Toter Mann / Erik-Winter-Krimiserie Bd.9 - Edwardson, Åke

Åke Edwardson 

Toter Mann / Erik-Winter-Krimiserie Bd.9

Aus d. Schwed. v. Angelika Kutsch
Gebundenes Buch
 
18 Kundenbewertungen
***** sehr gut
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Toter Mann / Erik-Winter-Krimiserie Bd.9

Ein verlassener Wagen im nächtlichen Göteborg, Schüsse auf einen bekannten Autor -- nichts scheint zusammenzupassen. Doch Kommissar Erik Winter spürt, dass ein mächtiger Gegner ihn belauert. Sind diese Vorfälle Köder, die ihn auf eine bestimmte Spur locken? Oder geniale Ablenkungsmanöver? Immer tiefer gerät Winter in ein verzweigtes Netz aus Lügen und Intrigen, das ihn weit in die Vergangenheit zurückführt. Dann geschieht ein Mord und Winter muss von vorn anfangen. Noch längst hat er nicht überall Licht ins Dunkel gebracht, da fordert ihn sein Gegner zum Showdown.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Hc
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 537 S.
  • Seitenzahl: 537
  • Erik Winter Bd.10
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 148mm x 47mm
  • Gewicht: 812g
  • ISBN-13: 9783550087127
  • ISBN-10: 3550087128
  • Best.Nr.: 27068448
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
"Vor einer Tür blieb er stehen. Es war still. Still. Der Mann lehnte sich gegen die Tür, als würde er lauschen. Hörte er plötzlich eine Kinderstimme? Ein Kind, das rief? Lachte das Kind?" Åke Edwardson pflegt einen eigenwilligen Stil - in bislang zehn Kommissar-Winter-Romanen, und stets auf einer ansehnlichen Zahl von Seiten. Das ist gewöhnungsbedürftig, doch seine zahlreichen Fans lieben den schwedischen Autor für seinen Tonfall. Auch im neunten Buch über den Göteborger Ermittler Erik Winter, das jetzt auf Deutsch vorliegt, zelebriert Edwardson die erzählerische Langsamkeit, die kühle Distanziertheit und seine philosophisch angehauchten Stakkatosätze. Dabei ist der Kriminalfall in "Toter Mann" nebensächlich, im Zentrum steht das Nachdenken über die Liebe und deren unvorhersehbare Wege. So kämpfen Winter selbst und die meisten seiner Kollegen mit Beziehungsproblemen; jemand outet sich als schwul, ein Paar trennt sich, ein Mann leidet unter seiner Einsamkeit. Und natürlich hat auch der eigentliche Fall, in den ein Göteborger Drogenboss, ein erfolgloser Schriftsteller und ein Gemeinderat verwickelt sind, am Ende etwas mit diesem Thema zu tun: Liebe, die über den Tod hinaus anhält, wird zum Mordmotiv. (jul)

"Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!" (hr)<br/><br/>"Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!" (HR1, 18.11.09)<br/><br/>"Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt." (NDR1, 10.11.09)<br/><br/>"Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem." (dpa, 30.11.09)

"Toter Mann ist sicherlich Åke Edwardsons bester Roman." Nerikes Allehanda "Die Spannung wird wie Nägel in den Leser getrieben." Norrköpings Tidningar "Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!" HR1, Kathrin Fischer, 18.11.09 "Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt." NDR1, 10.11.09 "Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem." dpa, 30.11.09

»Toter Mann ist sicherlich Åke Edwardsons bester Roman.« Nerikes Allehanda »Die Spannung wird wie Nägel in den Leser getrieben.« Norrköpings Tidningar »Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« hr »Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« HR1, Kathrin Fischer, 18.11.09 »Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt.« NDR1, 10.11.09 »Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem.« dpa, 30.11.09

»Toter Mann ist sicherlich Åke Edwardsons bester Roman.« Nerikes Allehanda »Die Spannung wird wie Nägel in den Leser getrieben.« Norrköpings Tidningar »Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« hr »Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!« HR1, Kathrin Fischer, 18.11.09 »Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt.« NDR1, 10.11.09 »Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem.« dpa, 30.11.09
Åke Edwardson, Jg. 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. Bevor er sich dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete er als Journalist u.a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, schrieb Sachbücher und unterrichtete an der Universität Creative Writing.

