Tödlicher Mittsommer - Sten, Viveca

Viveca Sten 

Tödlicher Mittsommer

Roman

Übersetzung: Lendt, Dagmar
Broschiertes Buch
 
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***** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Tödlicher Mittsommer

Ein spannender, sommerheller Krimi aus dem schwedischen Schärengarten. Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel im Schärengarten vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die auf der beliebten Urlaubsinsel Ferien macht. Als eine Woche später ein weiterer Mord begangen wird, gerät die Idylle vollends in Gefahr ...
Der erste Band einer Reihe von Sandhamn-Krimis mit Kriminalkommissar Thomas Andreasson und Juristin Nora Linde.
Es ist ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Eine männliche Leiche, verstrickt in ein Fischernetz, liegt angespült am Weststrand der Insel.
Eine gute Woche später wird nicht weit davon entfernt eine brutal ermordete Frau aufgefunden, und Thomas Andreasson von der Polizeidienststelle Nacka muss sich des Falls annehmen.
Anhaltspunkte gibt es kaum. Was verband die Toten mit Sandhamn? Welche Geheimnisse verbergen sich in dem kleinen Ort? Gequält vom Verlust seiner neugeborenen Tochter und von einer zerbrochenen Ehe stürzt Thomas sich in die Ermittlung. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt.
Ein Mörder geht um in der Sommeridylle, und der Druck auf die Polizei wird immer höher. Thomas Andreasson muss den Täter finden, bevor noch ein Mensch stirbt ...
"Tödlicher Mittsommer" ist ein Kriminalroman, der beim Leser den tiefen Wunsch weckt, selbst den Sommer auf Sandhamn zu verbringen, und man kann sich gut vorstellen, dass Thomas, Nora und die alte Sigge neben einem am Strand liegen, während man diesen spannenden, sommerhellen Roman liest.

Produktinformation


  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • 2010
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 377 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Thomas Andreasson Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 136mm x 31mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783462040739
  • ISBN-10: 3462040731
  • Best.Nr.: 27882191
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Ferien auf Saltkrokan! Zumindest entspricht die Welt, die Viveca Sten in ihrem Debütroman "Tödlicher Mittsommer" beschreibt, der Idylle aus den Astrid-Lindgren-Klassikern. Doch wie der Titel verspricht: Es gibt Tote auf der kleinen Schäreninsel Sandhamn; erst wird ein Stockholmer Lagerarbeiter am Strand angespült, dann liegt dessen Cousine ermordet in einem Hotelzimmer, schließlich ertrinkt einer der Inselbewohner. Der deprimierte Stockholmer Polizist Thomas ermittelt, Unterstützung erhält er von seiner besten Freundin Nora, die mit ihrer Familie auf Sandhamn lebt - und wie so oft in Kriminalromanen rückt die Aufklärung der Gewaltverbrechen in den Hintergrund angesichts der vielen privaten Nöte, die es aus der Welt zu schaffen gilt. "Tödlicher Mittsommer" ist der erste Roman der Juristin Viveca Sten, die zuvor einige Fachbücher schrieb. Letzteres merkt man dem Debüt allerdings nicht an: Sprachlich ist es eher zu leicht und eingängig gehalten, und an einigen Stellen holpert die Dramaturgie in ihrer zeitlichen Logik. Das Ende verspricht übrigens eine Fortsetzung: Während die Mordfälle in letzter Sekunde doch noch aufgeklärt werden können, haben die Hauptfiguren nach wie vor an diversen Sorgen zu knabbern. To be continued ... (jul)
Viveca Sten, geboren 1959 in Stockholm, studierte Jura an der Universität Stockholm und absolvierte einen Master of Business Administration an der School of Economics. Heute arbeitet sie als Chefjuristin bei 'Posten Norden', dem dänischen und schwedischen Postkonzern. Sie veröffentlichte mehrere juristische Fachbücher, bevor 2008 in Schweden ihr erster Roman erschien, der in zehn Sprachen übersetzt und fürs schwedische Fernsehen verfilmt wurde. Mittlerweile gibt es bereits vier Teile um den Kriminalkommissar Thomas Andreasson, der Mordfälle auf der Stockholmer Schäreninsel Sandhamn löst. Sten selbst verbrachte seit ihrer Kindheit zahlreiche Sommer auf der Insel. Viveca Sten lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in einem Vorort nördlich von Stockholm.

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Kundenbewertungen zu "Tödlicher Mittsommer" von "Viveca Sten"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 16 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 24.08.2011 ***** ausgezeichnet
Tödlicher Mittsommer ist der erste Roman der Autorin Viveca Sten. Der zweite Teil Tod im Schärengarten ist bereits erschienen und auch dort ermittelt der sympathischen Thomas Andreasson.

Inhalt:
Eine Leiche wird an den Strand von Sandhamn angespült, eingewickelt in ein Fischernetz und bereits seit einiger Zeit im Wasser. Eine Leiche in der Urlaubszeit, für Kriminalkommisar Thomas Andreassons Kollegin, die mit ihrer Familie einen Urlaub geplant hat ein Problem. Wie gut das sich Thomas nicht nur auf der Insel auskennt, sondern auch noch anbietet, die Ermittlungen mit telefonischer Unterstützung alleine zu leiten. Hilfe bekommt er dabei unter anderem von Nora einer Jugendfreundin und der Tochter seines Chefs. Diese kann er auch brauchen, da es weitere Leichen gibt.

