Sie waren im bürgerlichen Leben Wissenschaftler, Journalisten,
Militärs, Politiker, Diplomaten oder Verfassungsschützer, integre
Leute mit bundesdeutschem Pass zumeist. Irgendwann entschieden sie
sich, für die Gegenseite zu arbeiten: freiwillig, wohlüberlegt und
ohne materielle Vorteile in Aussicht zu haben. Mehr als zwei
Dutzend Top-Spione der DDR-Aufklärung berichten über ihre Motive,
ihre Arbeit und deren Folgen.
Das Einmalige an diesem Buch sind nicht nur die Lebensgeschichten.
Nie zuvor in der Geschichte hat sich eine derart große Gruppe von
Spionen kollektiv zu Wort gemeldet. Diese erinnern sich
selbstbewusst, aber keineswegs selbstkritisch. Denn sie sind
unverändert davon überzeugt, das Richtige getan zu haben. Auch wenn
sie dafür ins Gefängnis mussten.
Diplom-Jurist Klaus Eichner, geboren 1939, von 1957 bis 1990 Mitarbeiter des MfS, zuerst in der Spionageabwehr, seit 1974 in der Aufklärung (Hauptverwaltung A) tätig. Spezialisierung als leitender Analytiker auf dem Fachgebiet amerikanische Geheimdienste. Von 1987 bis zur Auflösung der HVA Leiter des Bereiches Auswertung/Analyse der Abteilung IX (Gegenspionage) der HVA, letzter Dienstgrad Oberst. 1994/95 Mitarbeit an dem Forschungsprojekt "Nachrichtendienste in Nordamerika, Europa und Japan - Länderporträts und Analysen" des Forschungsinstituts für Friedenspolitik Weilheim/Obb; Regelmäßige publizistische Beiträge.
Ein Marktplatz-Angebot für "Top-Spione im Westen" für EUR 14,90
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