Über die Dekonstruktion von Sichtbarkeit - Venz, Vera

Vera Venz 

Über die Dekonstruktion von Sichtbarkeit

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Über die Dekonstruktion von Sichtbarkeit

Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Kunst tritt der sonst diffuse Hintergrund des Sehens in den Vordergrund, jedoch ohne aus seiner Diffusität zu entlassen. Das Kunstwerk ist Erscheinendes einer besonderen Art. Es erscheint nicht einfach, sondern zeigt sich in seinem Erscheinen. Es bietet sein Erscheinen dar. Es bietet etwas dar, was es zu erkunden und zu entdecken, was zu verstehen und zu interpretieren wäre. Es wurde kreiert, um gesehen zu werden und es wurde zu Sehen gegeben . Die besondere Präsenz von Bildern liegt daher nicht in ihrer scheinhaften Präsenz des jeweiligen Bild-Inhaltes, sondern in der Anwesenheit des Bildes selbst als ein Grund (re-)präsentierter Erscheinungen. Das Kunstwerk ist Gegenwart einer dargebotenen und darbietenden Erscheinung, die die Wirklichkeit um spezifische Phänomene bereichert, in dem es zugleich als Erscheinung, Dargebotenes und Darbietung in der Erscheinung fungiert. Kunst als Bild-Raum des Sehens. Die Form, in der wir Sichtbarkeit vermuten, scheint sich innerhalb der Kunst aus seiner Struktur zu winden. In der submodalen Betrachtungsweise werden Modelle und deren methodische Untersuchungen zu einer unfassbaren Wirklichkeit im Kontext von Ausdruck und Eindruck: Das fixierende und meist mit Fluchtpunkten perspektivisch agierende Auge, welches nicht nur wiedererkennbare Formen, kompositionelle Aspekte, ikonische Elemente und Strukturen oder auch nur nuancierte Inhomogenitäten (Variationen in der Strahlungsintensität) des Lichtes reizen, erfährt über eine Fokussierung hinaus eine Defokussierung des Blicks, eine Verschränkung von real fassbaren mit immateriellen Aspekten der eigenen Wahrnehmung.Das Kunstwerk ist Gegenwart einer dargebotenen und darbietenden Erscheinung, die die Wirklichkeit um spezifische Phänomene bereichert, in dem es zugleich als Erscheinung, Dargebotenes und Darbietung in der Erscheinung fungiert. Kunst als Bild-Raum des Sehens.


Produktinformation

  • Verlag: Grin Verlag
  • 2009
  • 1.
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 68 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 68
  • Akademische Schriftenreihe, Bd. V135938
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 149mm x 10mm
  • Gewicht: 108g
  • ISBN-13: 9783640434572
  • ISBN-10: 3640434579
  • Best.Nr.: 27215336
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