Meine Meinung:
Dieser Roman liest sich durch die kurzen Kapitel sehr leicht und schnell, da man immer denkt, nur noch eins… Die Protagonisten Thomas und Nora sind sehr sympathisch und gerade da ihre Privatleben voller Kanten sind, wirkt dieses Buch voller Leben. Die Landschaft wird so idyllisch beschrieben, das man am Liebsten den nächsten Urlaub dort verbringen möchte. Man merkt, das die Autorin viele eigene Erinnerungen an Sandhamn mit einbringt.

Fazit: Ein spannender und abwechslungsreicher Auftakt einer Serie, dem noch einige Fälle folgen werden.

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Bewertung von Nefret am 22.05.2011 ***** sehr gut
Ein toter Mann, verheddert in einem Fischernetz, wird am Strand des schwedischen Sandhamns gefunden. Zuerst geht die Polizei von einem Unfall aus. Doch als die Cousine des Toten vergiftet wird, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Thomas Andreasson ermittelt. Dabei hilft ihm seine Jugendfreundin Nora.

Wie der Titel "Tödlicher Mittsommer" schon verspricht, spielt dieser Krimi zur Sommerzeit in Skandinavien. Die Insel Sandhamn vor Stockholm wird von Touristen überschwemmt. Ich war positiv überrascht, dass mich nicht die leicht depressive Stimmung erwartete, die häufig in Skandinavien-Krimis vorkommt.

Neben der Auflösung des Kriminalfalls legt Viveca Sten den Focus auf ihre beiden Hauptfiguren. Thomas Andreasson ist geschieden, seine kleine Tochter starb in plötzlichem Kindstot. Da es sich hier um eine Serie handelt, bleibt zu erwarten, mit dem er enden wird. Nora ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Am Ehehimmel ziehen einige Wolken auf, nachdem ihr Ehemann ihre Berufspläne einfach ignorieren will. Auch in diesen Figuren steckt einiges Potenzial.

Der erste Teil der Andreasson-Reihe liest sich unangenehm ohne langweilig zu werden. Schade ist nur, dass es dem Leser nicht möglich ist, selbst den Täter zu ermitteln, da entsprechende Informationen und Tipp nicht gegeben werden.

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 23.04.2011 ***** sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Auf der kleinen Insel Sandhamn in Schweden passieren während der Sommersaison gleich mehrere ungewöhnliche Mordfälle hintereinander. Als Ermittler wird Thomas Andreasson, von der Stockholmer Polizei, auf die Insel geschickt, wo auch gerade seine Freundin Nora mit ihrer Familie die Ferien verbringt. Nora unterstützt Thomas bei den Ermittlungen, da sie guten Kontakt zu den Einheimischen hat und die Mordfälle so schnell wie möglich geklärt werden müssen, da ansonsten die Urlaubssaison auf der Insel gefährdet wäre.

Meine Meinung zum Buch:
Viveca Sten hat in ihrem ersten Krimi, der auf der schwedischen Insel Sandhamn spielt, die Hauptcharaktere sehr gut eingeführt. Vor allem der Ermittler Thomas wirkt sehr sympathisch und hat eine traurige und schicksalsreiche Vergangenheit hinter sich. Zeitgleich verbringt seine gute Freundin Nora mit ihrer Familie ihren Urlaub im Ferienhäuschen auf der Insel. Da Viveca Sten selbst häufig auf der Insel ist, konnte sie den LeserInnen einerseits Einblicke in die Sichtweise der Einheimischen geben und auch ein schönes Urlaubsgefühl verbreiten. Trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass die Urlaubsgäste sich durch die Mordfälle stark verunsichern lassen oder gar die Insel verlassen hätten. Die Ermittlungen an den Mordfällen nahmen etwa die Hälfte des Buches ein, die andere Hälfte war gefüllt mit Urlaubserlebnissen und privaten Einblicken in die Lebenswelten und Familien der Charaktere, was ich für eine sehr gelungene Kombination halte. Ich habe richtig Lust darauf bekommen, den zweiten Teil von Viveca Sten „Tod im Schärengarten“, der auch wieder auf der Insel Sandhamn spielt, gleich hinterher zur lesen.

Titel und Cover:
Das Cover zeigt eine typische schwedische Ferienlandschaft und auch die typische Farbe rot wurde in Form eine s Koffers auf dem Cover eingebracht, was einen guten Kontrast zum Hintergrund bildet. KiWi hat immer optisch besonders ansprechende Buchcover.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener 1. Fall eines Schwedenkrimis mit sympathischen Charakteren. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und viele weitere von Viveca Sten.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 08.02.2011 ***** sehr gut
Normalerweise greife ich eher selten zu Skandinavien-Romanen, da ich die dort herrschende Atmosphäre meist düster und etwas erdrückend empfinde. Das ist bei Viveca Stens Romandebüt allerdings anders. Ihr ist es gelungen, die sommerliche Ferienatmosphäre der Urlaubsinsel so zu beschreiben, dass man schon beinahe meint, das Meer zu riechen und die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Die verschiedenen Protagonisten werden vorgestellt und in die Handlung eingeführt. Man erhält einen Einblick in das Ermittlerteam und bekommt einen Eindruck vom beruflichen und privaten Hintergrund der Protagonisten. Besonders hervorgehoben wird dabei Thomas Andreasson. Er hat einige private Schicksalsschläge hinter sich, die jedoch nicht zu überzogen wirken und die Figur dadurch lebendig erscheinen lassen. Seine Freundschaft zu Nora Linde, die er bereits seit seiner Kindheit kennt , wird ebenfalls detailliert beschrieben. Die Protagonistin Nora gehört auch zu den Hauptakteuren und deshalb nimmt sowohl ihr Privatleben, als auch ihr berufliches Vorankommen, einen großen Teil der Erzählung ein. Die Hauptprotagonisten wirken sympathisch und lebendig. Man kann sich in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Einstieg in den Roman gelingt durch die detaillierten Beschreibungen mühelos. Man kann sich die Personen und Handlungsorte sehr gut vorstellen und dem weiteren Verlauf des Geschehens problemlos folgen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Die eigentliche Kriminalhandlung tritt durch die ausführlichen Beschreibungen der Protagonisten allerdings etwas in den Hintergrund. Obwohl sich beim Lesen keine Hochspannung entwickelt, bleibt das Buch durchgehend interessant. Auf einen erfahrenen Krimileser dürften einige Handlungsverläufe vorhersehbar wirken, doch durch überraschende Wendungen kann man sich nie sicher sein, mit den angestellten Vermutungen richtig zu liegen. Durch die kurzen Kapitel wird man zum Weiterlesen verleitet, sodass es schwerfällt die sommerliche Urlaubsinsel zu verlassen und das Buch aus der Hand zu legen.

