Veronika beschließt zu sterben - Coelho, Paulo

Paulo Coelho 

Veronika beschließt zu sterben

Roman.

Aus d. Brasilian. v. Maralde Meyer-Minnemann
Broschiertes Buch
 
7 Kundenbewertungen
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Veronika beschließt zu sterben

Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Buch über die Prise 'Verrücktheit', die es braucht, um den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, und eine große Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns.


Produktinformation

  • Verlag: DIOGENES
  • 2000
  • 2000.
  • Ausstattung/Bilder: 223 S.
  • Seitenzahl: 223
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23305
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 111mm x 18mm
  • Gewicht: 216g
  • ISBN-13: 9783257233056
  • ISBN-10: 3257233051
  • Best.Nr.: 09758065
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.05.2000

Die neun Auserwählten
Sinnreich: Paulo Coelhos Roman "Veronika beschließt zu sterben"

Der Meister hat sich verspätet. Um zwei wollte er seinen Vortrag beginnen, jetzt ist es sechs. Von den zweitausend Zuhörern sind die meisten verärgert gegangen, nur hundert haben ausgeharrt. Endlich kommt er, der Sufi-Meister Nasredin. Aber was ist das? Er ist völlig betrunken! Und er ruft Obszönitäten. Fluchtartig verlassen die in ihrer Geduld Betrogenen den Saal. Neun bleiben sitzen. Da geht ein Ruck durch den Meister: "Er war nüchtern, seine Augen verströmten Licht, und ihn umgab eine Aura von Würde und Weisheit." Neun sind auserwählt, sie haben die "spirituelle Prüfung" bestanden und sollen die Botschaft hören.

Die Frage nach der "Botschaft" eines Buches mag Autoren zum Stöhnen bringen, nicht Paulo Coelho, aus dessen neuem Roman diese Episode stammt. Bei ihm, dem 1947 in Rio de Janeiro geborenen Verfasser des Bestsellers "Der Alchimist", darf die Frage gestellt werden. Der zur Zeit meistgelesene brasilianische Autor möchte ein Botschafter des richtigen Lebens sein. Hör auf dein Herz und folge deinen Träumen - so lautet der Fahrplan in ein …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Paulo Coelho besitzt die seltene Gabe, fundamentale Lebensweisheiten ohne jegliche esoterischen Vokabeln so aufzubereiten, dass sie dem Leser direkt ins Herz schießen - und ihn stärken. Wie in seinem Bestseller "Der Alchimist" erzählt der brasilianische Autor auch hier die Geschichte eines Menschen, der trotz und wegen widriger Umstände zu sich findet. Diesmal ist es kein andalusischer Schafhirt, sondern eine junge Frau, eine Slowenin: Veronika. Ihr Leben ist gleichförmig. Darum beschließt sie, es zu beenden; sie wacht in einem Irrenhaus wieder auf. Ihr Herz ist durch die Tabletten schwer geschädigt, weshalb sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Angesichts des nahen Todes lernt sie das Leben wieder lieben. Auch die zweite Botschaft Coelhos ist simpel: Sei verrückt, sei anders, versuche nicht, es allen recht zu machen! Nur dann kannst du glücklich werden. Er weiß, wovon er schreibt. Coelho selbst verbrachte mehrere Monate in einer psychiatrischen Anstalt, wo seine Eltern ihm den Wunsch austreiben wollten, Künstler zu werden. Wie gut, dass ihnen das nicht gelungen ist. (cor)

