Todeszeit - Koontz, Dean R.

Dean R. Koontz 

Todeszeit

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Bernhard Kleinschmidt
Broschiertes Buch
 
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Todeszeit

Würdest du für deine Liebe töten?

"Wir haben deine Frau. Für zwei Millionen Dollar kriegst du sie wieder." Der mittellose Gärtner Mitch hält diesen Anruf zunächst für einen Scherz. Doch dann erschießt der Entführer einen zufälligen Passanten, um zu zeigen, wie ernst er es meint. 60 Stunden bleiben Mitch im Wettlauf gegen einen Feind, für den Erpressung nur der Anfang eines mörderischen Spiels ist.

"Ein aufwühlender Thriller in Hitchcock-Manier - atemlose Spannung garantiert." -- Publishers Weekly

"Lesen Sie dieses Buch. Es ist nicht nur das beste Werk von Koontz, sondern eines der besten Bücher überhaupt in diesem Jahr. Denken Sie erst gar nicht daran, dieses Buch wieder hinzulegen. Die allergrößte Empfehlung." -- Bookreporter

"Die Thriller von Dean Koontz sind die perfekte Feierabendlektüre." -- Chicago Tribune


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 444 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Heyne Bücher Nr.26552
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 115mm x 35mm
  • Gewicht: 365g
  • ISBN-13: 9783453265523
  • ISBN-10: 3453265521
  • Best.Nr.: 23819593
"Ein aufwühlender Thriller in Hitchcock-Manier - atemlose Spannung garantiert." Publishers Weekly

"Die Thriller von Dean Koontz sind die perfekte Feierabendlektüre."

"Die Thriller von Dean Koontz sind die perfekte Feierabendlektüre."
Dean Koontz wurde 1945 in Pennsylvania geboren und lebt heute mit seiner Frau in Kalifornien. Seine zahlreichen Romane - Thriller und Horrorromane - wurden in 38 Sprachen übersetzt und sämtlich zu internationalen Bestsellern. Weltweit wurden bislang 400 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Blindwütig".

Leseprobe zu "Todeszeit"

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Leseprobe zu "Todeszeit" von Dean R. Koontz

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Leseprobe zu "Todeszeit" von Dean R. Koontz

Bereits im Augenblick seiner Geburt fängt der Mensch an zu sterben. Dennoch leugnen die meisten Leute das geduldige Werben des Todes, bis sie spät im Leben schwer krank wahrnehmen, dass er an ihrem Bett sitzt.

Noch Jahre später war Mitchell Rafferty in der Lage, die Minute zu nennen, in der er zum ersten Mal erkannte, dass man dem Tod nicht entrinnen kann: Montag, der vierzehnte Mai, elf Uhr dreiundvierzig vormittags - drei Wochen vor seinem achtundzwanzigsten Geburtstag.

Bis dahin hatte er so gut wie nie ans Sterben gedacht. Als geborener Optimist, der sich an der Schönheit der Natur erfreute und sich gern über die Menschheit amüsierte, hatte er weder Grund noch Neigung, darüber nachzudenken, wann und wie seine Sterblichkeit sich erweisen würde.

Als es so weit war, lag er auf den Knien.

Dreißig Kisten mit roten und violetten Fleißigen Lieschen mussten noch gepflanzt werden. Die Blüten verströmten keinerlei Duft, aber der satte Geruch der Erde machte ihm Freude.

Seine Kunden, die in dem zum Garten gehörenden Haus wohnten, mochten kräftige Farben: rot, violett, dunkelgelb, grellrosa. Weiße oder pastellfarbene Blüten lehnten sie ab.

Mitch hatte Verständnis für sie. Arm aufgewachsen, hatten sie sich eine erfolgreiche Firma aufgebaut, indem sie schwer gearbeitet hatten und Risiken eingegangen waren.

Sie führten ein bis zum Rand gefülltes Leben, und in satten Farben spiegelte sich die Leidenschaft der Natur.

An diesem scheinbar gewöhnlichen, tatsächlich jedoch schicksalhaften Morgen hing die kalifornische Sonne wie eine buttergelbe Kugel an einem seidig schimmernden Himmel.

Obwohl der Tag angenehm warm und es keineswegs brütend heiß war, brachte er Ignatius Barnes ordentlich zum Schwitzen. Iggys Stirn glänzte ölig, von seinem Kinn tropfte es.

Iggy, der drei Meter weiter im selben Blumenbeet arbeitete, sah aus, als wäre er in siedendes Wasser getaucht worden. Von Mai bis Juli reagierte seine Haut nicht mit Melanin auf die Sonne, sondern mit einer heftigen Röte. Deshalb machte er ein Sechstel des Jahres - bis er endlich braun wurde - den Eindruck, er würde sich ständig schämen.

