Unter den Linden - Bruyn, Günter de

Günter de Bruyn 

Unter den Linden

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Unter den Linden

Keine der Straßen Berlins verbindet man bis heute so sehr mit der Geschichte Preußens und seiner Hauptstadt wie Unter den Linden. Der 'unheilbare Flaneur' (NZZ) Günter de Bruyn führt uns auf die ihm eigene, unnachahmliche Weise durch die bewegte Vergangenheit des Boulevards und seiner Bewohner. Der literarische Spaziergang führt vom Lustgarten über das Forum Fridericianum bis zum Hotel Adlon und zum Pariser Platz. Durch Geschichten, die sich mit Bauten und Bäumen verbinden, macht de Bruyn einige Jahrhunderte preußisch-deutscher Geschichte lebendig. 'Eine herrliche Handreichung für alle, die nicht blind über die Linden tapern.' Haug von Kuenheim, Die Zeit


Produktinformation

  • Verlag: Btb
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 191 S. m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 191
  • btb Bd.73267
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 119mm x 18mm
  • Gewicht: 193g
  • ISBN-13: 9783442732678
  • ISBN-10: 3442732670
  • Best.Nr.: 12849777
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.03.2003

Wrangel fürchtet um keine Frau
Diskrete Skepsis: Günter de Bruyn besichtigt Berlins Linden

Berlins, ja Deutschlands berühmtestes Tor ist das Friedenstor. So sagte man heute, hätte das Brandenburger Tor, dessen neue Gestalt Carl Gotthard Langhans entworfen hatte, nicht zur Einweihung 1791 den Namen seines unscheinbaren Vorgängers beibehalten. König Friedrich Wilhelm III., der den Bau gerne dem Frieden geweiht hätte, entschädigte sich mit der berühmten, von der Göttin des Friedens gelenkten Quadriga, die, entworfen von Johann Gottfried Schadow, 1793 auf die Attika gehievt wurde. Allen dreien war nicht bewußt, daß sie ein Bauwerk von Weltrang geschaffen hatten. Langhans lobte zwar die Lage als "ohnstreitig schönste der Welt", Schadow aber mäkelte, das Tor, den Propyläen von Athen nachempfunden, beweise als "Wiederholung eines anerkannten Meisterwerks" der Antike den Mangel an eigenen Ideen.

Ein politisches Ereignis hob denn auch das Tor schlagartig in das allgemeine Bewußtsein: Napoleon begründete den Ruhm des Tores. Er wählte 1806 "das Brandenburger Tor als heroische Kulisse" des Einmarschs seiner Truppen. Die Quadriga ließ er …

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"Als schriebe Fontane über Kultur und Geschichte Preußens."<br />(Wolf Jobst Siedler)<br/><br/>"Wer sich de Bruyn anvertraut und in seinem jüngsten Buch schmökert, ist wohl aufgehoben, wenn er hinter das Geheimnis von Berlins einstiger Prachtstraße kommen will."<br />(Haug von Kuenheim, Die Zeit)<br/><br/>",Unter den Linden' ist eine als historische Topographie getarnte Respektbezeugung an Berlins ersten Boulevard - und zugleich eine Liebeserklärung an die bewegte Geschichte der Straße."<br />(Rheinischer Merkur)

"Als schriebe Fontane über Kultur und Geschichte Preußens."
Günter de Bruyn, 1926 in Berlin geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in einem märkischen Dorf. Seine beiden autobiografischen Bücher "Zwischenbilanz" und "Vierzig Jahre" machten Furore. "Preußens Luise" wurde 2002 mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. Zu Günter de Bruyns zahlreichen Auszeichnungen zählen der Heinrich-Mann-Preis, der Thomas- Mann-Preis, der Große Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste, der Jean-Paul-Preis und, 2002 verliehen, der Deutsche Nationalpreis.

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