Unser allerbestes Jahr - Gilmour, David
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David Gilmour 

Unser allerbestes Jahr

Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Kategorie Preis der Jugendlichen

Aus d. Engl. v. Adelheid Zöfel
Gebundenes Buch
 
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Unser allerbestes Jahr

Eltern sind auch nur Menschen. Und was macht man mit einem Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte? David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu "Basic Instinct". Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Fehler, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist.
Ein wahres und weises, zärtliches und urkomisches Buch über gebrochene Herzen und gelungene Beziehungen und darüber, dass Erwachsenwerden nichts mit dem Alter zu tun hat.


Produktinformation

  • Verlag: S. Fischer
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 253 S.
  • Seitenzahl: 253
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 125mm
  • Gewicht: 410g
  • ISBN-13: 9783100278197
  • ISBN-10: 3100278194
  • Best.Nr.: 25574438
"Hätte jeder Sohn einen Vater wie David Gilmour, dann wäre Ödipus eine vergessene Legende und Vatertag ein internationales Filmfestival!"
Seattle Times
"Jeder, der Eltern oder Kind ist oder jemals im Kino war, wird dieses Buch lieben!"
Newsweek

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.02.2009

Äpfel und Stämme

David Gilmour kreuzt eine Erziehungsfabel mit einer kleinen Filmkunde. Heraus kommt ein anmutiger Roman.

Von Oliver Jungen

Die wahre Schule des Lebens, hat Truffaut bekanntlich herausgefunden, ist das Kino. Warum dann überhaupt noch in die falsche gehen? Auf diese Idee kann natürlich nur ein Filmkritiker kommen, aber wie es der Zufall will, ist der Kanadier David Gilmour nicht nur ein im englischsprachigen Raum renommierter Schriftsteller, sondern auch Filmkritiker. Nun ist sein vor zwei Jahren im Original publizierter, autobiographisch gefärbter Roman "The Film Club" auf Deutsch erschienen. Darin berichtet ein Erzähler, modelliert ganz offensichtlich nach dem Vorbild des Autors, pointiert über die mit dem sechzehnjährigen Sohn Jesse verbrachte Zeit, nachdem er diesem erlaubt hat, die Schule abzubrechen.

An die Stelle des weltfremden Lehrplans (Latein!) setzt der Erzähler sich selbst sowie die einzig wahre moralische Anstalt: "Ich will, dass du jede Woche mit mir drei Filme anschaust. Ich suche sie aus. Das ist die einzige Form von Ausbildung, die du bekommst." Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Aus Jesse wird kein …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Fritz Göttler traut dem Kinoverständnis des Autors nicht so recht über den Weg. Die beiden ineinander verzahnten Coming-of-age-Geschichten von Vater und Sohn, die David Gilmour in diesem Buch erzählt, hätten es vielleicht auch nicht nötig, dass man Filme heranzieht, um sie besser zu verstehen, legt Göttler nahe. Die vom Vater für den krisengeschüttelten Sohn initiierte Tour durch die Kinohistorie gibt laut Göttler jedenfalls keine Antworten auf die Probleme der Pubertät oder einer veritablen Midlifecrisis.

© Perlentaucher Medien GmbH

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Ein Vater erlaubt seinem 16-jährigen Sohn, die verhasste Schule zu schmeißen. Einzige Bedingung: Gemeinsam mit dem Vater muss der Sohn jede Woche drei Filme schauen. Natürlich bleiben die Gespräche nach den Filmen nicht nur cineastische Diskussionen, sondern münden in Themen, die dem Sohn das Leben zur Qual machen: Verliebtsein, Trennungen, die Suche nach einer Aufgabe im Leben. Der kanadische Journalist und Filmkritiker ist in seiner Heimat bereits ein Bestsellerautor, und mit dem autobiografischen Roman "Unser allerbestes Jahr" liegt jetzt sein erstes Buch in deutscher Übersetzung vor. Doch auch wenn sich Gilmour immer wieder kritisch hinterfragt, nervt der selbstverliebte Bericht seiner DVD-Pädagogik. Aus Filmen lernen heißt fürs Leben lernen: Ganz im Stil des verständnisvollen Altlinken schält Gilmour aus seinem Filmseminar abgestandene Moralvorstellungen und Dogmen. Schade, denn eigentlich hat er ein beachtliches Wissen und kann seine Filmbegeisterung mit der Doziererei vermitteln. Und so macht "Unser allerbestes Jahr" doch Lust: Nicht auf einen weiteren Roman von David Gilmour, aber auf Filme von Fassbinder, Wong Kar-Wai und Woody Allen. (cs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.05.2010

