Tödliche Flammen - Roberts, Nora

Nora Roberts 

Tödliche Flammen

Roman

Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner u. Ulrike Laszlo
Broschiertes Buch
 
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Tödliche Flammen

Reena Hale ist Brandermittlerin und mit der Faszination des Feuers ebenso vertraut wie mit seiner zerstörerischen Macht. Als sie eines Tages Bo Goodnight trifft, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann beginnt mit einem mysteriösen Anruf ein Albtraum, der Reena in das schlimmste Inferno führt, das sie je gesehen hat.

"Leider kann man Humor, Spannung und Romantik nicht in Flaschen abfüllen - aber Nora Roberts bringt sie unnachahmlich gut zu Papier!" -- New York Times


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 589 S.
  • Seitenzahl: 589
  • Heyne Bücher Nr.50270
  • Deutsch
  • Abmessung: 19 cm
  • Gewicht: 440g
  • ISBN-13: 9783453502703
  • ISBN-10: 3453502701
  • Best.Nr.: 21417729
"Leider kann man Humor, Spannung und Romantik nicht in Flaschen abfüllen - aber Nora Roberts bringt sie unnachahmlich gut zu Papier!" (New York Times)

»Besser kann man Romantik und Drama nicht verbinden.«
Nora Roberts wurde 1950 in Maryland, geboren. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie 1981. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 300 Millionen Exemplaren. Mehr als 125 Titel waren auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem letzten Roman "Im Licht des Vergessens" (Diana 2008) eroberte sie auch in Deutschland erneut die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Keedsville, Maryland.

Leseprobe zu "Tödliche Flammen"

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Leseprobe zu "Tödliche Flammen" von Nora Roberts

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Leseprobe zu "Tödliche Flammen" von Nora Roberts

Das Feuer erzeugte Hitze, Rauch und Licht. Wie eine außerirdische Bestie, die sich mit ihren Klauen aus dem Mutterleib befreite, brach es hervor, und das Glucksen schwoll rasch zu einem Gebrüll an.

Und veränderte alles in einem einzigen bedeutenden Moment.

Wie dieses Ungetüm bahnte es sich schlangengleich seinen Weg über das Holz und versengte mit seinen mächtigen schwarzen Fingern alles, was eben noch sauber und hell gewesen war.

Es besaß rote, alles wahrnehmende Augen und einen so brillanten, vollkommenen Verstand, dass es sich alles in seinem Umkreis einprägte.

Er betrachtete es als eine Art Wesen, einen Gott, goldfarben und purpurrot, der nur existierte, um zu zerstören. Und dieser Gott nahm sich, was er wollte, ohne Bedauern, ohne Gnade. Mit Feuereifer.

Vor ihm gingen alle in die Knie. Bittsteller, die ihn selbst noch anbeteten, während er sie verschlang.

Aber er war derjenige, der es erschaffen hatte. Also war er der Gott des Feuers. Mächtiger als die Flammen, schlauer als die Hitze, überwältigender als der Rauch.

Es war erst entstanden, als er ihm Leben eingehaucht hatte.

Während er es beobachtete, verliebte er sich in das Feuer. Das flackernde Licht erhellte sein Gesicht und tanzte in seinen faszinierten Augen. Er trank einen Schluck Bier und genoss die schneidende Kälte in seiner Kehle, während ihm der Schweiß über die Haut rann.

Sein Magen krampfte sich vor Erregung zusammen, als er das Schauspiel bewunderte. Während das Feuer an den Mauern leckte, fielen ihm blitzartig weitere Möglichkeiten ein.

Es war wunderschön. Es war stark. Und es bereitete ihm Vergnügen.

Während er beobachtete, wie es zum Leben erwachte, wurde auch er lebendig. Und sein Schicksal war besiegelt, eingebrannt in Herz und Seele.

Kapitel 1

Baltimore, 1985

Catarina Hales Kindheit endete an einem schwülen Augustabend, einige Stunden nachdem die Orioles die Rangers im Memorial Stadium mit neun zu eins vernichtend geschlagen hatten, also ihnen - wie ihr Vater sich ausdrückte - einen kräftigen Tritt in ihre texanischen Hintern verpasst hatten. Ihre Eltern hatten sich, was nur selten vorkam, einen Abend freigenommen, um mit der ganzen Familie zum Spiel zu fahren. Das versüßte den Gewinn noch mehr. Meistens waren sie, allein oder zu zweit, bis spätabends in der Pizzeria Sirico, die sie vom Vater ihrer Mutter übernommen hatten. Dort hatten sie sich vor achtzehn Jahren kennengelernt. Ihre Mutter war damals, so erzählte man sich, eine temperamentvolle Achtzehnjährige gewesen, als der zwanzigjährige Gibson Hale hereinstolziert war, um sich einen Happen zu kaufen.

"Wollte nur 'ne Pizza und bekam eine italienische Göttin", sagte er häufig. Ihr Vater drückte sich oft so merkwürdig aus, aber Reena gefiel das.

Zehn Jahre später, als Oma und Opa beschlossen, sich auf die Reise zu machen, bekam er auch noch eine Pizzeria. Bianca, die jüngste von fünf Geschwistern und die einzige Tochter, übernahm sie zusammen mit ihrem Gib, da keiner ihrer Brüder daran interessiert war.

