Über die ästhetische Erziehung des Menschen - Schiller, Friedrich von

Friedrich von Schiller 

Über die ästhetische Erziehung des Menschen

In einer Reihe von Briefen. Nachw. v. Käte Hamburger

Herausgeber: Berghahn, Klaus L.
Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
7 ebmiles sammeln
EUR 6,80
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Über die ästhetische Erziehung des Menschen

Enthalten sind auch die sog. "Augustenburger Briefe" sowie die Ankündigung der "Horen". Der umfangreiche Anhang bietet Informationen zur Entstehungsgeschichte, eine Konkordanz der "ästhetischen" und der "Augustenburger" Briefe, Kommentar, Literaturhinweise und Nachwort. Alle Texte sind in originaler historischer Orthographie wiedergegeben.


Produktinformation

  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 2000
  • 2000.
  • Seitenzahl: 287
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.18062
  • Deutsch
  • Abmessung: 150mm x 101mm x 18mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783150180624
  • ISBN-10: 3150180627
  • Best.Nr.: 00760116
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.04.2005

Der dritte Weg
Ästhetische Erziehung: Friedrich Schiller und die Kritik der Gegenwart
Seine Briefe „Über die ästhetische Erziehung des Menschen” hielt Friedrich Schiller „für das Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe”. Und zweifellos ist dieser Text das Glanzvollste, was Schiller als Theoretiker vorgelegt hat, darüber hinaus auch das Folgenreichste. Mitreißend ist der Schwung seiner Beredsamkeit noch im abstraktesten Ideenflug. Grundform dieser Beredsamkeit ist die begriffliche Antithese, der Aufbau gewissermaßen elektrisch aufgeladener Polaritäten, zwischen denen die Gedanken nur so hin- und herflitzen.
Zwischen Sinnlichkeit und Vernunft, Stoff und Form sieht Schiller die menschliche Existenz ausgespannt. Hier der Trieb, der natürliche Überlebenskampf, da das Gesetz, Tugend, Pflicht, und dazwischen der Mensch: „Hieraus fließen nun zwei entgegengesetzte Anforderungen an den Menschen, die zwei Fundamentalgesetze der sinnlich-vernünftigen Natur. Das erste dringt auf absolute Realität: er soll alles zur Welt machen, was bloß Form ist, und alle seine Anlagen zur Erscheinung bringen; das zweite dringt auf absolute Formalität: Er soll …

Weiter lesen

Erziehung durch Kunst Fünf Jahre nach der Französischen Revolution wurde Friedrich Schiller zum Ehrenbürger der Französischen Republik ernannt. Die Ehrerbietung gegenüber dem deutschen Dichter, der mit seinen Räubern bereits gezeigt hatte, dass er den Begriff der Freiheit hochhielt, ging allerdings gründlich nach hinten los. Der Rechtschreibfehler im Namen – die Urkunde ging an einen „Monsieur Gille“ – war noch der kleinste Fauxpas. Schwerer wog, dass Schiller, anfänglich begeistert von der Revolution, mittlerweile angewidert nach Paris blickte, wo die Guillotinen im Akkord fielen. In seinen Augen war die Revolution entartet und hatte die Despotie des Adels bloß durch die Despotie des dritten Standes ersetzt. Warum nur musste etwas, was so gut begonnen hatte, in einem solchen Desaster münden? Schiller schrieb sich seinen Erklärungsversuch in den Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen vom Herzen. Das Grundübel lag seiner Meinung nach im Ungleichgewicht zweier widerstrebender Kräfte im Menschen, der deshalb zu Extremen neige. Zum Glück glaubt Schiller ein Allheilmittel zu kennen: die Kunst! So naiv dieser Lösungsvorschlag heute klingen mag, so scharf bleibt Schillers Gesellschaftsanalyse.
Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.
Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

5 Marktplatz-Angebote für "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" ab EUR 4,05

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
gebraucht; mittelmäßig 4,05 3,00 Banküberweisung, offene Rechnung, PayPal librorum 96,8% ansehen
wie neu 5,00 1,10 Banküberweisung Esra 100,0% ansehen
wie neu 5,00 1,10 Banküberweisung, PayPal Sveja  % ansehen
gebraucht; gut 6,00 1,40 PayPal, offene Rechnung books in a box 99,9% ansehen
wie neu 6,60 1,50 Banküberweisung mgl-buch 94,4% ansehen