Filmclub für zwei
David Gilmours Kinolebensbuch „Unser allerbestes Jahr“
Ein Dummerjungenstreich, ziemlich albern und boshaft: Das Nachbarhaus steht zum Verkauf, und als interessierte Käufer kommen, werden schnell ein paar von Jesses Kumpeln aktiviert, zum Besichtigungstermin, „ein halbes Dutzend trinkender, rauchender, Mützen tragender ,Nichtstuer‘, alle mit Sonnenbrillen und bleichen Gesichtern“. Eine Abschreckaktion, die voll einschlägt.
Der dumme Junge aber, der das ausheckt, ist der Erzähler dieses Buches (gerade auf der Auswahlliste zum Jugendliteraturpreis), und er ist Mitte fünfzig. Er würde das Haus gern selber kaufen, dann könnte er das daneben, in dem er gerade wohnt, seiner Exfrau zurückgeben. Und könnte in Zukunft ganz nah bei ihr wohnen, und bei Jesse, dem gemeinsamen Sohn. Jesse ist in einer Early-life-Krise, er verweigert sich der Schule, also hat der besorgte Vater einen ungewöhnlichen Deal mit ihm gemacht. Jesse muss nicht weiter in die Schule, darf seine Tage vertrödeln – nur zwei Bedingungen: keine Drogen und die Teilnahme am Film Club (so der lakonische Originaltitel), das heißt, drei Filme pro Woche auf dem blauen …

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"Ein zu Herzen gehendes Buch darüber, was es heißt, seinen Platz im Leben zu finden und für jemanden da zu sein." New York Times
David Gilmour, Jahrgang 1949, lebt in Toronto, Kanada, und ist Buchautor, Fernsehmoderator, Journalist und Filmkritiker. Er wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten Governor General´s Award. Sein 16-jähriger Sohn Jesse schmiss die Schule und schaute sich mit seinem Vater zusammen Filme an. Wie es mit Jesse weiterging, kann man in ›Unser allerbestes Jahr‹ nachlesen. Es ist David Gilmours erstes Buch in deutscher Übersetzung und war in Kanada ein Bestseller.

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Kundenbewertungen zu "Unser allerbestes Jahr" von "David Gilmour"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Episode12 aus Westerwald am 20.11.2011 ***** gut
Un film, per favore! Genießt ihr gute Filme genauso wie angenehm geschriebene Bücher? Wenn Marlon Brando für euch kein Fremdwort ist und ihr von David Gilmour keine ultraspannende Geschichte erwartet, sondern einfach leidenschaftliche Belletristik, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Auf was wartet ihr also noch? Kaufen!