Das Sirico stand seit über dreiundvierzig Jahren am selben Fleck im italienischen Viertel von Baltimore. Reena fand das erstaunlich, denn das waren mehr Jahre, als ihr Vater alt war. Jetzt führte ihr Vater, der keinen einzigen Tropfen italienisches Blut in seinen Adern hatte, den Laden gemeinsam mit ihrer Mutter, die durch und durch Italienerin war.

Das Sirico war fast immer gut besucht. Es gab jede Menge Arbeit, aber Reena machte es nichts aus, wenn sie helfen musste. Ihre ältere Schwester Isabella beklagte sich, weil sie manchmal an den Samstagabenden dort arbeiten musste, anstatt sich mit einem Jungen oder ihren Freundinnen treffen zu können. Aber Bella beklagte sich ohnehin ständig.

Vor allem regte sie sich darüber auf, dass ihre älteste Schwester Francesca im zweiten Stock ihr eigenes Zimmer hatte, während sie sich ihres mit Reena teilen musste. Sogar Xander, der jüngste von allen, hatte ein eigenes Zimmer, weil er ein Junge war.

Das Zimmer mit Bella zu teilen war in Ordnung gewesen. Es hatte sogar Spaß gemacht, bis Bella ein Teenager wurde und beschloss, dass sie zu alt war, um etwas anderes zu tun, als über Jungs zu reden, Modezeitschriften zu lesen oder mit ihrem Haar herumzuspielen.

Reena war elf Jahre und fünf Sechstel. Die fünf Sechstel waren ausgesprochen wichtig, weil sie bedeuteten, dass Reena nur noch vierzehn Monate warten musste, bis auch sie ein Teenager war. Im Augenblick war das ihr innigster Wunsch - viel erstrebenswerter als ihre früheren Ziele wie, Nonne zu werden oder Matt Dillon zu heiraten.

In dieser schwülheißen Nacht im August, als Reena elf Jahre und fünf Sechstel alt war, wachte sie im Dunkeln mit heftigen, krampfartigen Bauchschmerzen auf. Sie zog die Beine an, rollte sich zusammen und biss sich auf die Lippen, um ein Stöhnen zu unterdrücken. Auf der anderen Seite des Zimmers schnarchte Bella leise - so weit von ihr entfernt wie nur möglich, seit sie vierzehn Jahre alt war und sich mehr für ihre Frisur als für ihre Rolle als große Schwester interessierte.

Reena rieb sich den schmerzenden Bauch und dachte an die Hot Dogs, das Popcorn und die Süßigkeiten, die sie während des Spiels verschlungen hatte. Ihre Mutter hatte sie gewarnt, dass sie das bereuen würde.

Konnte ihre Mutter nicht ein einziges Mal im Unrecht sein?

Sie versuchte, die Bauchschmerzen als Opfer darzubringen, damit ein armer Sünder daraus Nutzen ziehen konnte - so wie die Nonnen es ihr immer sagten. Aber es tat einfach nur weh!

Vielleicht kam es auch gar nicht von den Hot Dogs, sondern von dem Schlag in die Magengrube, den Joey Pastorelli ihr verpasst hatte. Er hatte großen Ärger bekommen, weil er sie auf den Boden geworfen, ihr T-Shirt zerrissen und sie mit einem Ausdruck beschimpft hatte, den sie nicht kannte. Mr Pastorelli und ihr Vater hatten einen Streit angefangen, als ihr Dad die Sache mit ihm "besprechen" wollte.

Sie hatte gehört, wie sie sich anbrüllten. Ihr Vater schrie nie - na ja, fast nie. Es war eher ihre Mutter, die laut wurde, weil sie eine hundertprozentige Italienerin war und Temperament besaß.

Meine Güte, hatte er Mr Pastorelli angeschrien. Und als sie wieder zu Hause waren, hatte er sie ganz fest in den Arm genommen.

Und dann waren sie zu dem Baseballspiel gefahren.

Vielleicht wurde sie dafür bestraft, weil sie sich darüber gefreut hatte, dass Joey Pastorelli Ärger bekommen hatte. Und weil sie auch ein wenig froh darüber gewesen war, dass er sie geschubst und ihr T-Shirt zerrissen hatte. Schließlich waren sie anschließend zu dem Spiel gefahren, und sie hatte zusehen können, wie die Orioles die Rangers plattgemacht hatten. Oder sie hatte möglicherweise innere Verletzungen.

Sie wusste, dass es so etwas gab und dass man davon sterben konnte, weil sie es im Fernsehen gesehen hatte, eine ihrer und Xanders Lieblingsserien. Der Gedanke daran rief einen weiteren scheußlichen Krampf hervor, der ihr Tränen in die Augen trieb.

Langsam kroch sie aus dem Bett, um zu ihrer Mutter zu gehen. Dann spürte sie etwas Nasses zwischen ihren Schenkeln.

Schniefend und peinlich berührt, weil sie sich womöglich wie ein Baby in die Hose gemacht hatte, schlich sie sich aus dem Schlafzimmer den Gang hinunter zum Bad. In dem Raum mit der pinkfarbenen Badewanne und den gleichfarbigen Fliesen zog sie ihr Ghostbusters-T-Shirt hoch.

Heiße Wogen der Angst überrollten sie, während sie auf das Blut an ihren Schenkeln starrte. Sie würde sterben. In ihren Ohren begann es zu rauschen. Als sich ihr Unterleib wieder zusammenkrampfte, öffnete sie den Mund, um zu schreien.

Und dann begriff sie.