Mir hat dieser skandinavische Roman überraschend gut gefallen, da er sich durch eine sommerliche Urlaubsatmosphäre wohltuend von den etwas unterkühlten und schwermütigen Vertretern des Genres unterscheidet. Auf der Verlagsseite kann man nachlesen, dass "Tödlicher Mittsommer" der erste Band einer Reihe von Sandhamn-Krimis, mit Thomas Andreasson und Nora Linde, ist. Das erklärt wahrscheinlich die besonders ausführliche Einführung dieser beiden Protagonisten. Da ich mich auf der kleinen Insel im schwedischen Schärengarten so wohl gefühlt habe, freue ich mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.

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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 01.01.2011 ***** gut
Die Leiche eines Mannes, der schon einige Zeit vermisst wurde, wird auf einer kleinen Insel angespült. Eigentlich ist es Urlaubszeit, sowohl bei der Polizei als auch überall sonst, was bedeutet, dass die Ermittlungen zunächst auf Sparflamme laufen und gleichzeitig darauf geachtet werden muss, dass die Menschen, die auf der Insel Urlaub machen, nicht in Panik geraten. Leichter gesagt als getan, denn bald ereignet sich der zweite Mord, der um einiges brutaler von statten geht. Doch auch das war noch lange nicht das Ende und die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln.

Im Grunde lese ich gerne Krimis, die in Schweden bzw. generell im Norden spielen, sie haben irgendwie ihren eigenen Charme, der sie zu deutschen oder amerikanischen Krimis wirklich abgrenzt. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Debüt von Viveca Sten.

Auch dieser Krimi hat seinen ganz eigenen Charme, doch eher in die Richtung Roman als Krimi, denn die Handlung in den ersten 2/3 fließt sehr zäh dahin und auch von Spannungsaufbau kann hier leider nur sehr gering die Rede sein. Im letzten Drittel versucht die Autorin die verloren gegangene Spannung wieder aufzuholen und hier wird es dann auch wirklich sehr spannend, und zwar so, dass man das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man nicht weiß was wirklich geschehen ist. Doch leider täuscht dies im Gesamten nicht darüber hinweg, dass der Rest sehr langatmig und zäh war.

Die Darstellung der Charaktere dagegen ist sehr detailliert und extrem genau, so dass man richtiggehend ein Bild der handelnden Person vor Augen hat. Da auf den Spannungsaufbau mehr oder weniger verzichtet wurde, blieb zu Beginn also mehr Zeit die Charaktere tiefgründig zu zeichnen und darzustellen. Das ist, wie schon erwähnt gut gelungen, sollte aber bei einem Krimi nicht im Vordergrund stehen.

Die Geschichte selber fand ich sehr interessant. Sie ist so verwinkelt, dass man überhaupt nicht die Möglichkeit hat selber und ohne Hilfe auf die richtige Lösung zu kommen. Hin und wieder gibt es natürlich Hinweise und man denkt sich seinen Teil zusammen, doch schon bald muss man seinen Irrtum erkennen und alles wieder über den Haufen werfen. Das ist wirklich positiv zu bewerten, denn so bleibt es bis zum Ende unvorhersehbar und man bekommt immer wieder Zeit, um seine Gedanken neu zu ordnen und der Lösung näher zu kommen oder eben auch nicht.

Alles in allem zwar nett zu lesen, aber keinesfalls empfehlenswert, wenn man einen wirklichen Krimi erwartet. Wenn man sich allerdings mehr oder weniger nur unterhalten lassen möchte, mit ein wenig Spannung versteht sich, dann ist der Roman wirklich das Richtige.

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Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 14.11.2010 ***** sehr gut
Ein Krimi der auf einer schwedischen Sommerinsel spielt. Ein paar Leichen, ein Ermittler, der quasi vor der eigenen Haustür ermittelt und seine Jugnedliebe, die in tatkräftigt unterstützt. Der Krimi kommt ohne viel Effekthascherei aus, sprich es gibt keine detailiert beschriebenen Mord- oder Folterszenen, wirkt also nicht allzu düster. Teilweise erinnert mich das Buch an die guten alten Miss Marple-Zeiten. Solides Kunstwerk, das gut unterhält. Der Roman ist spannend und flüssig geschrieben, sozusagen die ideale Lektüre für den Sommer (vielleicht auf einer schwedischen Sommerinsel?). Der zur Mitte des Buches scheinbar klare Fall entwickelt sich dann doch etwas anders, hält also den Spannungsbogen aufrecht und den Leser bei Laune.

