Typgerecht abnehmen mit Schüßler-Salzen - Wagner, Hans
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Hans Wagner 

Typgerecht abnehmen mit Schüßler-Salzen

Einzigartig kombiniert mit der chinesischen 5-Elemente-Ernährung. Rezeptideen auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin

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Typgerecht abnehmen mit Schüßler-Salzen

Gewichtszunahme beginnt im Zellstoffwechsel! Eine typgerechte Versorgung mit den Schüßlersalzen je nach Konstitutionstyp kann hier helfend eingreifen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welches Salz in welcher Dosierung für welchen Zeitraum benötigt wird, um Übergewicht abzubauen. Das Besondere: Erstmals wird die Schüßler-Kur mit der 5-Elemente-Ernährung der Traditionellen Chinesischen Medizin verknüpft. Dadurch wird eine langfristige Gewichtsabnahme gewährleistet

Schüßler individuellGewichtszunahme beginnt im Zellstoffwechsel! Eine typgerechte Versorgung mit den Schüßlersalzen je nach Konstitutionstyp kann hier reduzierend eingreifen und dafür muss man wissen, welches Salz in welcher Dosierung für welchen Zeitraum benötigt wird, um Übergewicht abzubauen. Das Besondere, was dieser Ratgeber zusätzlich bietet: Erstmals wird die Schüßler-Kur mit der 5-Elemente-Ernährung der Traditionellen Chinesischen Medizin verknüpft, wodurch eine Gewichtsabnahme gewährleistet wird, die auch auf Dauer erhalten werden kann.


Produktinformation

  • Verlag: Südwest-Verlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 96 S. m. zahlr. Farbfotos.
  • Seitenzahl: 96
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 253g
  • ISBN-13: 9783517082585
  • ISBN-10: 3517082589
  • Best.Nr.: 20943316
Hans Wagner studierte biologische Landwirtschaft, absolvierte eine journalistische Ausbildung und war Ressortchef großer deutscher Blätter. Seit etwa 20 Jahren beschäftigt er sich mit traditionellem medizinischem Wissen und bewährten Hausmitteln.

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Abnehmen mit Schüßler-Salzen

Schüßlers Entdeckung des biochemischen Systems ist auch für Übergewichtige wertvoll. Denn Gewichtszunahme beginnt im Zellstoffwechsel - Fettpolster entstehen zum Beispiel durch einen überlasteten Insulinkreislauf. Und hier können Schüßler-Salze helfen.

Wichtig ist die typgerechte Versorgung

Die zwölf Salze, so hat Schüßler herausgefunden, sind in jedem Organismus vorhanden, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Kein Mensch ist eben wie der andere. Das kann man sogar sehen. Die Unterschiede sind uns ins Gesicht geschrieben und zeigen sich auch an anderen körperlichen Merkmalen. Wir gehören unterschiedlichen Konstitutionstypen an, die nach der Bedeutung der zwölf Salze für unseren Organismus benannt sind. Jeder Konstitutionstyp hat sein eigenes Gewichtsproblem. In diesem Buch erfahren Sie, welches Salz in welcher Dosierung für welchen Zeitraum benötigt wird, um Übergewicht abzubauen.

Die optimale Ernährung zur Schüßler-Kur

Allerdings ist es damit allein nicht getan. Ohne eine gewisse Umstellung des Essverhaltens können auch Schüßler-Salze langfristig nicht schlank machen. In diesem Buch wird deshalb erstmals die zur Schüßler-Kur passende Ernährungsweise vorgestellt, die auf den in der Traditionellen Chinesischen Medizin entwickelten fünf Ernährungstypen beruht. Sie erfahren in diesem Buch alles über die optimale Dosierung der Schüßler-Salze für Ihren Konstitutionstyp. Und Sie finden viele Beispielrezepte für die fünf Ernährungstypen, an denen Sie sich orientieren und mit deren Hilfe Sie immer das richtige Essen auf den Tisch bringen können. Diese Kombination ist optimal für alle, die gesund abnehmen wollen.

Hans Wagner

In diesem Ratgeber werden die Schüßler-Salze mit Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin kombiniert, um entsprechend des individuellen Konstitutionstyps gesund und erfolgreich Übergewicht abzubauen.

