Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens - Goldt, Max

Max Goldt 

Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens

Prosa und Szenen 2002-2004

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Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens

"Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren. Es liegt zwischen der Ruhe Ernst Jüngers und dem sanften Wahn Robert Walsers. Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." -- Gustav Seibt


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2007
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 171 S. m. Illustr.
  • Seitenzahl: 176
  • rororo Taschenbücher Nr.24254
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 115mm x 13mm
  • Gewicht: 162g
  • ISBN-13: 9783499242540
  • ISBN-10: 3499242540
  • Best.Nr.: 20754332
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Könnt ihr zwei knutschende Schwule von Platten sammelnden Bob-Dylan-Fans unterscheiden? Ja? Na, wenn ihr euch da mal nicht irrt. Max Goldt jedenfalls bezweifelt diese Fähigkeit zunehmend. Schuld daran ist nach Meinung des Meisters der kurzen literarischen Form das Gerede über Metrosexualität - vor allem die falsche Definition derselben. Der schwule Mann, so Goldt, ließe sich auf keinen Fall an Duft und Pflegezustand erkennen, und schickt seine Leser zum Beweis gerne mal in proletarische Homolokale wie z. B. die "Altdeutsche Biertonne". Natürlich gibt es in Goldts neuer Textsammlung noch viel mehr Interessantes zu lesen. Aber dafür müsst ihr es schon kaufen. (jw)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.12.2010

Zauber des seitlich dran Vorbeigehens
Max Goldt liest im Frankfurter Mousonturm

Eigentlich ist es genau wie jedes Jahr. Schließlich kommt Max Goldt in schöner Regelmäßigkeit zur traditionellen Weihnachts- oder auch wie jetzt zur "Post-Weihnachtslesung" in den Frankfurter Mousonturm, hat wie stets ein neues Buch dabei und liest halt so Geschichten vor. Oder was man so Geschichten nennt und sei es aus Verlegenheit. Denn Goldts Texte sind alles andere als klassische Kurzprosa, Shortstorys oder Novellen. Sie fangen einfach so an, sagen wir mit Helmut Schmidt, führen über die verblüffende "DDR-Ähnlichkeit" amerikanischer Absteigen und das Privatfernsehen zu Helmut Kohl und in ein echtes Rock-'n'-Roll-Hotel nur, um mit einer einigermaßen verkorksten Pointe bei dem verstorbenen Tierfilmer Heinz Sielmann, den eigenen Füßen und dem Kätzchen des Elektrogitarristen im Zimmer nebenan zu landen.

Voilà, eine "relativ bestrickende kleine Geschichte". Und der Auftakt zu einer Lesung, die selbst jene zahlreichen Fans im Publikum, die alle seine Bücher, Platten, Comics kennen und wie der Autor selbst Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit im Mousonturm …

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"Goldt ist Pflicht, Goldt ist Jazz." (Die Zeit)

"Goldt ist Pflicht, Goldt ist Jazz." (Die Zeit)
Max Goldt, geb. 1958 in Göttingen, siedelt 1977 nach dem Abitur nach Berlin über, wo er eine Fotografenausbildung beginnt. Er bricht diese jedoch ab und widmet sich der Musik. Auf den Wogen der Neuen Deutschen Welle schwimmt er als Frontmann der Gruppe 'Foyer des Arts', die er zusammen mit Gerd Pasemann 1981 gründet. Er ist als Musiker ebenso erfolgreich wie als Autor. Als Musiker hat er zahlreiche Schallplatten veröffentlicht, teils im Duo, teils solo; als Autor schreibt er seit 1989 für das Satire-Magazin Titanic. Max Goldt lebt und arbeitet in Berlin. 2006 erhielt er den 'Max und Moritz-Preis' in der Kategorie "Bester Szenarist" und 2008 den 'Kleist-Preis'.

Kundenbewertungen zu "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" von "Max Goldt"

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Bewertung von yanshuv aus luxemburg am 05.06.2011 ***** ausgezeichnet
Im Buch finden sich keine Hinweise auf etwaige Erstveröffentlichungen, es werden also neue, selbständige Texte sein. Wie immer bei Max Goldt geht es um Kultur- und Gesellschaftskritik, auch Sprachkritik, doch ohne jede Spur von verbiestertem Ernst. Er ist ein Bonvivant, ein Ästhet, ein kultivierter Alltagsphilosoph. Sein Stil ist von müheloser Leichtigkeit, üppig gespickt mit herzerfrischenden Sarkasmen.

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