Guter Schwedenkrimi, der auch ohne Schockeffekte auskommt und sich leicht an einem Wochenende durchlesen läßt. Das Buch hat keine Hänger oder unnötig in die Länge gezogenen Querstränge und bietet durchweg gute Unterhaltung. Für Hardcore-Fans vermutlich zu wenig blutrünstig, aber das muss ja auch nicht in jedem Buch sein, oder?

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Bewertung von Einhorn aus Fulda am 26.07.2010 ***** sehr gut
Angenehmer Krimi
An diesem Buch kann man sehen, dass ein Krimi nicht unbedingt blutig sein muss. Zwar gibt es diverse Todesfälle, aber diese werden keineswegs reißerisch dargestellt.
Die Umgebung, in der die Geschichte spielt, wird anregend beschrieben und lässt trotzdem der Phantasie genügend Spielraum.
Die Personen werden sehr persönlich dargestellt und bilden einen angenehmen Rahmen für die eigentliche Handlung.
Die kurzen Kapitel strukturieren das Buch und gliedern es in gut lesbare Abschnitte.
Die Spannung hält bis zum Schluss an, und das Ende ist nicht schon von vorne herein absehbar.

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Bewertung von robberta aus NRW am 26.07.2010 ***** gut
Showdown in den Schären
Thomas Andreasson von der polizeidienststelle Nacka, Kriminaldezernat hat ein paar Fragen an Kicki zu ihrem Cousin Krister Berggren und bittet um ihren Rückruf. Sie denkt mit Bedauern an den Streit zurück, den sie vor ihrer Abreise nach Kos, mit Krister hatte. Krister, Kickis Cousin, ist Lagerarbeiter und nicht nur wegen seinem anonymen Erzeuger mit dem Leben unzufrieden. Eine Chance auf richtig viel Geld bietet ihnen ein geheimnisvoller schriftlicher Beweis. Kommissar Thomas Andreasson, ist frisch geschieden, weil seine Ehe den Tod seiner kleinen Tochter nicht verkraftet hat. Thomas hat sich mit jeder Menge Arbeit davon abgehalten in Depressionen zu verfallen und kommt nun langsam aus seinem Versteck wieder hervor. Er ist der zuständige Kommissar im Fall Krister und Kicki.
Nora ist mit Henrik Linde, dem Radiologen, verheiratet hat zwei Söhne und steht mit ihren Schwiegereltern auf Kriegsfuß. Ihr Mann nimmt nach dem Wochenende an der Regatta teil und überlässt es ihr die Schwiegereltern zu bewirten. Allerdings haben Nora und Henrik vorher einen Grillabend mit Freunden geplant, zu dem auch Thomas Andreasson eingeladen ist und Nora bringt ihren Jugendfreund Thomas immer wieder mit Hinweisen etwas weiter an die Aufklärung des Falles.
Flüssig geschrieben, es geht zwischen den Protagonisten hin und her, die Figurenzeichnung ist schwankend und so kommt man bei den Infos anfangs durcheinander. Manche Infos fehlen mir. Trotzdem bleibt die Spannung erhalten auch wenn der Spannungsbogen flach gehalten ist. Das Buch ist zäh wie Ermittlungen nun mal sein können. Man möchte halt Awissen was ist das für ein schriftlicher Beweis, der so viel Geld bringt; und auch Kicki den Tot bringt. Wer ist Kristers Vater? Diese Frage wird im Verlauf des Buches jedoch in den Hintergrund gedrückt. Einige Spuren verlaufen im Sande und falsche Fährten, alle Lücken werden nicht geschlossen, aber der Fall wird aufgeklärt. Das Buch scheint als Serie angelegt zu sein, denn man erfährt nicht wie es z.B. mit Thomas oder mit Nora und Henrik weitergeht.

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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 23.07.2010 ***** ausgezeichnet
Eigentlich ist das doch paradox, so eine herrliche schwedische Sommerinsel und grad von dort kommen die besten Krimis.

Interessant ist es wenn der Leser, hin und wieder zumindest, mehr als Ermittler Andreasson weiß. Eine Leiche wird an Land gespült. Noch ist nicht klar ob es sich um ein Mordopfer handelt. Noch ahnt auch niemand, dass noch mehr Leichen in diesem Krimi eine Rolle spielen werden.

Kommissar Andreasson hat das Zeug dazu Held einer ganzen Reihe von Kriminalfällen zu werden. Aus seinem Privatleben verrät die Autorin sehr viel und der frisch geschiedene Andreasson trifft zufällig hier auf der Insel seine Jugendfreundin wieder.

Passend für einen schwedischen Krimi ist auch das Umfeld in der der Kommissar bei seinen Ermittlungen landet. Geht es nun um Alkoholschmuggel, Geld oder . . . ?

Dieser Krimi ist - trotz dreier Leichen - nicht der blutrünstige Krimi und dies ist auch gut so. Es ist ein Krimi der sich Zeit lässt für die Schönheiten der schwedischen Landschaft und es ist ein Krimi der neugierig macht auf einen nächsten Fall mit Kommissar Andreasson.

christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu

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Bewertung von tinabauer aus essingen am 04.07.2010 ***** sehr gut
Thomas kann das Leid um seine des Kindstodes gestorbenen Tochter nicht ertragen. Seine Ehe scheitert und zu alldem muss er seiner geliebten Wasserschutzpolizei den Rücken kehren und wird nach Stockholm ins Morddezernat versetzt. Sein erster Fall ist die reinste Katastrophe. 3 Tote und kein Mörder in Sicht. Doch er hat nicht mit seiner alten Schulfreundin Nora gerechnet, die den Sommer immer auf der Schäreninsel verbringt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Lösung des Falles.