Mit Schüßler-Salzen zum Normalgewicht

Dem Arzt und Forscher Wilhelm Heinrich Schüßler verdanken wir die Entdeckung der Biochemie der Zelle. Er fand heraus, dass im Organismus fehlende Mineralsalze in vielen Fällen Grund für eine Erkrankung sind. Mit den zwölf Lebenssalzen, die Schüßler entwickelte und in Tablettenform verfügbar gemacht hat, wird die Selbstheilung des Körpers angeregt. Dies ist auch der erste Schritt zum Abbau von Übergewicht.

Das Geheimnis der Schüßler-Salze

Die Schüßler-Salze, auf die wir heute zurückgreifen, wurden von dem jungen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler entwickelt, der 1858 seine erste Praxis als Wundarzt und Geburtshelfer im heimischen Oldenburg eröffnete. In den folgenden Jahren untersuchte er, von unstillbarem Forscherdrang getrieben, den menschlichen Körper bis in seine kleinsten Bestandteile. Bei seinen Studien entdeckte er, dass der Organismus immer die gleichen zwölf Salze enthält, die er schließlich als "Lebenssalze" bezeichnete.

Das biochemische Heilsystem

Schüßler entschlüsselte nach und nach, welche Aufgaben die verschiedenen Salze im Organismus erfüllen: Kalium- und Magnesiumphosphat beispielsweise sind wichtig für die Muskelzellen, Eisen muss in Blut- und Hautzellen transportiert werden. 1873 erschien in der "Homöopathischen Zeitung" der erste Artikel über das, was der Arzt Schüßler als "biochemisches Heilsystem" bezeichnete.

Das Wunderwerk der Zelle

Zwei wissenschaftliche Kollegen haben Schüßler auf die Spur des geheimnisvollen Systems der zwölf Salze gebracht. Einer war der Zellularpathologe Dr. Rudolf Virchow (1821-1902), der den Lehrsatz formulierte: "Die Krankheit des Körpers ist gleich der Krankheit der Zelle." Der andere war der holländische Wissenschaftler Jakob Moleschott, der erkannte, dass der Mensch nur gesund bleibt, wenn er die für seine Zellen erforderlichen Mineralstoffe stets in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis aufnimmt. Der Kernsatz seiner bahnbrechenden Erkenntnis lautete: "Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen." Wilhelm Heinrich Schüßler entwickelte, aufbauend auf diesen neuen Erkenntnissen der Wissenschaft, seine sensationelle Therapie: die biochemische Heilbehandlung mit Salzen. Und er entdeckte, wie die anorganischen Mineralsalze, wenn sie der Zelle fehlen, wieder ersetzt werden können.

Wie kommen die Salze in die Zelle?

Da die Zellen von einer Schutzhaut, der Membran, umgeben sind, gelangen Mineralsalze, die man über Nahrungsmittel zu sich nimmt, nicht ins Zellinnere, wo sie gebraucht werden. Aber durch die in der Homöopathie angewandten Verdünnungen werden die Salze so fein verteilt, dass sie die Schutzhülle durchdringen und so ihre Wirkung entfalten können.

Die homöopathischen Potenzen

"Jedes Salz muss so verdünnt werden, dass es die Funktion gesunder Zellen nicht stört, aufgetretene Funktionsstörungen aber ausgleichen kann." Aus dieser Erkenntnis heraus stellte Schüßler aus seinen Salzen homöopathische Verdünnungen, sprich Potenzen her. Dies war die Geburtsstunde der Schüßler-Salze.

Wie Schüßler-Salze potenziert werden

Die Verdünnungsstufen reichen von 1:10 (1 Teil des Stoffes wird in 10 Teilen Verdünnungsmittel gelöst) bis zu der schier unvorstellbaren Stufe von 1:1 000 000 000 000 (eins zu einer Billion). Für seine Mineralsalztherapie hat Schüßler diese Potenzierungen übernommen. Am gebräuchlichsten ist die Potenz D6. Eine Ausnahme bilden nur die Schüßler-Salze Calcium fluoratum, Ferrum phosphoricum und Silicea, die als D12-Potenzen eingesetzt werden.

Die zwölf Schüßler-Salze und ihre Wirkungen

Salz Nr. 1: Calcium fluoratum D12

In der Schüßler-Therapie gilt das Mineral, das in der Natur als Flussspat (Fluorit) vorkommt, als Elastizitätsmittel. Der menschliche Körper braucht es für den Aufbau von Nägeln, Zähnen, Knochen, Sehnen und Bändern. Dieses Salz kann Hautfalten glätten, Narben geschmeidig machen und erschlafftes Gewebe festigen, z. B. auch Krampfadern.