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Das ist ein satter und fundierter Verriss geworden! Der Brasilien-Spezialist Carl D. Goerdeler versucht dem Erfolgsphänomen Paulo Coelho auf den Grund zu gehen, der mit seinen esoterisch angehauchten Büchern nicht nur in seiner südamerikanischen Heimat, sondern weltweit auf Bestsellerlisten rangiert. Coelho, ein Kind der brasilianischen Oberschicht und als Jugendlicher von seinen Eltern in die Psychiatrie abgeschoben, gehe es aussschließlich um die eigene, mit europäisch-christlicher Heilsmystik verbrämte Sinnsuche. Das sei legitim, und unter diesem Gesichtspunkt hält Goedeler Coelhos neuesten Roman "Veronika beschließt zu sterben" immerhin für seinen ehrlichsten. Wie jedoch Coelho seinen spirituellen Pfad beschreite, das sei "so blass und so hölzern", dass es dem Autor dabei glatt die Sprache verschlagen zu haben scheint: Diese sei völlig plakativ und blutleer und vermeide zudem jeden Bezug zur sozialen Realität des Landes. Völlig "clean", stöhnt der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Ein zarter, poetischer Roman." (Stern)
"Der Roman mit den vielen Weisheiten, die an Antoine de Saint-Exupery denken lassen. Was dem kleinen Prinzen die Freundschaft, ist Veronika allerdings die Liebe. Die gilt es zu leben, mit allen Risiken."(Hannoversche Allgemeine Zeitung)
"Ein berührendes Epos um Sterben und Tod."(News)
"Veronika beschließt zu sterben hat mirch wirklich tief berührt. "(Focus)
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, Studium der Rechtswissenschaften, danach Reisen nach Südamerika, Europa und Nordafrika. Zurück in Brasilien, Veröffentlichung von Theaterstücken und provokativer Rocksongs, die ihm über die Militarjunta der 70er Jahre dreimal ins Gefängnis einbrachten. Er ist Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins sowie Direktor von Polygram und CBS, Brasilien. Ab 1980 (Stellenverlust) 5 Jahre Studium in einem alten spanischen Orden und Zurücklegung des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela. 2006 wurde Paulo Coelho mit dem mexikanischen Literaturpreis "Las Pergolas" ausgezeichnet.

Kundenbewertungen zu "Veronika beschließt zu sterben" von "Paulo Coelho"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(6)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Pauli aus Berlin am 20.03.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Buch Veronika beschließt zu sterben geschrieben von Paulo Coehlo geht es um eine junge Frau namens Veronika die in einem Kloster wohnt und einen Selbstmord begeht. Sie wacht in einem in einem ,, Irrenhaus“ auf. Ihr Selbstmord Versuch scheitert und ihr bleiben nur 5-6 Tage zu leben. Denn von den Medikamenten und dem Alkohol wurde ihr Herz demoliert. Sie denkt sich ,dass wo sie jetzt bald sterben wird sich an keine Regeln halten muss. Sie wünscht sich die letzten Tage bei ihrer Familie ,oder im Kloster zu verbringen also sucht sie eine Gruppe im „Irrenhaus“ auf die ihr dabei helfen heraus zu kommen ,aber werden sie es wirklich schaffen?
Ich finde das Buch sehr fesselnd und interessant. Es ist ein Thema was mich sehr interessiert. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter ,aber nur für Leute die an dem Thema interesiert sind.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 05.12.2010 ***** ausgezeichnet
"Am 11. November 1997 entschied Veronika, jetzt sei es - endlich - an der Zeit, sich das Leben zu nehmen."
Mit diesem Satz beginnt die unglaublich ergreifende, ans Herz gehende Geschichte um Veronika. Sie empfindet ihr Leben als langweilig. Immer wieder hat sie unbedeutende Affären mit irgendwelchen Männern. Irgendwann - da ist sie sich sicher - wird sie sich verlieben und heiraten. Die Ehe wird mit Sicherheit schnell eintönig, bis Veronika dann schwanger wird und alles wieder von vorne losgeht: Vom Glück über die Schwangerschaft, bis zum tristen Alltag und die Leiden einer überforderten Mutter.
Also versucht sie sich mit Tabletten wirklich das Leben zu nehmen. Doch dieser Versuch endet zunächst nicht tödlich. Veronika wacht in einer Psychatrie auf und erfährt, dass ihr Herz durch diesen Suizidversuch stark geschädigt ist. So stark, dass das Mädchen nur noch maximal eine Woche zu leben hat. Jetzt erst wird Veronika nach und nach klar, wie schön das Leben eigentlich sein kann.