Kundenbewertungen zu "Toter Mann / Erik-Winter-Krimiserie Bd.9"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 ***** sehr gut
Dranbleiben heißt die Devise, es lohnt


Anfangs tut man sich sehr schwer beim Lesen. Sehr viele unterschiedliche Agierende, von denen einige anfangs auch nur „er“ genannt werden, machen das Lesen und Hineinfinden erst einmal schwierig. Vor allem auch, weil auch noch Ausschnitte aus dem Buch des Schriftstellers vorkommen, das aber erst mal nicht erwähnt wird.
Wer sich durch den 1. Teil gelesen wird belohnt, denn spätestens mit Beginn des 2. Teils des Buches nimmt die Handlung Fahrt auf und man kommt dahinter, wer gemeint ist. Bröckchenweise wirft der Autor dem Leser Puzzlestein hin, häppchenweise serviert er langsam die Auflösung, bis man am Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag weil man die Spannung nicht mehr erträgt wissen zu wollen, wie es aus geht.
Was mir gut gefallen hat: auch das Privatleben der handelnden Personen kommt nicht zu kurz. Jeder hat seine Probleme und das ist auch gut so. Macht die Figuren menschlicher.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 26.09.2010 ***** sehr gut
War spannend, wie immer :-)

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Bewertung von buecherwuermchen aus Mahlberg am 19.06.2010 ***** sehr gut
Gut gemachte psychologische Spannung und gemütliche Lesekost

Ake Edwardson neuestes Buch und der neueste Fall für Kommissar Erik Winter.

Ein verlassenes Auto mit Einschusslöchern auf einer Brücke, ein seltsamer Schriftsteller, ein noch seltsamerer Nachbar, ein Politiker und ein Mädchen, das vor ca. 30 Jahren verschwand. Dazu jede Menge Polizisten mit eigenen Problemen. Dies sind im Kurzen die Handlungsstränge des Kriminalromans.

Im eigentlichen Sinne ist "Toter Mann" eigentlich kein Kriminalroman, denn die kriminalistische Handlung hat eher eine Nebenrolle. Viel wichtiger ist eigentlich die psyhologische Handlung des Romans, das Beschreiben der Kommissare und Polizisten, die jeder eigene Probleme haben, mit denen sie fertig werden müssen und die ihnen manchmal über den Kopf zu wachsen scheinen. Jeder der handelnden Personen trägt eine Menge persönlichen Ballast mit sich herum. Und diese Psychologie, diese Gedankengänge, die Edwardson eindrucksvoll beschreibt und auch die Liebe in diesem Buch ist es was diesen Roman ausmacht.

Natürlich gibt es auch einen bzw. mehrere kriminalistische Handlungen, die scheinbar losgelöst voneinander spielen und am Ende doch zusammengehören. Auch das Zusammenfügen der einzelnen Handlungsstränge und Puzzleteile beschreibt Edwardson auf sehr psychologische Art. Die Gedanken der einzelnen Personen kommen in diesem Roman nie zu kurz.

Dies ist kein Roman der durch überbauschende Spannung überzeugt. Edwardson ist eher ein Meister der leisen psychologischen Spannung. Und genau durch diese überzeugt der Roman und versetzt den Leser in die Welt der handelnden Personen und regt auch etwas zum Nachdenken an.

Überraschend kommt dann allerdings der Schluss, der so gar nicht zum eher langsamen Voranschreiten der Handlung im Roman passt, da dieser einiges an Tempo zulegt und hier plötzlich der Kriminalistische Handlung die Hauptrolle spielt und die Psychologie etwas in den Hintergrund gehört.

Für Fans von Edwardson ist dieser Roman auf jeden Fall ein Muss. Ansonsten ist "Toter Mann" auf jeden Fall ein Lesegenuss, allein schon durch den Schreibstil des Autors. Ake Edwardson fesselt mit kurzen Szenenwechseln, kurzen Sätzen und einiges an wörtlicher Rede mit viel psychologischem Hintergrund.

Auch für Nicht-Schweden-Krimifans ein Lesegenuss!!

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Bewertung von Nijura am 01.04.2010 ***** gut
Dies war mein erstes Buch von Ake Edwardson.

Die Geschichte beginnt mit einem auf einer Brücke verlassen aufgefundenen Auto, welches Schusslöcher aufweist.

Es wirken sehr viele verschiedene Personen mit, sodass man am Anfang des Buches fast überfordert ist, den Überblick zu behalten. Auch werden viele private Probleme von Nebenpersonen, wie z.B. Halders unnötig geschildert. Erst ab Mitte des Buchs wird es wirklich interessant und allmählich fügen sich die Puzzleteile ineinander. Das Ende war sehr aufschlussreich und spannend.