Nicht der Tod, dachte sie. Und auch keine inneren Verletzungen. Sie hatte ihre Periode bekommen. Zum ersten Mal. Ihre Mutter hatte ihr alles darüber erzählt. Über die Eier, die Zyklen und darüber, wie man zur Frau wurde. Ihre Schwestern hatten beide ihre Periode jeden Monat, ebenso wie ihre Mutter.

In dem Schränkchen unter dem Waschbecken fand sie Binden. Mama hatte ihr gezeigt, wie man sie benützte, und sie hatte sich eines Tages im Bad eingeschlossen, um sie auszuprobieren. Sie wischte sich sauber und befahl sich, sich nicht wie eine Heulsuse zu verhalten. Es war nicht das Blut, das sie so ängstigte, vielmehr ekelte sie sich vor der Stelle, wo es herkam.

Aber sie war jetzt erwachsen. Erwachsen genug, um damit fertig zu werden, was ihre Mama als natürliche Sache bezeichnet hatte, als Frauensache.

Weil sie nicht mehr müde war und außerdem jetzt eine Frau, beschloss sie, in die Küche hinunterzugehen und sich ein Gingerale zu holen. Im Haus herrschte brütende Hitze. "Hundstage" nannte ihr Dad das. Jetzt, da sie etwas geworden war, musste sie über vieles nachdenken; also nahm sie ihr Glas mit nach draußen, setzte sich auf die weißen Marmorstufen und grübelte, während sie an ihrem Getränk nippte.

Es war so ruhig, dass sie Pastorellis Hund auf seine für ihn typische harte, keuchende Weise bellen hörte. Die Straßenlaternen leuchteten, und sie hatte das Gefühl, als Einzige auf der ganzen Welt wach zu sein. Zumindest war sie im Moment die Einzige auf der Welt, die wusste, was in ihrem Körper geschehen war.

Sie trank einen Schluck und überlegte, wie es wohl sein würde, im nächsten Monat wieder zur Schule zu gehen. Wie viele der Mädchen hatten wohl im Sommer ihre Periode bekommen?

Jetzt würden ihr Brüste wachsen. Sie sah nach unten auf ihren Brustkorb und fragte sich, wie das wohl sein würde. Wie es sich anfühlen würde. Man spürte sein Haar und seine Fingernägel nicht wachsen, aber vielleicht war das bei Brüsten anders.

Unheimlich, aber interessant.

Begännen sie jetzt zu wachsen, hätte sie welche, wenn sie endlich ein Teenager war.

Sie saß auf den Marmorstufen, ein noch flachbrüstiges Mädchen mit schmerzendem Bauch. Ihr kurz geschnittenes honigblondes Haar kräuselte sich in der feuchten Luft, ihre Lider über den goldbraunen Augen wurden schwer. Auf der rechten Seite über ihrer Oberlippe hatte sie ein kleines Muttermal, und sie trug eine Zahnspange.

In dieser schwülen Nacht schien die Gegenwart absolut sicher, die Zukunft aber nur ein verschwommener Traum zu sein.

Sie gähnte und blinzelte schläfrig. Als sie aufstand, um wieder ins Haus zu gehen, schweifte ihr Blick die Straße hinunter zum Sirico, dorthin, wo es schon vor der Geburt ihres Vaters gestanden hatte. Zuerst hielt sie das flackernde Licht in dem großen vorderen Fenster für eine Spiegelung. Hübsch, dachte sie.

Bei näherem Hinsehen schürzte sie die Lippen und neigte verwundert den Kopf zur Seite. Es sah nicht wirklich aus wie eine Reflexion oder so, als hätte jemand vergessen, beim Abschließen alle Lichter zu löschen.

Sie hielt immer noch das Glas in der Hand und ging interessiert hinunter auf den Gehsteig.

Reena war so neugierig, dass sie beim Weitergehen nicht einmal daran dachte, was sie von ihrer Mutter zu hören kriegen würde, wenn sie mitten in der Nacht allein auf die Straße ging.

Ihr Herz begann heftig zu klopfen, als das Gesehene sich langsam den Weg durch ihre träumerische Schläfrigkeit bahnte. Rauch drang aus der offen stehenden Vordertür, und die Lichter, die sie sah, waren Flammen.

"Feuer." Zuerst war es nur ein Flüstern, dann schrie sie das Wort heraus, während sie zurück zum Haus und zur Tür hineinrannte.

Ihr ganzes Leben lang würde sie nicht vergessen, wie sie mit ihrer Familie dabeistand, als das Sirico abbrannte. Das Brüllen des Feuers, das durch zerborstene Fensterscheiben schlug und in schnellen goldfarbenen Türmen emporloderte, hallte in ihren Ohren wider. Sirenen heulten, Wasser zischte aus dicken Schläuchen, überall Weinen und Geschrei. Aber das Geräusch des Feuers, seine Stimme, übertönte alles andere.

Sie konnte das Feuer in ihrem Bauch spüren wie ihre Krämpfe. Das Erstaunen und Entsetzen, die schreckliche Schönheit des Feuers pulsierten in ihr.

Wie war es wohl in seiner Mitte, dort, wohin die Feuerwehrmänner gingen? Heiß und dunkel? Undurchdringlich und hell? Einige der Flammen sahen aus wie große Zungen, die hervor- und zurückschnellten, als könnten sie schmecken, was sie versengten.

