Verflucht / Strange Angels Bd.1 - St. Crow, Lili

Verflucht / Strange Angels Bd.1

Roman

Lili St. Crow 

Aus d. Engl. v. Sabine Schilasky
Gebundenes Buch
 
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Verflucht / Strange Angels Bd.1

Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. "Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann." Aber wer würde mir das schon glauben?
Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur; Pan Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 379 S.
  • Seitenzahl: 379
  • Strange Angels
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 125mm
  • Gewicht: 636g
  • ISBN-13: 9783426283455
  • ISBN-10: 342628345X
  • Best.Nr.: 32393303
"Düster, verheißungsvoll, voller Hingabe, romantisch und spannend. Eine neue Reihe, die dem romantisch-kämpferischen Fantasy-Trend folgt, und damit begeistert. Eine Geschichte mit viel Potenzial!" -- Denglers-buchkritik.de, 27.06.2011

"Düster, verheißungsvoll, voller Hingabe, romantisch und spannend. Eine neue Reihe, die dem romantisch-kämpferischen Fantasy-Trend folgt, und damit begeistert. Eine Geschichte mit viel Potenzial!" -- Denglers-buchkritik.de, 27.06.2011
Lili St. Crow ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Lilith Saintcrow, das sie für ihre actiongeladenen, spannenden Jugendromane verwendet. Sie wurde in New Mexico geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Vancouver.


Kundenbewertungen zu "Verflucht / Strange Angels Bd.1" von "Lili St. Crow"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012   sehr gut
Dru Anderson hat es in ihrem Leben nicht leicht. Ihre Mutter verstarb viel zu früh und mit ihrem Vater zieht sie alle paar Monate um. Ihr Vater ist ein Jäger und tötet paranormale Wesen (z.B. Werwölfe, Vampire und Poltergeister), von denen es in Drus Welt eine ganze Menge gibt. Sie selbst hilft ihrem Vater höchstens ab und zu, da sie durch ihre Gabe diese Wesen aufspüren kann. Jagen oder gar töten fällt allerdings nicht in ihren Aufgabenbereich. Dieses muss sich eines Tages ändern, als ihr Vater von einem Job als Zombie zurück kehrt und sie angreift. Scheinbar trachten ihr noch weitere Paranormale nach dem Leben, aber wie soll sich eine Sechzehnjährige dagegen wehren können?

"Strange Angels - Verflucht" ist der Auftakt einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe mit einer tollen Protagonistin. Dru hat bereits viele liebe Menschen in ihrem Leben verloren und nachdem nun auch ihr Vater verstarb ist sie ganz allein. Dann lernt sie Graves kennen, einen Jungen aus ihrer Schule, der ihr helfen will. Auf der einen Seite ist sie dankbar dafür, auf der anderen Seite will bzw. kann sie kein Vertrauen zu dem Jungen aufbauen und möchte ihn nicht in ihre Misere hineinziehen. Das klappt allerdings nur bedingt, denn die beiden freunden sich trotzdem an und schneller als ihnen lieb ist, sieht sich Graves paranomalen Wesen gegenüber. Drus Verhalten wird toll beschrieben und sie wirkt sofort sympathisch, obwohl sie kein typisches Highschool-Mädchen und auch keine Sympathieträgerin an sich ist. Sie erscheint überfordert, wird allerdings durch die Umstände gezwungen eine Heldin, eine Kämpferin und eine Jägerin zu werden und versucht gezwungener Maßen in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, da sie ihn rächen möchte. Allerdings hat sie selbst bisher keinerlei Erfahrung in diesem Bereich und ist sich nicht einmal über ihre eigene Gabe im Klaren.

Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« (Kurzbeschreibung)

Die Handlung ist sehr interessant, der Schreibstil flüssig und die Autorin vermag es unerwartete Wendungen einzubauen und somit die Geschichte immer wieder spannender zu gestalten. Der actionreiche Roman ist eine Mischung aus Romantik und düsteren Erlebnissen, wie es zurzeit im Fantasy-Genre scheinbar gerade "in" ist. Die romantischen Elemente werden dabei zumindest im ersten Band nur zart angedeutet und spiegeln sich fast ausschließlich in Wortgefechten und schlagfertigen Antworten wieder

"Und man frage mich nicht, woher ich weiß, dass die Toten an die Lebenden denken! Ich habe schon zu viel gesehen, als dass ich es nicht wissen könnte." (Seite 9)

Der Jugendroman erhält von mir keine volle Punktzahl, da er zum Teil etwas langatmig ist und die Heldin sich noch nicht mit ihrem Schicksal abgefunden hat und ziemlich oft über ihre aktuelle Situation rumjammert. Die Geschichte an sich bietet allerdings viel Potenzial und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band, in dem sie sicherlich mehr über ihre Gabe und ihre Fähigkeiten lernen wird und somit ihre Kämpfe wahrscheinlich auch etwas strukturierter erscheinen werden. Ich werde den Nachfolger definitiv lesen und bin froh, dass der Auftaktroman nicht mit einem fiesen Cliffhanger endete.