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Bewertung von die Rezensionistin aus Bad Berka am 13.06.2011 ***** schlecht
Jesse ist ein Teenager - jung, ziellos, faul. An der Schule hat er jegdlichen Gefallen verloren, den Sinn weiterhin dort zu erscheinen sieht er auch nicht mehr. Bevor Jesse endgültig in seinem Leben abrutscht, packt sein Vater David die Gelegenheit beim Schopf und holt sich Jesse zu sich nach Hause. Gegen den Willen seiner Ex Frau meldet er Jesse von der Schule ab und überlegt sich ein sehr origenelles Konzept für das Homeschooling. Drei mal die Woche muss Jesse mit seinem Vater zur Fernbedinung greifen und sich einen Film mit ihm anschauen. Da der Vater vom Beruf her Filmrezensionist ist, wählt er die Filme mit Bedacht und pädagogischen Inhalt. Ob dies wirklich DIE Lösung ist, um Jesse in seinem Leben noch eine Perspektive zu verschaffen, erfährt man in David Gilmours "Unser aller bestes Jahr"!
Zunächst ließ mich der Titel beim Kauf dieses Buch zweifeln. "Unser aller bestes Jahr" klang sehr schnulzig und übertrieben. Normalerweise meide ich solche Bücher. Erst der Klappentext überzeugte mich davon, dass hinter dem Titelblatt eine recht interessante Geschichte stecken könnte. Schon lange hege ich eine Vorliebe für das Gucken von Filmen. Denn in diesen werden Werte vermittelt, die die Schule manchmal zu lehren vergisst. Auch meine Skepsis, dass eine solche Art von Homeschooling funktioniert, macht den Inhalt für mich umso interessanter. Da das Buch in Amerika spielt, wo das Homeschooling erlaubt ist und in Deutschland derzeit viel darüber debattiert wird, fand ich es nicht falsch, sich ein genaueres Bild darüber zu machen. Da die Geschichte auf den Erfahrungen von David und Jesse Gilmoure selbst basiert, macht es das Buch umso authentischer. Auch von Autobiografien bin ich normalerweise kein Fan. Doch "Unser aller bestes Jahr" weckt durch den Schreibstil und die Sprache den Eindruck, man lese einen leichten Roman. Deshalb war ich auch nach einer Woche fertig. Die Kapitel sind gut und schnell zu lesen und es ist leicht, den Hauptcharakteren bei der Geschichte ihres Lebens nachzuvollziehen. Wer sich also für Filme, Homeschooling oder um für eine bestens funktionierende Vater-Sohnbeziehung interessiert, der sollte sich "Unser aller bestes Jahr" einmal genauer zur Hand nehmen!

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Bewertung von KaLe aus Xanten am 02.07.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um einen Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte! David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu "Basic Instinct". Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Fehler, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist.
Ein wahres und weises, zärtliches und urkomisches Buch über gebrochene Herzen und gelungene Beziehungen und darüber, dass Erwachsenwerden nichts mit dem Alter zu tun hat.
Ich finde das buch sehr gut. Da es mir Spaß am lesen gibt. Ebanfalls fände ich es selber gut so einen Vater zu haben, ich glaube dies ist ein Wunsch eines jeden Kindes !

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Bewertung von Chicko Lena aus Bönen am 01.07.2010 ***** weniger gut
Leichtfüßig und witzig. (...) Ein herzerwärmendes Buch.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Eltern sind auch nur Menschen. Und was macht man mit einem Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte? David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu Basic Instinct . Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Drogen, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist.
Ein wahres und weises, zärtliches und urkomisches Buch über gebrochene Herzen im Film und im wirklichen Leben und darüber, dass Erwachsenwerden nichts mit dem Alter zu tun hat.
Das Buch ist sehr toll und ich finde es witzig

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Bewertung von R.E.R. am 28.05.2010 ***** ausgezeichnet
Finde den magischen Moment

“Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin“, sang Reinhard May schon 1979. Eine gesungene Liebeserklärung an seine Kinder, geschrieben von einem Vater aus Leidenschaft und Überzeugung. Ein solcher Vater scheint auch David Gilmore zu sein. Sein Buch “Unser allerbestes Jahr” ist ebenfalls eine Liebeserklärung. An seinen John Jesse. Aber auch an das Leben an sich. Und das macht die besondere Magie des Buches aus.

David Gilmour wagt einen mutigen Schritt. Sein Sohn Jesse ist etwa 16 und ein notorischer Schulschwänzer. Aus lauter Verzweiflung bietet sein Vater im einen Deal an. Er darf sofort die Schule verlassen. Unter zwei Bedingungen: Keine Drogen und jede Woche zwei bis drei Filme mit seinem Vater ansehen. Der “Filmclub” wie das Buch im Original heißt startet sofort. Und hat etwa für die nächsten drei Jahre bestand. Durch diese Zeit begleitet der Leser Jesse und seinen Vater. Eine lehrreiche und unterhaltsame Reise.