Salz Nr. 2: Calcium phosphoricum D6

Dieses Mineral (Kalziumphosphat) hat in der Therapie große Bedeutung als Regenerationsmittel. Der Körper braucht es für den Knochenaufbau während des Wachstums und nach Brüchen, damit die Knochen wieder zusammenwachsen. Es ist wichtig für Muskelbewegungen, die Blutgerinnung und ist an der Neubildung von Zellen beteiligt.

Salz Nr. 3: Ferrum phosphoricum D12

Man bezeichnet Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat) in der Schüßlerschen Therapie als Fiebermittel. Es ist enorm wichtig für die Stärkung der körpereigenen Abwehr und daher lebensnotwendig. Eisen ist außerdem Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin.

Salz Nr. 4: Kalium chloratum D6

Hierbei handelt es sich um ein Mittel, das in der Therapie als Entzündungsmittel eingesetzt wird. Es ist für die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln zuständig und beeinflusst dadurch auch den Herzrhythmus sowie die Magen und Darmbewegungen. Kalium chloratum (Kaliumchlorid) spielt außerdem eine zentrale Rolle im Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel, da es zum Beispiel den Aufbau von Eiweiß fördert.

Salz Nr. 5: Kalium phosphoricum D6

Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat) wird in der Biochemie als Antidepressivum eingesetzt. Es ist wichtig für Nerven-, Blut- und Muskelzellen. Man verabreicht es bei Überreiztheit, allgemeiner Nervenschwäche, Melancholie, nervösen Kopfschmerzen, Herzklopfen und Schlafstörungen.

Salz Nr. 6: Kalium sulfuricum D6

Dieses Mineral (Kaliumsulfat) ist zuständig für die Sauerstoffversorgung der Zelle. Es bildet auch den Betriebsstoff der Bauchspeicheldrüse (Langerhanssche Inseln) und damit für die Insulinproduktion. Außerdem aktiviert es den Stoffwechsel der Leber.

Salz Nr. 7: Magnesium phosphoricum D6

Bei akuten Schmerzen kann Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) manchmal Wunder wirken. Es ist an der Steuerung des vegetativen Nervensystems beteiligt und wird besonders von Muskeln beansprucht, die wir nicht bewusst anspannen können wie der Muskulatur des Herzes, der Verdauungsorgane, der Gebärmutter und der Gefäße.

Salz Nr. 8: Natrium chloratum D6

Oft treten die ersten Anzeichen für einen Mangel dieses Salzes an den Augen auf - sie werden trocken und schmerzen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Schleimhäute beginnen auszutrocknen. Natrium chloratum (Kochsalz) hilft, denn es reguliert den sensiblen Wasserhaushalt des menschlichen Körpers.

Salz Nr. 9: Natrium phosphoricum D6

Dieses Mineral ist als phosphorsaures Natron bekannt. Es wirkt der Übersäuerung entgegen und hält die Verdauung in Schwung. Bei vielen Stoffwechselvorgängen bindet es daraus entstehende Produkte, vor allem Harnsäure. Es hat eine wichtige Aufgabe bei der Entschlackung. Bei einem Mangel können durch die Übersäuerung rheumatische Erkrankungen und Gicht auftreten.

Salz Nr. 10: Natrium sulfuricum D6

Das Salz (schwefelsaures Natrium) dient der Körperentschlackung und ist damit verantwortlich für das Körpergewicht. Es regt die Ausscheidungsorgane an, vor allem die Nieren, und wird bei Erkrankungen von Leber, Bauchspeicheldrüse und Blase eingesetzt.

Salz Nr. 11: Silicea D12

Bei diesem Mineralsalz handelt es sich um die bekannte Kieselsäure, die für den Körper als Bestandteil des Bindegewebes unentbehrlich ist. Sie ist an der Bildung von Kollagen beteiligt, das für eine straffe Haut verantwortlich ist.

Silicea wird bei Entzündungen eingesetzt.

Salz Nr. 12: Calcium sulfuricum D6

Dieses Biomineral vervollständigt die 12 Schüßler-Salze. Es ist in den Schleimhäuten der Augen, der Nase und seiner Nebenhöhlen, im Mund, in der Kehle und der Speiseröhre enthalten, ebenso in Magen und Darm. Calcium sulfuricum, landläufig als Gips bezeichnet, hat im Vergleich zu den elf anderen Schüßler-Salzen einen verhältnismäßig kleinen Wirkungskreis. Wilhelm Heinrich Schüßler hat es anfänglich in sein System aufgenommen, später aber wieder entfernt. Nach seinem Tod im Jahr 1898 wurde Calcium sulfuricum von der Biochemie jedoch neu entdeckt und rehabilitiert: Es wurde festgestellt, dass das Mineralsalz in Leber, Galle und Muskeln vorkommt.

