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Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Verachtung / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.4" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 11.05.2013 |
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Inhalt: Eine Reihe vermisster Personen aus dem Jahr 1987, die durch eine Person und deren entsetzliches Schicksal verbunden sind: Nete Hermansen. Eine junge Frau ohne jede Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, von Menschen grausam misshandelt, wird zwangssterilisiert durch einen fanatischen Arzt und verbannt nach Sprogø, der Insel für ausgestoßene Frauen. Sie nimmt grausam Rache ... Der vierte Fall für das Sonderdezernat Q und somit für die Ermittler Karl Morck und sein Team. Spannend von Anfang an und durchgehend bis zum Ende. Es wird immer wieder aus den Jahren 1985 und 1987 berichtet, spielt aber im Jahr 2010. Nach und nach werden Zusammenhänge aufgedeckt, die bis in die Gegenwart führen. Ein Thriller, der es in sich hat. Am Schluss gibt es noch eine gewaltige Überraschung, mit der ich garantiert nicht gerechnet hatte. Das Privatleben des Karl Morck hat auch wieder einiges zu bieten und sein Assistent Assad wird immer mysteriöser und interressanter. Reihenfolge der Carl Mørck und das Dezernat Q Serie: 1. Erbarmen 2. Schändung 3. Erlösung 4. Verachtung 5. Erwartung |
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 03.04.2013 |
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3,5 Sterne Vor mehr als 25 Jahren gab es in Dänemark einige Vermisstenfälle. Sie blieben ungeklärt. Eigentlich nichts ungewöhnliches... Doch die vermissten Personen hatten etwas gemeinsam. Alle verschwanden ungefähr zur gleichen Zeit und alle waren mit dem Leben von Nete Hermansen verknüpft - und die hatte in ihrem Dasein kein leichtes Schicksal zu bewältigen. Aber der Mann, der daran die größte Schuld trägt, erfreut sich nicht nur bester Gesundheit, sondern steht als bekannte Persönlichkeit auch noch im Fokus der Öffentlichkeit... Kein Wunder also, dass das Team um Vizekommissar Carl Mørck hellhörig wird und sich daranmacht, die verstaubten Akten zu wälzen... Um es gleich vorweg zu sagen.... Auch wenn mir Adler-Olsens "Alphabethaus", entgegen der meisten Kritikermeinungen, ausnehmend gut gefallen hat, habe ich mich doch auf einen neuen Fall des "Sonderdezernats Q" gefreut. Carl Mørck und seine skurrilen Assistenten Assad und Rose sind schließlich mittlerweile wie alte Bekannte. Als ich jedoch die ersten Kapitel von "Verachtung" hinter mich gebracht hatte, war ich erst einmal fassungslos, befremdet von dem gesamten Stil des Textes. Perplex schaute ich nach, ob Adler- Olsen womöglich einen Co - Autor hatte oder auch einen anderen Übersetzer...? Nichts dergleichen bestätigte sich, obwohl ich angesichts der sprachlichen und inhaltlichen Fauxpas, die sich mir bis dahin geboten hatten, darauf geschworen hätte.... Mit aller Macht wurde versucht, nicht nur die Dialoge, sondern auch Carls Gedankengänge so witzig wie nur möglich auszuformulieren. Dabei ist die Wortwahl oft mehr als fragwürdig... Das, was in den Vorgängerbüchern, eher versteckt und als feine Nuance, in den Unterhaltungen der Hauptakteure zu finden war und mir - aus diesem Grund - manchen spontanen Lacher beschert hat, wird hier sichtlich übertrieben. Und ist deshalb für meinen Geschmack auch nicht mehr lustig. Gottseidank verläuft sich diese Peinlichkeit mit Fortschreiten des Buches in erträgliche Ausmaße. Aber auch bei einigen Nebenhandlungen bleibt das Gefühl der gewollten Komik nicht aus. Sehr schade, schließlich wissen wir doch ganz genau, das Adler - Olsen schreiben kann und solche durchschaubaren Manöver gar nicht nötig hat... Nur gut, dass die eigentliche Geschichte überzeugen kann. Wie man dem Nachwort entnehmen kann, beruht die Grundidee des Romans auf wahren Begebenheiten. Man mag es kaum glauben, aber eine Anstalt, in der Frauen zwangssterilisiert wurden, hat es auf der Insel Sprogo tatsächlich gegeben. Adler - Olsen hat darum herum eine Geschichte gesponnen, die wirklich zu fesseln vermag. Eine Geschichte, die uns Leser fassungslos macht und uns mit