Fazit: Eine interessante Handlung um eine ungewöhnliche Protagonistin, deren Geschichte noch viel Potenzial für die Nachfolgebände bietet.

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Erscheinungstermin: 4. April 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342628345X
ISBN-13: 978-3426283455
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 27.07.2011   sehr gut
Die sechzehnjährige Dru und ihr Vater führen kein normales Leben. Sie ziehen von Stadt zu Stadt und jagen gefährliche Wesen. Sobald es zu gefährlich wird, steht ein neuer Umzug an und alles geht wieder von vorne los. Eines Tages verwandelt eines dieser Wesen ihren Vater in einen Zombie, so dass sie gezwungen ist, ihren eigenen Vater zu töten.
Ab jetzt wird alles noch viel schlimmer, denn aus irgendeinem Grund, sind diese Wesen nun hinter ihr her und Dru weiß einfach nicht warum. Wenigstens ist Graves an ihrer Seite. Gemeinsam mit ihm ist sie auf der Flucht und möchte gleichzeitig hinter das Geheimnis kommen, das ihn ihr steckt...

Was zunächst positiv auffällt ist das meiner Meinung nach wunderschöne Cover. Der Verlag hat sich wieder einmal viel Mühe mit der Gestaltung des Buches gegeben. Allerdings fühlt sich der Schutzumschlag ein wenig seltsam an.

Mit "Verflucht" halten wir den Auftakt der neuen Fantasyreihe "Strange Angels" in den Händen. Von der ersten Seite an ist man mitten in der Geschichte. Die Autorin beschreibt nicht außenrum, sondern kommt gleich zum Kern der Geschichte. Trotzdem wird alles wissenswerte wunderbar erklärt, sodass auch Neulinge in diesem Genre voll auf ihre Kosten kommen.
Außerdem hat die Autorin einen mitreißenden Schreibstil. Man kann das Buch flüssig und zügig lesen. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz. Im Gegenteil, einmal angefangen ist es fast unmöglich, das Jugendbuch wieder aus den Händen zu legen.

Als ich das Buch in die Hand nahm, bin ich zunächst mit gemischten Gefühlen herangegangen. Ich hatte Angst, dass es wieder einmal um nette Vampire, liebenswürde Zombies und kuschelige Werwölfe geht. Das komplette Gegenteil war hier der Fall. Die Wesen, von denen wir hier lesen können sind gefährlich und blutrünstig. Ein wenig hartgesotten sollte man als Leser allerdings schon sein, denn gerade Zombies werden in diesem Buch richtig ekelhaft und bildlich beschrieben.
Eine Liebesgeschichte, wie der Klappentext vermuten lässt, halten wir hier auch nicht in den Händen. Natürlich haben die Protagonisten Gefühle und Emotionen. Das allerdings hat mit der Liebe an sich wenig zu tun. Das war für mich persönlich ein weiterer Pluspunkt.

Alles in allem war ich von "Verflucht" im positiven Sinne sehr überrascht. Mir gefielen die Protagonisten und ich bin gut in die Geschichte gekommen. Die Spannung steigerte sich immer mehr, so dass ich das Buch in rasender Geschwindigkeit fertig gelesen hatte, weil ich einfach wissen musste wie es weitergeht.
Das Buch hat mein Leserherz wirklich höher schlagen lassen und ich freue mich nach dem gelungenen Auftakt zu "Strange Angels" sehr auf die Fortsetzung.
Ich empfehle "Verflucht" an alle Fans von Geschichten über Zombies, Werwölfen und Vampiren, die aber endgültig genug von netten Wesen dieser Art haben. Wer meine Meinung teilt, dass gewisse zauberhafte Wesen einfach zur dunklen Seite gehören müssen und sogar blutrünstig sein sollten, der macht mit diesen Roman auf jeden Fall keinen Fehler!