Rauchschwaden stiegen wabernd in die Luft. Der Qualm brannte in ihren Augen und in ihrer Nase, und der wirbelnde Tanz der Flammen blendete sie. Sie war immer noch barfuß, und der Asphalt fühlte sich an wie glühende Kohlen. Aber sie konnte nicht zurücktreten, konnte ihren Blick nicht von dem Spektakel abwenden, das einem verrückten, wilden Zirkus gleichkam.

Irgendetwas explodierte, und weitere Schreie folgten. Die Feuerwehrmänner, ihre Gesichter unter den Helmen geschwärzt von Rauch und Asche, bewegten sich wie Gespenster im Dunst des Qualms. Wie Soldaten, dachte sie. Es sah aus wie in einem Kriegsfilm.

Und doch glitzerten die Wasserfontänen, die durch die Luft spritzten.

Sie fragte sich, was dort drin geschah. Was machten die Männer? Was tat das Feuer? Wenn es sich um einen Krieg handelte, versteckte es sich, um dann zu einem Angriff hervorzuspringen, goldfarben glänzend?

Asche schwebte herunter wie schmutziger Schnee. Gebannt trat Reena einen Schritt nach vorne.

Ihre Mutter packte sie am Armgelenk und hielt sie zurück. Sie legte einen Arm um sie und zog Reena an sich.

"Bleib hier", murmelte Bianca. "Wir müssen zusammenbleiben."

Aber sie wollte es einfach sehen. Der Herzschlag ihrer Mutter dröhnte wie ein hektischer Trommelwirbel in ihrem Ohr. Sie drehte den Kopf und hob das Gesicht, um zu bitten, ob sie noch näher hingehen konnte. Nur noch ein wenig näher.

Aber das Gesicht ihrer Mutter spiegelte keine Aufregung wider. Nicht Staunen ließ ihre Augen schimmern, sondern Tränen.

Sie war wunderschön; das sagten alle. Doch jetzt wirkte ihr Gesicht, als sei es aus einem festen Material gemeißelt, mit harten, tiefen Linien. Die Tränen und der Rauch hatten ihre Augen gerötet, und ihr Haar war mit grauer Asche bedeckt.

Neben ihr stand Dad und legte ihr die Hand auf die Schulter. Bestürzt sah Reena, dass auch er Tränen in den Augen hatte. Sie sah den Schein der Flammen darin, als wäre es ihnen irgendwie gelungen, in ihn hineinzukriechen.

Das war kein Film, es war Realität. Etwas, was ihnen gehörte, schon ihr ganzes Leben lang gehört hatte, brannte direkt vor ihr nieder. Jetzt konnte sie über das hypnotisierende Licht und das Flackern des Feuers hinausschauen und die schwarzen Schlieren an den Wänden des Sirico sehen, den nassen Ruß, der die Marmorstufen befleckte, die gezackten Glasscheiben.

Auf den Gehsteigen standen die Nachbarn. Die meisten trugen Nachtwäsche. Einige hielten Kinder oder Babys auf dem Arm. Manche weinten.

Plötzlich fiel ihr ein, dass Pete Tolino mit seiner Frau und dem Baby in dem kleinen Apartment über dem Lokal wohnte. Ihr Herz zog sich zusammen, als sie nach oben blickte und den Rauch aus den oberen Fenstern quellen sah.

"Daddy! Daddy! Pete und Theresa. "

"Es geht ihnen gut." Er hob sie hoch, als sie sich von ihrer Mutter losriss. So, wie er es immer getan hatte, als sie noch klein war. Und er drückte das Gesicht gegen ihren Nacken. "Es geht allen gut."

Beschämt verbarg sie das Gesicht an seiner Schulter. Sie hatte nicht an die Menschen gedacht, nicht einmal an die Sachen - die Bilder und die Barhocker, die Tischdecken und die großen Öfen.

Sie hatte nur an das Feuer gedacht, an seinen hellen Glanz und sein Gebrüll.

"Es tut mir leid." Sie weinte, ihr Gesicht an die nackte Schulter ihres Vaters gedrückt. "Es tut mir leid."

"Sch! Wir werden das wieder in Ordnung bringen." Seine Stimme klang so rau, als hätte er den Rauch geschluckt. "Ich werde das schaffen."

Beruhigt ließ sie den Kopf auf seine Schultern sinken und betrachtete die Menschen und das Feuer. Sie sah, wie ihre Schwestern sich umarmten und ihre Mutter Xander festhielt.

Der alte Mr Falco saß auf den Stufen und ließ einen Rosenkranz durch seine gichtigen Finger gleiten. Mrs DiSalvo von nebenan kam herüber und legte ihrer Mutter einen Arm um die Schulter. Ein wenig erleichtert entdeckte sie Pete. Er saß auf dem Randstein, und seine Frau presste sich an ihn, das Baby fest an sich gedrückt.

Dann sah sie Joey. Er hatte die Daumen in die Taschen gesteckt, die Hüften vorgeschoben und starrte ins Feuer. Sein Gesicht war von einer Art Freude erleuchtet, wie bei den Märtyrern auf ihren Heiligenbildchen.

Das veranlasste Reena, sich noch enger an ihren Vater zu schmiegen.

Dann wandte Joey sich um, sah sie an und grinste.

"Daddy", flüsterte sie, aber da kam ein Mann mit einem Mikrofon angelaufen und begann, Fragen zu stellen.

Sie versuchte, sich an ihm festzuhalten, als er sie auf den Boden stellte. Joey starrte sie immer noch grinsend an, und das war erschreckender als das Feuer. Aber ihr Vater schubste sie zu ihren Schwestern hinüber.