Protagonistin Nete mitleiden lässt, der eben dieses Schicksal widerfahren ist. Der Autor erzählt ihren Leidensweg von Kindesbeinen an, macht uns so zu Netes Verbündeten. Denn wir wissen, warum sie zu der Person wird, die sie ist. Wir sind in der Lage, ihre Gedanken nachzuvollziehen, denn Stück für Stück wird uns ihr Leben offenbart, jedes ihrer Geheimnisse preisgegeben.... Wir können uns dem Sog dieser Geschichte bis zu ihrem Ende nicht entziehen, einem Ende, das mich noch einmal maßlos überrascht hat. Die Geschichte für sich war "typisch Adler - Olsen". Ausgereift, spannend, genial. Der Rest sei ihm, mit viel gutem Willen, verziehen...dieses Mal. Kurz und knapp: Super Plot...., aber fragwürdiger Stil! |
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| Bewertung von januar12 aus Hessen am 18.03.2013 | |
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Das Sonderdezernat Q mit Carl Morck, Assad und Rose haben wieder einen neuen Fall. Vor 23 Jahren verschwanden fast zur gleichen Zeit 5 verschiedene Personen, die bisher nicht wieder aufgetaucht sind. Schon ist das Interesse geweckt. Obwohl die Erzählstränge parallel laufen und man als Leser auch bei den Taten hautnah dabei ist, der Mörder von Anfang an klar ist, ist das Buch doch wieder durchaus spannend. Es greift wieder kritische Themen auf und man versteht, warum ein Täter auch gleichzeitig ein Opfer ist. Doch zum Schluß ist alles wieder anders, als man anfangs dachte.... |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von westeraccum aus Sauerland am 03.03.2013 | |
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Nicht unbedingt der beste Roman dieser Reihe, aber gut geschrieben wie die vorherigen drei Bände und spannend zu lesen. Die Geschichte um Assad wird immer mysteriöser und man wartet auf die Auflösung. Der Plot ist recht spannend und gibt Einblicke in eine fremde Welt. Also insgesamt gut zu lesen und durchaus empfehlenswert! |
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| Bewertung von S.F. aus NIederzier am 07.10.2012 | |
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SUPER! Nach den ersten 3 Bänden dieser Reihe, die ich auch alle gelesen habe, steht der 4. Band den anderen Bänden in Nichts nach. Spannend bis zum Schluss! Unbedingt zu empfehlen! Sehr interessant ist es auch zu erfahren, dass es bei den Dänen ebenfalls ein dunkles Kapitel in deren Geschichte gibt. Ich hoffe es gibt noch einen 5. Band um Carl Morck und Assad! |
2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Mona aus Peine am 12.09.2012 | |
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Der Roman beginnt mit einem Prolog, der den Leser ins Jahr 1985 zurück führt. Auf einem Empfang trifft die junge Nete Rosen, auf den Gynäkologen Curt Wad. Vor den Augen ihres Ehemannes und anderer Gäste beleidigt und demütigt dieser Nete Rosen, da er die Vergangenheit von ihr genau kennt: Sie war „Insassin“ auf Sprogo, einer Insel, auf der früher eine Anstalt für „gefallene Frauen“ betrieben wurde. Die unglücklichen Frauen konnten ihr „Inselgefängnis“ nur verlassen, wenn sie einer Zwangssterilisation zustimmten. Enttäuscht und angewidert will Andreas Rosen seine Frau verlassen, doch da kommt es zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem Andreas Rosen stirbt und Nete schwer verletzt überlebt. Zurück in der Gegenwart: Rose ist – wie meistens -schuld. Sie hat einen Riesenstapel Akten angeschleppt und lässt nicht locker, bis Carl ziemlich widerwillig einen neuen Fall übernimmt. Die Prostituierte Rita Nielsen wird seit September 1987 vermisst. Ihr Fall wurde zu den Akten gelegt, weil man von einem Selbstmord ausging. Aber es gibt in der Akte eine ganze Reihe Unstimmigkeiten. Vor allem aber sind im gleichen Monat noch fünf andere Personen verschwunden. Zufall? Oder verbindet etwas diese Leute? Was hat Nete Rosen, geb. Hermannsen damit zu tun? Carl Morck und sein Team beginnen zu recherchieren, aber dieser Fall wird lebensgefährlich für ihn und sein Team. Sie haben sich mit einem äußerst skrupellosen Gegner angelegt, das bekommt besonders Assad zu spüren. Im Laufe des Lesens kristallisiert sich dann heraus, dass eine der unglücklichen Frauen seit Jahren einen Rachefeldzug gegen ihre ehemaligen Peiniger plant, die sie für ihr Schicksal verantwortlich macht. Am Ende gerät auch Carl Morck in ihre grausamen Fänge. Sein vierter Kriminalfall ist spannend und bizarr, aber nicht so fesselnd, wie die ersten drei Bände. Mir hat sehr gut gefallen, dass dieses Buch sich mit einem unbekannten und dunklen Kapitel der dänischen Geschichte beschäftigt. „Wir sind nicht besser als die Anderen“, stellt Rose fest und Recht hat sie. |