Weil Iggy kein Verständnis für die Symmetrie und Harmonie hatte, die es bei der Landschaftsgestaltung brauchte, konnte man nicht von ihm erwarten, fachgerecht Rosenstöcke zu beschneiden. Dafür arbeitete er hart und war ein angenehmer, wenn auch nicht gerade intellektuell herausfordernder Gesprächspartner.

"Sag mal, hast du eigentlich gehört, was Ralph Gandhi zugestoßen ist?", fragte Iggy.

"Wer ist Ralph Gandhi?"

"Der Bruder von Mickey."

"Mickey Gandhi? Den kenne ich auch nicht."

"Klar kennst du den", sagte Iggy. "Der hängt doch manchmal im Rolling Thunder ab."

Rolling Thunder war eine Surferkneipe.

"Da bin ich schon Jahre nicht mehr gewesen", sagte Mitch.

"Jahre? Im Ernst?"

"Klar doch."

"Ich hab gedacht, du schaust noch manchmal vorbei."

"Also werde ich tatsächlich vermisst, was?"

"Zugegeben, einen Barhocker hat man nicht nach dir benannt. Sag mal, hast du etwa 'ne bessere Kneipe als den Rolling Thunder aufgetrieben?"

"Erinnerst du dich noch daran, wie wir vor drei Jahren bei meiner Hochzeit hier waren?", fragte Mitch.

"Klar. Es gab klasse Tacos mit Meeresfrüchten. Die Band war allerdings ziemlich mau."

"Die war überhaupt nicht mau."

"Mensch, die Typen haben Tamburin gespielt!"

"Wir mussten eben sparen. Wenigstens hatten sie kein Akkordeon."

"Weil sie zu schlecht waren, um mit 'nem Akkordeon umzugehen."

Mitch schaufelte ein Loch in die lose Erde. "Zimbeln hatten sie auch keine."

Iggy wischte sich mit dem Unterarm über die Stirn. "Offenbar hab ich Eskimos unter meinen Vorfahren", klagte er. "Mir bricht schon bei zehn Grad plus der Schweiß aus."

"Ich führe kein Kneipenleben mehr", sagte Mitch, "sondern ein Eheleben."

"Gut, aber das muss ja nicht unvereinbar sein."

"Ich bin einfach lieber zu Hause als irgendwo anders."

"Ach, Chef, das ist aber traurig", sagte Iggy.

"Das ist nicht traurig, das ist gut so."

"Selbst wenn man 'nen Löwen drei oder sechs Jahre in den Zoo steckt, vergisst er nie, wie sich die Freiheit angefühlt hat."

Mitch pflanzte ein violettes Fleißiges Lieschen ein. "Woher willst du das denn wissen? Hast du 'nen Löwen etwa schon mal danach gefragt?"

"Ich muss gar keinen fragen. Ich bin ein Löwe."

"Du bist ein hoffnungsloser Surffreak."

"Und darauf bin ich stolz. Ich freue mich, dass du Holly gefunden hast. Sie ist 'ne tolle Frau. Aber ich hab meine Freiheit!"

"Gut für dich, Iggy. Und was tust du damit?" "Womit?"

"Mit deiner Freiheit. Was fängst du mit deiner Freiheit an?"

"Alles, was ich will." "Zum Beispiel?"

"Irgendwas. Wenn ich mir zum Abendessen beispielsweise 'ne Salamipizza holen will, muss ich niemanden fragen, was er - ich meine sie - will."

"Krass."

"Und wenn ich im Rolling Thunder ein paar Bierchen kippen will, meckert niemand an mir rum." "Holly meckert nicht."

"Wenn ich will, kann ich mich jeden Abend mit Bier zuschütten, und niemand ruft in der Kneipe an, wann ich nach Hause komme."

Mitch begann, "Born Free" zu pfeifen.

"Wenn mich 'ne heiße Frau anmacht", fuhr Iggy fort, "kann ich ungehindert in die Vollen gehen."

"Dich machen ja auch ständig irgendwelche heißen Frauen an, was?"

"Die Frauen sind heutzutage ziemlich dreist, Chef. Wenn sie was sehen, was sie haben wollen, dann nehmen sie es sich einfach."

"Iggy, als du das letzte Mal 'nen Stich gemacht hast, hat John Kerry noch gemeint, er wird Präsident." "Das ist gar nicht so lange her." "Also, was ist dem guten Ralph passiert?"

"Welchem Ralph?"

"Dem Bruder von Mickey Gandhi."

"Ach ja. Ein Leguan hat ihm die Nase abgebissen."

"Übel."

"Am Wedge sind total geile Wellen angerollt, drei Meter hoch, also ist Ralph mit ein paar Kumpels in der Nacht zum Surfen rausgefahren."

Der Wedge war ein berühmtes Surfrevier am Ende der Balboa-Halbinsel in Newport Beach.