"Fran, du bringst deine Geschwister nach Hause."

"Ich will aber bei dir bleiben." Reena packte seine Hand. "Ich muss bei dir bleiben."

"Du musst nach Hause gehen." Er bückte sich, bis sich seine rot geränderten Augen auf gleicher Höhe mit ihren befanden. "Es ist jetzt fast gelöscht. Alles ist beinahe erledigt. Ich sagte, ich werde das in Ordnung bringen, und genau das werde ich tun." Er drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Geh heim. Wir werden bald nachkommen."

"Catarina." Ihre Mutter zog sie zurück. "Hilf deinen Schwestern, Kaffee und etwas zu essen zu machen. Für die Leute, die uns helfen. Das ist das Mindeste, was wir tun können."

Für Verpflegung konnten sie sorgen. Kannen mit Kaffee, Krüge mit kaltem Tee und dick belegte Sandwiches. Ausnahmsweise gab es in der Küche keinen Streit unter den Schwestern. Bella weinte ständig vor sich hin, aber Fran versetzte ihr keinen Klaps deswegen.

Und als Xander verkündete, er würde einen der Krüge hinaustragen, belehrte ihn niemand, dass er dafür noch zu klein sei.

Die Luft war mit einem Gestank durchzogen, den sie niemals vergessen würde, und der Rauch hing darin wie ein schmutziger Vorhang. Trotzdem stellten sie einen Klapptisch für den Kaffee, den Tee und die Sandwiches auf dem Gehsteig auf, verteilten Tassen und reichten rußgeschwärzten Händen Brot.

Einige der Nachbarn waren nach Hause gegangen, aus dem Rauch und dem Gestank, aus der fliegenden Asche, die sich wie Schnee in einer dünnen Schicht auf die Autos und den Boden senkte. Das gleißende Licht war erloschen, und selbst aus der Ferne konnte Reena die geschwärzten Ziegel sehen, die Bäche von nassem Ruß und die gähnenden Löcher, die einmal Fenster gewesen waren.

Die Blumentöpfe, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter im Frühling bepflanzt hatte, lagen zerbrochen, zertreten, tot auf den weißen Stufen.

Ihre Eltern standen vor dem Sirico auf der Straße und hielten sich an den Händen. Ihr Vater trug die Jeans, die er rasch übergestreift hatte, als sie ihn aufweckte, ihre Mutter das hellrote Kleid, das sie erst im letzten Monat zu ihrem Geburtstag bekommen hatte.

Selbst als die großen Lkws davonfuhren, blieben sie dicht beieinander stehen.

Einer der Männer mit den Helmen ging zu ihnen, und sie unterhielten sich für eine scheinbar sehr lange Zeit miteinander. Dann drehten ihre Eltern sich um und gingen, immer noch Hand in Hand, nach Hause.

Der Mann wandte sich wieder den Ruinen des Sirico zu, knipste eine Taschenlampe an und verschwand im Dunkeln.

Gemeinsam trugen sie die Reste des Essens und der Getränke ins Haus zurück. Reena fand, dass sie mit den schmutzigen Haaren und den müden Gesichtern alle aussahen wie die Überlebenden in diesen Kriegsfilmen. Als die Lebensmittel verstaut waren, fragte ihre Mutter, ob sich jemand schlafen legen wollte.

Bella fing wieder zu schluchzen an. "Wie können wir jetzt schlafen? Was sollen wir nur tun?"

"Was als Nächstes kommt. Wenn du nicht schlafen willst, dann räum auf. Ich werde Frühstück machen. Geh schon. Wenn wir uns gewaschen und etwas gegessen haben, wird es uns leichter fallen nachzudenken."

Da Reena vom Alter her an dritter Stelle war, durfte sie auch immer erst als Dritte ins Bad. Sie wartete, bis sie Fran heraus- und Bella hineingehen hörte. Dann schlüpfte sie aus ihrem Zimmer und klopfte an die Schlafzimmertür ihrer Eltern.

Ihr Vater hatte sich das Haar gewaschen; es war noch nass. Er trug eine saubere Jeans und ein T-Shirt, und sein Gesicht sah aus, als würde er eine Grippe bekommen.

"Belagern deine Schwestern das Bad?" Das schwache Lächeln drang nicht bis in seine Augen vor. "Du kannst ausnahmsweise unseres benützen."

"Wo ist dein Bruder, Reena?", wollte ihre Mutter wissen.

"Er ist auf dem Boden eingeschlafen."

"Oh." Sie band sich das feuchte Haar mit einem Band zurück. "Schon gut. Geh duschen. Ich hole dir frische Sachen zum Anziehen."

"Warum ist der Feuerwehrmann hineingegangen, als die anderen wegfuhren?"

"Das ist ein Inspektor", erklärte ihr Vater. "Er versucht herauszufinden, warum es passiert ist. Wenn du es nicht bemerkt hättest, wären sie nicht so schnell da gewesen. Pete und seine Familie sind in Sicherheit, und das ist das Wichtigste. Warum warst du so spät noch wach, Reena?"

"Ich ..." Sie spürte, wie ihr die Röte in den Nacken stieg, als sie an ihre Periode dachte. "Das kann ich nur Mama sagen."

"Ich werde nicht böse auf dich sein."

Sie starrte auf ihre Zehen. "Bitte. Es ist privat."

