild: Die erzählende Malerin Anita Albus und ihr waldgrüner, kolibriseidiger Prachtband „Von seltenen Vögeln”
Die Malerin, Schriftstellerin, Privatgelehrte und Vogelliebhaberin Anita Albus spricht es gelassen aus: „Kein Mensch kann sich für Millionen Vögel erwärmen.” Aus diesem einfachen Grund konnte Alfred Hitchcock sie zu Horrordarstellern machen. Wenn diese sich in Massen zeigen, wirken selbst diejenigen unter den Bewohnern der Luft, die wir als Einzelexemplare oder auch paarweise wegen ihrer Schönheit und Grazie bewundern, ein wenig unheimlich. Die Vorstellung, jene Scharen würden, statt über uns hinwegzufliegen, mit ihren Schnäbeln an menschliche Behausungen pochen und Einlass begehren, hat etwas entschieden Beklemmendes. Ästhetisch reizvoll und naturwissenschaftlich faszinierend sind die Formationen des Vogelzugs, wenn wir sie aus der Ferne beobachten, aber Riesenschwärme, die insektengleich den Himmel verdunkeln, und Vogeltrauben, die in den Bäumen hängen, berühren uns eher unangenehm.
Wandertauben-Plage
Insofern hat Anita Albus für ihren in waldgrüne …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

19.10.2005

Völlig hingerissen ist der Rezensent Michael Maar von diesem Prachtband, in dem trefflich alles zusammenkomme, dessen die Autorin, Privatgelehrte und Künstlerin Anita Albus fähig ist. In zwei Teilen porträtiert Albus Vögel, und zwar sowohl bereits untergangene als auch derzeit vom Untergang bedrohte Arten. Sie verzichtet in ihren Darstellungen freilich auf jeden apokalyptischen Ton, sondern schildert "unerhört farbig und anschaulich" die faszinierendsten Vogelarten - ergänzt um "herrliche Abbildungen" von eigener und fremder Hand. Maar ist so begeistert, dass er einige der vorgestellten Arten mit ihren Eigenheiten ausführlich noch einmal porträtiert, den Ziegenmelker etwa, Meister der Mimikry, der vom Baumstamm, an den er sich hängt, nicht zu unterscheiden ist. Oder die Schleiereule mit ihrem maßlosen Liebesleben, nach dem es das Weibchen mindestens einmal pro Stunde verlangt. Nur an dem Nachwort, in dem Albus sich sehr kritisch mit der Evolutionstheorie auseinandersetzt, hat der Rezensent zu bemängeln, dass es in seiner Polemik gelegentlich etwas schlicht gestrickt sei. Dennoch setzt es am Ende dreifachen Preis, für die Autorin, für den Verlag und für den Hersteller.

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Autorenporträt zu "Anita Albus"

Anita Albus, geboren 1942 in München, studierte in Essen-Werden Graphik und begann ihre künstlerische Karriere als Autorin von Kinderbüchern. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre minutiös gemalten Naturdarstellungen, von Pflanzen, Vögeln, Schmetterlingen, die vielfach ausgestellt wurden, zuletzt in Hessischen Landesmuseum Darmstadt 2004. Neben der Malerei hat sich Anita Albus auch der Literatur gewidmet, als Autorin von Erzählungen (u.a. 'Liebesbande'), Romanen (u.a. 'Farfallone') und einer Reihe von kunsthistorischen Essaybänden - 'Die Kunst der Künste', 'Paradies und Paradox' u.a. -, die zu Kultbüchern wurden. Für ihr vielseitiges künstlerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2004).

Anita Albus lebt in München und in Burgund.

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