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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 06.09.2012 |
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Der vierte Fall von Sonderdezernat Q um die als vermisst gemeldete Rita Nielsen ist natürlich fiktiv. Mehr als real jedoch sind die Geschehnisse auf der Insel Sprogø, die Jussi Adler-Olsen als Grundlage für seinen neuen Thriller ›Verachtung‹ verwendet. Wer heute die beschauliche, kleine Insel Sprogø mit ihrem hübschen Leuchtturm sieht, kann sich kaum vorstellen, dass die dänische Insel bis vor 50 Jahren noch Schauplatz von grausamen »medizinischen« Behandlungen war. Denn von 1922 bis 1961 betrieben die ›Kellerschen Anstalten‹ auf der Insel ein Heim für Frauen, die mit dem Gesetz oder der Moral in Konflikt gekommen oder wegen Geistesschwäche entmündigt worden waren. Die ›Kellerschen Anstalten‹ waren eine – aus damaliger Sicht – fortschrittliche Einrichtung für psychisch Kranke bzw. geistig Behinderte. Der Grundstein der von Christian Keller (1858-1934) betriebenen Institution wurde 1898 in Brejning zwischen Fredericia und Vejle gelegt, das erste Gebäude für männliche Patienten im Juli 1899 eingeweiht. Die idyllisch am Vejle Fjord gelegene Anlage bot Platz für sechshundert Patienten, diese Zahl vervielfachte sich aber in den folgenden sechzig Jahren. Erweiterungsbauten und Dependancen machten es möglich. Die berühmtesten Dependancen waren die Insel Livø im Limfjord, auf der von 1911 bis 1970 geistesschwache und oft kriminelle Männer isoliert wurden, sowie die Insel Sprogø, dem Gegenstück für weibliche Patienten bzw. Insassen (1923-1961). Christian Keller war von 1900 bis 1932 Oberarzt in Brejning. Keller übte hinsichtlich des Umgangs mit Geisteskranken großen Einfluss auf das dänische Gesundheits- und Sozialsystem aus. So sorgte er zum Beispiel dafür, dass ab 1898 sämtliche Einrichtungen zur Behandlung von Geisteskranken unter staatliche Aufsicht gestellt wurden. Er war es auch, der 1923 auf Sprogø die Anstalt für geistesschwache und/oder für den Geschmack der Zeit sexuell zu freizügige Frauen eröffnete. Beeinflusst von der amerikanischen Eugenikdebatte wurde er zum Initiator des Sterilisationsgesetzes, das 1929 in Kraft trat und europaweit das zweite Gesetz zur Rassenhygiene war. Dänemark galt schon bald als Vorreiterland in Sachen Überwachung, systematischer Einweisung und Unterbringung in Anstalten sowie Sterilisierung von Geisteskranken. Die Anlage in Brejning sowie die Dependancen auf Livø und Sprogø wurden zu Vorzeigeanstalten und sollten ganz Europa als Vorbild dienen. Sie galten als Beweis dafür, dass Dänemark ein fortschrittliches, humanes Land war. Insbesondere die Insel-Anstalten betrachtete man als eine menschenfreundliche Unterbringung, weil sie den Patienten mangels Fluchtmöglichkeiten (die natürliche Barriere des Wassers) mehr Freiheit und weniger Überwachung im Alltag bescherte. Die Frauen, die auf Sprogø landeten, waren angeblich geisteskrank, widerspenstig, sexuell abartig und/oder Prostituierte. Auch waren einige wenige unverheiratete, schwangere Mädchen darunter. Sie alle erwarteten auf der Insel unmenschliche Strafen, angefangen bei der zeitlich unbestimmten Insel-Isolation bis hin zur Zwangssterilisation, die oft die einzige Möglichkeit war, die Insel doch noch wieder verlassen zu dürfen. Obwohl alle auf Sprogø untergebrachten Frauen offiziell krank waren, wurde keine von ihnen entsprechend behandelt. Das wahre Ziel der Internierung war, die »Verbreitung schlechten Erbmaterials« zu verhindern. Die Frauen in der »Besserungsanstalt« wurden als eine Gefahr für die Gesellschaft betrachtet. Laut Christian Keller handelte es sich um »leicht debile Frauen, deren erotische Ausstrahlung eine wesentliche Gefahr für die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten« darstellte. Doch mit der Insel-Isolation vermied man nicht nur die Verbreitung solcher Krankheiten, sondern auch unerwünschte Schwangerschaften und Geburten von unehelichen Kindern. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 28.08.2012 |