Dennoch würde ich so schnell kein Buch mehr von Herrn Edwardson in die Hand nehmen, da es doch sehr schwer zu lesen war.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 12.03.2010 ***** weniger gut
Am 23. Juli 1975 verschwindet der Teenager Beatrice Kolland auf Bännö, einer kleinen Insel in den Schären. Für Kinder mittelloser Familien wurden dort Sommerlager eingerichtet, die unter den Einheimischen den Spitznamen „ Lager“ trugen.

Kommissar Eric Winter und sein Team werden über 30 Jahre später wieder mit diesem Fall konfrontiert, und er scheint viel mehr an seine eigene Vergangenheit erinnert zu werden als alle anderen. Schmerzhaft sind seine heftigen Migräneanfälle, die ihm außer den üblichen Symptomen auch Bilderfetzen aus seiner Jugend zeigen, aber jedes Mal wenn er sich zu erinnern versucht entfliehen sie ihm wieder.


Eine durchaus spannende Story: Das Verschwinden eines jungen Mädchens vor langer Zeit, das zufällige Auftauchen der daran Beteiligten und die persönliche Einbindung des Hauptermittlers. Nur leider zerredet Edwardson dies alles. Auf den ersten 200 Seiten gibt es ständig konfuse Szenenwechsel manchmal bis zu dreimal auf einer Seite. Alle an der Ermittlung Beteiligten haben schwierige persönliche Probleme zu meistern deren Zusammenhang nur erfasst werden kann, wenn man alle Bücher dieser Reihe gelesen hat.

Auch das wäre nicht weiter schlimm, aber durch die Anzahl der Personen, deren Gefühle, Gedanken, Interpretationen derselben, wird die eigentliche Geschichte aus den Augen verloren, und das Buch meiner Meinung nach unnötig auf über 500 Seiten „aufgebläht“.

Ebenfalls als sehr störend empfand ich den Umgang mit den Tatverdächtigen, statt ein wenig Autorität an den Tag zu legen waren alle Kommissare darauf bedacht die Freizeit-Psychologen zu mimen und das totale Verständnis zu signalisieren.

Zum Schluss möchte ich noch die depressive Grundstimmung dieses Buches erwähnen.


Alles in Allem kein Lesegenuss für mich!

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Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 14.02.2010 ***** sehr gut
Beginnend auf einer Schäreninsel im Sommer 1975

Es war der erste Krimi, den ich von Åke Edwardson gelesen habe und sein Schreibstil hat es mir angetan. Es ist kein Buch, das man auf die Schnelle lesen kann. Man muß wach beim Lesen sein und sich nicht ablenken lassen, sonst verpasst man etwas. Außerdem sind es sehr viele Details, die auf einen einströmen. Es ist nicht im Geringsten oberflächlich, geht sehr in die Tiefe und man nimmt direkt an dem Leben der Hauptpersonen teil. Beim Lesen sinkt man immer tiefer in die Geschichte mit ein und es fühlt sich so an, als ob man mitten im Geschehen mit dabei wäre. Erst mit einer Weile fügen sich alle Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen. Allerdings fand ich die Auflösung nicht übermäßig mitreißend und auch das ganze Geschehen, das im Sommer 1975 seinen Ausgang nahm, hatte ich mir anders vorgestellt. Das Ende kam doch sehr abrupt und ich hätte zur weiteren Klärung noch ein paar mehr Seiten benötigt.

Vermisst habe ich nichts, aber es fällt mir ein wenig schwer den Krimi weiterempfehlen zu können. Manchmal habe ich auch gedacht, wenn ich mich vom ersten Band ab zu „Toter Mann“ durchgelesen hätte. Neueinsteigern würde ich dies raten, aber die klassischen Edwardson-Fans werden den neunten Band ohne Beanstandungen hinnehmen.

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Bewertung von Christel aus Berlin am 21.01.2010 ***** ausgezeichnet
Ein echter Edwardson! Superspannung garantiert.
Ich hätte den Krimi am liebsten hintereinander ohne Pause gelesen!