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011   sehr gut
Beschreibung:

Dru Anderson ist 16 Jahre alt und zieht gemeinsam mit ihrem Vater - einem Monsterjäger - von Stadt zu Stadt. Eines Tages kehrt Drus Vater von einem seiner Einsätze nicht zurück, jemand hat ihn ermordet und in einen Zombie verwandelt. Dru ist gezwungen auf ihren eigenen Vater zu schießen. Von nun an ist Dru auf der Flucht vor den Feinden ihres Vaters, die nun auch ihr nach dem Leben trachten.

Zusammen mit Graves - einem schüchternen Jungen aus ihrer neuen Schule - taucht sie unter. Als dann der betörend schöne Christophe ins Spiel kommt und ihr ein dunkles Geheimnis offenbart setzt Dru alles daran zu überleben, denn sie muss herausfinden wer sie wirklich ist...

Meine Meinung:

Verflucht ist der Auftaktband zur Lili St. Crows neuer Fantasy-Reihe Strange Angels. Im Roman geht es um die 16-jährige Dru Anderson die schon von Kindesbeinen an mit dem Wissen an Monster heranwuchs, denn ihr Vater ist ein Monsterjäger und Dru zieht mit ihm durch die Lande. So nimmt die paranormale Geschichte ihren Lauf.

Zu Beginn ist der Roman etwas langatmig da viele Wendungen vorhersehbar sind. Spannend wird es allerdings als Drus Vater stirbt und Graves sowie der geheimnisvolle Christophe in ihr Leben treten. Die Geschichte nimmt somit endlich an Fahrt auf und fesselte mich dann doch noch!

Verflucht ist das erste Buch das ich von Lili St. Crow gelesen habe und sogleich wurde ich von ihrem bildlichen Sprachstil gefangen genommen. Mit Fantasie und Liebe zum Detail schmückt sie die dunkle Monster-Geschichte aus und erweckt ihre Figuren zum Leben.

Als Leser verfolgt man die Geschichte durch Drus Augen, eindrucksvoll schildert Lili St. Crow wie Dru sich selbst und ihre Mitmeschen - Grave und Christophe - sieht. Es ist nicht leicht Drus Vertrauen zu gewinnen, denn hinter allem und jedem vermutet sie etwas finsteres. Daher war es total fesselnd zu verfolgen wie Dru Freundschaft mit Graves schließt und er immer mehr Teil ihres Lebens wird.

Die Charaktere von Lili St. Crow sind mir allesamt von Beginn an symphatisch und wachsen mir während der Geschichte sehr ans Herz. Dru ist eine wirklich schön ausgearbeitete Figur mit Ecken und Kanten wohingegen Graves für mich zu schwammig bleibt. Graves nimmt zwar mit seiner Gotik-Kleidung und der äußeren Beschreibung eine Form an, wird durch seine ständige Hilfsbereitschaft und den leicht dahingenommenen Werwolfsbiss für mich zu einer eher langweiligen Figur. Christoph hingegen ist seit Beginn seines Auftritts ziemlich mysteriös und genau das macht mich neugierig auf mehr.

Mit dem kleinen Abzug meines Kritikpunktes erhält Verflucht 4 von 5 Sterne von mir.

Mein Fazit:

Romantische Fantasy mit düsterer Athmosphäre die vor allem jungen Fantasyfans gefallen dürfte!

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 06.05.2011   ausgezeichnet
Klappentext:
Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. "Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann." Aber wer würde mir das schon glauben?

Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet - und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?

Rezension:
Dru Anderson zieht mit ihrem Vater in eine neue Stadt. Sie macht sich gar nicht mehr die Mühe, die Umzugskisten überhaupt auszupacken, denn schon nach wenigen Wochen oder Monaten müsste sie sowieso alles wieder zusammenpacken, weil ein Umzug in eine neue Stadt ansteht.

Ihre Mutter starb, als sie 5 Jahre alt war. Danach lebte Dru bei ihrer Gran - einer Kräuterfrau -, da ihr Vater immer unterwegs war um Wesen zu vernichten, die nicht in diese Welt gehören. Nach dem Tod von Gran, Dru war zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt, kam sie endgültig zu ihrem Vater. Dieser unterrichtete sie im Kampf gegen die fremden Wesen. Doch Dru besitzt eine Eigenart: Sie kann Wesen sehen, die nicht von dieser Welt sind. Sie und ihr Vater gehen davon aus, dass Dru diese Gabe und noch weitere von der väterlichen Seite geerbt hat, jedoch tritt diese Gabe nur bei Frauen zum Vorschein.