"Sie hatten ein paar Kühlboxen mit Sandwichs und Bier dabei, und einer hat Ming mitgebracht."

"Ming?"

"Das ist der Leguan."

"Der war also ein Haustier?"

"Bis dahin war das Tierchen immer brav gewesen."

"Ich hätte Leguane eher für launisch gehalten."

"Nee, die sind total lieb. Das Problem war, irgendein Wichser, der nicht mal surft und bloß einfach so mitgekommen war, hat Ming ein Stück Salami mit 'ner Vierteldosis Meth untergeschoben."

"Reptilien auf Speed", sagte Mitch, "sind keine gute Sache."

"Aber ehrlich. Auf Meth war Ming ein ganz anderes Tier als clean."

Mitch legte seine Schaufel weg und ließ sich auf die Hacken seiner Arbeitsstiefel nieder. "Das heißt, Ralph Gandhi ist jetzt nasenlos?"

"Ming hat die Nase nicht gefressen. Er hat sie bloß abgebissen und wieder ausgespuckt."

"Vielleicht mag er kein indisches Essen."

"Die Typen hatten 'ne große Kühlbox mit Eiswasser und Bier dabei. Da haben sie die Nase reingetan und schleunigst ins Krankenhaus gebracht."

"Haben sie Ralph auch mitgenommen?" "Den mussten sie ja mitnehmen. Schließlich war es seine Nase."

"Na ja", sagte Mitch, "hier geht es um Surfer."

"Es heißt, das Ding wäre schon ziemlich blau gewesen, als man es aus dem Eiswasser gefischt hat, aber ein plastischer Chirurg hat es wieder angenäht, und jetzt ist es nicht mehr blau."

"Was ist aus Ming geworden?"

"Der ist einfach eingepennt ... 'nen Tag lang war er völlig außer Gefecht, aber inzwischen ist er wieder ganz der Alte."

"Gut so. Wahrscheinlich ist es ziemlich schwierig, eine Entziehungsanstalt für Leguane zu finden."

Mitch stand auf, sammelte drei Dutzend leere Plastikblumentöpfe ein und trug sie zu seinem Pickup mit der extra langen Ladefläche.

Der Wagen stand am Straßenrand im Schatten eines Indischen Lorbeers. Obwohl das Viertel erst vier Jahre zuvor saniert worden war, hatte der große Baum bereits den Gehsteig angehoben. Irgendwann würden die hartnäckigen Wurzeln die Drainage des Rasens blockieren und in die Kanalisation eindringen.Die Entscheidung der Wohnbaugesellschaft, ganze einhundert Dollar zu sparen, indem man keine Wurzelsperre installierte, würde zu mehreren zehntausend Dollar Reparaturkosten zugunsten von Installateuren, Gärtnern und Straßenbaufirmen führen.

Leseprobe zu "Todeszeit" von Dean R. Koontz

46 (S. 239-240)

Als Mitch pünktlich um halb neun von dem Wecker aus dem Schlaf gerissen wurde, tobte der Wind, der ihn in seinen Träumen beunruhigt hatte, immer noch auch in der realen Welt. Gähnend saß er eine Minute auf der Bettkante und betrachtete seine Hände, erst die Außen-, dann die Innenseite. Nach allem, was diese Hände in der vergangenen Nacht getan hatten, hätten sie eigentlich anders aussehen sollen als bisher, doch er konnte keine Veränderungen feststellen.

Er stand auf, und als er an den verspiegelten Schranktüren vorbeikam, sah er, dass seine Kleider nicht ungewöhnlich verknittert waren. Er war in derselben Körperhaltung aufgewacht, in der er eingeschlafen war; offenbar hatte er sich vier Stunden lang überhaupt nicht bewegt. Im Badezimmer durchsuchte er sämtliche Schubladen und fand gleich mehrere noch in der Verpackung steckende Zahnbürsten.

Er holte eine heraus, putzte sich die Zähne und rasierte sich dann mit Ansons elektrischem Rasierapparat. Pistole und Taser in den Händen, ging er hinunter in die Küche. Der Stuhl klemmte immer noch unter dem Knauf der Waschküchentür. Dahinter hörte man keinen Laut. Mitch schlug drei Eier auf, würzte sie mit Tabasco, briet sie in der Pfanne, streute Parmesan darauf und verzehrte sie mit zwei Scheiben gebuttertem Toast und einem Glas Orangensaft. Aus Gewohnheit räumte er das Geschirr zusammen, um es abzuspülen. Dann wurde ihm klar, dass es unter den gegebenen Umständen völlig absurd war, sich als rücksichtsvoller Gast zu gebärden, und er ließ alles einfach auf dem Tisch stehen. Als er die Tür zur Waschküche öffnete und das Licht anknipste, sah er wie erwartet Anson gefesselt vor sich sitzen. Sein Bruder war in Schweiß gebadet; es war ungewöhnlich warm im Zimmer.