Übergewicht - eine neue Volkskrankheit

Durch ungesunde Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung kommt es zu Einlagerungen im Körper, die sich im Laufe der Zeit als Übergewicht bemerkbar machen. Dabei geht es nicht nur um die gefürchteten Fettpolster, sondern auch um Flüssigkeiten und Stoffwechselabbauprodukte. Alle diese Einlagerungen werden durch den gezielten Einsatz und die richtige Dosierung von Schüßler-Salzen beseitigt.

Warum werden wir überhaupt dick?

Wenn wir mehr essen, als unser Körper tatsächlich benötigt, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. In der Folge sammeln sich Fettreserven an, die wir zunächst als kleine Pölsterchen bemerken, aber langfristig als Übergewicht mit uns herumschleppen, das sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt.

Gespeicherte Energie

Kohlenhydrate dienen unserem Körper zur Energiegewinnung. Wenn wir zu viele aufnehmen, werden Reserven in Form von Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert. Sind die Speicher allerdings bereits gefüllt und es sind immer noch Kohlenhydrate im Überfluss vorhanden, werden diese zu Fett umgebaut und in dieser Form gespeichert.

Essen ohne Hunger

Wir werden nicht nur dick, weil wir zu wenig Energie verbrauchen, sprich uns zu wenig bewegen, um Kalorien zu verbrennen. Auch Stress macht dick, denn er führt dazu, auch ohne Hunger zu essen. Sicherlich kennen viele das Gefühl, sich aus Langeweile, Ärger oder Frustration einfach etwas "zu gönnen". Zudem machen hochveredelte Nahrungsmittel, wie sie in der Natur gar nicht vorkommen, dick, etwa Sahne, Kristallzucker und Weißmehl. Früher schmeckte manches wirklich nur bei Hunger. Heute sind die Lebensmittel von der Ernährungsindustrie so zugeschnitten, dass es für viele ganz einfach eine Lust ist, zu essen - ob Hunger oder nicht.

Bei sportlichen Betätigungen greift unser Körper zunächst auf Glykogen zurück, da die in dieser Form gespeicherten Kohlenhydrate schnell Energie liefern. Erst nach etwa 30 Minuten Sport steigt der Körper auf die Fettverbrennung um.

Info

Bei dem durchschnittlichen Grundumsatz, der rechts angegeben ist, geht man von folgenden Referenzmaßen von Körpergröße und Gewicht für Erwachsene zwischen 25 und 50 Jahre aus: Frauen sind durchschnittlich 1,64 m groß und wiegen 59 kg. Männer sind 1,76 m groß und bringen 74 kg auf die Waage.

Der Energieverbrauch zählt

Eine besondere Rolle bei der Gewichtsentwicklung spielt der Energieverbrauch, den man mit dem so genannten PAL (Physical Activity Level) ermitteln kann. Ein erwachsener Mann, der einen körperlich anstrengenden Beruf ausübt, kommt auf einen PAL von 2,4. Ein Rentner über 65, der geruhsam lebt, hat einen PAL von 1,2. Mit dem PAL kann der Gesamtenergiebedarf berechnet werden, indem man den PAL mit dem Grundumsatz multipliziert. Der Grundumsatz wiederum hängt von Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Alter ab. Für Frauen zwischen 25 und 50 Jahre beträgt der Grundumsatz durchschnittlich 1 340 Kalorien, für Männer gleichen Alters 1 740 Kalorien. Damit liegt der Gesamtenergiebedarf bei einer ausschließlich sitzenden Tätigkeit und einem PAL von 1,4 bei 1 876 für Frauen bzw. 2 436 Kalorien für Männer.

Fast zwei Drittel verbraucht die Körperheizung

Der Großteil der zugeführten Energie wird für grundlegende Körperfunktionen benötigt. Und vom Grundumsatz werden fast zwei Drittel allein für die Erhaltung der Körpertemperatur beansprucht. Das restliche Drittel an Energie verbrauchen die einzelnen Organe für ihre Funktion. Wer sich bewegt, erhöht seinen Energieverbrauch. Dieser so genannte Leistungsumsatz ist umso höher, je mehr Muskeln beteiligt sind. Die Arbeit der Muskulatur kann bis zu 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmachen.

