Thabita Pech-Kranch (geb. 1968 in Phnom Penh, Kambodscha)
beschreibt und verarbeitet in diesem Buch das Leben unter der
Herrschaft der Roten Khmer. Nach einem Jahr im Flüchtlingslager in
Thailand begann sie 1981 ein fast normales Leben in Frankreich und
kam 1994 aus beruflichen und privaten Gründen nach Deutschland.
Seitdem lebt und tanzt sie in Wiesbaden. Ihre Kindheitserinnerungen
lassen sie bis heute nicht mehr los. Ihre Schilderungen lassen
allerdings nur erahnen, welch unvorstellbare Unmenschlichkeit sie
erlebte. Die Sichtweise des Kindes orientiert sich am Gesehenen und
Erlebten, dem sie auch seine schönen Seiten abgewinnen konnte. Es
ist daher ein sehr persönlicher Bericht über die Geschehnisse
während der Herrschaft der Roten Khmer. Mit ihrem Buch verbindet
die Autorin folgenden Wunsch: "Wir alle kämpften um unser
Leben. Ich wünsche mir nur eins, egal ob Khmer Rouge, Khmer Serei,
Khmer Royalist, dass unser Kampf derselbe sei: Der Kampf, um
unseren wahren Ursprung wiederzufinden und ein friedliches
Kambodscha gemeinsam aufzubauen. Denn unsere geliebten Millionen
Toten kehren nie wieder zurück...