Leichte Spannung, die sich im Laufe der Zeit noch steigern. Schöne Beschreibung der Insel, die Lust auf einen Besuch machen und eine noch steigerungsfähige Beschreibung der Hauptpersonen.

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Tödlicher Mittsommer

Tödlicher Mittsommer - Sten, Viveca

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Übersetzung: Lendt, Dagmar

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  • 2010
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 377 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Thomas Andreasson Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 136mm x 31mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783462040739
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Ein spannender, sommerheller Krimi aus dem schwedischen Schärengarten. Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel im Schärengarten vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die auf der beliebten Urlaubsinsel Ferien macht. Als eine Woche später ein weiterer Mord begangen wird, gerät die Idylle vollends in Gefahr ...
Der erste Band einer Reihe von Sandhamn-Krimis mit Kriminalkommissar Thomas Andreasson und Juristin Nora Linde.
Es ist ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Eine männliche Leiche, verstrickt in ein Fischernetz, liegt angespült am Weststrand der Insel.
Eine gute Woche später wird nicht weit davon entfernt eine brutal ermordete Frau aufgefunden, und Thomas Andreasson von der Polizeidienststelle Nacka muss sich des Falls annehmen.
Anhaltspunkte gibt es kaum. Was verband die Toten mit Sandhamn? Welche Geheimnisse verbergen sich in dem kleinen Ort? Gequält vom Verlust seiner neugeborenen Tochter und von einer zerbrochenen Ehe stürzt Thomas sich in die Ermittlung. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt.
Ein Mörder geht um in der Sommeridylle, und der Druck auf die Polizei wird immer höher. Thomas Andreasson muss den Täter finden, bevor noch ein Mensch stirbt ...
"Tödlicher Mittsommer" ist ein Kriminalroman, der beim Leser den tiefen Wunsch weckt, selbst den Sommer auf Sandhamn zu verbringen, und man kann sich gut vorstellen, dass Thomas, Nora und die alte Sigge neben einem am Strand liegen, während man diesen spannenden, sommerhellen Roman liest.

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 24.08.2011
*****
ausgezeichnet
Tödlicher Mittsommer ist der erste Roman der Autorin Viveca Sten. Der zweite Teil Tod im Schärengarten ist bereits erschienen und auch dort ermittelt der sympathischen Thomas Andreasson.

Inhalt:
Eine Leiche wird an den Strand von Sandhamn angespült, eingewickelt in ein Fischernetz und bereits seit einiger Zeit im Wasser. Eine Leiche in der Urlaubszeit, für Kriminalkommisar Thomas Andreassons Kollegin, die mit ihrer Familie einen Urlaub geplant hat ein Problem. Wie gut das sich Thomas nicht nur auf der Insel auskennt, sondern auch noch anbietet, die Ermittlungen mit telefonischer Unterstützung alleine zu leiten. Hilfe bekommt er dabei unter anderem von Nora einer Jugendfreundin und der Tochter seines Chefs. Diese kann er auch brauchen, da es weitere Leichen gibt.

Meine Meinung:
Dieser Roman liest sich durch die kurzen Kapitel sehr leicht und schnell, da man immer denkt, nur noch eins… Die Protagonisten Thomas und Nora sind sehr sympathisch und gerade da ihre Privatleben voller Kanten sind, wirkt dieses Buch voller Leben. Die Landschaft wird so idyllisch beschrieben, das man am Liebsten den nächsten Urlaub dort verbringen möchte. Man merkt, das die Autorin viele eigene Erinnerungen an Sandhamn mit einbringt.

Fazit: Ein spannender und abwechslungsreicher Auftakt einer Serie, dem noch einige Fälle folgen werden.
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Bewertung von Nefret am 22.05.2011
*****
sehr gut
Ein toter Mann, verheddert in einem Fischernetz, wird am Strand des schwedischen Sandhamns gefunden. Zuerst geht die Polizei von einem Unfall aus. Doch als die Cousine des Toten vergiftet wird, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Thomas Andreasson ermittelt. Dabei hilft ihm seine Jugendfreundin Nora.

Wie der Titel "Tödlicher Mittsommer" schon verspricht, spielt dieser Krimi zur Sommerzeit in Skandinavien. Die Insel Sandhamn vor Stockholm wird von Touristen überschwemmt. Ich war positiv überrascht, dass mich nicht die leicht depressive Stimmung erwartete, die häufig in Skandinavien-Krimis vorkommt.

Neben der Auflösung des Kriminalfalls legt Viveca Sten den Focus auf ihre beiden Hauptfiguren. Thomas Andreasson ist geschieden, seine kleine Tochter starb in plötzlichem Kindstot. Da es sich hier um eine Serie handelt, bleibt zu erwarten, mit dem er enden wird. Nora ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Am Ehehimmel ziehen einige Wolken auf, nachdem ihr Ehemann ihre Berufspläne einfach ignorieren will. Auch in diesen Figuren steckt einiges Potenzial.

Der erste Teil der Andreasson-Reihe liest sich unangenehm ohne langweilig zu werden. Schade ist nur, dass es dem Leser nicht möglich ist, selbst den Täter zu ermitteln, da entsprechende Informationen und Tipp nicht gegeben werden.
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*****
sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Auf der kleinen Insel Sandhamn in Schweden passieren während der Sommersaison gleich mehrere ungewöhnliche Mordfälle hintereinander. Als Ermittler wird Thomas Andreasson, von der Stockholmer Polizei, auf die Insel geschickt, wo auch gerade seine Freundin Nora mit ihrer Familie die Ferien verbringt. Nora unterstützt Thomas bei den Ermittlungen, da sie guten Kontakt zu den Einheimischen hat und die Mordfälle so schnell wie möglich geklärt werden müssen, da ansonsten die Urlaubssaison auf der Insel gefährdet wäre.