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Bewertung von a.schmalzbauer aus Sünching am 05.01.2010 ***** gut
Erik Winter hat es in diesem Roman mit einen Puzzle zu tun, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollen. Ein Auto wird auf einer Brücke gefunden, es wurden Schüsse darin abgegeben. Ein Autor gerät mit seinem Nachbarn in Streit, in der Nacht darauf fallen Schüsse. Der Autor meint, dass sie ihm gegolten haben. Niemand kann sich die Vorfälle erklären, auch die Beteiligten können oder wollen nichts zur Aufklärung beitragen. Alle haben etwas zu verbergen und es werden noch mehr Personen in den Fall verstrickt. Außerdem scheint ein lange zurückliegender Fall eine Rolle zu spielen. Damals ist ein junges Mädchen verschwunden. Dann passiert ein Mord und Erik Winter und sein Team haben alle Hände voll zu tun. Mit dem Fall und mit ihrem Privatleben, welches bei Einigen sehr im Umbruch zu sein scheint.

Der Autor teilt seine Geschichte in einige Handlungsstränge auf, zwischen denen er schnell wechselt. Die einzelnen Abschnitte sind zum Teil sehr kurz. Kurz sind teilweise auch seine Sätze, seine Protagonisten unterhalten sich in knappen Dialogen. Man muss genau mitlesen, um die Dialoge auch den Personen zuordnen zu können. Die Bezüge zu den Vorgängerbüchern halten sich in Grenzen, was angenehm ist, denn so findet man schneller in die Geschichte. Edwardson beschreibt seine Charaktere ziemlich genau, sein ganzer Stil ist detailreich, manchmal ein bisschen zu viel. Es erfordert wirklich aufmerksames Lesen, um die vielen Personen und Handlungsorte zu entwirren. Das Privatleben der Ermittler steht in diesem Roman sehr im Vordergrund und wirkt manchmal etwas weit hergeholt. Weniger ist ab und an einfach mehr. Das Ende ist nicht sehr überraschend und ich hätte es mir weniger hollywoodmäßig gewünscht.

Es ist schon sehr lange her, dass ich ein Buch von Ake Edwardson gelesen habe. Es hat mir schon gefallen, aber einer meiner Lieblingsautoren würde er nicht werden. So richtig gepackt hat mich das Buch nicht. Eigentlich ist es eher ein Roman, in dem ein Mord passiert. Er hat seine Längen und ist nichts zum nebenbei lesen. Manches wiederholt sich so oft, dass es ein wenig die Lesefreude schmälert.

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Bewertung von Smaz am 23.12.2009 ***** sehr gut
Studium und Klausurenphase haben das Lesen des Buches sehr hinausgezögert und verlangsamt. Etwas weniger kann ich nun die Spannung im Buch beurteilen, da das Lesevergnügen häufig aussetzen musste und viele Pausen verursacht hat. Allerdings war das Buch bis zum letzten Drittel auch nicht so reizend, sodass ich es stets nach dem gelesenen Kapitel weglegen konnte.

Zuerst einmal war mir nicht bewusst, dass es sich um den 9. Teil einer Krimiserie handelt. Das steht nämlich weder in der Buchbeschreibung noch vorne bzw. im Buch, sondern nur hinten im Umschlag. Denn für mich hörte sich die Geschichte zunächst völlig losgelöst an und die dadurch erzeugte Verwirrung hatte durchaus seinen Grund. Hätte man meiner Meinung nach zudem noch irgendwo anders erwähnen können, denn wer liest schon hinten im Umschlag, bevor er das Buch kauft? Das hält denke ich auch nicht viele davon ab, das Buch zu kaufen. Allerdings hat es mich (bis ich die Bemerkung zufällig entdeckt hab) zunehmends verwirrt, da ich ständig gedacht hab: Muss ich die Person kennen? Ist sie schon vorher im Buch aufgetaucht, gab es vielleicht eine Bemerkung die ich überlesen habe? Hätte ich gewusst, dass es sich um einen Teil einer Serie handelt, hätte ich das Buch bestimmt entspannter genießen können.

Die Verwirrung liegt vermutlich auch daran, dass viele ähnliche Charaktere mit ähnlichen Problemen zu tun haben, sodass man auch mal den Überblick verliert, um wen es denn gerade geht. Leser mehrerer Bände halten die Personen bestimmt einfacher auseinander, für Neueinsteiger ist das eher schwer. Da in vielen Szenen auch zwischen Vor- und Nachnamen beider(!) Personen gewechselt wurde, war die Verwirrung teilweise noch größer. Vielleicht wäre auch ein kleines Charakterverzeichnis hilfreich gewesen?