»Na, hast du darüber nachgedacht, wer ich bin?«, fragte Mitch. Anson sah überhaupt nicht mehr zornig aus. Er kauerte zusammengesunken auf dem Stuhl und ließ den kantigen Kopf hängen. Rein körperlich sah er nicht kleiner aus als vorher, aber er hatte doch deutlich an Wirkung verloren. Als er keine Antwort gab, wiederholte Mitch die Frage: »Hast du darüber nachgedacht, wer ich bin?« Anson hob den Kopf. Seine Augen waren blutunterlaufen, die Lippen hingegen bleich.

In seinen Bartstoppeln glitzerten Schweißperlen. »Es geht mir gar nicht gut hier drin«, klagte er mit einer Stimme, die Mitch noch nie von ihm gehört hatte. Der weinerliche, beleidigt klingende Tonfall wies darauf hin, dass er sich als Opfer fühlte. »Noch einmal: Hast du darüber nachgedacht, wer ich bin?« »Du bist Mitch, aber du bist nicht der Mitch, den ich kenne.« »Das ist schon mal ein Anfang.« »Du hast jetzt etwas an dir … ach, ich weiß nicht, was du bist.« »Ich bin ein Ehemann. Ich hege und pflege.« »Was soll das denn heißen?« »Dass du das kapierst, hätte ich auch nicht erwartet.«

»Ich muss aufs Klo.« »Nur zu!« »Ich platze. Ehrlich, ich muss dringend pinkeln!« »Tu dir nur keinen Zwang an.« »Meinst du etwa, ich soll es hier tun?« »Das ist zwar unanständig, aber dafür praktisch.« »Tu mir das doch nicht an, Bruder.« »Nenn mich nicht so.« »Du bist immer noch mein Bruder«, sagte Anson. »Biologisch gesehen.« »Mann, das ist einfach nicht richtig!« »Nein, ist es nicht.« Die Stuhlbeine hatten die Glasur der Bodenfliesen inzwischen noch wesentlich mehr in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Fliesen waren gesprungen. »Wo verwahrst du dein Bargeld?«, fragte Mitch. »Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich dir nicht so deine Würde nehmen, wie du es jetzt mir antust.«

Kundenbewertungen zu "Todeszeit" von "Dean R. Koontz"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Eva aus Köln am 12.05.2009 ***** gut
Mitch Rafferty führt ein zufriedenes Leben: Er ist mit seiner großen Liebe Holly glücklich verheiratet und liebt seinen Job als Gärtner. Alles ändert sich, als ihn ein Anruf auf der Arbeit erreicht. Ein Unbekannter erklärt, dass Holly entführt wurde. Mitch soll binnen sechzig Stunden zwei Millionen Dollar auftreiben und darf nicht die Polizei verständigen - ansonsten wird Holly sterben Bald stellt Mitch fest, dass er nicht nur permanent überwacht wird, sondern auch Teil eines perfiden Plans ist. Und er beschließt zurückzuschlagen ...

Unbekannte Verbrecher entführen einem den liebsten Menschen und fordern ein utopisches Lösegeld - binnen zweieinhalb Tagen. Keine Frage, dass diese Ausgangssituation den Leser packt und er wissen will, wie Mitch Rafferty diese schier unmögliche Aufgabe bewältigt. Im Gegensatz zu Mitch scheinen die Gangster genau zu wissen, wie er an die Summe gelangen kann, ebenso wie sie offenbar sein Leben, sein Umfeld, seinen Kontostand und sein Haus in- und auswendig kennen. Nicht nur Mitch, auch der Leser fragt sich, weshalb die Forderung ausgerechnet ihn trifft, und umso überraschter ist man, als sich der Grund dafür herausstellt.

Koontz spart nicht mit Wendungen, die sich gerne auch mal um hundertachtzig Grad drehen und allen bisherigen Anschein zunichte machen. Besonders quälend ist die Unsicherheit darüber, wer in Mitchs Umfeld in die Machenschaften eingeweiht ist, sodass er nicht einmal dem ermittelnden Polizeibeamten zu trauen wagt. Kleine Schwächen liegen im sehr knappen Ende und einer übernatürlich-kitschigen Szene sowie einer etwas zu abrupten, unvorbereiteten Wendung. Ansonsten ein solider und vor allem temporeicher Thriller, der mit einer interessanten und zugleich erschreckenden Grundidee spielt.

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Bewertung von Mia-Maria aus Steinau am 14.04.2009 ***** ausgezeichnet
Absolut spannend und feselnd, wie die meisten seiner Romane.
Habe ich in zwei Tagen durchgelesen.
Kann man einfach nicht aus der Hand legen...

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