Paulo Coelho hat meiner Meinung nach ein Meisterwerk geschrieben. "Veronika beschließt zu sterben" war so ergreifend und ging unvorstellbar sehr ans Herz.
Der Schreibstil war flüssig geschrieben und man konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Nach Veronikas Schicksal beginnt der Leser automatisch über die Schönheit des Lebens nachzudenken und was das Leben überhaupt lebenswert macht.

Für mich war das Buch ein absolutes, tiefsinniges Highlight 2010. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne ergreifende Geschichten liest, die es schaffen einen zu berühren und nicht mehr loslassen.
"Veronika beschließt zu sterben" ist ein Buch über den notwendigen Mut zum Leben!

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Bewertung von MaLu aus Gebesee am 22.10.2010 ***** ausgezeichnet
Veronike ist eine junge Frau, die ihr Leben leid ist. Ihrer Meinung nach gibt es keinen Sinn auf der Erde weiter zu existieren, also entschließt sie sich ihrem Leiden ein schnelles Ende zu machen und schluckt eine enorme Menge an Tabletten. Zu ihrem Bedauern scheitert dieser Selbstmordversuch und sie wird in eine Klinik eingewiesen. Dort erklärt man ihr, dass sie zwar überlebt habe, ihr Herz leider irreperable Schäden durch die Tabletten getragen habe und sie in zwei Wochen sterben würde. Zuerst ist Veronika wenig beeindruckt von dieser Tatsache, es war schließlich ihr Wunsch zu sterben, als sie jedoch die anderen Patienten der Klinik besser kennenlernt und versteht worum es im Leben geht und was es ihr zu bieten hat, merkt sie langsam, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die richtige war. Das Adjektiv "verrückt", das ihr und den anderen Patienten angehängt wird, gibt ihr die Erlaubnis sich frei zu entfalten und auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen, wodurch sie erfährt, dass das Leben etwas wahnsinniges interessantes sein kann, wenn man sich nicht nach der Gesellschaft verbiegt. Als sie sich am Ende auch noch verliebt, ist ihr Lebenswille neu entfacht und sie bereut ihren Suizidversuch. Allerdings bleibt da noch der behandelnde Arzt und die Hoffnung, dass ihr Herz doch noch geheilt werden kann...
Paulo Coelho hat eine Thematik aufgegriffen, die zum einen sehr umstritten, zum anderen doch sehr einfach zu verstehen ist. Er zeigt, dass man das Leben schätzen soll und das einem meist erst bewusst wird, dass einem etwas am Herzen lag, wenn es in weite Ferne zu rücken droht. Ebenfalls kritisiert er die krank machende Gesellschaft, die Menschen krank macht, indem sie vorschreibt was "normal" und was "verrückt" bedeutet. Wie soll sich ein Mensch noch frei entfalten, wenn es ihm von allen Seiten auf gewisse Art und Weise verboten wird? Meiner Meinung nach ist bringt das Buch genau die Dinge auf den Punkt, die für das Leben in seiner Vollkommenheit und Harmonie wichtig sind. Das Buch muss amn weiterempfehlen.

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Bewertung von mama aus Bad Berka am 04.09.2010 ***** ausgezeichnet
Eine junge, hübsche Frau beschließt scheinbar ohne Grund ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als sie nach dem gescheiterten Selbstmordversuch jedoch in einer psychiatrischen Klinik erwacht, bleibt ihr noch eine Woche bevor die Spätfolgen der Tablettenüberdosis ihren natürlichen Tod bewirken. Eine Woche, eine Woche, die es zu nutzen gilt ...
Paulo Coelho erzählt in "Veronika beschließt zu sterben" eine rührende Geschichte über Liebe, Selbstvertrauen und den Sinn des Lebens. Mit wunderschönen Dialogen und intensiven Monologen beschreibt Coelho das Seelenleben, die Gefühle und Gedanken seiner Protagonisten äußert eindringlich, sodass man sich diesen nah und verbunden fühlt. Wie eine Art indirekte Aufforderung das Leben zu nutzen und zu genießen, liest sich der leichte und melancholische Roman, der bis zur letzten Seite Überraschungen in sich birgt.
Ein tolles Buch, meiner Meinung sogar das Beste von Paulo Coelho.

