'Und ich mischte die Farben und vergaß die Welt . . .' - Friedman, Donald
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Donald Friedman 

'Und ich mischte die Farben und vergaß die Welt . . .'

Malende Dichter. Mit e. Nachw. v. John Updike

Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu 'Und ich mischte die Farben und vergaß die Welt . . .'

Viele Schriftsteller - Männer wie Frauen - hätten auch Anerkennung als Maler oder Musiker verdient, so begabt waren sie auf mehreren Gebieten. Für manche von ihnen gehörte das Malen von Anfang an dazu, andere entdeckten ihre Leidenschaft erst später im Leben. Wie viele schreibende Dichter Bilder von tiefer Ausdruckskraft und größtem Können hinterlassen haben, ist weitgehend unbekannt. Dieses Buch, das über 150 Gemälde und Zeichnungen berühmter Schriftsteller zeigt, füllt diese Lücke und präsentiert Kunstwerke von Goethe, Baudelaire, Stifter, Dostojewski, Grillparzer, den Brontës, Proust, Strindberg, Dürrenmatt, Lorca, Ionesco, Dylan Thomas, Grass, Sylvia Plath, Patricia Highsmith u.v.a.

Produktinformation


  • Verlag: Sandmann, München
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 263 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
  • Seitenzahl: 263
  • Best.Nr. des Verlages: 43800033
  • Deutsch
  • Abmessung: 28, 5 cm
  • Gewicht: 1764g
  • ISBN-13: 9783938045336
  • ISBN-10: 3938045337
  • Best.Nr.: 23847550
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.11.2008

Dichterfreuden der Pinselei

Was fängt man bloß an, wenn man nicht zum Schreiben aufgelegt ist? Für viele Schriftsteller lautet die Lieblingsantwort: Malen! Am Mischen von Farben scheinen viele Autoren eine geradezu kindlich ungetrübte Freude gehabt zu haben, wie Donald Friedmans prachtvoller Bildband über malende Dichter vorführt. Hermann Hesse befand, das Malen mache "zufriedener und geduldig. Man hat nachher nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue." Auch John Updike bestätigt, dass gerade, wer sonst mit Worten Stimmungen und Eindrücke widerzugeben sucht oder in Gedichten Bilder erschafft, empfänglich ist für die Unmittelbarkeit, mit der Gemälde auf den Betrachter wirken: "Die Mittel des Malers sind greifbar. Was er uns sagt, gilt: Seine Striche sind hier und nicht dort, bedeuten dies und nicht das. Wenn wir zeichnen, tauchen wir in die physikalische Wirklichkeit ab."

Von der Malleidenschaft einiger Schriftsteller wusste man längst, von vielen anderen jedoch nicht. Dabei sind malende Dichter überall zu finden. In Amerika schwangen etwa William Carlos Williams, Henry Miller, Jack Kerouac, William Burroughs, Patricia …

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Donald Friedman wurde in Philip Roths früherer Nachbarschaft in Newark, New Jersey, USA, geboren. Er studierte zunächst Anglistik mit Schwerpunkt Literatur an der Washington University in St.Louis, anschließend Jura. Er arbeitete jahrelang als erfolgreicher Anwalt. Ab Mitte der 1980er-Jahre besuchte Friedman Seminare in Creative Writing. Friedman lebt in West Orange, New Jersey, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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