In der Schule läuft es für Dru wie immer, weder besonders gut, noch besonders schlecht, denn sie bleibt ja nie lange genug an einem Ort, um ernsthaft Freundschaften zu schließen.

Eines Tages bricht ihr Vater zu einer weiteren Jagd auf, doch am Abend kommt er nicht mehr nach Hause. Auch am folgenden Tag, taucht er nicht wieder auf. In der darauffolgenden Nacht jedoch kommt er wieder, als Zombie, mit dem Ziel, Dru zu töten. Dru gelingt es, diesen Zombie endgültig zu vernichten, jedoch ergreift sie die Flucht aus dem Haus.

Hilfe und Unterschlupf findet sie bei ihrem Klassenkameraden Graves. Dieser ist auch auf sich allein gestellt und wohnt in einem Einkaufszentrum. Doch schon in der zweiten Nacht tauchen ein Werwolf und ein Fährtenleser auf, um zu beenden, was der Zombie nicht geschafft hat. Es gelingt Dru und Graves, den Fährtenleser zu töten, jedoch kann der Werwolf verletzt entkommen. Vorher jedoch, hat er Graves gebissen. Dru steht vor einer schweren Entscheidung. Soll sie Graves töten, oder abwarten was passiert, denn es besteht die Gefahr, dass er sich binnen zwölf Stunden ebenfalls in einen Werwolf verwandelt und Dru sein erstes Opfer wird.

Und dann taucht auch noch der undurchsichtige Christophe auf und bietet Dru seine Hilfe an. Doch er ist kein Mensch und Dru hegt Zweifel, ob sie ihm wirklich trauen kann ...


Ein wunderbar geschriebenes Buch, über ein junges Mädchen, dass plötzlich allein in der Welt steht und sich gegen Werwölfe, Vampire usw. verteidigen muss und dennoch nicht ahnt, dass sie etwas ganz besonderes ist.

Der Schreibtstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen, auch schreckt sie nicht davor zurück, Alltags-Sprache zu verwenden, um das Buch realistischer zu gestalten.

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 30.04.2011   sehr gut
Zombies, Blutsauger und Traumfresser

Nichts ist normal im Leben der 16-jährigen Dru Anderson. Sie zieht mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt um dort übernatürliche Wesen zu jagen oder Flüche zu brechen. Sie hat auch eine Fähigkeit, die sie diese Wesen erkennen und Gefahr spüren lässt. Doch an einem Abend ist alles anders: Drus Dad kommt nicht von einem seiner Jobs zurück und sie ist ganz allein in dem Haus, das sie gemietet haben. Bis plötzlich etwas an die Hintertür klopft und Dru sich ihrem Vater gegenüber sieht. Doch er ist tot und als Zombie wiedergekehrt um sie zu töten! Nur durch großes Glück schafft sie es zu entkommen und flieht, doch sie zieht den einzigen Menschen in ihre Flucht hinein, der sich ein wenig für sie interessiert hat: Graves, ein merkwürdiger Junge. Zusammen versuchen sie der Lage Herr zu werden, doch das klappt nicht so ganz…

Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich unweigerlich an die Serie „Supernatural“ erinnert. Ein Dad der Zombies und Geister jagt, ein Kind dass unweigerlich da mit hinein gezogen wird und dann gibt es da noch Dads Notizbuch mit all den Telefonnummern. Die Geschichte um Dru beginnt eher ruhig, um dann bald sehr rasant zu werden, als der Zombie-Dad in ihrem Wohnzimmer steht. Irgendjemand hat ihn zum Zombie gemacht und ihn geschickt um Dru zu töten. Doch WARUM das Ganze? Diese Frage bleibt fast das gesamte Buch im Dunkeln, bis Christophe ein paar Details erzählt. Zum Schluss hat mich Lili St. Crow außerdem fast auf eine falsche Fährte führen können, aber nur fast!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Dru ist die Ich-Erzählerin, der wir durch die Geschichte folgen und deren, oftmals lange, Gedankengänge sich durch die ganze Handlung ziehen. Ich finde diese Einschübe an den meisten Stellen sehr gut und passend, da es Drus Trauer und Hilflosigkeit wiederspiegelt, manchmal wurde es aber fast zu viel und die Handlung wurde auseinandergezogen. Schlimm oder störend fand ich das aber nicht.