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| Wieder einmal verwebt Jussi Adler-Olsen mehrere Zeitebenen und Handlungen miteinander. Und wie schon in seinen vorangegangenen Krimis “Erbarmen”, “Schändung”, und “Erlösung” lässt er dem Leser wieder viel Raum zum Spekulieren, welchen Verlauf die Story dieses Mal wohl nehmen wird. Klar, dass Adler-Olsen auch in “Verachtung” immer wieder für eine echte Überraschung gut ist. Gekonnt verzahnt er dabei die Geschehnisse aus dem Jahr 1987 mit den Ereignissen von heute - und rechnet nebenbei mit der rechten Politik ab, die auch in Dänemark zuletzt sehr stark geworden ist. Zugleich geht er auf ein düsteres Kapitel der dänischen Geschichte ein. Von den 1920-er bis in die 60-er Jahre hinein wurden auf der dänischen Insel Sprogø “moralisch verkommene” Frauen untergebracht. Viele wurden dort auf unbestimmte Zeit unter sehr bedenklichen Umständen festgehalten, und bei bis zu 8000 von ihnen sollen Zwangssterilisationen vorgenommen worden sein. Sprogø wurde nach dem Konzept der so genannten Kellerschen Anstalten verwaltet, in denen geistig Behinderte und Lernschwache einfach weggesperrt wurden (mehr Infos dazu beim Autor unter: http://www.adler-olsen.de/hintergrundinfos.cfm). Seinen sympathischen Helden vom “Sonderdezernat Q”, die bei ihren Recherchen mit diesen Schicksalen konfrontiert werden, räumt Adler-Olsen wieder viel Platz ein; auch das eine oder andere kleine Geheimnis der Drei wird dabei gelüftet. So ist “Verachtung” wieder ein wunderbar fesselnder Mix aus Krimi-Spannung, interessanten Hintergrundinfos und amüsant-bizarren Humor. Dass der Titel dabei ein wenig an die Stieg Larsson-Krimis erinnert, sollte niemanden verwirren: Jussi Adler-Olsen hat seinen ganz eigenen Stil, um uns - seine Leser - zu begeistern. |
8 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von MaWiOr aus Halle am 24.08.2012 |
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Jussi Adler-Olsens neuer Roman „Verachtung“ beginnt mit einem Prolog, der den Leser ins Jahr 1985 führt. Auf einem Empfang trifft die junge Nete Rosen, Ehefrau von Direktor Andreas Rosen, auf den Gynäkologen Curt Wad. Vor den Augen ihres Ehemannes und anderer Gäste beleidigt und demütigt Wad die junge Frau, deren Vergangenheit er genau kennt: sie war „Insassin“ auf Sprogo, einer Insel, auf der früher eine Anstalt für „gefallene Frauen“ betrieben wurde. Die unglücklichen Frauen konnten ihr „Inselgefängnis“ nur verlassen, wenn sie einer Zwangssterilisation zustimmten. Enttäuscht und angewidert will Andreas Rosen seine Frau verlassen, doch dann kommt es zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Vierteljahrhundert später stoßen Carl Morck und seine Assistenten vom Kopenhagener Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle auf die Akte einer seit 1987 vermissten Frau: Rita Nielsen. Morck und seine beiden Mitstreiter Rose und Assad ermitteln gerade in einem Säureanschlag auf die Inhaberin einer Begleitagentur. Bei den Recherchen entdecken die Ermittler, dass neben der unbekannten Rita Nielsen noch fünf weitere Personen seit 1987 spurlos verschwunden sind. Das kann doch kein Zufall sein. Aber was verbindet diese Vermisstenfälle? Ist vielleicht Nete Hermansen dieses Verbindungselement? Schließlich kannte die alte Dame alle Vermissten. Doch sie streiten alle Anschuldigungen ab. Langsam kristallisiert sich heraus, dass eine der unglücklichen Frauen seit Jahren einen Rachefeldzug plant gegen ihre ehemaligen Peiniger, die sie für ihr Schicksal verantwortlich macht. Am Ende gerät auch Carl Morck in ihre grausamen Fänge. Sein vierter Kriminalfall ist spannend und bizarr, wobei in der Handlung immer wieder Zeitsprünge vorkommen. Manfred Orlick |
12 von 19 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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