Der Wechsel zwischen Gedankenwelt und Handlungsbeschreibungen von einem außenstehenden Erzähler geschieht häufig, was das Ganze spannend und abwechslungsreich macht. Allerdings gibt es vor allem zu Beginn Monologe, bei denen nicht klar ist, von welchem Charakter diese gedacht und gesprochen werden.

Die Story hat mir aber sehr gefallen, am Anfang waren sehr viele Handlungsstränge da, die parallel verliefen und früher oder später aber erwartungsgemäß - aber nicht ohne Überraschungen - zusammenlaufen. Auch wenn die Handlung insgesamt etwas 'erdacht' aussieht, fällt das während des Lesens nicht merklich auf. Viele Nebenhandlungen werden beschrieben, bei denen man zu nicht immer weiß, ob sie für die Gesamthandlung relevant oder bloß Informationen für Leser mehrerer Bände sind. In einigen Fällen wurde es mir zu abschweifend, wenn ein Charakter völlig in seiner Gedankenwelt versinkt. An anderen Stellen hat mir widerum gefallen, dass nicht alles ausformuliert wurde und der Leser somit interpretieren kann und darf. Vor allem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Szenen hat mich anfangs vor ein großes Rätsel gestellt, was ich dann nach und nach verstanden habe. Zum Schluss hin nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf und ab dort konnte ich das Buch auch kaum noch aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist sehr unterschiedlich und immer dem Erzählten angepasst, sodass häufig kurze Sätze auftauchen, die an manchen Stellen auch abgehakt wirken. Insgesamt ist es aber sehr gut lesbar, da die verschiedenen Sichten auch durch die Sprache verdeutlicht werden. Zusammenfassend: Ein spannendes Buch, was dem Leser aller Winter-Krimis noch mehr gefallen dürfte als dem Neueinsteiger. Aber trotzdem nicht weniger interessant für Neulinge, die Charaktere und Handlung lassen sich auch so sehr gut verstehen.

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Bewertung von Kuschelbu am 23.12.2009 ***** gut
Genauso wie an den Wallander Romanen finde ich bei den Edwardson Romanen die melancholische Hintergrundstimmung sehr angenehm und lesenswert. Im Leben läuft auch nicht immer alles rund und so ergeht es auch Kommissar Erik Winter, der unter Migräneattacken zu leiden hat, den Kollegen Fredrik und Aneta, deren Beziehung an einen glimpflichen Punkt angekommen ist oder auch Lars Bergenhem, der sich von Frau und Kind trennt und mit seinem Partner zusammenzieht.

Abwechslungsreich wirken auch die sehr schnellen Szenewechsel zwischen den einzelnen Personen, die zum Teil nur zwei Seiten lang sind. Dies erfordert zumindets am Anfang, wenn die meißten Personen noch unbekannt sind, volle Aufmerksamkeit beim Lesen, da man sonst nicht mit dem Autor und seiner Geschichte mithalten kann.

Das 9. Buch um Kommissar Erik Winter beginnt mit einem verlassen aufgefundenes Auto mit Einschussloch. Bald ist klar, dass nicht nur sein Besitzer, sondern auch der ermordete Sellberg, sein Nachbar der Autor Ademar, ein Stadtbekannter Gangster names Lejon und der Politiker Richardson und seine Frau dabei eine entscheidende Rolle spielen, die alle zusammen eine gemeinsame Geschichte aus der Vergangenheit verbindet. Auch Erik Winter hat an diesem Ereignis von 1975 auf der Schäreninsel Brännö teilgenommen.

Über das ganze Buch hinweg bekommt der Leser immer kleine Teile aus dieser in der Vergangenheit spielenden Geschichte mitgeteilt und erst am Ende setzt sich das ganze Puzzleteil zusammen, was damals wirklich geschehen ist.

Während des ganzen Buches wird eine gewisse Grundspannung aufrecht erhalten, so dass ich beim Lesen nie das Gefühl hatte, keine Lust mehr zu haben weiterzulesen. Trotzdem kam ich bei diesem Krimi nur langsam voran. Das gewisse Etwas, den zündenden Spannungseffekt, dass man Ende mit offenem Mund das Buch in der Hand hält und denkt, dass hätte ich so nicht erwartet, habe ich in diesem Buch vermisst Trotzdem kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, der Krimis mit der nachdenklichen Note mag, der über die Personen und ihre Handlungen nachdenkt und den wahren Hintergrund ihres Handelns nachvollzieht.

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