Meine Meinung zum Buch:
Viveca Sten hat in ihrem ersten Krimi, der auf der schwedischen Insel Sandhamn spielt, die Hauptcharaktere sehr gut eingeführt. Vor allem der Ermittler Thomas wirkt sehr sympathisch und hat eine traurige und schicksalsreiche Vergangenheit hinter sich. Zeitgleich verbringt seine gute Freundin Nora mit ihrer Familie ihren Urlaub im Ferienhäuschen auf der Insel. Da Viveca Sten selbst häufig auf der Insel ist, konnte sie den LeserInnen einerseits Einblicke in die Sichtweise der Einheimischen geben und auch ein schönes Urlaubsgefühl verbreiten. Trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass die Urlaubsgäste sich durch die Mordfälle stark verunsichern lassen oder gar die Insel verlassen hätten. Die Ermittlungen an den Mordfällen nahmen etwa die Hälfte des Buches ein, die andere Hälfte war gefüllt mit Urlaubserlebnissen und privaten Einblicken in die Lebenswelten und Familien der Charaktere, was ich für eine sehr gelungene Kombination halte. Ich habe richtig Lust darauf bekommen, den zweiten Teil von Viveca Sten „Tod im Schärengarten“, der auch wieder auf der Insel Sandhamn spielt, gleich hinterher zur lesen.

Titel und Cover:
Das Cover zeigt eine typische schwedische Ferienlandschaft und auch die typische Farbe rot wurde in Form eine s Koffers auf dem Cover eingebracht, was einen guten Kontrast zum Hintergrund bildet. KiWi hat immer optisch besonders ansprechende Buchcover.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener 1. Fall eines Schwedenkrimis mit sympathischen Charakteren. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und viele weitere von Viveca Sten.
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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 08.02.2011
*****
sehr gut
Normalerweise greife ich eher selten zu Skandinavien-Romanen, da ich die dort herrschende Atmosphäre meist düster und etwas erdrückend empfinde. Das ist bei Viveca Stens Romandebüt allerdings anders. Ihr ist es gelungen, die sommerliche Ferienatmosphäre der Urlaubsinsel so zu beschreiben, dass man schon beinahe meint, das Meer zu riechen und die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Die verschiedenen Protagonisten werden vorgestellt und in die Handlung eingeführt. Man erhält einen Einblick in das Ermittlerteam und bekommt einen Eindruck vom beruflichen und privaten Hintergrund der Protagonisten. Besonders hervorgehoben wird dabei Thomas Andreasson. Er hat einige private Schicksalsschläge hinter sich, die jedoch nicht zu überzogen wirken und die Figur dadurch lebendig erscheinen lassen. Seine Freundschaft zu Nora Linde, die er bereits seit seiner Kindheit kennt , wird ebenfalls detailliert beschrieben. Die Protagonistin Nora gehört auch zu den Hauptakteuren und deshalb nimmt sowohl ihr Privatleben, als auch ihr berufliches Vorankommen, einen großen Teil der Erzählung ein. Die Hauptprotagonisten wirken sympathisch und lebendig. Man kann sich in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Einstieg in den Roman gelingt durch die detaillierten Beschreibungen mühelos. Man kann sich die Personen und Handlungsorte sehr gut vorstellen und dem weiteren Verlauf des Geschehens problemlos folgen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Die eigentliche Kriminalhandlung tritt durch die ausführlichen Beschreibungen der Protagonisten allerdings etwas in den Hintergrund. Obwohl sich beim Lesen keine Hochspannung entwickelt, bleibt das Buch durchgehend interessant. Auf einen erfahrenen Krimileser dürften einige Handlungsverläufe vorhersehbar wirken, doch durch überraschende Wendungen kann man sich nie sicher sein, mit den angestellten Vermutungen richtig zu liegen. Durch die kurzen Kapitel wird man zum Weiterlesen verleitet, sodass es schwerfällt die sommerliche Urlaubsinsel zu verlassen und das Buch aus der Hand zu legen.

Mir hat dieser skandinavische Roman überraschend gut gefallen, da er sich durch eine sommerliche Urlaubsatmosphäre wohltuend von den etwas unterkühlten und schwermütigen Vertretern des Genres unterscheidet. Auf der Verlagsseite kann man nachlesen, dass "Tödlicher Mittsommer" der erste Band einer Reihe von Sandhamn-Krimis, mit Thomas Andreasson und Nora Linde, ist. Das erklärt wahrscheinlich die besonders ausführliche Einführung dieser beiden Protagonisten. Da ich mich auf der kleinen Insel im schwedischen Schärengarten so wohl gefühlt habe, freue ich mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.
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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 01.01.2011
*****
gut
Die Leiche eines Mannes, der schon einige Zeit vermisst wurde, wird auf einer kleinen Insel angespült. Eigentlich ist es Urlaubszeit, sowohl bei der Polizei als auch überall sonst, was bedeutet, dass die Ermittlungen zunächst auf Sparflamme laufen und gleichzeitig darauf geachtet werden muss, dass die Menschen, die auf der Insel Urlaub machen, nicht in Panik geraten. Leichter gesagt als getan, denn bald ereignet sich der zweite Mord, der um einiges brutaler von statten geht. Doch auch das war noch lange nicht das Ende und die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln.

Im Grunde lese ich gerne Krimis, die in Schweden bzw. generell im Norden spielen, sie haben irgendwie ihren eigenen Charme, der sie zu deutschen oder amerikanischen Krimis wirklich abgrenzt. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Debüt von Viveca Sten.