Gute Futterverwertung ist erblich

Dass Figurprobleme vererbt werden können, ist manchmal gar nicht zu übersehen. Seit einiger Zeit gibt es Erkenntnisse darüber, dass der Grundumsatz dafür verantwortlich ist. Menschen mit einem hohen Grundumsatz verbrennen mehr Energie, auch wenn sie nichts körperlich leisten. Sie sind schlechte Futterverwerter. Dadurch können sie einfach mehr essen, ohne zuzunehmen.

Der Energieverbrauch sinkt mit der Zeit

Wer jung ist, hat einen höheren Grundumsatz. Das hat den Vorteil, dass viel Energie, die mit dem Essen aufgenommen wird, "verpufft". Jenseits der 30 nimmt dieser Grundumsatz um etwa ein Drittel ab. Wir werden "gesetzter". Das ist die Zeit im Leben, in der viele Menschen allmählich Rundungen an Hüfte, Bauch und Po feststellen, die früher nicht da waren.

Abnehmen geht nur, wenn der Stoffwechsel funktioniert

Wenn der Stoffwechsel nicht rund läuft, werden wir nicht nur krank, sondern die meisten Stoffwechselstörungen verhindern auch, dass die Pfunde wieder verschwinden. Unter Stoffwechsel oder Metabolismus versteht man grob gesagt die Aufnahme, die Weiterleitung und die biochemische Umwandlung von Stoffen im Organismus (Verstoffwechslung). Diese biochemischen Vorgänge dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz, der Energiegewinnung und der Ausscheidung von Endprodukten.

Die Zellen entscheiden über gesund oder krank

Wenn jemand auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiert, kämpft die Körperabwehr mit ihren Botenstoffen dagegen an. Es werden eine Menge spezifischer Substanzen gegen diese Lebensmittel eingesetzt. Sie stören den Kreislauf des Hormons Insulin und blockieren die Insulinrezeptoren an den Zellen. Damit entstehen im Zellstoffwechsel die meisten Folgen für das Körpergewicht.

Wer ist eigentlich zu dick? Der Body-Mass-Index BMI hat sich als Bewertungsmaßstab für das Körpergewicht eingebürgert. Laut Weltgesundheitsorganisation sollte er nicht über einem Wert von 25 liegen. Ab diesem Wert steigt demnach das statistische Krankheitsrisiko, ganz besonders, wenn der Wert 30 und mehr beträgt.

Ein Stück Traubenzucker liefert zwar schnelle Energie, sorgt aber auch sehr schnell für Heißhunger und ein Leistungstief. Grund ist das Insulin, das aufgrund des Traubenzuckers in hoher Menge ausgeschüttet wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken.

Nicht nur Zuckerkranke haben Insulinprobleme

Das Hormon Insulin hat in unserer Ernährung eine zentrale Bedeutung. Ist der Insulinstoffwechsel gestört, kommt es zu der inzwischen weit verbreiteten Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Die Zuckeranteile in der Nahrung, die in das Blut gelangen (Glukose) können nicht mehr oder nur viel zu langsam in Energie umgewandelt werden. Der Blutzuckerspiegel steigt. Aber Insulin kann auch bei an sich Gesunden negative Wirkungen haben, zum Beispiel auf den Fettstoffwechsel des Organismus.

Die Funktion des InsulinsInsulin hat die Aufgabe, die Zellen mit Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten zu versorgen. Diese lebenswichtigen Nährstoffe können ohne Insulin nicht dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. An oberster Stelle seiner vielfältigen Funktionen steht deshalb die Energiegewinnung. Insulin bewirkt auch, dass Energie gespeichert wird, wenn sie nicht sofort benötigt wird. So lange genug Energie vorhanden ist, verhindert es gleichzeitig die Freisetzung von Fett aus den Fettspeichern. Der Körper ist immer bestrebt, Vorräte für schlechte Zeiten anzulegen. Bei einem reichlichen Energieangebot baut er seine Depots unermüdlich aus.

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Bewertung von lebensart aus Ansbach am 29.01.2009 ***** weniger gut
Wenn man bereits mit der Materie vertraut ist, ist dies sicherlich ein guter Wegweiser. Ich komme mit diesem Buch nicht so gut zurecht. Welcher Typ bin ich?
Diese Frage wurde mir nicht eindeutig beantwortet. Rat: erstmal mit der TCM ausgiebig befassen.

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