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Bewertung von dschulie aus Lippstadt am 28.06.2010 ***** schlecht
Veronike ist eine junge Frau, die ihr Leben leid ist. Ihrer Meinung nach gibt es keinen Sinn auf der Erde weiter zu existieren, also entschließt sie sich ihrem Leiden ein schnelles Ende zu machen und schluckt eine enorme Menge an Tabletten.
Zu ihrem Bedauern scheitert dieser Selbstmordversuch und sie wird in eine Klinik eingewiesen. Dort erklärt man ihr, dass sie zwar überlebt habe, ihr Herz leider irreperable Schäden durch die Tabletten getragen habe und sie in zwei Wochen sterben würde. Zuerst ist Veronika wenig beeindruckt von dieser Tatsache, es war schließlich ihr Wunsch zu sterben, als sie jedoch die anderen Patienten der Klinik besser kennenlernt und versteht worum es im Leben geht und was es ihr zu bieten hat, merkt sie langsam, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die richtige war.
Das Adjektiv "verrückt", das ihr und den anderen Patienten angehängt wird, gibt ihr die Erlaubnis sich frei zu entfalten und auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen, wodurch sie erfährt, dass das Leben etwas wahnsinniges interessantes sein kann, wenn man sich nicht nach der Gesellschaft verbiegt. Als sie sich am Ende auch noch verliebt, ist ihr Lebenswille neu entfacht und sie bereut ihren Suizidversuch.
Allerdings bleibt da noch der behandelnde Arzt und die Hoffnung, dass ihr Herz doch noch geheilt werden kann...
Paulo Coelho hat eine Thematik aufgegriffen, die zum einen sehr umstritten, zum anderen doch sehr einfach zu verstehen ist.
Er zeigt, dass man das Leben schätzen soll und das einem meist erst bewusst wird, dass einem etwas am Herzen lag, wenn es in weite Ferne zu rücken droht.
Ebenfalls kritisiert er die krank machende Gesellschaft, die Menschen krank macht, indem sie vorschreibt was "normal" und was "verrückt" bedeutet. Wie soll sich ein Mensch noch frei entfalten, wenn es ihm von allen Seiten auf gewisse Art und Weise verboten wird?
Meiner Meinung nach ist bringt das Buch genau die Dinge auf den Punkt, die für das Leben in seiner Vollkommenheit und Harmonie wichtig sind.

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Bewertung von Salikaro am 04.09.2009 ***** ausgezeichnet
Bin ich Zedka, die Frau mit den Depressionen, Mari mit den Panikattacken , oder Eduard der sich in die Schizophrenie geflüchtet hat ? Oder bin ich gar Veronika, deren Leben langweilig monoton verlief und die beschloß sich das Leben zu nehmen ? Veronika wird rechtzeitig gefunden, hat aber nur noch ein paar Tage zu leben und lernt zu leben. Den Mut zum Ich zu finden. Ihre tiefsten Wünsche an die Oberfläche zu holen und sie auszuleben. Ihr Tod rückt immer näher und mit ihr begreifen auch die Anderen, was wichtig für ihr eigenes Leben ist. Das sie eigentlich vor dem 'normalen' Leben draußen, in die Irrenanstalt geflüchtet sind, um nun festzustellen, das sie in Villete ein ebenfalls 'normales' Leben haben.
Ein wunderbar tiefsinniges Buch, indem man sich wiedererkennt. Das einem die Augen öffnet, einen sogar über die Erkenntnis lächeln läßt. Man Mut zum Ich bekommt.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 22.08.2002 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch wurde mir von einem Freund ausgeliehen mit der Bitte es zu lesen. Es hat sich mehr als gelohnt für mich. Das Buch hat mich so gefesselt, ich konnte kaum aufhören es zu lesen und kann nur jedem raten es zu lesen. Habe es auch schon oft verschenkt,weil es eine Bereicherung ist.

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