"Kannst du schon mal ein paar Würstchen braten, Gib?", bat Bianca beiläufig. "Ich komme gleich nach unten."

"Na gut." Er presste die Hände auf die Augen. Dann ließ er sie fallen und sah Reena wieder an. "Ich werde nicht böse auf dich sein", wiederholte er und ging hinaus.

"Was kannst du deinem Vater nicht erzählen? Warum verletzt du seine Gefühle in einer solchen Situation?"

"Das wollte ich nicht ... Ich bin aufgewacht, weil ich ... weil ich Bauchschmerzen hatte."

"Bist du krank?" Bianca drehte sich um und legte eine Hand auf Reenas Stirn.

"Ich habe meine Periode bekommen."

"Oh. Oh, mein armes Baby." Bianca zog sie zu sich heran und drückte sie fest an sich. Dann begann sie zu weinen.

"Weine nicht, Mama."

"Nur eine Minute. So viel, alles auf einmal. Meine kleine Catarina. So ein großer Verlust, so eine große Veränderung. Meine bambina." Sie trat einen Schritt zurück. "Du hast dich heute Nacht verändert, und weil das so ist, hast du Leben gerettet. Wir werden dankbar für das sein, was gerettet werden konnte, und wir werden mit dem fertig werden, was wir verloren haben. Ich bin sehr stolz auf dich."

Sie küsste Reena auf beide Wangen. "Hast du immer noch Bauchschmerzen?" Als Reena nickte, küsste Bianca sie erneut. "Du gehst jetzt duschen und nimmst dann ein schönes warmes Bad in meiner Badewanne. Dann wirst du dich besser fühlen. Möchtest du mich etwas fragen?"

"Ich weiß, was zu tun ist."

Ihre Mutter lächelte, aber in ihren Augen lag eine gewisse Traurigkeit. "Dann stell dich unter die Dusche. Ich werde dir helfen."

"Mama, ich konnte das nicht vor Dad erzählen."

"Natürlich nicht. Das ist schon in Ordnung. Das ist Frauensache."

Frauensache. Der Ausdruck verlieh ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, und das warme Bad linderte die Schmerzen. Als sie nach unten kam, war die Familie in der Küche versammelt, und an der sanften Art, wie ihr Vater ihr über das Haar strich, erkannte sie, dass er die Neuigkeiten erfahren hatte.

Am Tisch herrschte Trübsinnigkeit, eine Art erschöpftes Schweigen. Bella schien alle ihre Tränen vergossen zu haben - zumindest für den Augenblick.

Sie beobachtete, wie ihr Vater den Arm ausstreckte, seine Hand über die ihrer Mutter legte und sie drückte, bevor er zu sprechen begann. "Wir müssen warten, bis man uns sagt, dass es sicher ist. Dann können wir mit dem Aufräumen anfangen. Noch wissen wir nicht, wie groß der Schaden ist und wann wir wieder aufmachen können."

"Jetzt werden wir arm sein." Bellas Unterlippe zitterte. "Alles ist zerstört, und wir werden kein Geld mehr haben."

"Hast du jemals kein Dach über dem Kopf gehabt, kein Essen auf dem Tisch und keine Kleidung am Leib?", fragte Bianca in scharfem Ton. "Ist das dein Verhalten, wenn es Probleme gibt? Du weinst und beschwerst dich?"

"Sie heulte die ganze Zeit", erklärte Xander und spielte mit einer Scheibe Toast.

"Das wollte ich nicht von dir hören - ich habe es selbst gesehen. Euer Vater und ich haben fünfzehn Jahre lang jeden Tag gearbeitet, um aus dem Sirico ein gutes Lokal zu machen, einen bedeutenden Ort in diesem Viertel. Und mein Vater und meine Mutter haben mehr Jahre dafür gearbeitet, all das auf die Beine zu stellen, als ihr euch vorstellen könnt. Es tut weh. Aber nicht die Familie ist abgebrannt, sondern ein Lokal. Und wir werden es wieder aufbauen."

"Aber was sollen wir jetzt tun?", fragte Bella.

"Halt den Mund, Isabella!", befahl Fran, als ihre Schwester zu sprechen begann.

"Ich meine, was sollen wir zuerst tun?"

"Wir sind versichert." Gibson starrte auf seinen Teller, als sei er erstaunt, dort Essen vorzufinden. Aber dann nahm er seine Gabel in die Hand und begann zu essen. "Mit dem Geld werden wir alles neu aufbauen oder reparieren oder tun, was zu tun ist. Wir haben Ersparnisse. Wir werden nicht arm sein", fügte er mit einem strengen Blick auf seine mittlere Tochter hinzu. "Aber solange es dauert, werden wir uns umsichtig verhalten müssen. Wir werden nicht zum Tag der Arbeit das Wochenende am Strand verbringen wie geplant. Wenn die Versicherungssumme nicht ausreicht, werden wir unsere Ersparnisse angreifen oder einen Kredit aufnehmen müssen."

"Vergesst eines nicht", fügte Bianca hinzu. "Die Leute, die für uns arbeiten, haben nun keinen Job mehr, nicht, bis wir wieder eröffnen können. Einige von ihnen haben Familie. Wir sind nicht die Einzigen, die betroffen sind.""Pete und Theresa und ihr Baby", sagte Reena.

