Quelle: Wikipedia. Seiten: 107. Nicht dargestellt. Kapitel: Flora
und Vegetation Australiens, Fauna Australiens, Kamele in
Australien, Nasenkakadu, Klima in Australien, Queensland-Araukarie,
Buschbanane, Kurznasen-Sägehai, Mallee, Morning Glory Cloud,
Brickfielder, Coffee Rock. Auszug: Die Flora Australiens ist durch
einen hohen Anteil an endemischen Pflanzenarten und -gattungen
gekennzeichnet, sodass Australien als eigenes Florenreich Australis
geführt wird. Dieses umfasst das australische Festland und die
Insel Tasmanien. Es sind rund 20.000 Pflanzenarten beschrieben
worden. Die artenreichsten Gattungen sind dabei Eukalyptus und
Akazien mit rund 850 und 1.000 Arten. Diese beiden Gattungen prägen
in weiten Teilen die Vegetation Australiens. In den ariden Gebieten
herrschen Grasländer vor, die von den Gattungen Triodia (Spinifex)
und Astrebla (Mitchell-Gras) beherrscht werden. Die Regenwälder
nehmen eine sehr geringe Fläche ein, sind aber sehr artenreich und
beherbergen viele ursprüngliche Arten. Australien ist ein alter
Kontinent und rund 7,7 Millionen km² groß. Zum Florenreich der
Australis gehören nur das Festland und Tasmanien; Neuguinea ist
zwar Teil des australischen Kontinents, nicht aber des
australischen Florenreichs (je nach Autor wird Neuguinea der
Paläotropis oder der Ozeanis zugeordnet). Die durchschnittliche
Höhe beträgt nur 330 m, und lediglich 13 Prozent der Landesfläche
liegen über 500 m. Das Klima in Australien ist durch eine hohe
Sonneneinstrahlung und geringe Niederschläge gekennzeichnet, die
durch den subtropischen Hochdruckgürtel bedingt sind. Die hohe
Sonneneinstrahlung bedingt eine hohe Verdunstung (Evaporation).
Australien ist nach der Antarktis der trockenste Kontinent. Im
Norden herrschen Sommerregen vor, die durch den Monsun von November
bis März bedingt und sehr verlässlich sind. Für den Rest des Jahres
herrscht im Norden Trockenheit. Ein schmaler Streifen im Nordosten
erhält jedoch ganzjährig hohe Niederschläge. Viele Tropentiefs
werden jedoch von den Gebirgen Neuguineas abgeblockt. Im Süden
herrscht Winterregen vor. In der ariden Zone dazwischen kommen nur
asaisonale Regen vor, die nicht jährlich eintreten. Zwei Drittel
des Landes erhalten weniger als 250 mm Regen pro Jahr. In der
Südost-Ecke überlappen sich beide Zo
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