David Gilmour will seinem Sohn helfen erwachsen zu werden. Der Schritt Jesse die Schule zu erlassen ist nicht geplant. Zu diesem Zeitpunkt scheint er dem Vater einfach unausweichlich. Auch die Bedingungen sind nichts lange überlegtes, sondern eher Ausdruck der spontanen Entscheidung. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Ein Experiment das sich durch seine leicht zugängliche Prosa wunderbar liest. Interessant ist neben der persönlichen Entwicklung Jesses auch die Filmkunde die das Buch enthält. Gilmour ist in seiner Heimat Kanada ein anerkannter Filmkritiker und Fernsehjournalist. Er hat die Gabe sein großes Fachwissen amüsant und geistreich zu präsentieren. Er weckt die Lust sich die Filme unbedingt selber ansehen zu wollen. Auch als Erziehungsratgeber taugt dieses Buch hundertmal besser, als irgendwelche wissenschaftlich angehauchten Beratungslehrbücher. Hier schreibt jemand aus dem täglichen Leben ohne erhobenen Zeigefinger. Er weiß nicht, was der nächste Tag bringen wird. Das ist spannend und authentisch.

Um seinen Sohn dazu zu bringen sich die Filme gern anzusehen, entwickelt der Vater das Spiel Finde-den-magischen-Moment. Also die Szene, den Dialog oder auch nur eine Einstellung im Film die das besondere ausmacht. Diese Aufgabe kann man in Bezug auf “unser allerbestes Jahr” weitergeben. Ich bin sicher jeder findet dort seinen eignen magischen Moment.

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Bewertung von hcelvis aus Ravensburg am 17.07.2009 ***** ausgezeichnet
Hey, was, zu Ende? Ich hätte doch noch so viel mehr wissen, erfahren wollen...
Dabei bricht das Buch nicht einfach so ab, nein es endet ordnungsgemäß und gut, schließlich wollen Jesse und David ja auch ein bisschen ihre Privatsphäre wieder haben. Und doch fühlt man sich mitten drin und es ist komisch, nicht zu wissen, wie es mit den beiden weitergeht.

Aber mal von vorne: David erlaubt seinem sechzehnjährigen Sohn Jesse, die Schule abzubrechen, wenn er sich bereit erklärt, drei Filme pro Woche zusammen anzuschauen, die Papa aussucht. Ein bisschen Bildung wenigstens, wenn auch in ungewöhnlicher Form. Drei Filme pro Woche und Gespräche über alles mögliche, drei Jahre lang ... allerlei Familienleben, Erwachsenwerden, Frust, Liebe, Liebeskummer, Verständnis, Enttäuschung, Erfolge und Misserfolge und das alles aus der Sicht eines Vaters, der ganz nah dabei ist, wie es sonst leider keinem Vater möglich ist, wenn ein Kind erwachsen wird.

David Gilmour erlaubt uns, dabei zu sein, er schreibt sehr flüssig und sehr persönlich, man lernt ihn und seinen Sohn kennen, fühlt sich mitten drin im Geschehen, kann nachvollziehen, wenn Jesse über seine Ex redet, die ihn immer noch nicht loslässt. Aber auch die Zweifel, die mit der Entscheidung, den Schulabbruch zu erlauben, zusammenhängen, die Ängste, den Sohn um seine Zukunft gebracht zu haben und Reflektionen über sein bisheriges Leben schildert David Gilmour in Filmclub, wie das Buch im Original heißt. Abgesehen davon, dass "Unser allerbestes Jahr" die Dauer dieser Zeit falsch suggeriert, klingt "Filmclub" nicht nur viel besser, sondern passt haargenau, schließlich spielen sich die Dramen, Komödien und Romantiken im echten Leben von Vater und Sohn zwischen den Filmtagen ab, die die beiden dreimal in der Woche haben. So lernt man nebenbei viel über Kino, Anekdoten über Regisseure, Besonderheiten einzelner Filme, Schauspieler und allem, was damit zusammenhängt. Gut, manchmal ist es etwas viel, vor allem wenn man viele Filme nicht kennt, aber vieles ist auch interessant und gut in die wahre Geschichte der Gilmours eingebettet, die sogar Menschen, die sich nicht sonderlich für Filme interessieren, mehr als entschädigt.

Eine cineastische sympathische Familiengeschichte, großartig geschrieben, offen und ehrlich erzählt, leicht und unbeschwert zu lesen, rundum eine Empfehlung, keinesfalls nur aber vor allem für Väter!

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