Kundenbewertungen zu "Tödliche Flammen" von "Nora Roberts"

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Bewertung von Kika aus Ludwigsburg am 03.02.2011 ***** ausgezeichnet
Als die 11-jährige Reena Hale des nachts nicht schlafen kann und sich auf die Außentreppe ihres Elternhauses setzt, beobachtet sie, wie im gegenüber liegenden Lokal ein Feuer ausbricht. Allein ihr ist es zu verdanken, dass die Pizzeria ihrer Eltern nicht gänzlich ein Raub der Flammen wird. Der Täter wird später gefasst und zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Dieser Brand ist es, der Reena die Zukunft weist. Sie wird Brandermittlerin bei der Polizei. Ihr Ehrgeiz und eiserner Wille ist es, der sie zu einer der Besten ihres Fachs macht. Schicksalsschläge, wie der frühe Tod ihres ersten Freundes, lassen sie nur um so ehrgeiziger werden. Ihr letzter Freund entpuppte sich als gewalttätig und beschuldigte sie, sein Auto angezündet zu haben. Seit dieser Enttäuschung blieb sie lieber ohne feste Beziehung. Trotzdem bleibt sie ein Mensch, der durch den Halt in ihrer Familie optimistisch in die Zukunft schaut, die ihr eines Tages in Gestalt von Bo, einem begabten Tischler, begegnet.

Bowen Goodnight träumt seit 13 Jahren von einer bestimmten Frau. Dreimal hat er sie gesehen. Dreimal hat im dem Moment als er sie sah, die Welt aufgehört sich zu drehen. Vergebens versucht er, sie zu finden. Dann wird das Haus neben seinem verkauft. Er hat gehört, an eine Polizistin. Als sie ihm beim Einzug über den Gartenzaun zuwinkt und sich vorstellt, kann er sein Glück kaum fassen und nur noch sagen: „Da bis du ja endlich." Auch Reena merkt, dass dieser Mann etwas Besonderes ist. Er bringt ihr bei, was Liebe ist und wird dafür wieder geliebt. Von ihr und von ihrer Familie.

Durch einen anonymen Anruf hält das Chaos in Reenas Leben Einzug. Ein Psychopath hat es auf sie abgesehen und legt Brände, die er ihr telefonisch ankündigt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Immer ist er einen Schritt voraus und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Als Reena schließlich dahinter kommt, wer sich hinter diesem Angst und Schrecken verbreitenden Täter verbirgt, entfacht er ein grauenhaftes Inferno, das ihre Familie, Freunde und Kollegen bedroht.

Der Roman beginnt bei der kleinen Reena und zieht sich über einen Zeitraum von 20 Jahren hin. Die Personen, besonders die Familie um Reena und Bo, sowie Bos Freunde, sind so lebendig, dass man gerne dazu gehören würde. Sie sind chaotisch und liebenswert. Viele Situationen sind zum Schmunzeln, besonders wenn sie Bo in die Mangel nehmen und ausfragen. Umso dramatischer wirkt die Bedrohung durch einen unbekannten Psychopathen. Aber ist er wirklich ein Unbekannter? 580 Seiten und keine davon langweilig. Nora Roberts ist wieder einmal ein Roman gelungen, den man in einem Rutsch durchlesen muss.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 24.07.2009 ***** sehr gut
Das Buch handelt von einem Mädchen, das im Laufe der Zeit immer wieder mit Feuer zu tun hat. Weswegen sie auch den Beruf Polizistin, bzw. Ermittlerin im Branddezernat lernt.
Es treten ein paar wenige Jungs in ihr Leben, doch sie kommen alle mit Feuer in Kontakt. Manche mehr, manche weniger schmerzhaft...
Ab und an wird aus der Sicht von jemandem geschrieben, der nur Hass Reena gegenüber empfindet, und ihr nur schaden will.
Bo taucht auch immer wieder auf, nur, um Reena wieder kurz vorm zusammentreffen zu verpassen.
Und so zieht sich das 13 Jahre hin, bis sie sich ein Haus direkt neben seinem kauft. Ab da geht’s richtig los, zumindest was die Romanze angeht.

Es geht auch sehr oft um die Familie von Reena Hale. Jeder Freund wird richtig unter die Lupe genommen und es wird am Rande immer erzählt, wie sich ihre Geschwister entwickeln.
Im letzten viertel kommt dann der Unbekannte auch mal länger zu Wort, als nur zwei Seiten und es wird noch mal „brand“gefährlich, bis sich endlich alles aufklärt.

Meine Meinung:
Ich wusste anfangs gar nicht, ist es jetzt ein Thriller, oder eine Romanze? Eigentlich von beidem etwas, wobei der Thriller-Anteil doch etwas größer ist.
Bo erscheint eigentlich erst richtig am Ende des zweiten teils, bzw. Anfang von dritten teil ( wenn man es aufteilen sollte )
Es passieren viele Brände und nur langsam wird klar, das nicht alles so ein Zufall ist, wie es aussieht.
Richtig rasant ist es nie wirklich geworden, wobei ich davon ausging, bei dem Titel.
Nora Roberts hat bewiesen, das sie mit allen Materialien arbeiten kann, in diesem Fall mit Flammen.
4 von 5 Sternen

5.11.08

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 03.03.2009 ***** ausgezeichnet
Die komplette Lebensgeschichte der Reena Hale bis ins Erwachsenenalter. Sehr spannend erzählt. Ein Krimi, ein Liebesroman? Beides! Sehr empfehlenswert