Auch dieser Krimi hat seinen ganz eigenen Charme, doch eher in die Richtung Roman als Krimi, denn die Handlung in den ersten 2/3 fließt sehr zäh dahin und auch von Spannungsaufbau kann hier leider nur sehr gering die Rede sein. Im letzten Drittel versucht die Autorin die verloren gegangene Spannung wieder aufzuholen und hier wird es dann auch wirklich sehr spannend, und zwar so, dass man das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man nicht weiß was wirklich geschehen ist. Doch leider täuscht dies im Gesamten nicht darüber hinweg, dass der Rest sehr langatmig und zäh war.

Die Darstellung der Charaktere dagegen ist sehr detailliert und extrem genau, so dass man richtiggehend ein Bild der handelnden Person vor Augen hat. Da auf den Spannungsaufbau mehr oder weniger verzichtet wurde, blieb zu Beginn also mehr Zeit die Charaktere tiefgründig zu zeichnen und darzustellen. Das ist, wie schon erwähnt gut gelungen, sollte aber bei einem Krimi nicht im Vordergrund stehen.

Die Geschichte selber fand ich sehr interessant. Sie ist so verwinkelt, dass man überhaupt nicht die Möglichkeit hat selber und ohne Hilfe auf die richtige Lösung zu kommen. Hin und wieder gibt es natürlich Hinweise und man denkt sich seinen Teil zusammen, doch schon bald muss man seinen Irrtum erkennen und alles wieder über den Haufen werfen. Das ist wirklich positiv zu bewerten, denn so bleibt es bis zum Ende unvorhersehbar und man bekommt immer wieder Zeit, um seine Gedanken neu zu ordnen und der Lösung näher zu kommen oder eben auch nicht.

Alles in allem zwar nett zu lesen, aber keinesfalls empfehlenswert, wenn man einen wirklichen Krimi erwartet. Wenn man sich allerdings mehr oder weniger nur unterhalten lassen möchte, mit ein wenig Spannung versteht sich, dann ist der Roman wirklich das Richtige.
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Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 14.11.2010
*****
sehr gut
Ein Krimi der auf einer schwedischen Sommerinsel spielt. Ein paar Leichen, ein Ermittler, der quasi vor der eigenen Haustür ermittelt und seine Jugnedliebe, die in tatkräftigt unterstützt. Der Krimi kommt ohne viel Effekthascherei aus, sprich es gibt keine detailiert beschriebenen Mord- oder Folterszenen, wirkt also nicht allzu düster. Teilweise erinnert mich das Buch an die guten alten Miss Marple-Zeiten. Solides Kunstwerk, das gut unterhält. Der Roman ist spannend und flüssig geschrieben, sozusagen die ideale Lektüre für den Sommer (vielleicht auf einer schwedischen Sommerinsel?). Der zur Mitte des Buches scheinbar klare Fall entwickelt sich dann doch etwas anders, hält also den Spannungsbogen aufrecht und den Leser bei Laune.

Guter Schwedenkrimi, der auch ohne Schockeffekte auskommt und sich leicht an einem Wochenende durchlesen läßt. Das Buch hat keine Hänger oder unnötig in die Länge gezogenen Querstränge und bietet durchweg gute Unterhaltung. Für Hardcore-Fans vermutlich zu wenig blutrünstig, aber das muss ja auch nicht in jedem Buch sein, oder?
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Bewertung von Einhorn aus Fulda am 26.07.2010
*****
sehr gut
Angenehmer Krimi
An diesem Buch kann man sehen, dass ein Krimi nicht unbedingt blutig sein muss. Zwar gibt es diverse Todesfälle, aber diese werden keineswegs reißerisch dargestellt.
Die Umgebung, in der die Geschichte spielt, wird anregend beschrieben und lässt trotzdem der Phantasie genügend Spielraum.
Die Personen werden sehr persönlich dargestellt und bilden einen angenehmen Rahmen für die eigentliche Handlung.
Die kurzen Kapitel strukturieren das Buch und gliedern es in gut lesbare Abschnitte.
Die Spannung hält bis zum Schluss an, und das Ende ist nicht schon von vorne herein absehbar.
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Bewertung von robberta aus NRW am 26.07.2010
*****
gut
Showdown in den Schären
Thomas Andreasson von der polizeidienststelle Nacka, Kriminaldezernat hat ein paar Fragen an Kicki zu ihrem Cousin Krister Berggren und bittet um ihren Rückruf. Sie denkt mit Bedauern an den Streit zurück, den sie vor ihrer Abreise nach Kos, mit Krister hatte. Krister, Kickis Cousin, ist Lagerarbeiter und nicht nur wegen seinem anonymen Erzeuger mit dem Leben unzufrieden. Eine Chance auf richtig viel Geld bietet ihnen ein geheimnisvoller schriftlicher Beweis. Kommissar Thomas Andreasson, ist frisch geschieden, weil seine Ehe den Tod seiner kleinen Tochter nicht verkraftet hat. Thomas hat sich mit jeder Menge Arbeit davon abgehalten in Depressionen zu verfallen und kommt nun langsam aus seinem Versteck wieder hervor. Er ist der zuständige Kommissar im Fall Krister und Kicki.
Nora ist mit Henrik Linde, dem Radiologen, verheiratet hat zwei Söhne und steht mit ihren Schwiegereltern auf Kriegsfuß. Ihr Mann nimmt nach dem Wochenende an der Regatta teil und überlässt es ihr die Schwiegereltern zu bewirten. Allerdings haben Nora und Henrik vorher einen Grillabend mit Freunden geplant, zu dem auch Thomas Andreasson eingeladen ist und Nora bringt ihren Jugendfreund Thomas immer wieder mit Hinweisen etwas weiter an die Aufklärung des Falles.
Flüssig geschrieben, es geht zwischen den Protagonisten hin und her, die Figurenzeichnung ist schwankend und so kommt man bei den Infos anfangs durcheinander. Manche Infos fehlen mir. Trotzdem bleibt die Spannung erhalten auch wenn der Spannungsbogen flach gehalten ist. Das Buch ist zäh wie Ermittlungen nun mal sein können. Man möchte halt Awissen was ist das für ein schriftlicher Beweis, der so viel Geld bringt; und auch Kicki den Tot bringt. Wer ist Kristers Vater? Diese Frage wird im Verlauf des Buches jedoch in den Hintergrund gedrückt. Einige Spuren verlaufen im Sande und falsche Fährten, alle Lücken werden nicht geschlossen, aber der Fall wird aufgeklärt. Das Buch scheint als Serie angelegt zu sein, denn man erfährt nicht wie es z.B. mit Thomas oder mit Nora und Henrik weitergeht.
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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 23.07.2010
*****
ausgezeichnet
Eigentlich ist das doch paradox, so eine herrliche schwedische Sommerinsel und grad von dort kommen die besten Krimis.