Gut fand ich die ausgereiften Charaktere. Dru ist ein toughes Mädchen, dass sich einem riesigen Problem gegenüber sieht: Nachdem ihr Dad tot ist, ist sie ganz alleine und wird von übernatürlichen Wesen aus der Echt-Welt verfolgt. Sie hat Angst, aber irgendein Automatismus in ihr scheint zu greifen und sie überlebt. Dru hat mir wirklich sehr gut gefallen! Graves hingegen bleibt von Anfang bis Ende merkwürdig. Er ist irgendwie wachsweich und nicht so richtig zu greifen, dennoch ist er irgendwie süß und nett, wie er sich um Dru sorgt. Auch seinen Werwolf Biss steckt er fast gelassen weg, sehr verdächtig! Christophe taucht erst ziemlich spät im Buch auf, so dass seine Figur kaum Raum hat um sich adäquat zu entfalten. Aber bringt Leben in die Bude!

Das Cover hat mich vom ersten Augenblick in seinen Bann geschlagen: Hier ist zwar wieder das obligatorische Frauengesicht zu sehen, aber es ist toll arrangiert, wie es mit geschlossenen Augen auf einem Felsen liegt. Eine Hand von ihr ist auch noch zu sehen. Darunter befinden sich der Name der Autorin und der Buchtitel. Insgesamt ist der Schutzumschlag sehr düster gehalten und auch vom Papier relativ dünn.

„Strange Angels: Verflucht“ von Lili St. Crow ist der Auftakt zu einer Jugendbuchreihe, der zwar an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar war, mich aber definitiv zum Weiterlesen animiert hat. Vor allem, weil Dru die kleine Schwester der Winchester-Brüder sein könnte und ich mir von den Folgebänden noch weitere Geister-Action verspreche!

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 27.04.2011   gut
Lili St. Crow ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Lilith Saintcrow, die mit ihren Heldinnen Jill Kismet und Dante Valentine bereits auf dem Fantasy- Buchmarkt für Erwachsene sehr erfolgreich ist. „Strange Angels“ ist der Auftakt zu einer Jugend- Fantasy- Reihe, die (zumindest im ersten Band noch) nicht das hält, was der Name Saintcrow verspricht. Es braucht etwa 250 von 380 Seiten, bis die Geschichte in Fahrt gerät und wirklich spannend wird. Zuvor passiert relativ wenig und wenn, dann auch irgendwie immer wieder das Gleiche, was dem Lesefluss nicht gerade förderlich ist. Man hat wenig Motivation, überhaupt weiter zu lesen.
Als nach etwa 2/3 dann der Djhampir Christophe auftaucht, wird es deutlich besser, aber durch die ersten 250 Seiten muss man sich wirklich durchkämpfen.

Schuld daran ist meines Erachtens auch die wenig stimmige Handlung. Es gibt keinen richtigen roten Faden, die Geschichte besteht eigentlich nur aus aneinandergereihten Kämpfen und anderen Gefahrensituationen. Danach leckt Dru ihre Wunden, ist müde und erschöpft… Und dann folgt direkt der nächste Zusammenprall mit einem nicht- menschlichen Wesen. Das, worum es eigentlich gehen soll, nämlich die Ereignisse, die Drus Vater widerfahren sind, bleibt bis zum Schluss völlig außen vor, um dann in ein paar Sätzen abgehandelt zu werden.

Statt dessen häufen sich die Wiederholungen: auf jeder dritten Seite riecht Dru Blut, schmeckt Dru Wachzitronen oder Wachsorangen, stellt Dru fest, dass sie den Truck ihres Vaters finden muss, fragt sich Dru, wer warum hinter ihr her ist… Der sonst eigentlich recht angenehme Schreibstil der Autorin bekommt so einen ziemlich negativen Beigeschmack.

Leider ist die Protagonistin auch keine wirkliche Sympathieträgerin. Mir ist sie zu wehleidig, jammert zu viel und denkt zu wenig, dafür, dass ihr Vater sie eigentlich knallhart für eine solche Situation ausgebildet hat.

Ich glaube, dass diese Geschichte durchaus Potenzial hat, vor Allem, wenn man den Schluss des ersten Buches kennt, der sehr darauf hindeutet, dass in Drus Leben noch viel Interessantes passieren wird. „Verflucht“ scheint eine Art Einführung oder Vorgeschichte zu sein, die für meinen Geschmack viel zu lang geraten ist. Hoffentlich kann Lili St. Crow mit dem zweiten Teil „Verraten“ der im Herbst 2011 erscheint, mehr von dieser Serie überzeugen.

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