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 03.03.2009 ***** ausgezeichnet
Die komplette Lebensgeschichte der Reena Hale bis ins Erwachsenenalter. Sehr spannend erzählt. Ein Krimi, ein Liebesroman? Beides! Sehr empfehlenswert

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 03.03.2009 ***** ausgezeichnet
Die komplette Lebensgeschichte der Reena Hale, bis ins Erwachsenenalter. Ein Krimi, ein Liebesroman? Beides. Sehr empfehlenswert

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 03.03.2009 ***** ausgezeichnet
Eine komplette Lebensgeschichte (der Reena) bis ins Erwachsenenalter. Ein Krimi, ein Liebesroman? Beides. Sehr empfehlenswert

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Bewertung von Nadine Dannenmann aus 73054 Eislingen am 26.12.2008 ***** sehr gut
Das Buch handelt von einem Mädchen, das im Laufe der Zeit immer wieder mit Feuer zu tun hat. Weswegen sie auch den Beruf Polizistin, bzw. Ermittlerin im Branddezernat lernt.
Es treten ein paar wenige Jungs in ihr Leben, doch sie kommen alle mit Feuer in Kontakt. Manche mehr, manche weniger schmerzhaft...
Ab und an wird aus der Sicht von jemandem geschrieben, der nur Hass Reena gegenüber empfindet, und ihr nur schaden will.
Bo taucht auch immer wieder auf, nur, um Reena wieder kurz vorm zusammentreffen zu verpassen.
Und so zieht sich das 13 Jahre hin, bis sie sich ein Haus direkt neben seinem kauft. Ab da geht’s richtig los, zumindest was die Romanze angeht :)

Es geht auch sehr oft um die Familie von Reena Hale. Jeder Freund wird richtig unter die Lupe genommen ;) und es wird am Rande immer erzählt, wie sich ihre Geschwister entwickeln.
Im letzten viertel kommt dann der Unbekannte auch mal länger zu Wort, als nur zwei Seiten und es wird noch mal „brand“gefährlich, bis sich endlich alles aufklärt.

Meine Meinung:
Ich wusste anfangs gar nicht, ist es jetzt ein Thriller, oder eine Romanze? Eigentlich von beidem etwas, wobei der Thriller-Anteil doch etwas größer ist.
Bo erscheint eigentlich erst richtig am Ende des zweiten teils, bzw. Anfang von dritten teil ( wenn man es aufteilen sollte ;) )
Es passieren viele Brände und nur langsam wird klar, das nicht alles so ein Zufall ist, wie es aussieht.
Richtig rasant ist es nie wirklich geworden, wobei ich davon ausging, bei dem Titel ;)
Nora Roberts hat bewiesen, das sie mit allen Materialien arbeiten kann, in diesem Fall mit Flammen :)
4 von 5 Sternen

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 26.09.2008 ***** ausgezeichnet
Zuerst wieder das Zitat der Rückseite:

„Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen.“
The New York Times


Ich habe zuerst den Film zu dem Buch gesehen. Da mir der schon echt gut gefallen hat, habe ich mir das Buch gekauft. Normalerweise bin ich mehr der Typ „erst – Buch – dann – Film“ und deshalb stand das auch eine ganze Weile im Schrank.

Jetzt habe ich es mir doch mal zur Hand genommen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Buch ist um einiges besser, was ja eigentlich meistens so ist. Jedenfalls konnte ich mich nur noch schwach an die Handlung erinnern.

Das Buch ist spannend und ausführlich, dass mir jeden Abend das Herz blutete als ich es weglegen musste.

Ich muss wieder mal sagen, dass dieses Buch alle Bücher die ich vorher von Nora Roberts gelesen habe in den Schatten stellt.

Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 26.09.2008 ***** ausgezeichnet
Zuerst wieder das Zitat der Rückseite:

„Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen.“
The New York Times


Ich habe zuerst den Film zu dem Buch gesehen. Da mir der schon echt gut gefallen hat, habe ich mir das Buch gekauft. Normalerweise bin ich mehr der Typ „erst – Buch – dann – Film“ und deshalb stand das auch eine ganze Weile im Schrank.

Jetzt habe ich es mir doch mal zur Hand genommen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Buch ist um einiges besser, was ja eigentlich meistens so ist. Jedenfalls konnte ich mich nur noch schwach an die Handlung erinnern.

Das Buch ist spannend und ausführlich, dass mir jeden Abend das Herz blutete als ich es weglegen musste.

Ich muss wieder mal sagen, dass dieses Buch alle Bücher die ich vorher von Nora Roberts gelesen habe in den Schatten stellt.

Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 26.09.2008 ***** ausgezeichnet
Zuerst wieder das Zitat der Rückseite:

„Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen.“
The New York Times


Ich habe zuerst den Film zu dem Buch gesehen. Da mir der schon echt gut gefallen hat, habe ich mir das Buch gekauft. Normalerweise bin ich mehr der Typ „erst – Buch – dann – Film“ und deshalb stand das auch eine ganze Weile im Schrank.

Jetzt habe ich es mir doch mal zur Hand genommen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Buch ist um einiges besser, was ja eigentlich meistens so ist. Jedenfalls konnte ich mich nur noch schwach an die Handlung erinnern.

Das Buch ist spannend und ausführlich, dass mir jeden Abend das Herz blutete als ich es weglegen musste.

Ich muss wieder mal sagen, dass dieses Buch alle Bücher die ich vorher von Nora Roberts gelesen habe in den Schatten stellt.

Viel Spaß beim Lesen.

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