Interessant ist es wenn der Leser, hin und wieder zumindest, mehr als Ermittler Andreasson weiß. Eine Leiche wird an Land gespült. Noch ist nicht klar ob es sich um ein Mordopfer handelt. Noch ahnt auch niemand, dass noch mehr Leichen in diesem Krimi eine Rolle spielen werden.

Kommissar Andreasson hat das Zeug dazu Held einer ganzen Reihe von Kriminalfällen zu werden. Aus seinem Privatleben verrät die Autorin sehr viel und der frisch geschiedene Andreasson trifft zufällig hier auf der Insel seine Jugendfreundin wieder.

Passend für einen schwedischen Krimi ist auch das Umfeld in der der Kommissar bei seinen Ermittlungen landet. Geht es nun um Alkoholschmuggel, Geld oder . . . ?

Dieser Krimi ist - trotz dreier Leichen - nicht der blutrünstige Krimi und dies ist auch gut so. Es ist ein Krimi der sich Zeit lässt für die Schönheiten der schwedischen Landschaft und es ist ein Krimi der neugierig macht auf einen nächsten Fall mit Kommissar Andreasson.

christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu
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Bewertung von tinabauer aus essingen am 04.07.2010
*****
sehr gut
Thomas kann das Leid um seine des Kindstodes gestorbenen Tochter nicht ertragen. Seine Ehe scheitert und zu alldem muss er seiner geliebten Wasserschutzpolizei den Rücken kehren und wird nach Stockholm ins Morddezernat versetzt. Sein erster Fall ist die reinste Katastrophe. 3 Tote und kein Mörder in Sicht. Doch er hat nicht mit seiner alten Schulfreundin Nora gerechnet, die den Sommer immer auf der Schäreninsel verbringt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Lösung des Falles.

Leichte Spannung, die sich im Laufe der Zeit noch steigern. Schöne Beschreibung der Insel, die Lust auf einen Besuch machen und eine noch steigerungsfähige Beschreibung der Hauptpersonen.
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(c) bunkverlag

Ferien auf Saltkrokan! Zumindest entspricht die Welt, die Viveca Sten in ihrem Debütroman "Tödlicher Mittsommer" beschreibt, der Idylle aus den Astrid-Lindgren-Klassikern. Doch wie der Titel verspricht: Es gibt Tote auf der kleinen Schäreninsel Sandhamn; erst wird ein Stockholmer Lagerarbeiter am Strand angespült, dann liegt dessen Cousine ermordet in einem Hotelzimmer, schließlich ertrinkt einer der Inselbewohner. Der deprimierte Stockholmer Polizist Thomas ermittelt, Unterstützung erhält er von seiner besten Freundin Nora, die mit ihrer Familie auf Sandhamn lebt - und wie so oft in Kriminalromanen rückt die Aufklärung der Gewaltverbrechen in den Hintergrund angesichts der vielen privaten Nöte, die es aus der Welt zu schaffen gilt. "Tödlicher Mittsommer" ist der erste Roman der Juristin Viveca Sten, die zuvor einige Fachbücher schrieb. Letzteres merkt man dem Debüt allerdings nicht an: Sprachlich ist es eher zu leicht und eingängig gehalten, und an einigen Stellen holpert die Dramaturgie in ihrer zeitlichen Logik. Das Ende verspricht übrigens eine Fortsetzung: Während die Mordfälle in letzter Sekunde doch noch aufgeklärt werden können, haben die Hauptfiguren nach wie vor an diversen Sorgen zu knabbern. To be continued ... (jul)

Autorenporträt zu "Viveca Sten"

Viveca Sten, geboren 1959 in Stockholm, studierte Jura an der Universität Stockholm und absolvierte einen Master of Business Administration an der School of Economics. Heute arbeitet sie als Chefjuristin bei 'Posten Norden', dem dänischen und schwedischen Postkonzern. Sie veröffentlichte mehrere juristische Fachbücher, bevor 2008 in Schweden ihr erster Roman erschien, der in zehn Sprachen übersetzt und fürs schwedische Fernsehen verfilmt wurde. Mittlerweile gibt es bereits vier Teile um den Kriminalkommissar Thomas Andreasson, der Mordfälle auf der Stockholmer Schäreninsel Sandhamn löst. Sten selbst verbrachte seit ihrer Kindheit zahlreiche Sommer auf der Insel. Viveca Sten lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in einem Vorort nördlich von Stockholm.

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